Aktuelles

Am 24.2.20:

Wenn Ihr bei euren Anfragen bei Trägern Eurer ehemaligen Heime gesagt bekommt, ihr würdet nur Akteneinsicht bekommen, wenn ihr auf persönliche Entschädigung verzichtet, dann meldet uns das bitte, das ist kriminell! Das Recht auf Akteneinsicht in die Heimakten ist durch Euer Betroffenheitsinteresse an Aufarbeitung und Ursachenforschung hinreichend gerechtfertigt. Geht niemals allein in die Verhandlung mit ehemaligen Trägerinstitutionen. nehmt euch andere Betroffene und / oder örtliche Presse eures Vertrauens mit. Verlangt Akteneinsicht oder Aktenablieferung in die Staats- und Landes-Archive!

Wir suchen noch Heimort-Verantwortliche als Ansprechpartner, meldet euch! Der Erinnerungsaustausch über Namen und Gegebenheiten, an Situationen und Bestrafungsmethoden kann im gemeinsamen Gespräch besser zusammengepuzzelt werden. Denkt immer daran: Ihr seid nicht allein betroffen gewesen, wir waren ungeheuer viele, und unsere Erinnerung wächst mit den Erinnerungen der anderen, gemeinsam sind wir unschlagbar!

Wenn ihr die Heimnamen Eurer früheren Kinderverschickungsheime sucht, meldet euch bei uns unter: info@verschickungsheime.de oder telefonisch, wir können euch sofort weiterhelfen!

Am 7.2.20:

Liebe Verschickungskinder und Interessierte, unser Förder-Verein hat jetzt ein eigenes Spendenkonto, gern könnt Ihr als Fördermitglieder beitreten und das Konto zur Spendensammlung benutzen. Der Förderverein heißt: Verein zur Aufarbeitung und Erforschung von Kinderverschickung i.Gr. IBAN:   DE70 4306 0967 1042049800     (Wir warten leider noch immer auf die Eintragung beim Finanzamt, es liegt nicht an uns, Spendenbescheinigungen werden wir dann sofort ab dem Tag der Eintragung ausstellen können) Überweisen geht aber schon. Zweck des Vereins ist die Aufarbeitung und Erforschung von Kinderverschickung, Spendengelder kommen diesem Zweck zu und können auch zweckgebunden direkt für die Aufarbeitung in einem bestimmten Heim oder Bundesland gespendet werden. 

Am 5.2.20:

Zu unserem ersten Runden Tisch mit den Trägerinstitutionen ehemaliger Verschickungsheime und heutiger Rehakinderkliniken

Es freut mich, dass sich nun auch in Stuttgart, nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein etwas tut und man Interesse an einer Aufarbeitung der Zustände in den Kindererholungsheimen, -heil- und -kurstätten der 50-90er Jahre zeigt und den Betroffenen Unterstützung verspricht. Die Initiative braucht momentan sofort ein BundesBüro zur Koordinierung der zahllosen Anfragen, und in jedem Bundesland eine Landes-Anlaufstelle für die jeden Tag anwachsende Menge von Verschickungskindern, die sich mit ihren traumatischen Erinnerungen an uns wenden. Bisher machen wir alles ehrenamtlich, das ist kaum noch zu schaffen. Die von uns mit einem wissenschaftlichen Kongress, mit einer wissenschaftlichen Erhebung und einem wissenschaftlichen Forschungsantrag begonnene Aufarbeitung per Unterstützung von Bürgerforschung und Selbsthilfe (Citizens scienes) hat man gewürdigt, muss über eine Unterstützung in Form einer Kofinazierung aber noch beraten. In einer Woche wird man in einem kleinen Arbeitsgremium erneut zusammenkommen und weitere Schritte besprechen. Das Sozialministerium Stuttgart spricht sich, nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein, dafür aus, das Thema auf jeden Fall in die nächste Bundesministerkonferenz einzubringen, damit bundesweite Lösungen angeboten werden können.  Das freut uns sehr.  Die Erinnerungen der vielen Menschen wollen gesammelt werden, sie selbst brauchen Möglichkeiten des Austauschs, der gemeinsamen Recherche, des Zusammenkommens. Deshalb ist eine Unterstützung als “Hilfe zur Selbsthilfe” nötig. Die Einzelnen müssen bei ihrem Erinnerungsaustausch und ihrer Recherche, bei Aufarbeitung und Bewältigung dieser Erlebnisse unterstützt werden, und zwar in Form von “Hilfe zur Selbsthilfe” und der gemeinsamen Erforschung der Ursachenzusammenhänge und nicht in Form von Hilfetelefonen bei ehemaligen Trägerorganisationen. Die meisten Betroffenen brauchen keine Therapien und Einzelhilfen, sondern wünschen sich Erinnerungsaustausch und Aufarbeitung auf Selbsthilfebasis.
Am 30.1.

Welche ein Gespräch führen wollen und angesprochen werden, von  Politikern, ehemaligen Trägern und anderen, die uns unterstützen wollen, die können sich an die LANDESKOODINATOREN wenden oder an uns und ein Papier dazu bekommen, eine kleine Projektskizze, auf der wir die Sylter Erklärung in einen Forderungskatalog bzgl. konkreter Aufarbeitungs-Unterstützung eingearbeitet haben, wie eine Unterstützung am besten aussehen kann, usw. Das kann euch uU eine gute Hilfe bei Verhandlungen sein. Die Landeskoordinatoren haben es zugeschickt bekommen, Da sie die ersten sind, die Verhandlungen in den Ländern angeboten bekommen.

Helft Ihnen im jeweiligen Bundesland etwas aufzubauen, engagiert euch in eurem Wohnort-Bundesland oder in eurem Heimort-Bundesland, wie ihr wollt und wo ihr näher dran wohnt und wozu ihr mehr Lust habt. Um Selbsthilfegruppen zu gründen, braucht ihr nur zu den örtlichen Selbsthilfezentren gehen, das kann in jeder Kleinstadt passieren. Die gibt es überall, da bekommt ihr ohne Kosten und ohne Probleme einen Raum innerhalb einer Woche. Ihr seid die „Initiative Verschickungskinder“, zeigt Ihnen unsere Seite und sie sind sofort überzeugt!

Die Landeskoordinatoren haben eine gesamte Heimliste mit allen Verschickungsheimen  bekommen. Dort sind die Heimadressen von 1963, das gibt es nur per Buchscan, geht nicht auf die Webseite, müsst ihr euch für eure Länder und Heimorte rausschreiben. (900 Heime kann von uns keiner eintragen, das müssen wir aufteilen). Der Informationsfluss immer von mir über die Landeskoordinatoren, von denen zu den Heimorten (Heimansprechpartner/-Ort-Verantwortlicher) in ihrem Bundesland.  

Hier noch etwas Gutes bei all der Verwirrung,  nämlich eine KUR-ORT-LISTE von Deutschland, so schön wird bald auch unsere eigene Liste (Die mit den Heimort-Ansprechpartnern) aussehen.

Die Kurortliste hilft bei der Zuordnung zu den Bundesländern, dort man kann sie nämlich auch nach Ländern ordnen:   https://www.deutscher-heilbaederverband.de/die-kur/ihr-kurort/

Am 26.1.20:

An alle Heimortverantwortlichen und Heimansprechpartner*innen:

Bitte meldet euch bei den jeweiligen Landeskoordinatoren des Bundeslandes, in dem euer Kindererholungs- oder Kurheim lag. Die Heimlisten sind aus technischen Gründen erstmal nur an die Landeskoordinatoren rausgegangen. Aus organisatorischen Gründen bitte alle Heimansprechpartner und Heimortverantwortlichen bei den Landeskoordinatoren des Bundeslandes melden, in dem Ihr Heim lag. Von denen bekommt ihr den Link, mit dem Ihr die Heimliste einsehen  könnt. Die Landeskoordinatoren findet Ihr auf unserer Seite. Manche Länder sind noch nicht vertreten, da wäre gut, es fänden sich welche. Interessierte bitte melden! Ist eine mailadresse dort nicht erreichbar oder falsch, bitte auch so schnell wie möglich melden. 

Die Landeskoordinatoren müssen sich unbedingt, die neuere Entwicklung erfordert das, Listen von den Verschickungskindern und deren Heimen zuschicken oder machen lassen, für die Landesarchive, in welchen sie die Suche nach Heimakten beginnen oder anregen sollen. Das muss Länderbezogen geregelt werden, da die Heimakten in den Landesarchiven liegen.

Am 25.1.20:

Einen herzlichen Dank nach Baden-Würtemberg und nach Niedersachsen –  Wir sind um weitere große Schritte vorangekommen!

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern der „Inititive Verschickungskinder“ aus Baden-Würtemberg und Niedersachsen, bei den Landeskoordinatorinnen Sabine Schwemm, Andrea Weyrauch und allen Heimortverantwortlichen, bei der Journalistin Hilke Lorenz von der Stuttgarter Zeitung, bei Bert Strebe (HAZ) und Herrn Noglik (Ostfriesenzeitung) aus Niedersachsen, sowie bei REPORT Mainz, die uns alle zusammen das öffentliche Gehör erst ermöglicht haben, sowie bei den beiden Sozialministern, Dr. Carola Reimann und Manfred Lucha,  die in Niedersachsen und Baden-Würtemberg, dieses Thema jetzt auf die Tagesordnung ihrer Agenda gesetzt haben, und sich öffentlich für eine umfassende Aufarbeitung, für eine Anerkennung unseres Leids, für Forschungserleichterung für uns Betroffene mit klaren und eindeutigen Worten ausgesprochen haben! Danke auch für den ersten Runden Tisch am 5. 2. 20 in Stuttgart zu unserem Thema, wo konkrete Schritte erstmalig diskutiert werden.

Am 24.1.20:

Einen herzlichen Dank nach Schleswig-Holstein – Wir sind um einen großen Schritt weitergekommen!

Wir bedanken uns bei den Mitgliedern der „Inititive Verschickungskinder“ aus Schleswig-Holstein, bei Landeskoordinatoren und Heimortverantwortlichen, bei den Journalisten des NDR und REPORT Mainz, beim Kinderschutzbund Schleswig-Holstein, beim Bürgermeisteramt und der Kirchengemeinde auf Sylt, die uns den KONGRESS und die Öffentlichkeit ermöglicht haben, sowie bei den Politikern der SPD in Schleswig- Holstein, die dieses Thema auf die Tagesordnung des Landtags gesetzt haben, sowie den Abgeordneten aller Parteien, die sich am 23.1.20 in einer Landtagsdebatte in Kiel (unter TOP 15: Geschehnisse im Rahmen von Kinderkuren in Schleswig-Holstein aufarbeiten (Drs. 19/1873)), und auch dem Landessozialminister Dr. Heiner Garg, die sich alle zusammen für eine umfassende Aufarbeitung, für eine Anerkennung unseres Leids, für eine Anhörung unserer Geschichten und zügigen Hilfeplanung und Forschungserleichterung für uns Betroffene mit klaren und eindeutigen Worten ausgesprochen haben! 

Am 20.1.20:

Liebe User:

Leider sind mir im Zuge der redaktionellen Bearbeitung der Beiträge und Seiten Umarbeitungfehler passiert, dh. ich habe leider bei Umbenennungen, zb. von Regionalgruppen in Landeskoordination und Selbsthilfe in Veranstaltungen, URLs geändert und bei Umarbeitung in neue Seiten, frühere Seiten gelöscht.  Das bitte ich zu entschuldigen, ich habe nicht gewusst, welch fataler Fehler das war. Unser neuer Webmaster bemüht sich um Schadensbegrenzung.

An einer neuen Möglichkeit, die Internetseite optimaler zu benutzen, sich selbst mit entsprechender Funktion einzutragen, dazu die Landes- und Regional / Heimortvertreter*innen, daran arbeiten wir gerade, bitte dazu noch etwas Geduld.

Wir, das sind Jan und ich, Jan ist ein ehrenamtlich arbeitender Webmaster und ich bin Anja Röhl. Es ist dazu Umprogrammierung nötig, das dauert noch etwas!

Bitte Geduld bei allen Aktiven!

Am 11.1.20:

Am 5.3.20 kommt Anja Röhl nach Oldenburg, zu einem VHS-Vortrag über „Das Elend der Verschickungskinder“

Gern weiterleiten an Interessierte in Niedersachsen:

https://www.vhs-ol.de/Mensch-und-Gesellschaft/Politik-und-Gesellschaft-85/Das-Elend-der-Verschickungskinder-Menschliche-Kaelte-statt-fuersorgliche-Hinwendung-20AO11020

Am 9.1.20

Ich habe nun das erste Mal Einblick genommen in eine Heimakte, (Akte: NLA OL Rep 400 Akz. 226 Nr. 146) angelegt in der Landesverwaltung, abgelegt im Landesarchiv (Oldenburg) erarbeitet vom Landesjugendamt, mit der Aufgabe der Überprüfung und Genehmigung von Kinderkur- und Erholungsheimen. 

Solcherlei Akten gibt es zu jeder der bisher bekannten ca. 900 Kinderheime, die Verschickungskuren durchführten. Diese Akten lagern in den meist 7 – 10 über das Bundesland erteilten Landesarchiven. Sie sind für jeden anzufordern und einsehbar. Oft enthalten sie Sperrvermerke, die sich auf Personen beziehen, die noch leben und deren Namen man nicht „verraten“ darf. Alles andere kann man einsehen und dafür Copieraufträge vergeben. Welche mit Wissenschaftlern und/oder Journalisten ins Archiv reingehen, bekommen leichter Zugangsmöglichkeit. 

Bisher haben wir nur Akten eingesehen, über Heime, in denen Todesfälle vorgekommen sind.

Erschreckend enthüllte sich in die Akten, in die wir Einblick nehmen konnten, eine Aneinanderreihung von Verstößen gegen bestimmte Kinderschutzbstimmungen, zb. gegen die jedem Kind zugesicherte Quadratmeterzahl, statt die damals vorgeschrieben 3 qm, hatten die Kinder bei zB der Heimleiterin des Friesenhofs auf Borkum, pro Kopf keine 1.5 qm.

Die Heimleiterin Edith Künlen (verstorben) hat vorsätzlich ihr Heim mit Kindern überbelegt, mit Fachpersonal unterbesetzt, hat Grundrisse gefälscht und Überprüfungsbesuche verweigert. Sie ging beleidigend und cholerisch auf Jugendmitarbeiter los, sie hetzte andere Kinderheimbesitzer gegen das Jugendamt auf. Es enthüllte sich aus umfänglichem Briefwechsel eine gewaltige kriminelle Energie: Als einmal 86 Kinder wegen Eiswetter und zugefrorener Nordsee von ihren Eltern nicht geschickt wurden, verklagte sie die Bahnversicherung, (Entsendervertragspartner) auf ca.19.000.- DM. Das war der Reingewinnverlust. Das die Kinder frieren würden (vorher war oft die Heizung bemängelt worden) das schien ihr kein Problem zu machen, ebensowenig, dass sie in Emden um Mitternacht ankommend, vielleicht tagelang in einer Jugendherberge würden übernachten müssen, bis das Eis aufgetaut sein würde. Die Kinder waren für sie der Rohstoff, mit dem sie Geld machte, die Bahnversicherung hatte zu liefern, das war ihre Einstellung und Haltung dazu. Als eines der Kinder starb, beteuerte sie, dass es nichts mit den Heimbedingungen zu tun gehabt hätte. Arztbericht oder Obduktionsbefund lagen der Akte nicht bei, wurden auch nicht angefordert. Ein Satz auf einem Attest war das einzige, was zum Tod des Kindes zu finden war. Auf diesem stand: Herz-Kreislaufversagen. 

Wir können dadurch etwas lernen: Nämlich, dass dies aufgearbeitet gehört.

Tausend Akten liegen in Archiven rum, niemand hat sie je angeschaut. Sie enthüllen uns die Hinter- und Abgründe der Institutionen, an die so viele von uns die schrecklichsten Erinnerungen haben.  

Wir machen nicht mehr mit bei der Vertuschung unserer Leiden. Wir lassen uns nicht mehr einreden, dass wir uns das alles nur eingebildet hätten, die Akten enthüllen die Bedingungen, unter denen wir gelitten haben. Alles muss gründlich angeschaut und ausgewertet werden, dazu brauchen wir Historiker unserer Wahl.

Unterstützen Sie unsere „ERKLÄRUNG DER VERSCHICKUNGSKINDER“, lückenlose Aufklärung, Aufarbeitung und Hilfe für Verschickungskinder. 

Am 4.1.20:

Heute habe wir uns eine Vernetzungsstruktur gegeben, sie ist unter VERNETZUNG kurz skizziert. Außerdem haben wir einen zweiten Kongress für 2021 in Salzdetfurth geplant. Anmeldungen für den zweiten Kongress der Verschickungskinder ab November 2020 an:  info@verschickungsheime.de

Auch wollen wir VISIONEN entwickeln, das sind freie Wünsche und Vorstellungen, unabhängig davon, ob wir sie durchsetzen können. Dort können alle durch kommentierende Vorschläge mitmachen!

Am 31.12.19:

Guten Rutsch ins Neue Jahr, auf das wir eine starke gesellschaftliche Kraft zur Aufarbeitung und Ursachenerforschung des Phänomens „Verschickung“ werden! 

Am 24.12.19:

Liebe Verschickungskinder: Das erste Weihnachten unter den Bedingungen der Öffentlichen Aufdeckung und Sichtbarmachung eines Geschehnisses, das in eurer Kindheit, oft ein seltsam herausgebrochenes Ereignis war. Viele von euch beschreiben es als eine Art Kinder-Gefängnisaufenthalt. Im Gegensatz zu erwachsenen Gefängnisinsassen gab es weder Richterspruch noch Verteidigung. Eltern wurde dieser Aufenthalt als Erholung angepriesen.

Ich wünsche euch, dass ihr durch die Öffentlichkeit im Nachhinein viel Kraft bekommen habt und seitdem aufrechter durchs Leben geht. 

Am 23.12.19:

Es gibt bei der Fülle von Erlebnisschilderungen und Anfragen, die wir bekommen,  auch positive Schilderungen von Kinderkur-Erlebnissen. Ich möchte ausdrücklich erwähnen, dass positive Schilderungen bei uns nicht unterdrückt werden. Positive Erlebnisse sind für uns interessant, nehmt gern an unserer Fragebogenaktion teil, wir könnten dann herausfinden, welche Heime bis wann und in welchen Jahren, mit welchen Mitarbeitern und Heimbetreibern ihren Auftrag der „Kindererholung“ wirklich ernst genommen haben. Danke dafür.

Dass es bisher nur wenige positive Erlebnisschilderungen gibt, hat den Grund, dass wir nur extrem wenige geschickt bekommen haben. Wir nehmen keine Zensur vor. Das kann allgemein mehrere Gründe haben:

1. Es gibt weniger positive Erfahrungen, die negativen überwiegen
2. Die es positiv erlebt haben, fühlen sich von traumatischen Erinnerungen nicht angesprochen 
3. Die es positiv erlebt haben, erinnern sich nicht mehr so stark, da sie keine negativ besetzten Gefühle, kein Trauma erlitten haben.

Was davon zutrifft, kann nur eine seriöse Forschung an den Tag bringen, diese ist bereits eingeleitet, unter FRAGEBOGEN ist dazu der Anfang gemacht. Beteiligt euch!

Am  15.12.19:

Wir sind jetzt auch auf Facebook: Unter “Verschickungskinder Deutschland“, in einer geschlossenen Gruppe und auch die Heimortgruppe Wyk ist auf facebook vernetzt, unter: “Verschickungskinder Wyk“. 

Am 5.12.19:

Am 3.12.19 um 21.45 Uhr gab es eine erneute Sendung über uns in REPORT Mainz, eine Überblicksuntersuchung ergab alarmierende erste Daten. Diese müssen durch die von uns angestrebte selbst bestimmte Forschung vertieft werden. Wir brauchen eine Liste damaliger Verschickungsheime, wir müssen Einblick in die Heimakten bekommen. Wer hat verdient an uns, weshalb diese enorme Anzahl von Verschickungen? 

Infos am 28.11.19:

Der Kongress ist als voller Erfolg zu werten, seither bilden sich überall Bundesländergruppen, die sich per WhatsApp-App und mail verbinden, die sich kennen und miteinander über die Heimort-Verantwortlichen Recherche ankurbeln. Es ist so, als hätten wir eine Lawine in Gang gebracht, sie rollt und rollt…

Unser Forderungskatalog heißt: ERKLÄRUNG DER VERSCHICKUNGSKINDER und ist seitlich unter BEITRÄGE gelistet. Jeder von euch kann ihn sich kopieren und an seine örtliche Presse schicken, mit der Bitte sich damit zu befassen. Ebenso auch an die neuen Träger Eurer Heime, falls die noch stehen und weiter betrieben werden.

Dasselbe könnt Ihr auch mit der PRESSEMITTEILUNG unter Beiträge machen. Ihr seid die Hautpersonen, ihr seid die Multiplikatoren, nur mit euch werden wir eine große und tatkräftige Organisation, über die die Ministerien, Wohlfahrtsträger und Länderarchive nicht hinwegsehen können.

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