Visionen

Wir haben nun oft zusammengesessen und viele traurige Geschichten gehört, uns umwirbeln unsere Erinnerungen, die, wie wir nun wissen, die Erinnerungen von mindestens 1300 Verschickungskindern sind. Wir wollen kreativ sein und VISIONEN entwickeln: 

Was wünschen wir uns neben der Aufklärung und Aufarbeitung? Welche Visionen haben wir für uns und unsere Zukunft und die Zukunft unserer Initiative?

1) Eine Gedenkstätte zum Thema: „Das Elend der VerschickungsKinder“, eine kleines Museum, mit  eigenem Tagungshaus, mit Platz für 100 TN, mit Kleingruppenräumen und Versammlungssaal, mit wechselnden Ausstellungen zum Thema. 

2) Ein wunderschönes Kurheim, an einem herrlichen Meer, dass uns von den ehemaligen Trägern gebaut und geschenkt wird, dass mit uns zusammen so konzipiert wird, dass es in allen Punkten den erinnerten Institutionellen Gewalt-Bedingungen widerspricht (Räumlich, baulich, medizinisch, sozialkommunikativ, personell). In dieses Kurheim dürfen Betroffene unentgeltlich einmalig im Jahr für 6 Wochen einen kurenden Erholungs-Urlaub nehmen. Zur Beantragung reicht der Nachweis, unter Zeugnis ablegen eine Geschichte geschrieben und/ oder an der Fragebogenaktion teilgenommen zu haben. Grundrisse, Zeichnungen und Ideen für das Kurheim können gern eingereicht werden!

3) Gedenktafeln an jedes der heute noch bestehenden ehemaligen  Verschickungsheimgebäude