Zeugnis ablegen

ZEUGNIS ABLEGEN – ERLEBNISBERICHTE SCHREIBEN!

HIER KANN MEINE SEINE GESCHICHTE EINGEBEN (direkt unten, unter: Kommentarfunktion)

Es haben spontan bereits Hunderte von „Verschickungskindern“ ihre Erlebnisse in Verschickungsheimen geschildert. 

Die Berichte sind klar, detailreich und sachlich. Eine Veröffentlichung ist geplant. Wer daran mitwirken will, kann spontan über die Kommentarfunktion erzählen.

Die bisherigen Berichte sind erschütternd und aufgrund ihres Detailreichtums absolut glaubwürdig. Sie werfen ein Licht auf die Auswirkungen falscher und krankmachender Erziehungsvorstellungen innerhalb von gewalttätig strukturierten Institutionen in der Phase des Postfaschismus.

Bei den älteren Täterinnen und Tätern handelt es sich vermutlich um oft noch unter den Nazis ausgebildetes Pflege-und Erzieher-Personal, manchmal auch ohne pädagogische Ausbildung.

Bei den „Jüngeren“ handelt es sich um die “Kriegs- und Hitlerkinder“, die während der Nazizeit ihre Kindheit, Schulausbildung und Hitler-Erziehung erleben mussten und damit selbst bis in die Tiefen ihres Unbewussten hinein geschädigt waren.

Pflegerinnen noch mit NS-Ausbildung

Sigrid Chamberlain(1) wies nach, dass die Erziehungsvorschriften der Nazis, wie sie in dem Buch der Säuglingspflege-Ausbilderin Johanna Haarer beschrieben und propagiert wurden, in jedem Punkt den Forschungen der Säuglingsbindungstheorie widersprachen. Sie haben danach schwerste psychopathologische Folgen für die betreffenden Kinder gehabt. Damit wurden diese Kinder anfällig dafür, selbst diese Art „Erziehung“, die im Wesentlichen aus Quälerei und Sadismen bestand, anzuwenden. Diese Nazikinder sind in den 60er Jahren herangewachsen. Sie hatten oftmals das Gefühl der Einfühlung in Kinderseelen verloren.

Legt Zeugnis ab!

Wer seine Erlebnisse schildert und sie damit der Öffentlichkeit freigibt, legt Zeugnis ab und hilft mit, dass wir Glaubwürdigkeit bekommen und unsere Erlebnisse nicht als Einzelfälle verharmlost werden können. Großes Danke an alle, die uns damit ihr Vertrauen erweisen und hier schreiben!

Die Schilderungen werden nicht persönlich beantwortet, da sie als eine Art Quellensammlung dienen.

Bitte möglichst auf der Kommentarseite keine Unterhaltungen anfangen, das kann ein Außenstehender nicht nachverfolgen und zerfasert die Ursprungsgeschichten.

Ich vermittle gerne Einzelkontakte, wenn Ihr mir den Namen und das Datum des Kommentars schreibt. 

Ich habe bis 250 Leute alle Kommentierenden in einem Mailverteiler genommen und in persönlichen Briefen per Sammelmail kontaktiert, das ist bei 700 Leuten leider momentan grad nicht möglich. Bitte um Verständnis!

Ab jetzt gibt es den RUNDBRIEF und der steht jeweils ab der zweiten Monatswoche immer unter AKTUELLES

Deshalb werden jetzt unter SELBSTHILFE  Regional- und Heimortgruppen organisiert, jede und jeder kann nun mitmachen und ist, von da ab, Teil der „Verschickungskinder-Initiative“.

Schilderungen per Post haben den Nachteil, dass sie nicht in den Gesamttext aller Fallgeschichten aufgenommen werden können, ohne dass sie einer abschreiben muss. Das ist sehr mühselig.

Fotos bitte per mail und per Post schicken, einfach fotografieren, mit Beschriftung und Namen versehen, unter Betreff FOTO per mail und dann an die unter Impressum stehende Anschrift per Post senden Danke!

Wir freuen uns über Unterstützung für die Recherche und weitere Erforschung zum Thema:

https://www.betterplace.me/selbstbestimmte-recherche-verschickungsheime

Kontakt über: info@verschickungsheime.de

**

(1) https://www.psychosozial-verlag.de/catalog/rezensionen.php?id=614&return=658

Hier liegen alle früheren Kommentare bis Juli 2019:  www.anjaroehl.de/verschickungsheime/ auch hier: http://www.anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-–-verschickung-erinnerung-und-schmerz/

Hier liegen 89 weitere, 2010 von der ZEIT dokumentierte Kommentare von Verschickungskindern, damals noch weitgehend unbeachtet: 

Zeitsprung: Bad Sachsa

 

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tinalauf

Hallo nochmal… Ich heiße Bettina Laufer, geb. 1967 und war 71/72 auf Norderney im Seehospiz. Mein ganzes bisheriges Leben wußte ich das ich auf Norderney war. Ich wusste das der Aufenthalt dort schlimm für mich war. Gefühlt habe ich diese 3 Monate durchgehend geweint. Ich wusste ich würde diese Insel nie wieder betreten. Habe ich bis heute nicht getan. Aber wenn dann die Sprache mal darauf kam, habe ich nie weiter über das Seehospiz gesprochen. Selbstschutz??? All die Jahre habe ich versucht mit meinen schweren chronischen Erkrankungen ein “normales ” Leben zu leben. Normal??? Seit meinem Aufenthalt im Seehospiz (Haus… Weiterlesen »

Petra M.

Ich war 1971 od. 72 im Kinder”erholungs”heim Onstmettingen. Ich hatte gerade lesen gelernt und sah die sorgfältig aufgehängten Dankesbriefe von Kindern an die “liebe Frau Rometsch”, Dank für die “schönen sechs Wochen”. Das erschien mir bereits damals wie Hohn. Die liebe Frau R. hat mich, in unseren wenigen Begegnungen, angebrüllt wegen nix, ebenso die anderen sog. “Tanten”, die Ohrfeigen verteilten, sobald man nachts zur Toilette musste oder vor Heimweh laut weinte. Meine selbstgeschriebenen Krakelbriefe nach Hause wurden ironisch niedergelacht. Auf Wanderungen (in meiner Erinnerung Gewaltmärschen) gab es nichts zu trinken, die Bitte danach wurde auch wieder niedergebrüllt. Das versehentliche Anziehen… Weiterlesen »

Ingrid Metzmacher

Ingrid Metzmacher Ich wurde mit neun Jahren zur Erholung nach Bad Neuenahr verschickt. Es war das furchtbarste Erlebnis aus meiner Kindheit. Wir lagen in einem riesigen Schlafsaal und die “Tante” wollte vor der Mittagsruhe von jedem Kind den Namen der Mutter und des Vaters wissen. Da ich unehelich geboren war, ließen meine Mutter und die Großeltern mich in dem Glauben , das ich keinen Vater hätte. Als ich nun der “Tante” den Namen meines Vaters sagen sollte, sagte ich, dass ich keinen Vater hätte. Da wurde die “Tante aber sehr böse und schrie mich an:”Jedes Kind hat einen Vater, los… Weiterlesen »

Ingrid Metzmacher

HALLO ZUSAMMEN, ich möchte noch erwähnen, das mein Aufenthalt in Bad Neuenahr im Mai 1959 war. Ich bin jetzt siebzig Jahre. Ich lebte damals glücklich und zufrieden mit meiner Mutter bei den Großeltern in einem kleinen Dorf am Rande der Eifel. Wie schon gesagt, bin ich unehelich geboren. Meine Mutter wollte mir Unangenehmes ersparen. In dieser Zeit war eine Scheidung oder uneheliche Geburt nicht selbstverständlich. In unserem Dorf waren fast alle streng katholisch. Man wußte ja zu dieser Zeit als Kind überhaupt nicht, wo die Babys her kamen. Wir Dorfkinder glaubten an den Klapperstorch. Mit zwölf Jahren wurde ich aufgeklärt.… Weiterlesen »

Ralf Kellermann

ich war im Frühjahr 1966 für 6 Wochen im “Ponyhof” in Schönau am Königsee, und bin daran interessiert mich mit Leidensgenossen auszutauschen. Habe leider kaum Erinnerungen, aber diverse Fotos (auch aktuelle) und die Adresse anzubieten

Sabine

Hallo Ralf, herzlich willkommen. Es sind inzwischen schon mindestens sechs Schönaukinder, die sich gemeldet haben, darunter interessanterweise allein drei, die im Frühjahr 1966 dort waren (auch ich). Zum Austausch habe ich uns jetzt eine Adresse eingerichtet: schoenaukinder@gmx.de

Sina

Ich wurde 1972 an die Nordsee verschickt. Ich sollte aufgrund meiner doppelseitigen Lungenentzündung vor dem Schulbeginn gestärkt werden. Ich kann mich nicht an einen täglichen Ablauf erinnern.Ich zog mich aber dort ganz stark zurück, lag nur im Bett. War schrecklich allein und voller Heimweh. Als ich nach Hause kam, war ich sehr ungepflegt, meine Haare seit mindestens 1 Woche ungekämmt. Dieser Zustand wurde dem Jugendamt auch gemeldet. Aber durch keine sichtbaren körperlichen Schäden wohl nicht weiter verfolgt. Ich habe diese Zeit immer verdrängt.Es ist jetzt aber durch Ihre Veröffentlichung eine kleine Befreiung für mich und erklärt jetzt Besonderheiten, die danach… Weiterlesen »

Raffaela Usman

All die Jahre habe ich versucht die Kinderkur aus meinem Gedächtnis zu löschen… Bis ich auf Ihre Veröffentlichung gestoßen bin. Meine Zwillingsschwester und ich waren auch in solchen Kuren. Im Fichtelgebirge erlebten wir die Hölle. Es muss Anfang der 80iger Jahre gewesen sein. Es gab Abnehm und Zunehm Kinder, wobei letztere bevorzugt wurden. Die Pummeligen wurden wie Abschaum behandelt, vorgeführt und vor allen schikaniert. Es gab tagelang Haferschleim… bis zum Erbrechen. Aß man nicht auf, saß man unter Umständen bis nachts im Speisesaal und wurde fertig gemacht. Da wir ohnehin durch die schlechte Behandlung durch unseren Vater bereits Probleme hatten,… Weiterlesen »

Birgit

Liebe Raffaela,
glaub mir, es war für alle schwer. Die Zunehmkinder wurden zum Essen gezwungen, teils mit Trichter nachgeholfen, gezwungen das dadurch Erbrochene noch mal zu essen. Wie gerne hätte ich den Abnehmkindern von meinem Essen abgegeben, ich sah nur ihre neidischen bis hasserfüllten Blicke. Beides war Folter.

tinalauf

Guten Morgen Birgit!
Oh ja!!!! Die armen Abnehmkinder!! Die hatten es nochmal schwerer!
Ich wurde auch gemästet…. und an meinem Tisch saß ein Mädchen, das abnehmen mußte. Den ganzen Tag hat die Ärmste nur trockenes Brot ( Knäcke?) bekommen.
Ich habe immer versucht ihr etwas von mir abzugeben…. , bis ich erwischt wurde.
Ich bin mit Schimpf und Schande den Rest des Tages in die Ecke gestellt worden. ( als 4 jährige habe ich die Welt nicht mehr verstanden….

Liebe Grüße, Tina

Andrea Weyrauch

Auch ich bin sehr dankbar, dass dieses Unrecht endlich thematisiert wird. 1975 wurde ich mit 5 Jahren auch für 6 Wochen in das Kindersolbad nach Bad Friedrichshall “verschickt” – es war fürchterlich. Bei mir war es wegen einer Mandeloperation. Elternbesuche wurden verboten, weil ich so schrecklich Heimweh hatte. Dort wurde systematisch seelischer Missbrauch betrieben. Dieses Tag und Nacht diesen Menschen ausgeliefert zu sein und sich von den Eltern verlassen zu fühlen war traumatische. Gut, dass dies alles jetzt aufgearbeitet wird.

Janette Martens

Über einen Zeitungsartikel bin ich auf diese Seite gestoßen. Ich war tief schockiert beim Lesen des Berichtes. Endlich jemand, der mir glaubt. Tatsächlich war mir nicht bewusst, dass auch andere Kinder so traumatisiert sind. 1971 wurde ich als Zweijährige mit meiner 2,5 Jahre älteren Schwester in das Haus “Sonnenschein” nach Wyk auf Föhr geschickt, da meine Mutter sehr dünn war und sich allein erholen sollte. Mein Vater arbeitete im Schichtdienst und so landeten wir im “besten” Heim-laut meiner Mutter. Ich wurde immer wieder von meiner Schwester getrennt, was mir sehr schwer fiel und ich oft deswegen geweint habe. Ich erinnere… Weiterlesen »

Angelika Janz

Ich, geb. 1952 in Düsseldorf, bin fassungslos, plötzlich über meine eigene so schrecklichen Kindheitserfahrungen im Fernsehen zu hören, fassungslos und auf schreckliche Weise glücklich, dass endlich diese Erinnerungen, die ich ein Leben lang mit mir un-erhört mit mir herumgetragen habe, nun plötzlich thematisiert werden. Ich war in 3 Heimen, immer länger als 2 Monate, mit unendlichem Heimweh und voller Trauer und dem Gefühl entsetzlichen Ausgeliefertseins Tag und Nacht, während die Eltern uns “in Erholung” wähnten. Ja, die “Tanten” waren Bestien, manche, eine Schwester Ursula, schlug, wann immer sie dazu Lust zu haben schien, wenn sich ein Kind nicht so bewegte… Weiterlesen »

Heidi

Es muss so 1956 oder 1957 gewesen sein, ich war vielleicht 8 oder 9, mein Bruder 6 oder 8 als wir in so ein “Verschickungsheim” auf Norderney kamen. Von meinem kleinen Bruder wurde ich sofort nach der Ankunft getrennt . Ich habe ihn, wenn ich mich recht erinnere, in den 6 Wochen nur einmal wieder gesehen. Ich kann mich erinnern an einen unglaublichen Druck, mich “anständig” benehmen zu müssen. Einmal habe ich ins Bett gepinkelt und daür gab es öffentliches Spießrutenlaufen. Das war schrecklich, schrecklich, schrecklich! Danach bin ich jede Nacht aufgewacht, auf einen Stuhl geklettert und habe ins Waschbecken… Weiterlesen »

Katrin

Ich war Anfang 1969 zu meinem 6. Geburtstag für 8 Wochen in Bayerisch Gmain im Haus Datzellehen verschickt. Meine Chefin auf meiner Dienststelle ermutigte mich kürzlich, mich noch einmal diesem Thema zu stellen. Denn hin und wieder bin ich krank, weil ich unvermittelt körperlich völlig erschöpft bin und wandernde Schmerzen im Körper habe, die psychosomatisch bedingt sind, eine Ärztin nannte dies „prolongierter Schock“, der durchaus aus der damaligen Verschickung herrühren könne. Ich hätte nie gedacht, dass wir Verschickungskinder mal aus unserem Schattendasein heraustreten würden, dass man uns zuhört und vielleicht auch glaubt. Ich bin dankbar und unglaublich bewegt über diese… Weiterlesen »

Sabine Rahimi

Hallo Frau Röhl, ich bin über Report aus Mainz auf Sie aufmerksam geworden. Ich wurde in meiner Kindheit 2x verschickt, um nach 5 monatigem Krankenhaus Aufenthalt wieder zu Kräften zu kommen und um an Gewicht zuzunehmen. Ich bin Jahrgang 1964 und 54 Jahre alt. Bei meiner ersten Verschickung nach St. Peter Ording war ich 5 3/4 Jahre alt. Es war im Spätsommer Ende Aug 1970 bis Sept. 1970. Das Kurheim war das Haus zum Goldenen Schlüssel und die Leitung die uns betreute hieß Rosmarie, sie hatte dunkelbraune Haare, dunkle Augen und war dicklich und älter. Es war furchtbar dort. Ich… Weiterlesen »

Steffi W.

Hallo Frau Röhl, ich möchte mich gerne bei Ihnen bedanken, dass sie dieses Thema aufgegriffen haben. Ich bin Jahrgang 1961, also 58 Jahre alt. Mit 9 Jahren in der 3. Klasse war ich in St. Peter Ording für 6 Wochen zur „Erholung“, weil ich zu dünn war. Auch ich habe einige der bereits von anderen geschilderten Horrorgeschichten erlebt. Welches Heim es war, weiß ich nicht mehr. Ob es anderen Kindern dort auch so ergangen ist, weiß ich nicht. Ich kann mich nicht erinnern, mitgekriegt zu haben, dass andere auch so oder ähnlich behandelt wurden wie ich. Ich dachte, es geht… Weiterlesen »

Bärbel Andres

Noch ein kleiner Nachtrag zu meiner Geschichte, weil man daran sieht, wie “nachhaltig” diese grässlichen Erfahrungen sind: Wir hatten (jeden Tag?) Gymnastik bei einer Lehrerin mit sehr langen, knallroten Fingernägeln, Wenn wir die Übungen ihrer Meinung nach nicht richtig machten, hat sie unsere Ohrläppchen zwischen ihre langen Fingernägel genommen und so lange “hineingestochen”, bis wir die Übung besser oder richtig machten. Gymnastik hasse ich bis auf den heutigen Tag (bin jetzt fast 68!).

Bärbel Andres

Ich bin durch Report Mainz auf Sie aufmerksam geworden. Habe schon lange darüber nachgedacht, warum sich niemand der “Verschickungskinder” annimmt und finde es super, dass Sie dieses Thema jetzt angehen! Ich wurde insgesamt 3 Mal “verschickt”. An das erste Kinderheim in Bad Kissingen habe ich keine negativen Erinnerungen. Zweimal war ich in einem Kinderheim im Allgäu – jeweils im Winter. Beim ersten Mal war ich nur mit einem Bruder dort (den ich allerdings so gut wie nie gesehen habe), beim zweiten Mal waren wir alle 4 dort. Da ich klein und zierlich war und Ostern 1962 aufs Gymnasium kommen sollte,… Weiterlesen »

Susanne

Ich würde 1983, mit fünf Jahren, gemeinsam mit meinem Bruder(4 Jahre alt) nach Borkum in das Kurheim Kiebitzdelle verschickt. Es muss der Zeitraum von Mitte/Ende Januar bis Februar gewesen sein. Die Gesamtdauer war 6 Wochen. Damals hatte die BEK meine Eltern angeschrieben und Werbung für diesen Kuraufenthalt gemacht. So kam eins zum andern und wir wurden zur „Kur“ geschickt! Leider oder vielleicht auch zum Glück sind meine Erinnerungen an die Zeit gering!Erinnern kann ich mich beispielsweise daran, dass ich zur Strafe allein und längere Zeit im Speiseraum stehen musste, mein Bruder stundenlang vor seinem Teller sitzen musste bis er aufaß,… Weiterlesen »

Christiane

Ich bin 1974 mit 5 Jahren in ein Kinderkurheim in Wittdün auf Amrum geschickt worden da ich laut Aussage meiner Mutter oft krank war. Es war schrecklich dort. Am schlimmsten war das Essen. Man wurde zum Essen gezwungen. Einmal musste ich stundenlang vor meinem Teller ekliger Suppe (Graupensuppe o.ä.) sitzen bleiben bis ich es mir reingewürgt habe und mich übergeben musste. Zur Strafe wurde ich dann in den dunklen Schlafsaal eingeschlossen wo ich mehrere Stunden alleine ausharren musste während die anderen Kinder an den Strand gingen. Kann mich auch noch einen Bettnässer erinnern der vor allen vorgeführt wurde. Einmal waren… Weiterlesen »

Karin

Hallo Christiane, ich war auch 1974 mit 5 Jahren auf Amrum; im unten erwähnten Lenz-heim in Wittdün. Ich kann mich leider nur an wenig erinnern. Bei Kindergeburtstagen – die bei so vielen Kindern ja ständig waren – mussten wir um die Wette Süßigkeiten essen. Ich erinnere mich daran dass ich mehrfach erbrochen habe und danach zum essen gezwungen wurde. Eine Erzieherin saß neben mir und wartete dass ich den Teller leer aß. Mehr brauchte es dazu auch nicht – ich war ja schließlich folgsam und hatte nicht gelernt mich zu wehren. Dementsprechend dicker kam ich zurück. Wir kamen auch kaum… Weiterlesen »

Christiane Lang

Hallo Christiane, ich bin im Februar 1959 geboren. Kurz vor der Einschulung, im März /April 1965 wollten meine Eltern wir was gutes tun, da sie mit mir in dem Jahr nicht in den Urlaub fahren konnten. Also kam ich zur Kinderverschickung nach Amrum. Bis dahin war ich ein fröhliches aufgewecktes Kind. Es fing schon mit der Zugfahrt an. Alleine weg zu müssen, war für mich schrecklich. Auch bei mir wurden wir zum Essen gezwungen. Neben mir saß immer ein Junge, der sich regelmäßig beim Essen übergeben musste. Aber nicht aufstehen durfte. Da ich mich allerdings regelmäßig entfernt habe, wurde ich… Weiterlesen »

Britta K.

Seehospiz Kaiserin Friedrich, Norderney, ca. 3.monatige Kur im Frühling 1972, Barmer Ersatzkasse, Grund: Asthma, Neurodermitis Ich war damals 7 Jahre alt, Sammelzug ab Hagen. Mein erstes negatives Erlebnis beim Kofferauspacken bei der Ankunft. Ein schöner Strandausgehanzug, den meine Mutter mir als Trostpflaster gekauft hatte, wurde direkt mit den Worten konfisziert, “so etwas tragen wir hier nicht”. Auch die Schlüpfer wurden zugeteilt (eher 2 pro Woche denn pro Tag). Schlafen im Schlafsaal mit wimmernden Kindern. Morgens um 6 Uhr Fiebermessen. Das Thermometer musste man selbst einführen und saubermachen. Morgens stand man in Unterwäsche frierend in einer langen Schlange zur Medikamenten- und… Weiterlesen »

Cornelia Maier

Nur durch Zufall sah ich vor einigen Wochen den Report aus Mainz. Mir ist gar nicht bewusst gewesen, dass es eine Vereinigung / Initiative Verschickungskinder gibt. Über den TV Bericht war ich entsetzt, über die Berichte die ich später im Internet verfolgte noch viel mehr. Danke Frau Anja Röhl, dass Sie sich dem Thema angenommen haben. Ich kann hier nur einen kleinen Beitrag zu meiner Verschickung niederschreiben. Leider habe ich nicht mehr die Möglichkeit meine Eltern zu fragen, wie es denn nun wirklich in einigen Punkten ablief bzw wie es überhaupt zur Kinderverschickung gekommen ist. Meine Eltern sind verstorben, Dokumente… Weiterlesen »

Anette Setzler-Bändel

Die Sendung von Report Mainz hat mir ein bis dato erfolgreich verdrängtes Trauma schlagartig ins Bewusstsein geholt. Ich bin im Haus Heckenrose auf Norderney gewesen, vom 19.2. – 1.4.65, von der Techniker KK bezahlt und der AWO organisiert. In dem Sommer wurde ich 6 und sollte meinen Dauerhusten als Ruhrpottkind loswerden, außerdem war ich etwas dünn. Ich hatte so viel Heimweh wie nie (obwohl ich öfters, auch für 2 – 3 Wochen schon allein bei meinen Großeltern gewesen war) Dass mit dem aufpäppeln hat nicht geklappt durch Suppen, die mehr Wasser als Suppe waren, durch rohe, ungewaschene und ungeschälte Karotten,… Weiterlesen »

Petra Vierecke

Kinderheim Cuxhaven-Duhnen – ein Trauma Gern wurde in der Familie folgende, lustige Geschichte erzählt: Wir wohnten nach der Flucht in Elmshorn. Dort sollte ich eingeschult werden – vermutlich Ostern 1950 (geb. Sept. 1944) –, war aber nicht erschienen. Also kam die Polizei. Denn bekanntlich waren Flüchtlinge asoziale Menschen. Wir sind Baltendeutsche aus Riga. Meine Mutter hatte selbstverständlich in der Schule am Propstenfeld Bescheid gesagt, dass ich im Kinderkurheim in Duhnen bei Cuxhaven bin. Sie hatte Arbeit beim Postsparkassenamt in Hamburg gefunden. Es war ein Posterholungsheim für Kinder. Nur ein Bild habe ich noch vor Augen: Wie wir vor der Toilette… Weiterlesen »

Günter

Tief betroffen habe ich die Berichteder Verschickungskinder gelesen. Auch mich hatte man in den 50er Jahren ‚verschickt‘ in ein Heim auf Föhr. Kostenträger war die DAK. Mein damaliges Alter kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Die beschriebenen Erlebnisse – die bei mir bis auf bis auf einige gravierende Vorkommnisse fast verschüttet waren – wurden für mich plötzlich wieder ganz präsent. Diese 6 Wochen waren traumatisch für mich. Wir Kinder wurden Tag für Tag so erniedrigt, dass es fast ein Wunder ist, wie es die Kinder von damals verkraftet haben. Gut erinnern kann ich mich noch daran, wie ich mehrmals meinen… Weiterlesen »

Birgit

Ich bin Jg. 1958 und wurde vielleicht mit 11/12 Jahren (jedenfalls vor der Pubertät) „verschickt“. Ich freute mich riesig darauf. Denn meine Nachbarin und Freundin wurde alljährlich „verschickt“- nach Sylt- und irgendwie hinterließ das in mir ein Gefühl, das sei etwas ganz Tolles. Meine Mutter arbeitete seinerzeit bei der Post als Angestellte; so war es wohl die Betriebskrankenkasse, die diese Maßnahme finanzierte. Ich landete im Kinderheim „Quisisana“ in St. Peter-Ording. Von Anfang an war es dort schlimm für mich. Morgens wurden wir eiskalt mit einem Gartenschlauch im Bad abgespritzt. Keine Ahnung, ob wir uns davor warm gewaschen oder gar geduscht… Weiterlesen »

Norbert

Bis heute reagiere ich körperlich auf die Worte “Quisisana” und “Sankt Peter Ording” – kein Witz.
Je länger das Ganze wieder in mir hoch kommt, umso mehr Lust bekomme ich, den Aufsehern und .-innen von damals zu begegnen und sie aus Leibeskräften anzuschreien, ihnen die ganze Trauer und Wut darüber, wie sie uns gequält und zum Teil versaut fürs Leben haben ins Gesicht zu schreien…

Jutta Debnar-Daumler

Meine Verschickungsgeschichte datiert aus dem Jahr 1965. Ich war unserem Pastor während des Konfirmandenunterrichts aufgefallen. Meinen Eltern gegenüber behauptete er, ich sei blass und habe einen schiefen Gang. Meine Eltern stimmten einer Verschickung nach Wittdün auf Amrum in das Lenz-Heim zu. So wurde ich zu Beginn der Sommerferien von einer Bekannten meiner Eltern dorthin begleitet. Schon die Anfangsunteruchung war der reine Hohn, wurden doch bei allen Kindern unterschiedslos Untergewicht und schlaffe Haut diagnostiziert. Ich erinnere mich nicht mehr an alle Details, deshalb in Kurzform das, was mir nach Jahrzehnten noch lebhaft vor Augen steht: Wir hatten vom Speisesaal aus einen… Weiterlesen »

Christa M aus O

hallo Jutta,
ich war 1964 auf Amrum, da war ich 12 Jahre. Wir mussten uns nackend ausziehen und mit Schutzbrille im Kreis laufen. Dabei schauten Leute zu, wer genau, weiß ich nicht mehr. Es war grauenvoll. Als ich wieder zu Hause war, habe ich das ganze verdrängt bzw. es hat mich nicht groß kaputt gemacht. Die Tanten waren streng, man durfte nicht auf die Toilette. Das war für mich das schlimmste. Meinen Eltern habe ich nichts erzählt. Alles war schrecklich. Hoffentlich erwischt man noch Verantwortliche.
Gruß Christa

Doris

Ich war in Hirschegg im kleinen Walsertal und habe furchtbare Erinnerungen daran. Es gab Jahre in meinem Leben, an denen ich vor Heimweh nicht reisen konnte, ja nicht einmal das Haus verlassen konnte. Ich kämpfe manchmal noch heute ( 57 Jahre) mit den traumatischen Erlebnissen allein der Zugfahrt…. Mit dieser Seite ist mir ein Fenster aufgegangen: Dass ich nicht allein bin, auch wenn meine Familie all dies negieren will, dass es auch andere gibt, die dem ausgesetzt waren und noch heute darunter leiden, dass es eine Möglichkeit gibt, diese Dinge und die daraus resultierenden Ängste und psychischen Beschwerden aufzuarbeiten und… Weiterlesen »

Corinna

Hallo, mein Name soll Corinna sein und ich habe gerade mit Frau Röhl telefoniert. Sie ermunterte mich, auch meine Geschichte darzulegen. Zuerst.: Ein riesiges Dankeschön für die Initiative. Sie wird vielen Personen die Möglichkeit der – wenn auch manchmal späten – Aufarbeitung geben. Ich war im Sommer 1964, gerade eben 10 Jahre alt, in den Schwarzwald, Birkendorf, geschickt worden. Es handelte sich um ein Heim der Barmer Ersatzkasse. Eure aller Geschichten berühren mich zutiefst Es ist unsagbar schwierig, sich in eine Kinderseele zu versetzen und zu verstehen, nachzufühlen, auszuhalten, was es für ein Kind bedeutet, weggeschickt zu werden. Weg von… Weiterlesen »

Susanne Dank

Ich bin leider auch wegen einer Verschickung traumatisiert, noch heute, mit 50 Jahren, belasten mich die damaligen Erlebnisse in Plön (?).

Gabriele Bodesohn

Seit der Berichterstattung von Report Mainz kommen täglich neue Erinnerungen hinzu. Ich hätte nie geglaubt, dass außer mir so viele Kinder betroffen waren. Nach der Kur gab es keine Möglichkeit der Aufarbeitung. Erstens waren wir zu jung um Brieffreundschaften zu pflegen, ich musste auch erst wieder schreiben lernen, außerdem glaube ich, dass ich damals alles nur schnell vergessen wollte. Im Spätherbst 1967 wurde ich im Alter von 7 Jahren, mit dem Ziel der Erholung nach häufigen Infekten( Angina, Stirnhöhlenvereiterung, asthmatische Bronchitis), nach Wangerooge ins Haus Meeresstern verschickt. Ich weiß noch, dass es im Vorfeld eine Liste gab auf der die… Weiterlesen »

Yvonne

Hallo liebe Anja, hallo alle Verschickungskinder ich war mit 5 Jahren 1979 mit meiner Schwester 8 Wochen über die Sommerferien auf Norderney. (Wir wurden dort 6 Jahre alt – der schlimmste Geburtstag meines Lebens).Erst auf der Fähre, bei hohem Wellengang, wurde mir klar, dass dies hier kein Auflug ist und ich hatte ab diesem Moment bis zu unserer Rückkehr ohne Pause starkes Heimweh. Die Tanten in weiß waren unfreundlich, schrien, drohten! Abends schrien Sie in unser Zimmer, dass wir die Luft anhalten sollen, sonst kommen wir in den Keller oder auf den Flur. Ich verstand das damals nicht und warnte… Weiterlesen »

Hendrik D.

Ich war ebenfalls in den Anfängen von 1990er dort und kann die Geschichten in Wyk auf Föhr bestätigen. -Eigene Klamotten durfte ich nicht getragen werden -Misshandelungen auch am eigen Leib -Das nächtliche Weinenm wie ich selbst auch -Die Androhung, dass meine Mutter eine große Summe Zahlen muss, wenn ich nach Hause will -Die Trennung sowie den Verbot meine Geschwister zu besuchen -Militante Tonart -Der Zwang alles auf zu essen -Waren kaum draußen gewesen Da ich bis heute von den traumatischen Erlebnissen geprägt bin, habe ich stets versucht mithilfe von Therapeuten mein Leben in den Griff zu bekommen, jedoch vergebens. Als… Weiterlesen »

Christa M aus O

1964 wurde ich mit 12 Jahren nach Wittdün auf Amrum für 6 Wochen in ein DRK Kindererholungsheim geschickt. Im nachhinein muss ich sagen, es waren die schlimmsten 6 Wochen meines Lebens. Aber irgendwie habe ich nie oft daran gedacht. Mich ließ man ziemlich in Ruhe. Ich war mit 8 Mädchen auf einem kleinen, kalten Zimmer.(9 Betten) Strenge Regeln waren der Alltag. Wenn man erst mal im Bett lag, durfte man nicht hoch zur Toilette und die Blase platzte fast. Das Essen war miserabel. Ein Junge weinte viel und musste Erbrochenes aufwischen oder essen, genau weiß ich das nicht mehr. Spielen… Weiterlesen »

Yvonne aus Flensburg

Hallo zusammen, mein Name ist Yvonne und ich war mit meinen zwei Brüdern 6 Wochen auf einer “Kur”, was 1992 gewesen ist, in Wyk auf Föhr.Tatsächlich gab es auch noch zu diesem Zeitpunkt solche Vorkommnisse! Vieles habe ich auch verdrängt. Ich erinnere mich, dass ich sofort von meinen Brüdern bei Ankunft getrennt wurde. Wir liefen dann durch den Keller in Zweierreihen. Meine nächste Erinnerung liegt in den Nächten und ich höre heute noch die Kinder weinen und nach ihren Eltern rufen. Sie haben uns alles Geld abgenommen was wir von Zuhause mitgebracht haben. Pakete erhielten wir geöffnet oder gar nicht,… Weiterlesen »

Christa Gölden

Meine Eltern haben mich im November 1964 im Glauben mir etwas Gutes zu tun, mit der Postbetriebskrankenkasse für 6 Wochen in ein Erholungsheim nach Bad Sooden-Allendorf geschickt. Ich war 9 Jahre alt und wurde während meines Aufenthaltes 10. Bei Ankunft wurden alle Neuankömmlinge geduscht, danach reichte das morgentliche gemeinschaftliche Waschen am Waschbecken. Uns wurde von den beiden “Tanten” – die Namen habe ich vergessen, aber seit der Sendung Report sehe ich sie jeden Abend vor dem Einschlafen wieder vor mir, eine blond, eine schwarz – mitgeteilt, dass das Personal just an jenem Tag gekündigt hätte und die “Ältesten” von nun… Weiterlesen »

Ute

Hallo Christa, ich war 1963 als 6jährige vor der Einschulung durch die Postbetriebskrankenkasse für 6 Wochen in Bad Sooden-Allendorf. Ich habe mir schon Unterlagen aus dem Ort schicken lassen (30 Seiten), weil ich den Namen des Heimes nicht mehr weiß. Leider habe ich den dadurch auch nicht finden können. Ich weiß nur, dass es ein relativ kleines, Villen ähnliches Gebäude war. Und meinem Vater hat man später gesagt, dass das Heim von der Postbetriebskrankenkasse nicht mehr genutzt werden wird, da sehr viele negative Rückmeldungen erfolgt waren. Und doch waren Sie 1964 auch noch mal dort. Ich glaube nicht, dass die… Weiterlesen »

Christiane H.

evtl. gibt es Antworten über WIKIPEDIA. Da hab ich auch einiges gefunden.
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Kerstin Sombrowski

ich war mehrfach zur Kinderverschcikung, weil ich zu dünn war.Das erste Mal mit knapp sechs Jahren bach Norderney. an diesen Aufenthalt habe ich gar keine Erinnerungen. Ein Jahr später musste ich nach St. Blasien im Schwarzwald. Das muss ein echter Horroraufenthalt gewesen sein. Ich erinnere mich daran, dass wir regelrecht gemästet wurden, um dicker zu werden. Es gab Mindestportionen, die gegessen werden mussten. Vorher durfte man den Speisesaal nicht verlassen. Briefe nach Hause duften nur geschrieben werden, wenn die “Tanten” uns den Inhalt diktierten: Zum Mittagstisch musste immer ein Kind was Tolles vortragen. Weil ich das nicht wollte, wurde ich… Weiterlesen »

Joachim Ungerer

Aufgewühlt durch die Reportage von Report Mainz am 10.9.2019 über die Verschickungskinder habe ich mich zum ersten Mal ausführlich mit meinen eigenen Erlebnissen auseinandergesetzt. Davon möchte ich einiges gekürzt wiedergeben. Vorbemerkung: Fünfzig Jahre ist es jetzt her, die 6-wöchige „Erholung“ im Kinderheim Miralago in Brissago am Lago Maggiore. Nun habe ich zum ersten Mal zusammenhängend aufgeschrieben, was ich noch weiß, und welche Folgen das für mich hatte. Es fiel mir sehr schwer und ich war unendlich traurig dabei, aber es war mir auch ein Bedürfnis. Denn jetzt kann ich besser verstehen warum ich so bin, wie ich bin. Und ich… Weiterlesen »

Anfang oder Mitte der 60iger Jahre wurde ich nach Sylt ‚verschickt’. Warum überhaupt weiß ich bis heute nicht, da meine Eltern Binnenschiffer waren und ich sowieso in den Ferien immer mit dem Schiff unterwegs war und während der Schulzeit bei meinen Großeltern auf dem Land lebte. Mit einem Sammeltransport kam ich also nach Sylt, ich kann mich nicht genau erinnern in welches Heim wir kamen, Vogelkoje, Klappholttal oder Puan Klent, auf jeden Fall war es in der Nähe von Kampen. Es war ein Barackenlager, so erschien es mir jedenfalls. Dort angekommen wurden uns erst mal Geld und Süßigkeiten abgenommen und… Weiterlesen »

Renee

Ich war Anfang der 80er als sechsjährige zur Kur in Bonndorf. Der Schularzt hatte Untergewicht festgestellt, und da meine Eltern gerade am Bauen waren, war es praktisch, meinen Bruder (12) und mich (6) zur Kur zu schicken. Ich weiß noch, dass ich froh war, dass mein Bruder mitfuhr. Letztendlich habe ich ihn aber in den 6 Wochen ein oder zweimal von weitem sehen können. Meine Erinnerungen sind nur bruchstückhaft. Die erste ist vom Abend der Ankunft. Ich hoffte, dass mein Bruder mir gute Nacht sagt, aber das war verboten. Wer nicht schlief, weinte, unruhig war, musste auf dem erleuchteten Flur… Weiterlesen »

Brigga

Ich war auch in Bonndorf…1979… den Esel gab es. Jetzt fallen mir auch wieder Namen ein… Herr und Frau Preuß waren die Heimleitung. Und ja, die waren nah am Rentenalter…Gelegentlich kam die Tochter vorbei, die hatte einen Sohn, der hieß Oliver? Und die Tanten hießen Fräuleins 😀 Fräulein Manuela war nett und verständnisvoll, die Einzige. Dann gab’s noch Petra, die ging so, Andrea naja und ein echter Besen war Cornelia.

Angelika

Die abgebrochene Kur Kindersanatorium Santa Maria Oberjoch im Allgäu Januar 1965: Im 4. Schuljahr kam eine Schulärztin in unsere Klasse, die feststellte, dass ich zu dünn sei und in eine Kur fahren solle. Dies fand ich zunächst einmal spannend und abenteuerlich, da man zu dieser Zeit ja noch nicht oft in Urlaub fahren konnte. An meinem 10.Geburtstag, den 10. Dezember 1964, gingen meine Mutter und ich zum Gesundheitsamt Köln, um die Anmeldung perfekt zu machen. Im Januar ging es los. Die Abfahrt war abends am Hauptbahnhof. Wir Kinder sollten uns zu zweit aufstellen. Meine Partnerin war ein 5 jähriges Mädchen,… Weiterlesen »

Gabi

Haus Sonnleiten in Bayrisch Gmain, ich glaube, es war 1960 oder 61 … Von Schleswig-Holstein aus wurde ich mit der Bahn in einer Gruppe anderer Kinder nach Bayern verschickt. Mit sieben oder acht Jahren 1000 km „alleine“ durch das Land. Zu den wohl schlimmsten Erfahrungen gehört das Erbrechen einiger Kinder beim Essen. Sie weinten vor lauter Heimweh, würgten und erbrachen sich. Die Konsequenz war: aufessen! Aus genau diesem Teller mit dem Erbrochenem. Bis zum Schluss. Und alle mussten schweigend zuschauen. Nebenbei eine kleine „Anekdote“: Eine der „Tanten“ entpuppte sich als ganz besonders sadistisch. Ich meine mich zu erinnern, dass sie… Weiterlesen »

Brigitte Anna Schoenen

Ich wurde 1964 wegen Bronchitis im lLter von 5 Jahren für 6 Wochen nach Borkum geschickt, die Betreuerinnen waren Nonnen, meine Erlebnisse waren ähnlich, wie die anderen Schilderungen hier, Kontaktverbot der Eltern, regelmäßig Schläge aus nichtigem Anlass, z.B: wenn im 10 Betten Schlafsaal abends nicht Ruhe herrschte, kamen die Nonnen und es hieß: über den Schoß der Nonne legen, Hose runter und Schläge auf den nackten Hintern mit dem Holzlatschen, Esssenszwang (ich wollte kein Käsebrot essen, da wurde es mir in den Mund gestopft und Mund und Nase zugehlten, so dass ich es runterschlucken musste, um nicht zu ersticken, als… Weiterlesen »

Martina

Mein Bruder, Jahrgang 62, Asthmatiker berichtete damals, dass er immer sehr heiß baden musste. Er wurde in die heiße Wanne gestoßen. Ich weiß aber nicht, wann und wo es war. Ein Junge, der einnässte wurde Pinkeljunge genannt. Meine Schwester, Jahrgang 64, ist Haferschleim traumatisiert.

Margarete

War total überrascht, als ich im Netz von dem Beitrag in “Report aus Mainz” erfuhr. Hätte nicht gedacht, dass die Erfahrungen sich deutschlandweit so gleichen und es so viele Betroffene gibt. Meine Schwester (damals 9) und ich (damals 12) kamen im Sommer 1974 nach Roggenzell, einem kleinen Dorf nähe Lindau am Bodensee in ein Heim mit angeschlossenem landwirtschaftlichem Betrieb. Der Witz ist, wir wollten sehr gerne “in Kur”, da ein Mädchen aus der Nachbarschaft ein Jahr zuvor an der Nordsee in einem Kinderkurheim war und davon schwärmte. In Roggenzell angekommen waren wir sehr enttäuscht und wollten schnellstmöglich wieder nach Hause… Weiterlesen »

Brigga

Liebe Margarete, ich kann dir da nur zustimmen. Genauso habe ich es auch erlebt. Sie konnten mit uns machen was sie wollten. Auch Ende der 70er haben sich Eltern nicht dagegen gewehrt, selbst wenn sie wollten. Das wäre einfach peinlich gewesen. Ich bin selbst mit dem Satz groß geworden: “Wenn der Lehrer/Arzt etc. das gesagt oder gemacht hat, hatte das seine Gültigkeit.” Dieses Obrigkeitsdenken, bedingt durch NS-Zeit und preußischer Erziehung hat sicher viel Schaden angerichtet. Ich kann nur wiederholen, gut, dass ich schon 12 war, da tobten sie sich lieber an den Kleinen aus…

Margarete

Liebe Brigga,
vielen Dank für Deine Nachricht. Es ist schon bewegend, wie jetzt alles wieder hoch kommt, zum Teil auch angezweifelt oder mit Kommentaren im Netz wie: “Das hätte ich mir nicht gefallen lassen”, abgetan wird. Trotzdem ist dies eine wertvolle und wichtige Möglichkeit die Erfahrungen aus dieser Zeit zu veröffentlichen, einander darüber auszutauschen und ein kleines bißchen auch das Erlebte aufzuarbeiten.

Angelika

Ja, meine eigentlich 6-wöchige Kur im Kindersanatorium Santa Maria / Oberjoch Allgäu wurde 1965 nach ca. 3 Wochen abgebrochen, als meine Mutter auf meine traurigen Briefe hin dort auftauchte und mich abholte. Der ausführliche Bericht steht weiter oben.

Margarete

Liebe Angelika,
vielen Dank für Deine Nachricht und Deinen Bericht. Wohltuend zu hören, dass es Eltern gab, die auf die Nachrichten ihrer Kinder reagierten und sich über die Konventionen der damaligen Zeit hinweg setzten. Diese Erfahrung, dass Du Dich auf Deine Mutter verlassen konntest, war sicher sehr wichtig für Dich. Deine Mutter wird Eindruck in diesem Heim gemacht haben, denke ich. Hoffentlich gab es zu dieser Zeit noch mehr Eltern die so entschieden auftraten, wie in Deinem Fall.

Birgit Hof

Hallo, ich bin total erleichtert, dass endlich auch dieses Thema einmal zur Sprache kommt. Seit Jahren suche ich Menschen, mit denen ich über meine Erlebnisse reden kann. Ich war 3 Jahre alt, als ich mit meiner Schwester von 6 Jahren, 1966 zur Kur nach Dausenau ins Kinderkurheim “Waldesruh” geschickt wurde. Es muss wohl im Spätsommer gewesen sein, eine genauere Zeitangabe habe ich nicht, weil bei uns zu Hause niemand darüber reden wollte. Meine Schwester kann sich an nichts mehr erinnern, und hat mich vor Jahren, als ich durch schwere Depressionen an dieses “unsägliche Thema” kam, glatt für verrückt erklärt und… Weiterlesen »

Janine Dahlhaus

Hallo, meine Eltern haben meinen großen Bruder und mich (6/5) mitte der 80’er in so eine Einrichtung verschickt. In den ganzen Wochen habe ich ihn nur 2-3 mal gesehen. Ich kann mich leider nicht mehr daran erinnern wo wir waren, aber für mich war es die Hölle. Der Speisesaal und die Ereignisse die sich da abspielten waren für mich reine Folter. Wir Mädchen mussten in eine Gemeinschaftsdusche unter männlicher Betreuung und dort wurden die Kinder ausgesondert die nicht blond und deutsch aussahen, die wurden dann beschimpft und gedemütigt. Als ich nachts zur Toilette musste wurde ich das erstemal in meinem… Weiterlesen »

Rosi

Hallo, ich bin erst jetzt über den Buten un Binnen-Bericht gestolpert, eigentlich mein Mann. Dieser hat mir sofort berichtet, weil wir oft über meine schrecklichen Erlebnisse gesprochen hatten. Auch ich war auf einer 6-wöchigen Kur in Wyk auf Föhr, muss 1973 gewesen sein, als ich dort 5 wurde (ich musste sogar meinen Geburtstag dort verbringen). Die Erinnerungen sind teils verdrängt, vieles ist aber sehr present und quält mich fast tagtäglich. So musste ich nachts “stehend” im kalten Waschraum verbringen, weinend, verängstlicht, zitternd (es war kalt, eisig kalt), barfuß…. ich nässte mich ein und bei der nächsten Kontrolle, wurde ich “angeschrien,… Weiterlesen »

Stefan

Sehr geehrte Rosi, ich habe Ihren Bericht gelesen – er spiegelt auch meine Erfahrungen: “Das Essen war schrecklich. Es gab sehr viel mit „Käse“ und ich mochte keinen Käse. Also wurde ich zum Essen und Aufessen gezwungen. Und es gab viel mit Käse…. Käsesuppe, Käsebrot, usw… und weil ich keinen Käse mochte, musste ich gerade erst recht Käse statt Wurst auf dem Brot essen”. 1971 wurde ich als 5 jähriger dort hingeschickt. Eine der Betreuerinnen, die wußte das ich keinen Käse mochte, gab mir immer Käsebrot und zwang mich alles aufzuessen. Bei einer hatte ich Glück – bei der durfte… Weiterlesen »

Rosi

Hallo Stefan, sag doch DU – wir haben doch alle mehr oder weniger den selben Mist erlebt und sind doch alle “Opfer”!!! Eigentlich traurig zu lesen, dass es so viele “Opfer” gibt. Ich bekomme hier jedes mal “Gänsehaut” und ich verspüre eine leichte Übelkeit, eine innerliche Anspannung und Vibrieren, ein Zittern überall…. Puls wird schneller, eine gewisse Angst oder Panik macht sich breit! Also körperlich Misshandlungen habe ich leider schon erfahren, nicht nur Schläge, ich wurde auch “verbrüht”! Man hat meine Hand oder besser mein Handgelenk unter kochend heißes Wasser gehalten. Ich hatte Verbrühungen 3. Grades! Mir wurde danach eingetrichtert,… Weiterlesen »

Boris

1971 war ich mit 5 Jahren in einem Kindererholungsheim bei Scheidegg, der Name des Hauses war „Bergfreude” Ich kann es aber nur als Horrorhaus betiteln. Alles begann so das Ich zu einem für mich fremden Zug an denn Bahnhof gebracht wurde. Im Zug traf ich dann auf eine grau schwarz gekleidete evangelische Kirchenschwester mit weißer Haube auf dem Kopf. Unser Zug fuhr in Richtung Scheidung zum Kindererholungsheim das im Allgäu liegt. Mit der Zeit und mit weiteren Stopps kamen dann immer mehr Kinder zu uns in den Zug und zu uns in die Kabine. Mein Gefühl war, was passiert jetzt… Weiterlesen »

Barbara

Hallo, ich bin gerade erst auf das Thema aufmerksam geworden. Ich war 1966 ( mit 5 Jahren! ) in einer Kinderkur in Grafenaschau in Bayern. Ich erinnere mich nur noch an sehr wenig. Ich war mit meinem 1 Jahre älteren Bruder zusammen dort, aber wir wurden in getrennten Schlafsäälen untergebracht. Das war schreckliche für mich, da wir zu Hause immer zusammen gespielt haben und dann durfte ich auch beim Spaziergang nicht an seiner Hand laufen und hatte das Gefühl “ohne Halt’ zu sein, was mir Angst machte. Ich erinnere mich nicht an Misshandlungen, aber ich fühlte mich sehr einsam und… Weiterlesen »

Regina Konstantinidis

Auch ich wurde – vermutlich 1970 – zu einer sechswöchigen Kur über Weihnachten nach Borkum geschickt, ins “Haus Ruhreck”, weil ich zu dünn und zu blass war. Eine vierjährige Nachbarstochter ebenfalls, auf die ich aufpassen sollte. Vor Ort wurden wir sofort getrennt, Ich habe sie oft weinen hören, aber durfte nicht zu ihr. Ich habe diese Zeit als die schrecklichste meines Lebens empfunden, was aber mindestens genauso schlimm war, dass mir später weder meine Mutter noch sonst eine Vertrauensperson die schrecklichen Geschichten geglaubt hat, bis ich irgendwann selber schon dachte, ich habe mir das in meiner kindlichen Phantasie nur ausgedacht.… Weiterlesen »

Helga Panknin

Moin moin Für die Statistik ergänze ich meinen Beitrag zu Bad Sachsa: 1 Jahr später (1963) musste ich erneut zur Kur. Es sollte diesmal besser werden durch folgende Maßnahmen 1. Ich hatte ein ärztl. Attest über Milchunveräglichkeit 2. Dauer von nur 4 Wochen 3. Wahl einer Privatklinik Das Haus war zwar freundlicher, aber die Abläufe ähnelten sich in allen Bereichen so sehr, dass ich heute Schwierigkeiten mit der Zuordnung habe. Details erspar ich mir. Das Attest wurde ignoriert. Als ich dies beim Klinikarzt anmerkte war dies für eine 7-jährige wohl zu anmaßend . Hier hätte der Klinikarzt das Sagen. Also… Weiterlesen »

Raphael R.M. Weiß

Ab meinem 5. Lebensjahr war ich wegen Asthma für 6 Wochen zur Erholung in solchen Heimen an unterschiedlichen Orten. Bad Sassendorf, auf der Insel Spiekeroog, in Brunneck (Südtirol). In Bad Sassendorf erinnere ich mich dass es Winter war und wir mußten draußen sein an der “guten, frischen und kalten Luft”. Obwohl es allen Kindern schon kalt war, durften wir nicht rein gehen. Ich hatte fürchterliches Heimweh. Die Erzieherin schrieb in meinem Namen nach Hause, ich konnte ja noch nicht schreiben, meinen Eltern wie gut es mir gehe und wie sehr es mir hier gefällt. Auf der Insel Spiekertoog erinnere ich… Weiterlesen »

Martin M.

Hallo Frau Röhl, Sie haben in Ihren Veröffentlichungen von Ihrem Bruder berichtet, dass er wie ich in der Lungenheilanstalt/ Kinderkurklinik, in der Kurfürstenstraße 26, in Bad Reichenhall, zur Kur in den 60er Jahren verschickt wurde. Vielleicht ist es Ihnen möglich mit mir Kontakt auf zunehmen und mir von den Erlebnissen Ihres Bruders zu berichten. Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie oder Ihr Bruder sich mit mir austauschen könnte. Ich habe eine Fotokopie von der Klinik damals in den 60ern. Ich war vor 6 Jahren vor Ort und habe vom Stadtarchiv diese Fotokopie erhalten. Auf dieses Bild hatte ich mit… Weiterlesen »

Uschi Pietzsch

Hallo Frau Röhl und Herr Martin M. auch ich war im Januar 1966 mit 5 Jahren, wegen Bronchitis in dieser Lungenheilanstalt in Bad Reichenhall. Das einzige was mir noch in Erninnerung ist und das bis heute, ist dass mir als wir Mittagsschlaf halten sollten, mir mein Hausschuh auf den Kopf geschlagen wurde, da ich es wagte den Kopf zu heben um mich im Schlafsaal umzusehen. Desweiteren ist mir in Erinnerung dass es diese schreckliche weise Speise gab vor der ich mich ekelte. Dass dies eine Milchsuppe wohl war habe ich aus den Berichten auf Facebook erfahren. Es ist erschreckend zu… Weiterlesen »

Martin M.

Hallo Uschi Pietzsch, ich bin froh endlich jemanden gefunden zu habe, der auch in Bad Reichenhall in der Klinik für Lungenleiden war. Ich konnte mich an überhaupt nichts im Bezug auf diesen Aufenthalt erinnern, bis im Jahr 2014 während eines Reha-Aufenthaltes ein Oberarzt mit Hilfe von EMDR meine Traumata aufdecken konnte. Seit diesem Tag arbeite ich an den vielen Traumata. Das Aufdecken der Traumata ist sehr schwierig, ebenso das Durchleben und die Verarbeitung. Sehr schwierig für mich sind auch die persönlichen Annahmen dieser vielen sehr schlimmen lebensbedrohlichen Straftaten, die mir während diesem Aufenthalt 1967 widerfahren sind. Ich würde mich sehr… Weiterlesen »

Uschi Pietzsch

Hallo Herr Martin M. gerne kann ich Ihnen einige Dinge zukommen lassen. Wie können wir unsere Kontaktdaten austauschen?
Herzliche Grüße Uschi P.

Martin M.

Hallo Frau Pietzsch,
wir könnten uns in Saarbrücken am St. Johanner Markt in dem Restaurant Tante Maja treffen, vielleicht am 28.09.19 der nächste Samstagnachmittag um 14.00 Uhr. Ich trage einen schwarzen Rucksack.
Hinterlassen Sie mir bitte eine Nachricht, wenn es bei Ihnen an dem Termin gehen würde oder nennen Sie mir eine Alternative dazu.
Viele liebe Grüße Martin M.

Uschi Pietzsch

Hallo Herr Martin M. diesen Samstag ist nicht möglich. Ich gebe mal mein Einverständnis Ihnen meine Mail Ad. an sie weiter zu geben. Oder schaueen sie mal da ist ein Ansprechpartner jetzt für Bad Reichenhall. Da habe ich schon hingeschrieben und eventuell können wir über diesen unsere Mail.Adressen austauschen um ein Treffen zu organisieren. Herzlichst U.P.