DDR-Kurkinder

Für DDR-Kurkinder gibt es eine spezielle Info-Seite, besucht sie gern, ihr findet sie:  hier

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Martina Saal
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TINA

@ Eva Lindner: Im Landesarchiv Meckpom. Da gibt es bestimmt das Hauptarchiv in Rostock und kleinere evtl. in Schwerin, Wismar?! Die Frage wäre auch, was suchst Du? Nur den Bericht? Der kann sich ja nur in der Kita befinden. Ich hab schon viel zu meinem Heim ( Thüringen) recherchiert. In den dortigen Landesarchiven (Meiningen und Suhl) ist nichts mehr zu finden. Auch nicht bei den Gesundheitsbehörden in Thüringen und meine Akte beim Gesundheitsamt wurde, wie von jedem nach 30 Jahren vernichtet. Aber es gibt im Landesarchiv Sachsen ( Chemnitz) ein großes Aktenarchiv ” Forschung der Balneologie “, dort gibt es… Weiterlesen »

Sabine
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Sabine

@eva lindner:

Für die Recherche lohnt es sich, parallel mehrere Archive zu durchforsten. Also sowohl die Unterlagen der Sozial-/Wohlfahrts-/Gesundheitsbehörden in Berlin als auch die Archivbestände des Heimortes. Hier nicht nur Landesarchive, auch Spurensuche vor Ort in Gemeindearchiven kann manchmal überraschend ertragreich sein.
Für das “Erich-Steinfurth” – Heim möglicherweise interessant nicht nur die Akten des staatlichen Gesundheitswesens der DDR, sondern auch die der Eisenbahn, vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Kindersanatorium_Erich_Steinfurth

Gruß von Sabine (von den Schönaukindern)

Eva Lindner
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Eva Lindner

@sabrina: Ich war 1985 in Erich Steinfurth, da war ich 5 Jahre alt. Alles was du schreibst kann ich bestätigen, krank wurde ich auch – Mittelohrentzündung – und wachte auch im Delirium im Krankenzimmer auf. Nach der Kur war ich wie paralysiert, wie gehirngewaschen, mir fehlte der Zugang zu meinem Wesen, einfach weg… Falls du Interesse hast an austausch, meld dich gerne. Ich bin auf der Suche nach dem Bericht, der nach der Kur, meiner erzieherin in einer Berliner Kita ausgehändigt wurde, den meine Mutter leider nie las, da ihr davon abgeraten wurde mit der Aussage “lesen sie den Bericht… Weiterlesen »

Cindy Käs
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CindyK

Hallo in die Runde… Vor einiger Zeit kam mir ein Beitrag einer Jugendherberge vor die Augen und mir lief es eiskalt den Rücken runter. Diese Jugendherberge war mein damaligen Kinderkurheim. Kinderkurheim Weimar (Ettersburger Str. 300, 99427 Weimar) Ich habe das Haus heute noch vor Augen und ich schmecke den ekligen Lebertran im Mund, wenn ich dran denke. In den 80er Jahren, (Dezember 1983)kurz vor meiner Einschulung musste ich dort hin, weil ich ein schlechter Esser war und kein Gramm zunahm. Laut meiner Mama ergab die Einschulungsuntersuchung dass ich doch sehr dünn sei und es wurde eine Kur angeraten. Natürlich wollten… Weiterlesen »

Nicole Caspari
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Nicole Caspari

Vor einigen Tagen bin ich auf das Thema aufmerksam geworden. Bis dahin dachte ich es wäre mein persönliches Problem und nur ich hätte solche negativen Erfahrungen gemacht. Es schockt mich, dass es auch in der BRD so viele Menschen gibt die im Prinzip das gleiche erlitten haben wie ich. Mit 9 Jahren war ich 1983 in Wusterhausen/ Dosse zur Kur. Ich litt unter einer Herzmuskelentzündung, die mir jeglichen Appetit genommen hat. Dementsprechend war ich untergewichtig und sollte in der Kur zunehmen. Jegliche Anstregung oder Aufregung hätte mein Ende sein können. Nur von meiner Erkrankung wusste dort keiner etwas. Ich kann… Weiterlesen »

Anja Korte
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Anja Korte

Meine Mutter war die meiste Zeit alleinerziehend. Ich bin 1972 in Hamburg geboren und ich denke so 1977/78 das erste mal zur Verschickung gekommen, nach Wyk auf Föhr. Viel Erinnerungen habe ich nicht mehr, aber ich bin vom Arzt sozusagen zur Verschickung überwiesen worden, war immer stark untergewichtig. Dort angekommen sollte ich also zunehmen und bekam das Essen dort häufig nicht runter. Ich wurde gezwungen, es solange wieder zu essen, bis der Teller leer war. Letzlich kam ich mit etlichen Kilos weniger wieder nach Hause. Ja und Angst vor den Tanten, irgendwie ja, kannte ich, die abendlichen Rundgänge, wo Hände… Weiterlesen »

Sabine
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Sabine

Ich bin im Westen aufgewachsen und gerade von einer “Kur” (aktuell bevorzugter Sprachgebrauch “Reha”…) in Bad Salzungen in Thüringen zurück. Verschickungskind-Erfahrungen habe ich in Bayern gesammelt (s. unter Schönaukinder), melde mich aber trotzdem kurz an dieser Stelle zu Wort: Es gibt in Bad Salzungen ein großes Kinder- und Jugenderholungsheim (heute “Rehaklinik”) Charlottenhall, mit einer über 120-jährigen durchgängigen Geschichte: https://charlottenhall.com/fileadmin/user_upload/Downloads/chronik_charlottenhall.pdf Die im Netz zu findende Jubiläumschronik gibt Einblick in ein Stück preußischer, NS- und Nachkriegsgeschichte bis heute. Wobei die Heerscharen von traurigen Kindergesichtern auf alten SW-Fotos im örtlichen Museum, außerdem eine gerade laufende Ausstellung zur dortigen Heimerziehung bei mir eher nicht… Weiterlesen »

Sabrina
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Sabrina

Erich -Steinfurth-Sanatorium, Zinnowitz/Usedom Ich wurde 1988 oder 1989 in der ehemaligen DDR , aufgrund von Atemwegsproblemen , zu einer Kinderkur nach Zinnowitz geschickt. Zu diesem Zeitpunkt war ich ca 8 Jahre alt. 6 Wochen musste ich dort verbringen. Es war furchtbar! Ich erinnere mich noch wie meine Mutter mich dort ” abgegeben” hat. Ich litt unter ReiseKrankheit und kam deshalb nicht , wie die anderen Kinder, im Bus an, sondern wurde von meiner Mutter und ihrem Lebensgefährten dort hin gefahren. Sobald die beiden weg waren, wurde der Umgangston rauer und das blieb auch in den nächsten Wochen so… Wir schliefen… Weiterlesen »