Die Träger von Verschickungsheimen waren zu 50 % Privatpersonen, die heute meist längst verstorben sind, denen nachzuforschen sich trotzdem noch lohnt, da man über die Strukturen dieser Medizin-Industrie etwas lernen kann. Die restlichen Träger bestanden aus kirchlichen und Wohltätigkeitsorganisationen, manchmal auch Betriebs- und Kranken-Versicherungsorganisationen. Die ersten Trägerorganisationen beginnen ihre eigenen Akten zu untersuchen.

Betroffene, die ihre Trägerorganisationen ihrer Heime kennen, sollten sich bei uns in trägerbezogenen Arbeitskreisen zusammentun, die Treffen können per Onlineschalte stattfinden, das kann leicht organisiert werden, meldet euch unter: info@verschickungsheime.de

Die DIAKONIE Niedersachsen

Sie hat als erstes exemplarisch drei Heime in Bad Salzdetfurth untersucht und sich kürzlich bei den Betroffenen von Verschickung entschuldigt. Entsetzt waren die heutigen Verantwortlichen über die Mängel und Beanstandungen, die aus den Verwaltungsakten zu ersehen waren. Die DIAKONIE Deutschland will sich für eine Unterstützung unseres Anliegens stark machen. Für die Untersuchungen in der DIAKONIE-Niedersachsen, verantwortlich: hans-joachim.lenke@diakonie-nds.de

DIAKONIE – Bund

Eine umfangreiche Untersuchung wurde in Niedersachen durch Herrn Joachim Lencke, von der DIAKONIE Niedersachsen initiiert. Das müssen auch andere Landerbüros machen! Für die Anerkennung unseres Leids, hat er uns einen Letter of Intent für unser Bürgerforschungsvorhaben ausgefertigt. Danke für diese Unterstützung! Es gab Entsetzen über die historischen Akten und eine Entschuldigung. Die DIAKONIE Niedersachsen führt momentan weitere Studien in eigenen Heim-Akten durch, (Norderney, Bad Sassendorf), hat einen AK gebildet. Betroffene können sich hier melden: diakonie@diakonie.de, DIAKONIE Bund ist auch zur Anerkennung und Unterstützung bereit, und hier zu erreichen: Sigurd.Rink@diakonie.de.

DAK – Bund

Die Deutsche Angestelltenkrankenkasse (DAK) hatte mind. 3 Verschickungsheime in Trägerschaft und eine Anzahl von Vertragsheimen, sie plant eine Forschung zum Thema Verschickungskinder, Betroffenenanfragen an:  Verschickungskinder@dak.de. Hier der Link zur entsprechenden Stellungnahme der DAK-Gesundheit: https://www.dak.de/dak/bundesthemen/gemeinsame-stellungnahme-2390496.html#/, weitere Anfragen bzgl. der Aufarbeitung gern an: Jörg Bogdanowitz: joerg.bodanowitz@dak.de

DRK – Schleswig-Holstein

Stellungnahme: „Der DRK-Landesverband verurteilt jede Form von Misshandlungen und Missbrauch aufs Schärfste. Das DRK hat sich deshalb auch dafür eingesetzt, dass Betroffene, die nicht über den Fonds Heimerziehung erfasst worden sind, durch eigenes Engagement des DRK-Landesverbandes Leistungen erhalten können, die denen des Fonds Heimerziehung entsprechen und persönliche Gespräche und Unterstützung angeboten.“ DRK-Landesverband Schleswig-Holstein e.V., vom DRK -BUND bestätigt. Tel.: +49 (0)431 5707-820 Fax: -828, E-Mail: silvia.aldick@drk-sh.de

DRK BUND:

Ballinstiftung Hamburg

die Ballinstiftung hat, zusammen mit dem Hamburger Senat und einem Beratsgremium ein Forschungsprojekt über ihre Heime auf den Weg gebracht, dieses hat seine Arbeit aufgenommen, es wird Aktenstudium betrieben und der Kontakt zu den Betroffenen über einen Fragebogen gesucht, wissenschaftlich wird es an der Hamburger evangelischen Hochschule über Prof. Dr. Richter koordiniert, im Beirat sind unsere Landeskoordinatoren Peter Krausse (Vorsitzender) und Petra Vierecke.

Caritas:

Der Caritas-Bundesverband hat uns im Februar 21 mitgeteilt, dass sie “die erschütternden und leidvollen Erlebnisberichte, Erzählungen und Erinnerungen ehemaliger
Kurkinder betroffen machen”, dass sie Mitgefühl für die Menschen fühlen, denen als Kind Leid angetan wurde, dass die Geschichte mit Hilfe wissenschaftlicher Untersuchungen aufgearbeitet werden muss, um herauszufinden, “welche Rolle dabei systembedingtes und individuelles Versagen spielten”. In der Erzdiozöse Freiburg befindet sich ein umfangreiches Archiv mit Archivalien zu allen Verschickungsheimen in katholischer Trägerschaft: Erzbischöfliches Archiv Freiburg, PF, 79095 Freiburg i.Br., Telefon: 0761 / 2188-260, Telefax: 0761 / 2188-439, archiv@ordinariat-freiburg.de

Stellungnahme des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), / Landesvertretung Nordrhein-Westfalen/ der AOK Rheinland/Hamburg und der AOK NORDWEST finden hier

AOK Bund (angeschrieben)

BKK

BEK (Bundesebene angeschrieben)

HEK (Bundesebene angeschrieben)

Deutsche Rentenversicherung – Knappschaft Bahn-See (früher Bahnversicherung)