Heimort-Vernetzung

Heimort-Vernetzung wird von uns selbst organisiert.

Wir, die wir uns hier unten eingetragen haben (mit kurzer mail an: info@verschickungsheime.de) wollen auf freiwilliger Basis Menschen, die an Vernetzung interessiert sind, zusammenbringen. Ziel: Erinnerungsaustausch speziell zu einem Verschickungsheim oder -Heimort plus Recherche, Akteneinsicht, Trägerkontakt, Dokumente zusammenstellen. 

Heimort-Vernetzung wird so in Selbsthilfe über uns (siehe: SELBSTHILFE) organisiert. Jede und jeder kann mitmachen: Einfach eine mailanschrift mit Vornamen und Heimort an: info@verschickungsheime.de schicken, und dann trägt Anja es hier ein. So bilden wir bald ein tolles Netzwerk und geben damit unserer „Initiative Verschickungskinder“ schon eine Struktur. Meldet Euch, das Interesse an Vernetzung ist riesig! Lasst uns die Forschung zum Thema gemeinsam in die Hand nehmen!

Jetzt schon bestehende Heimort-Vernetzung: 

Wir freuen uns über Kontaktsuchende aus denselben Heimen/Heimorten, mit dem Ziel des Erinnerungsaustauschs und der gemeinsamen Recherche. Schreibt uns!

Allgäu, Kreis Argenbühl: Kinderheim St. Antonius in RatzenriedThomas: tibi.1964@posteo.de)

 

Amrum, Haus Sonnenschein: Beate: beate_haubrock@web.de

Bad Buchau, Kindergenesungsheim Caritasstift (Federsee): Kerstin, Bad Oeynhausen, kszmud@web.de

Bad Friedrichshall, Kindersolbad Bad Friedrichshall, Andrea: mail@andreaweyrauch.de

Bad Reichenhall: Armin:  armin.prauser@t-online.de

Bad Sachsa: Birgit: violabb@gmx.de

Bad Soden-Allendorf, Kurheim Werraland, Stephan“ verschickungbadsooden@t-online.de

Bayerisch Gmain. Katrin: 
gmainbayerisch@gmail.com

Borkum: Andrea: andreaeberwien@web.de

Ehingen/Donau, Heidi: heidihs@online.de
Frankfurt/Rhein-Main und Kinderkurheim „Rothaus am Solling“, Martina:  mata_hari@arcor.de

Haffkrug-Scharbeutz, Haus Marion: Detlev: d.beutner@gmx.de

Heiligenhafen, Kinderheim Haus Warteburg: Astrid: a.c.wimmer@web.de
Juist: Marion: wunnicke@gmx.de
Langeoog: Manfred:

Lenggries /Oberbayern, Sankt-Georgi-Haus: Karin –  schmalzbrot@t-online.de

Muggendorf, (Kinderkurheim „BRK“, 8551 Wiesenttal/Muggendorf, Fränk.Schweiz, Forchheimerstr. 34) Ralf:  ralfselbach@live.de,

Niendorf/Ostsee: AntoniushausBeate: Felten-Leidel@unitybox.de

Nürnberg, plus Kinderheim Wendelstein, Renate: renate.brueser@chello.at 

Nußdorf am Inn: Bernadette:  Dlabal.B@gmail.com

Norderney: Seehospiz Norderney: Frank: verschickung_nordwest@4erban.de

Polling: Kindererholungsheim Berghof

in Polling (Bayern). Helga: 
Kindersolekurheim Salzdetfurth: Sabine, kinderkur-salzdetfurth@outlook.com
Scheidegg: Petra: scheidegg-kinder@gmx.de

 

Schönau: Sabine: schoenaukinder@gmx.de

 

St.Peter-Ording, Kindererholungsheim Köhlbrand in St. Peter Ording: Gabriele: gabriele.gerowitt@yahoo.de

St.Peter-Ording, Kinderheim Quisiana, Amos:  amos@hamburg.de
Kinderheim Stieg, Albruck, Thomas: gierschnert@gmail.com

Sylt
Westerland: Gabi:  radarzwerg@gmail.com
Wessobrunn:  Birgit: verschickung-wessobrunn@gmx.de
Wyk auf Föhr: allgemein:  Thorsten: t_rath_foehr@yahoo.com 
Wyk auf Föhr: AOK-Heim, Petra:   (petrabeller@gmx.de
Auf dieser Seite könnt Ihr nach Menschen aus denselben Heimorten suchen, und mit Ihnen durch Fragen in Kontakt treten, kommentiert hier und bezieht euch auf den Kommentar bei ZEUGNIS ABLEGEN, Danke!

25
Hinterlasse einen Kommentar

15 Kommentar Themen
10 Themen Antworten
2 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
22 Kommentatoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Wolfram

Ich war 1957 im Alter von 4 Jahren für 4 Monate in der “Schwarzwälder Kinderstube”, St. Märgen. Ist das Haus noch jemandem bekannt?

Müller,Manfred

Hallo, ich suche Leute, die 1964/65 in Berchtesgaden im Haus “Schönhäusl” waren.

Hans Herten

Hallo, hat jemand (traumatische) Erinnerungen an das Haus in Vöhl / Edersee?

Alexandra

Hallo! Ich war im Februar/März 1979 in der DAK Kinderkurklinik Haus Hamburg in Bad Sassendorf damit ich zunehme und abgehärtet werde. Wiedergekommen bin ich mit 500 Gramm mehr, einem Sprachfehler und einer Amnesie über die tatsächlichen Ereignisse.. Nach rund 30 Jahren kam dann die Erinnerung wieder, dass ich von einem Arzt auf der Krankenstation in dieser Zeit missbraucht worden bin. Die Verarbeitung dieser Ereignisse hat mich die letzten Jahre sehr geprägt. An dieser Stelle möchte ich allen Betroffenen Mut zu sprechen. Trauma kann verarbeitet werden. Es ist ein sehr harter, steiniger Weg, Ihn zu gehen ist schwierig und lange doch… Weiterlesen »

Hans

Hallo,
auch ich war in Bad Sassendorf im Haus Hamburg. Das war Anfang der 60er Jahre – ich war damals 8 Jahre alt. Ich habe dort demütigende Erfahrungen machen müssen, aber auch einige wenige positive Impulse (Klassische Musik, Volkstanz) bekommen. Insgesamt war es jedoch eine schlimme Zeit.

Gisela

1963 Verschickung von Hamburg nach Wyk auf Föhr mit 5 Jahren, weil ich für zu dünn befunden wurde zur Einschulung. Ich erinnere mich weder an Hin-und Rückfahrt, noch an das Haus- nur dass es nah am Wasser stand, ohne Straße dazwischen. Auch nicht an Betreuer, außer dass ich vor allen entsetzliche Angst hatte, noch an die anderen Kinder- es waren nur Mädchen in meinem Schlafsaal- aber die in anderen Beiträgen geschilderten Situationen sind sehr ähnlich zu meinen Erinnerungen. Es war sehr kalt dort- sehr ungemütlich. Man wurde bewacht bei allem, was man tat; man musste so lange im Speisesaal sitzen… Weiterlesen »

Astrid

Liebe Gisela, ich war auch im Hamburger Kinderheim auf Föhr und möchte mich gern austauschen. Ich nehme am Kongress auf Sylt teil. Vielleicht können wir in Kontakt treten. Herzliche Grüße Astrid Wimmer

Hilla

ViktoriaStift, Bad Kreuznnach , Verschickung wegen schwerer Rheumaerkrankung 1954 Ich bin krank angekommen und traumatisiert und schwerkrank wieder nach Hause geschickt worden. Die Zeit dazwischen war die Hölle! Statt Pflege, Hungertage mit Zusehendürfen, wie andere essen! Kein Aufstehen und zur Toilette gehen, weder beim Mittagsschlaf noch in der Nacht. Die Toilettentüren wurden zur Kontrolle entfernt.Wenn man sich dann ins Bett machte, wurde man beschimpft. Briefe wurden zensiert bzw. man durfte den Eltern nicht schreiben! Fieber, vereiterte Trommelfelle wwurden von den Ärzten nicht als Grund zum Fernbleiben an Fußmärschen, Solebäder mit anschließendem Treppensteigen bis zum 4. Stock angesehen. Ich habe mich… Weiterlesen »

Sigrid

Danke dem Bericht im NDR, da hat es 55 Jahre gedauert, bis ich endlich weiss, dass ich ein Verschickungskind bin. Wegen “Untergewicht” war ich in den 1960 er Jahren in Schuppenhörnle, Muggendorf und noch einer Einrichtung der DAK in Bayern.
Gruß
Sigrid

Britta

Hallo,
ich war 1967, mit 2,5 Jahren, in Wyk auf Föhr und 197 mit 10 Jahren auf Langeoog. An beide Aufenthalte habe ich sehr schlechte Erinnungen, kann mich aber gar nicht mehr an die namen der Heime erinnern.
Ich suche Austausch mit Leuten, die dort ebenfalls waren, vielleicht sogar zur gleichen Zeit.

Gruß Britta

Martina

Hallo, ich war 1976 für 8 Wochen im Hamburger Kinderheim in Wyk auf Föhr. Ich habe diese Zeit als sehr belastend in Erinnerung. Ich war dort, weil ich untergewichtig war. Die Verschickung startete mit einer Busfahrt ab Hamburg/Moorweide. Auf Föhr angekommen wurden als erstes unsere Taschen durchsucht, während wir uns das Heim ansahen. Entfernt wurde vor allem alles essbare. Es gab Zunehmkinder und Abnehmkinder. Grotesk, daß diese in einer Gruppe untergebracht waren. Im laufe der Zeit wurden alle Kinder von den machtmissbrauchenden Erziehern schikaniert. Einige deutlich mehr als die anderen. Es war jeder Tag ein Spagat und du wusstest nicht,… Weiterlesen »

Sabine

Hier ein Link für weitere Heimortrecherchen:

Die “Karlshöhe Ludwigsburg” war Träger auch diverser “Kindererholungsheime” an unterschiedlichen Standorten. Dazu gehörte u.a. auch das Haus “Carola” in Schönau/Berchtesgaden zwischen 1961 und 1973, in dem es offenbar auch zu extremen Übergriffen kam. In dem verlinkten Sachaktenbestand finden sich verschiedene Namen und Spuren zur weiteren Recherche.

https://www.wkgo.de/medien/Findmittel/L-Best%C3%A4nde/LKAS-L002-Karlshoehe.pdf

Wolfgang

1961 wurde ich mit 6 Jahren in ein Heim in oder bei Berchtesgaden verschickt, das mir unter der Bezeichnung “Ponyhof” in Erinnerung ist. Ich weiß nicht, ob es sich dabei um das Haus Carola handelte. Vor dem Grundstück war ein trichterförmiges Erdfallloch, mit dem ich die Bezeichnung “Schlangengrube” verbinde.

Sabine

Hallo Wolfgang, für mehr Infos und Austausch melde dich gerne unter
schoenaukinder@gmx.de
Es handelt sich um zwei verschiedene Heime. Beide befanden sich in Schönau, der “Ponyhof” in der Löslerstraße und das “Haus Carola” am Elisenweiher/Hanottenweg. Zu beiden gibt es Fotos, Berichte und Unterlagen…

Gertrud Adrian

Ich suche Personen, die im Sylter Kinderheim Westerland waren. (Heimleitung Tante Inge und Onkel Fritz) Wer kann sich erinnern?

Sylvia Rehlich

Liebe Gertrud, ich bin Jahrgang 1953 und war mit 9 Jahren für 8 Wochen in Westerland. An die Namen kann ich mich nicht erinnern. Habe im Internet nach Fotos gesucht und ein Kindererholungsheim von der LVA auf einer eBay Postkarte gefunden sowie ein Heim der Caritas. Aber ich glaube, dass ich in dem LVA Heim war. Ich habe leider keine Unterlagen im Gegensatz zu dem Heim in Haffkrug an der Ostsee, in dem ich mit 6 Jahren war, ein schreckliches Trauma.

Christina Fichtner-Becht

Hallo, ich war im März 1963 in List im Kinderheim für 6 Wochen. Bis heute ein Alptraum! Bei dem Namen Schwester Erna bekomme ich bis heute Brechreiz. Alles ist noch präsent! Horror!

Thomas mahler

War 1962 im so genannten kindererholungs-heim heitmann-hube in List auf Sylt.

Peter Hoppe

Hallo miteinander, meine traurigen Erfahrungen musste ich ich 1961 in Tutzing am Starenberger See unter der furchtbaren Herrschaft von Frau Stautzenbach machen. Dieser Name hat sich so bei mir eingebrannt weil alle kleinsten angeblichen Vergehen von den Betreuerinnen als Drohung:“das sagen wir Frau Stautzenbach“, verwandt wurde. Diese Heimleiterin führte das Verschickungsheim im Sinne eines Gefängnisses mit Schlägen, Bettfesseln, einsperren im Bett über Stunden mit hohen Bettgitteraufsätzen die aussahen wie Löwenkäfige. Die Bestrafung ließ sich die Heimleiterin nicht entgehen und führte sie persönlich durch. Toilettengangverweigerungen in der Nacht und beim Mittagschlaf über 2 Stunden waren an der Tagesordnung. Nach dem daraus… Weiterlesen »

Karin

Hallo,
mein Name ist Karin, ich war 1968 (mit damals 7 Jahren) im St.-Georgi Haus in Lenggries in Oberbayern “verschickt”. Ich musste das zwar nur einmal erleben, aber es war trotzdem traumatisch, so dass ich noch heute davon belastet bin. Über dieses Haus ist im Internet – außer alten Postkarten – nichts zu finden. Gibt es jemanden, der auch dort war?

Herzliche Grüße
Karin

Sany

Ich war Dezember 71 oder 72 dort. Wundere mich auch warum darüber absolut nichts zu finden ist.

Anja

Ich war vermutlich im August / September 77 da. Ich meine, dort meinen 5. Geburtstag gefeiert zu haben. Es war fürchterlich, aber ich kann mich nur bruchstückhaft erinnern. Allerdings glaube ich, es gab weder Schläge noch Einzelhaft wie woanders offensichtlich in den 60ern. Am ehesten erinnere ich mich an die Abende und die Gemeinheiten der Kinder, die niemanden interessiert haben. Und an meinen Geburtstag, der einfach gruselig war. Das stärkste Gefühl in Verbindung mit der Zeit ist schmerzhafte Ohnmacht.