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	Kommentare zu: Verschickungsheime &#8211; Hessen	</title>
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	<description>Das vergessene Trauma</description>
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		<title>
		Von: Matthias Schütte		</title>
		<link>https://verschickungsheime.de/verschickungsheime-hessen/#comment-2708</link>

		<dc:creator><![CDATA[Matthias Schütte]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2023 21:49:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich war 1970, im Alter von 12 Jahren verschickt nach Kreuth-Point, zusammen mit einem Cousin. Grund bei mir war, dass ich stark untergewichtig war. Unsere Gruppenleiterin Podarski oder so ähnlich, wurde von uns als Gefängniswärterin bezeichnet. Wer nicht aufgegessen hatte oder während der Bettruhezeiten (nachts und mittags) irgendeinen Laut von sich gab oder oder, wurde angeschrien und musste während der Mittagspause 1 Stunde mit dem Gesicht zur Wand in der Ecke stehen oder bekam eine andere Strafe (durfte schöne Sachen nicht mitmachen). Wir hatten blanke Angst vor dieser Frau. Die Gruppe meines Cousins wurde von einer sehr netten Erzieherin geleitet, Frau Rogatti, die aber auch Angst vor der bzw den älteren Aufpasserinnen hatte. Mein ca 4 Jahre jüngerer Cousin mochte keinen Pudding. Ich habe dann versucht, mich in seinen Essraum zu schleichen, um meine leeres Puddingschäkchen gegen sein volles zu tauschen. Das war möglich, weil Frau P. immer wieder kurz unseren Gruppenraum verließ. Frau Rogatti wusste das. Wurde ich aber von Frau Podarski erwischt, wurde ich bestraft. Ecke stehen, oder kein Nachtisch, kein draußen-Balkspielen usw. Was war ich froh, als wir nach 6 Wochen Oberbayern wieder Richtung Norden, nach Hause fahren durften. Ich hatte 200g (!!! Dafür die Quälerei) zugenommen. Kein Wunder nach einer solch traumatischen Zeit, die nur als Zeit der Angst im Gedächtnis blieb. Als ich später von KZ-Aufpasserinnen gehört habe, kam mir der Gedanke, dass Frau Podarski vielleicht dort ihre &quot;pädagogische&quot; Ausbildung erhalten hatte. Altersmäßig hätte es so sein können.
Eine üble Zeit. Mein Glück war, dass mein Cousin und ich uns gegenseitig Mut machen konnten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war 1970, im Alter von 12 Jahren verschickt nach Kreuth-Point, zusammen mit einem Cousin. Grund bei mir war, dass ich stark untergewichtig war. Unsere Gruppenleiterin Podarski oder so ähnlich, wurde von uns als Gefängniswärterin bezeichnet. Wer nicht aufgegessen hatte oder während der Bettruhezeiten (nachts und mittags) irgendeinen Laut von sich gab oder oder, wurde angeschrien und musste während der Mittagspause 1 Stunde mit dem Gesicht zur Wand in der Ecke stehen oder bekam eine andere Strafe (durfte schöne Sachen nicht mitmachen). Wir hatten blanke Angst vor dieser Frau. Die Gruppe meines Cousins wurde von einer sehr netten Erzieherin geleitet, Frau Rogatti, die aber auch Angst vor der bzw den älteren Aufpasserinnen hatte. Mein ca 4 Jahre jüngerer Cousin mochte keinen Pudding. Ich habe dann versucht, mich in seinen Essraum zu schleichen, um meine leeres Puddingschäkchen gegen sein volles zu tauschen. Das war möglich, weil Frau P. immer wieder kurz unseren Gruppenraum verließ. Frau Rogatti wusste das. Wurde ich aber von Frau Podarski erwischt, wurde ich bestraft. Ecke stehen, oder kein Nachtisch, kein draußen-Balkspielen usw. Was war ich froh, als wir nach 6 Wochen Oberbayern wieder Richtung Norden, nach Hause fahren durften. Ich hatte 200g (!!! Dafür die Quälerei) zugenommen. Kein Wunder nach einer solch traumatischen Zeit, die nur als Zeit der Angst im Gedächtnis blieb. Als ich später von KZ-Aufpasserinnen gehört habe, kam mir der Gedanke, dass Frau Podarski vielleicht dort ihre &#8222;pädagogische&#8220; Ausbildung erhalten hatte. Altersmäßig hätte es so sein können.<br />
Eine üble Zeit. Mein Glück war, dass mein Cousin und ich uns gegenseitig Mut machen konnten.</p>
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		<title>
		Von: angela stark		</title>
		<link>https://verschickungsheime.de/verschickungsheime-hessen/#comment-2692</link>

		<dc:creator><![CDATA[angela stark]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 12:04:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo ich war mit 9 Jahren in der Kinderkur Bad Karlshafen und muß sagen es war o,k.Die Betreuerinen o,k,das Essen o,k,ich war mit meiner Zwillingsschwester damals dort,und ich hatte damals was am Knie bei einer Wanderung konnte ich nicht mehr laufen,und eine Betreuerin trug mich den ganzen weg  zum Heim auf ihren Rücken.einmal gab es ärger weil ich ein Jungen küsste,da wollten sie uns schon nach Hause schiecken.damals kam der Asterix Film in die Kinos.den durten wir uns angucken,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ich war mit 9 Jahren in der Kinderkur Bad Karlshafen und muß sagen es war o,k.Die Betreuerinen o,k,das Essen o,k,ich war mit meiner Zwillingsschwester damals dort,und ich hatte damals was am Knie bei einer Wanderung konnte ich nicht mehr laufen,und eine Betreuerin trug mich den ganzen weg  zum Heim auf ihren Rücken.einmal gab es ärger weil ich ein Jungen küsste,da wollten sie uns schon nach Hause schiecken.damals kam der Asterix Film in die Kinos.den durten wir uns angucken,</p>
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