Vernetzung

Vernetzungsmöglichkeiten: 

Wir haben uns heute, am 4.1.20 auf unserem Vernetzungstreffen in Berlin für folgende Vernetzungs-Struktur entschieden:

1 BUNDESKOORDINATORIN: Siehe hier

16 LANDESKOORDINATOREN Siehe hier 

X HEIMORTVERANTWORTLICHE und HEIM-ANSPRECHPARTNER*INNEN : Siehe hier

VEREIN: Aufarbeitung und Erforschung von Kinder-Verschickung, siehe hier

HEIMORT-, ORTS- und SELBSTHILFEGRUPPEN können sich in allen Orten, Heimorten, Regionen selbstständig bilden. Sie nennen sich „Verschickungskinder“ und bilden Ortsgruppen der „Initiative Verschickungskinder“ sie sollten die Sylter Erklärung anerkennen und sich der Webseite „www.verschickungsheime.de“ verbunden fühlen. Sie können sich den Landeskoordinatoren (LANDESKOORDINATION) zuordnen, sie können auch selbstständig bleiben. Sie können sich auf der Karte: Selbsthilfe und Veranstaltungen eintragen lassen, unter: info@verschickungsheime.de, sie können im FORUM aktiv werden. 

Vernetzung auf der Webseite:

Diese kann neuerdings auch von FORUM-Mitgliedern vollkommen selbständig getätigt werden. Dazu müssen sie sich registrieren und einloggen.

WICHTIG:  Diese Webseite können alle, auch ohne sich zu registrieren anschauen! Ebenso den anonymen FRAGEBOGEN : Ohne sich zu registrieren ausfüllen, auch unter ZEUGNIS ABLEGEN dürfen alle ihren Erlebnis-Bericht öffentlich als Beleg reinsetzen, eine Registrierung ist nicht zwingend. Nur wenn Ihr Euch direkt mit Leuten zu einem Thema austauschen wollt, Bilder reinsetzen wollt, eine Gruppe gründen, dann ist das Registrieren nötig. Dafür ist das FORUM da, es hilft bei der Vernetzung!

 
 

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Svenja Schäfer
Svenja Schäfer
10 Tage zuvor

Wer war wie ich um 1973 in Bad Kreuznach zur Verschickung?
Es gab Solebäder, zu trinken nur aus dem Hahn, wenn wir alles aufgegessen hatten und schreckliches Essen

Beate
Beate
3 Tage zuvor

Hallo Svenja! ich war auch in Bad Kreuznach. Ich schätze so 1977/78. Und für mich sind diese 6 Woche eine totale Blackbox. Ich erinnere mich nur an wenige Details. Das finde ich sehr ungewöhnlich, da ich ansonsten oft noch Ereignisse meiner Kindheit im Kopf habe. Ich erinnere mich auch an die Solebäder oder vielmehr an diesen Raum mit mehreren Badewannen. Dann gab es den Tisch an dem “die Dicken” essen durften. Dort saß unter wenigen anderen ich .. und der Rest voller dünner Kinder, die aufgepäppelt wurden. Und dass mir dort mal ein Pudding weg genommen wurde ” den darfst… Weiterlesen »

Elke Reineke (Kleemeier)
1 Monat zuvor

Bad Sooden-Allendorf
Wer war dort? Ich müsste 1963 im Alter von 6 Jahren dort gewesen sein. War noch jemand dort, zu dieser oder einer anderen Zeit?

Martina
Martina
1 Monat zuvor

Liebe Verschickungskinder aus Bonn und Umgebung, wir würden nun gerne unser 1. Treffen am 23. Juli,2020, 17.00 Uhr unter den entsprechenden CORONA-Sicherheitsvorschriften starten. Es wäre sehr schön, wenn viele an der Veranstaltung teilnehmen könnten. Es gibt ja einiges zu berichten, was in der letzten Zeit so passiert ist. Da wir nicht aus Bonn sind, wäre es nett, wenn jemand einen Vorschlag für eine entsprechende Örtlichkeit hätte. Meldet Euch bitte, wenn Ihr gerne kommen möchtet. Wir freuen uns darauf. Liebe Grüße Arno und Martina

Ilona Solotarev-Heyck
Ilona Solotarev-Heyck
2 Monate zuvor

Ich war 1971 in St. Peter Ording als 14jährige in einer Ferienfreizeit in einem Barackenlager. Es muss von der Bundeswehr veranstaltet gewesen sein . Ist hier noch jemand der auch mit dabei war? Kann auch 1971 gewesen sein . Bin auf der Suche nach einer Person . Es waren auch Franzosen in diesem Lager

Petra Borchard
Petra Borchard
2 Monate zuvor

Ich war 1974 mit 9 Jahren aufgrund von erheblichem Übergewicht zur “Abmagerungskur” in Pelzerhaken. Schlimmste Zeit meines Lebens. Zu allem Überfluss habe ich hinterher 2 Kilo mehr gewogen, statt weniger.

Andrea
Andrea
3 Monate zuvor

Hallo, ich war 1976 oder 77 zur Kinderverschickung auf Amrum. Ich erinnere mich noch das es von der Arbeiterwohlfahrt war. Was mir nicht aus dem Kopf geht!
Wir bekamen Spritzen in den Oberschenkel ,wer weinte wurde festgehalten.
bis heute weiss ich leider nicht welchen Inhaltsstoff diesee enthielten.
Ebenso solange am Tisch sitzen zu müssen beim Essen bis der Teller und dieser furchtbare Nachtisch unten war. Hat jemand die gleiche Erfahrung dort gemacht und weiss jemand den Hintergrund der Spritzen? Ebenso habe furchtbar Heimweh gehabt ,wurde am letzten Tag (angeblich) und müsste somit noch 2 Wochen länger bleiben.mfg

Lore Herbert
Lore Herbert
3 Monate zuvor

Wie Melanie war ich mit ca. 5 Jahren ebenfalls einige Wochen in Bad Dürrheim zur “Erholung”. Leider weiß ich nicht, in welchem Heim ich war – ob Luisenheim oder ein anderes – ich versuche das gerade durch eine Melderegisteranfrage bei der Meldebehörde in Bad Dürrheim und eine Anfrage beim Staatsarchiv Ludwigsburg heraus zu bekommen. Angeblich war ich zu dünn und zu kränklich für die Einschulung und mußte stattdessen in Kur, damit ich dort aufgepäppelt werde und zunehme. Das hat gewirkt-am Ende hatte ich schon 2 kg mehr. Meine Mutter war enttäuscht, daß es so wenig ist. Darauf hat die Schwester… Weiterlesen »

Nancy
Nancy
10 Tage zuvor
Reply to  Lore Herbert

Können Sie mir sagen, ob das vielleicht im Jahr 1987 oder 1988 war?
 

Manuela von der Weth
Manuela von der Weth
3 Tage zuvor
Reply to  Lore Herbert

Hallo Lore,
ich war 1978 vermutlich im Kindersanatorium Kohlermann in Bad Dürrheim. Angeblich weil ich zu pummelig war und nicht alles essen mochte. Auch ich habe vieles verdrängt. Als mich meine Mutter nach 6(?) Wochen abholte, war es der glücklichste Tag meines Lebens. Im Kindersanatorium hatte ich mich mit Mumps angesteckt und daraus entwickelte sich eine Hirnhautentzündung. Ich war sehr lange und schwer krank. Ich wußte nicht, dass es anderen auch so ergangen ist.

Marlies Röschmann
Marlies Röschmann
4 Monate zuvor

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Thomas Harmsen, Ich habe gerade Ihren Kommentar gelesen und auch von Frau Andrea Simonsen. Im Sommer 1959 war ich mit 10 Jahren (hatte dort am 17.7.Geburtstag) 6 Wo. in dem „Posterholungsheim“ im Haus der Gaststätte „Klösterle Hof“, BAD RIPPOLDSAU . Kam nach Hause und war traumatisiert/ Wille gebrochen. Essenzwang, Kontrolle der Post, keine Betreuungt/ Hilfe bei einem Asthmaanfall, “Betreuer“ feierten in der Kneipe; Schäferhund auf Mädchen WC gestorben und … und. Lt. meiner Recherche hat eine Frau Anna Klein von 1952 bis 1959 das „Kinderheim“ betrieben!!!! Gib es diese Dame noch? Wer war im SOMMER… Weiterlesen »

Ines K.
Ines K.
4 Monate zuvor

Hallo an Euch Alle, ich bin Jahrgang 1942, Flüchtlingskind aus Schlesien. 1947-1949 im Kinderheim St. Peter-Ording. In den 1950 er Jahren wurde ich dreimal verschickt: Boffzen/Weserbergland, Grömitz/Ostsee und Willingen/Sauerland. An das Kinderheim in Grömitz habe ich noch die Erinnerung, daß nach dem Zubettgehen absolute Ruhe herrschte. Ich wurde beim Verstoß mit einer Bettnachbarin zu kichern, in den kalten Flur gesetzt ohne Decke! Was mein Leben durch die dreimal sechs Wochen Verschickung besonders beeinflusst hat, ist, daß dies jedes Mal während der Schulzeit geschah, sodaß ich nach den jeweils sechs Wochen erhebliche Lerndefizite hatte, was sehr schwer aufzuholen war. In den… Weiterlesen »

Steffi
Steffi
4 Monate zuvor

Hallo zusammen, ich war mit 5 Jahren 1974 in Wyk auf Föhr für 6 Wochen im Kinderheim. Es war um die Osterzeit rum. Das Osterpaket meiner Mama hat mich nie erreicht. Ich hatte schreckliches Heimweh und erinnere mich nur noch bruchstückhaft. Ich saß am Abnehmertisch und erinnere mich nur an die beklemmende Stimmung im Schlafsaal und beim Essen…. Es ist mir ein Rätsel, wie man Kindern so etwas antun kann… Über einen Austausch mit Anderen würde ich mich freuen. Gibt es eigentlich die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten nochmal anzusehen? Hier meine Mailadresse: Fuldanixe@gmx.de Viele Grüße Steffi

Sebastian Roth
Sebastian Roth
30 Tage zuvor
Reply to  Steffi

Hallo Steffi,
Aus dem Schloss am Meer ist eine Anlage mit privaten Ferienwohnungen geworden. Hätte mir das auch gerne noch mal alles angesehen um der Erinnerung auf die Sprünge zu helfen.

Ute Latendorf
Ute Latendorf
4 Monate zuvor

Hallo, ich war im Kinderheim in Wyk auf Föhr, wohl 1957 oder 1958, als 6- oder 7 Jährige. Es war schlimm für mich, ich hatte Heimweh, obwohl ich es bei meinen Eltern – beide überzeugte Nazis – auch nicht viel besser hatte. Zuhause Schläge, im Kinderheim Strenge und Unfreundlichkeit. Ich musste abends oft im Flur stehen, weil ich geredet hatte, obwohl Nachtzeit war. Ich erinnere ein kleines Mädchen, die nachts weinte und ins Bett machte und morgens kein Frühstück bekam. Meine schönen Erinnerungen sind die Ausflüge ins “Wäldchen” mit dem Bollerwagen, in dem Picknick enthalten war. Die Insel war damals… Weiterlesen »

Reinhard Hauser
4 Monate zuvor

ich war 1957 in Wyk/Föhr im August 1957 für 6 Wochen im Kinderheim (ich glaube, es hieß Südstrand?, bis heute traumatissiert.
ersten 2 Wochen 2kg zugenommen, 2. 2 Wochen +-0, letzte 2 Wochen 2 kg abgenommen

Gert Wölfert
Gert Wölfert
4 Monate zuvor

Ist hier jemand, der 1956-9 im Kinderheim “Jungborn” war, Parkstr., Wyk auf Föhr ?

Gert Wölfert
Gert Wölfert
4 Monate zuvor

Ist hier jemand, der im Kinderheim “Jungborn” war, Wyk auf Föhr, Parkstraße, 1956 bis 1968 ? Gert Wölfert, Wedel b. Hamburg

Ralph Heun
1 Monat zuvor
Reply to  Gert Wölfert

Ich war 1963 oder 1964 für 6 Wochen im Heim Jungborn. Ich hatte Asthma und sollte zunehmen. Es war eine schreckliche Zeit. Meine Eltern waren entsetzt wie ich zurück kam. Ich war noch dünner, verängstigt und aufsässig. Sie haben sich beschwert und, soweit ich es noch weiß, eine Untersuchung erwirkt. Ob es eine Anzeige gegen die Heimleitung gab weiß ich nicht mehr.

Petra Roby
Petra Roby
4 Monate zuvor

Ich war mit 5 Jahren für 6 Wochen in Pelzerhaken zur Kinderkur. Es muss 1969 gewesen sein. Ich erinnere mich bruchstückhaft. An eine Fahrt mit dem Zug, meine Verwirrung und Traurigkeit, weil ich meine Eltern nicht mit kamen. Ein Pappschild, wurde mir um den Hals gehängt und eine fremde Frau begleitete uns. Ich weiß nicht wie viele Kinder es waren. Ich glaube nur eine kleine Gruppe. In dem Heim war ein Schlafsaal, in dem mehrere Betten standen. Ein Saal mit einem großen Tisch und ein paar Tischen an der Seite, an denen gegessen wurde. Jeden Morgen gab es Haferflocken mit… Weiterlesen »

Markus Tillmann
Markus Tillmann
5 Monate zuvor

Hallo , ich war 1974 auf der Insel Borkum in Kur . War gerade 6 Jahre alt . Habe nur schlechte Erinnerungen dank der Nonnen die uns Kopfnüsse gaben wenn wir uns die Zähne putzten und nicht den Kopf übers Waschbecken hatten .

Ingrid
Ingrid
5 Monate zuvor

1973 im Sommer wurde ich mit 5 Jahren von der Barmer für 4 Wochen nach Lenggries in das Kindererholungsheim Sankt Georgi Haus verschickt.
Die schlimmste Erfahrung war das Heimweh. Im Kindergarten hatte ich viele Freunde, dort fühlte ich mich mutterseelenallein. Ich erinnere mich an wöchentliche Telefonate mit meiner Mutter, die von einer Betreuerin mitgehört wurden. Ich durfte nur Positives berichten, nicht wie es mir wirklich ging…

achim
achim
2 Monate zuvor
Reply to  Ingrid

Hallo Ingrid,
zur selben Zeit war ich auch da. Allerdings war ich etwas älter. Melde dich doch mal unter meiner E-Mail-Adresse a-chim@gmx.de. Ich würde gerne ein paar Erinnerungen auffrischen.
Viele Grüße
 
Achim

Silvia
Silvia
5 Monate zuvor

Ich bin von 1974 und wurde wegen Untergewicht mit 6 Jahren 6 Wochen auf die Insel Amrum geschickt. Gibt es noch jemanden aus der Zeit?

Wolfgang
Wolfgang
5 Monate zuvor

Ich bin Jahrgang 1960 und wurde im Frühjahr 1972 als 11jähriger, zusammen mit meinem 7jährigen Bruder, von Karlsruhe aus für 6 Wochen in ein Kinderheim nach Wyk auf Föhr verschickt. Mein Bruder war durchaus zierlich, ihm tat “Erholung gut”, und weil das kostenlos für meine Eltern war, sollte ich gleich mit, obwohl normal entwickelt. Wir fuhren die ganze Nacht mit dem Zug, und wurden danach getrennt untergebracht, die Jüngsten in einem Pavillon im Gelände. Bei der Ankunft mussten wir alle nackt antreten und wurden abgeduscht, für mich ein fremdartiger und entwürdigender Vorgang. Ich musste heulen (auch wegen Heimwehs und der… Weiterlesen »

Peter
Peter
6 Monate zuvor

Stichwort Borkum; zu den Beitraegen von Sabine, Silke und Klaus. ich habe etliche Erinnerungen an Borkum Concordia Kindererholungsheim. war dort 1981 mit zwoelf Jahren. Silke schrieb von einer Borkumgruppe, die ich noch nicht fand. Danke fuer Eure Reaktion hier.

Sabine
Sabine
6 Monate zuvor

Für Anja H., die 1976 in Marktschellenberg war:
Liebe Anja, wenn du dich weiter austauschen möchtest, melde dich gerne unter schoenaukinder@gmx.de – Es gibt Fotos vom Haus Berchtesgaden in Marktschellenberg mit Infos und Verbindungen nach Schönau und Königssee…

Traute Bohlen-Müller
Traute Bohlen-Müller
6 Monate zuvor

Wer war im Sommer 1965 auch im Haus Holterberg im Teutoburger Wald?

Melanie
Melanie
6 Monate zuvor

Hallo liebe Sandra,

melde dich gerne bei mir. Würde mich freuen. Ich habe ein Buch erworben über das Luisenheim mit Fotos aus der Zeit und einem Bericht.

Hier meine Mailadresse
m_westphal@gmx.de

Melanie
Melanie
6 Monate zuvor

Die “klassischen” 6 Wochen Erholungskur, wurden auch für mich zu einer traurigen Zeit meiner Kindheit und eine gefühlte Ewigkeit. Auf Anraten des Kinderarztes wurde ich nach Bad Dürrheim in das Kindersanatorium Luisenheim geschickt, vom 14. Mai bis 25. Juni 1976. 5 Jahre war ich damals alt als ich anreiste, 6 Jahre als ich endlich wieder nach Hause durfte. Zugegebenermaßen war ich vorher recht häufig erkältet und durfte daher auch die ersten Wochen nicht mit in das Hallenbad im Kindersanatorium. Was meine Vormittag sehr einsam machte. Meine Mutter erzählte neulich wie überrumpelt und geschockt sie war, dass sie nicht mit rein… Weiterlesen »

Sandra
Sandra
6 Monate zuvor
Reply to  Melanie

Hallo Melanie, auch ich war im Luisenheim in Bad Dürrheim von Mitte Mai bis Ende Juni 1979. Was für eine furchtbare Erinnerung! Anders als du wurde ich mit einer Gruppe in den Zug gesetzt um dorthin zu gelangen, daran kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern, das weiß ich aus Briefen meiner Mutter. Was für ein Trauma für ein 5 jähriges Kind, von seinen Eltern 1,5 Monate getrennt zu sein, umgeben von fremden Ordensschwestern mit strengem Regiment. Ich war auf Grund Bettnässens dort zur “Kur”. In meiner Erinnerung war das Sanatorium dunkel und kalt. Der Essenssaal war groß und es… Weiterlesen »

Brigitte Marx geb. Vierschilling
Brigitte Marx geb. Vierschilling
6 Monate zuvor

Könnten wir…..

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir stören und hören.

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir fragen statt zu ertragen.

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir sofort verstehen.

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir sehen was geschehen.

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir berühren wie spüren.

Könnten wir die Hände sehen…

B..M. 09/2011..

Katrin
Katrin
6 Monate zuvor

Ich hatte dies schon unter “Zeugnis ablegen” gepostet, wurde jedoch von Anja darauf hingewiesen, dass es hier besser passt, und gebeten, es hier noch einmal zu posten. Das tue ich hier also:

Liebe Anja,

danke für Deine Initiative. Was mir noch nicht klar ist: 1. Welchem Bundesland ist man zugeordnet? Bei mir sind Elternhausadresse, Heimadresse und jetzige Adresse in 3 verschiedenen Bundesländern… 2. Ist mit “Ansprechpartner/in” und “Veranwortliche/r” bezüglich des Heimortes etwas unterschiedliches gemeint? (Z.B. bezüglich des Arbeitsaufwandes, man muss ja ggf. auch über entsprechende Ressourcen verfügen.)

Liebe Grüße
Katrin

Melanie
Melanie
6 Monate zuvor
Reply to  Katrin

Liebe Katrin, zu 1 ich verstehe es so, dass die Landeskoordinatoren die regionalen Vernetzungsgruppen koordinieren. Also vermutlich eher das Bundesland in dem du wohnst. Im Zweifel würde ich den oder diejenige einfach mal per Mail kontaktieren. Es gibt auch bereits die ein oder andere Selbsthilfegruppe in größeren Städten oder Treffen vor Ort. Schon gesehen? Zu 2 Die Begriffe sind hier glaube ich Synonym gemeint. Der/Die Ansprechpartner/in für den Ort in dem “dein” Kinderkurheim war. Es hört sich so an, dass du in mehreren Heimen warst in deiner Kindheit. Liege ich mit meiner Vermutung richtig? Mir hat einmal mehr als gereicht.… Weiterlesen »

Katrin
Katrin
6 Monate zuvor
Reply to  Melanie

Hallo Melanie,
danke. Anja hat auch geantwortet, allerdings nun doch an der Stelle, wo ich ursprünglich die Fragen gestellt hatte, unter “Zeugnis ablegen”. – Nein, ich war auch “nur” einmal verschickt, und auch mir reichte das. Womöglich ahnten meine Eltern auch ohne explizite Mitteilung meinerseits, dass das nicht so gut war.

Dir auch alles Liebe

Jörg
Jörg
6 Monate zuvor

Hallo, ich war Ende Oktober 1970 für 6 Wochen im Kinderheim Frisia, Nordseeheil- und Schwefelbad, St. Peter-Ording. Da ich damals erst 3 Jahre alt war, habe ich kaum Erinnerungen. Kennt jemand von Euch das Frisia und die damaligen Strukturen.

Erika Rawaschda
6 Monate zuvor

Diese Berichte, die von so viel Furchtbarem im Kindesalter erzählen, machen mich fassungslos und ich bin traurig über das Leid, das gewisse Einrichtungen den Kinderseelen angetan haben.
Ich war mit 13 Jahren zur Kinderkur in einem Kinderheim, das im Ostflügel von Schloss Herdringen im Sauerland , untergebracht war. Ich suche aus dieser Zeit – Oktober 1958 – Kinder (heute so um die 70), mit denen ich dort vier Wochen lang zusammen war. Vielleicht liest jemand diese Zeilen und meldet sich bei mir. Oder vielleicht kennt Jemand Jemanden und erinnert sich daran.

Silke
Silke
6 Monate zuvor

Kinderlied Wer lacht hier, hat gelacht? hier hat sich’s ausgelacht. Wer hier lacht, macht Verdacht, dass er aus Gründen lacht. Wer weint hier, hat geweint? Hier wird nicht mehr geweint. Wer hier weint, der auch meint, dass er aus Gründen weint. Wer spricht hier, spricht und schweigt? Wer schweigt, wird angezeigt. Wer hier spricht, hat verschwiegen, wo seine Gründe liegen. Wer spielt hier, spielt im Sand? Wer spielt, muss an die Wand, hat sich beim Spiel die Hand gründlich verspielt, verbrannt. Wer stirbt hier, ist gestorben? Wer stirbt, ist abgeworben. Wer hier stirbt, unverdorben, ist ohne Grund gestorben. (Günter Grass,… Weiterlesen »

Sabine
Sabine
6 Monate zuvor

Hallo ich bin Jahrgang 1967 und war 1972 sechs Wochen auf Borkum.Ich habe kaum Erinnerung weiß nur noch von einer Suppenkelle und irgendein Matsch zum Essen.Meine Mutter sagt nur immer du warst krank.Ich bin in Behandlung und leide unter PTBS.Inzwischen weiss ich das meine Mutter narzisstisch ist.
Ich möchte mich gerne erinnern kann mir jemand helfen und mir sagen wie man es schafft sein Kind sechs Wochen wehzuschicken?😢

Britta
Britta
6 Monate zuvor
Reply to  Sabine

Hallo Sabine, ich bin Jahrgang 1964 und mit fünf auf Sylt gewesen. Ich kann mir immer wieder nur die Unwissenheit und Gutgläubigkeit der Eltern vorstellen. Niemals gibst Du Dein Kind wissentlich so einer Folter preis.

Sabine
Sabine
6 Monate zuvor
Reply to  Britta

Liebe Britta,ich fasse mich kurz.Ich bin ein Scheidungskind und war (5)völlig fertig als mein Papa nicht mehr da war.2016 mit 49 Jahren brach ich zusammen und in meiner Therapie erinnerte ich mich an vieles.War der Störenfried in der Familie.Meine Mutter Narzisstin Geschwister halten zur Mutter Liebesentzug und Gehorsamkeit trotz Ehemann und drei Kinder.Ich wusste das ich 1973 sechs Wochen auf Borkum war aber nicht warum.Meine Mutter spricht nicht darüber und ich bin seitdem ein ängstlicher Mensch gewesen.Jetzt nehme ich Antidepressiva wegen Panikstörung und Posttraumatische Belastungsstörung Panikattacken. Ich forsche nach und bin auf diese Seite gestoßen. Ich kann mich wie gesagt… Weiterlesen »

Andrea Simonsen
Andrea Simonsen
7 Monate zuvor

Hallo, Ich bin Jahrgang 1959 und war zwischen und war zwischen 1966 und 1969 zusammen mit meinem jüngeren Bruder ( noch nicht eingeschult) zur Verschickung in Bad Ripoldsau, Haus Hohenhaus?. Ich hätte von meiner Mutter die Verantwortung für meinen kleinen Bruder übertragen bekommen. Meiner Mutter wurde versichert, dass wir Geschwister zusammen in eine Gruppe kommen.Wir fuhren mit dem Zug. Am Bahnhof wurden wir von einer uns begleitenden Frau in Empfang genommen. Mein Bruder war sehr ängstlich, ich freudig und neugierig. Ich betrachtete es als Ferien, Urlaub hatten wir uns bis dahin nicht leisten können. Als erstes im Heim angekommen, wurden… Weiterlesen »

Prof. Dr. Thomas Harmsen
Prof. Dr. Thomas Harmsen
6 Monate zuvor

Hallo Andrea,

ich war 1968 in Bad Rippoldsau. Mittlerweile sind wir doch einige aus dem Heimort Rippoldsau und könnten auch eien entsprechende Gruppe aufmachen. Ich bin übrigens einer de rForscher und Gründungsmitglied unseres Vereins zur Erforschung undAufarbeitung.

Bin im Moment leider etwas länger krank, aber ich werde mich sicher wieder melden

Gabriele Kiefer
Gabriele Kiefer
7 Monate zuvor

Hallo, Ich bin Jahrgang 1956 und bin Anfang/Mitte der 60er Jahre nach Pelzerhaken in Schleswig Holstein verschickt worden. Wir waren Kinder von Arbeitern aus den Stahlwerken Salzgitter AG und wohl auch noch andere Kinder. Bis heute denke ich mit Grauen an die Zeit zurück. Wir mussten einem Mädchen mit sehr langem Haar die Haare kämmen und zu Zöpfen Flechten. Sie hatte Läuse, jeden Morgen wurden wir dazu gezwungen, am Ende hatten wir anderen Läuse. Ich kam Krank, mit zerfressen Ohrläppchen und dem Kopf voller Läuse zurück gekommen, völlig verstört. Stundenlanges eingesperrt sein auf dem Klo, bei den kleinsten Widerreden, Päckchen… Weiterlesen »

Berit Gerwin-Heiß
Berit Gerwin-Heiß
7 Monate zuvor

Hallo, ich bin Berit ( geb.1961) und war 1966 im Kurheim der Stadt Münster auf Juist. Dort herrschten die Clemensschwestern. Meine Geschichte kommt später. Wer war noch in dem Haus auf Juist ?

Oliver Degen
Oliver Degen
6 Monate zuvor

Auch 61 geboren und mit 6 oder 7 Jahren auf Juist. Wie das Heim hieß, weiß ich nicht mehr. Allzu viele dürfte es nicht gegeben haben, einen rötlichen Backsteinbau erinnere ich ungefähr…

Manfred Burde
Manfred Burde
7 Tage zuvor
Reply to  Oliver Degen

Hallo Oliver, kann es sein, dass das Heim Kinderheim Dr. Schorlemer, oder ähnlich hieß. Das war ein großer Backsteinbau. Ich müsste auch noch irgendwo ein Foto vergraben haben!

Lia
Lia
7 Monate zuvor

Hallo, ich bin 1967 geboren und wurde im Alter von 5 Jahren von München nach Langeog für 5 Wochen allein verschickt. Ich litt sehr lange Zeit unter Verlassungsängsten und mein Urvertrauen war komplett weg. Ich dachte , ich hätte meine Familie, meine zwei Schwestern, meine Mutter und meinen Vater für immer verloren. Ich hatte unsagbares Heimweh. Wir mussten vor dem regulären Essen immer Puddingsuppe essen, wir wurden regelrecht gemästet. Als ich zurück kam am Bahnhof, erkannte mich meine eigene Mutter nicht mehr und lief an mir vorbei. Vieles habe ich stark verdrängt. Ich habe noch die Postkarten, die meine Mutter… Weiterlesen »

Manfred
Manfred
7 Monate zuvor
Reply to  Lia

Hallo Lia, Du kannst Dich gerne an die Vernetzungsgruppe Langeoog wenden. Wir haben schon ein paar Infos zusammengetragen. Email-Adresse siehe oben unter Langeoog. Viele Grüße.

angelika wenzel
angelika wenzel
7 Monate zuvor

hallo, ich suche menschen, die 1964 in agra (tessin) im olga-burchhard-heim waren, habe damals im main-taunus-kreis gewohnt und die kur lief wahrscheinlich über das gesundheitsamt, was in ffm/höchst war, wer war damals dabei? freue mich über jeden hinweis

Judith
Judith
7 Monate zuvor

Hallo Angelika, ich war ebenfalls in Agra, kann mich allerdings nicht mehr erinnern, ob es 1964 oder 1965 war.

angelika wenzel
angelika wenzel
6 Monate zuvor
Reply to  Judith

liebe judith, schade, daß du es nicht mehr genau weißt, wann du dort warst, hätte mich gefreut, wenn wir zur gleichen zeit dagewesen wären, bei mir war es über ostern 64, es war ein jahr vor meiner einschulung, leider habe ich keinerlei namen von den betreuern in erinnerung, du vielleicht? aus welchem bundesland wurdest du verschickt? ich bin auch auf der facebook seite, vielleicht könnten wir uns ja dort weiter austauschen, liebe grüße angie

Josef
Josef
1 Monat zuvor

Hallo, auch wir, meine Schwester und ich waren 1962 in Agra bei Lugano in einem Kinderheim. Die Verschickung erfolgte wahrscheinlich über das Gesundheitsamt, welches vermutlich in Heppenheim war. An vieles kann ich mich nicht mehr erinnern, an das, ich seit dieser Zeit keine Tomatensuppe mehr essen und riechen kann schon.

Uwe Huber
1 Monat zuvor

Hallo Angelika, ich war 1968 in Agra /Ti / Schweiz,das Heim war ganz einfach schrecklich, brauche eigentlich über die damaligen Zustände in dem Kinderheim / Erholungsheim ( Was für eine Erholung ? ) nicht weiter äußern da alles schon so oft beschrieben worden ist. Alle Alpträume die ein Kind hat sind dort zur Realität geworden.. das muss ich das leider sagen. An eine Schwester kann ich mich noch gut erinnern, Lydia hat sie sich genannt. Aber ein Drachen wie er im Buche steht. Ganz schlicht und einfach schlimm. Wünsche Dir eine gute Zeit und denke nicht immer an das was… Weiterlesen »

Jürgen
Jürgen
7 Monate zuvor

Hallo, ich war im Jahr 1964 im Kindererholungsheim Jagdhaus in Bruckfelden bei 88699 Frickingen, habe allerdings keine Erinnerungen mehr daran. Gibt es Zeitzeugen, die positives bzw. negatives berichten können?

Rüdiger
Rüdiger
7 Monate zuvor

Hallo miteinander, ich bin Jahrgang 1959 und habe in den 1960er Jahren in Wiesbaden gewohnt. In den Jahren 1965-1969 habe ich die Blücherschule in Wiesbaden besucht (Klassenlehrer Herr Schmitt). Auch ich hatte das “Vergnügen”, an einer Kindererholungsmaßnahme teilzunehmen. Leider kann ich mich an Details der “Erholung” nicht erinnern. Es muss irgendwann in den vorgenannten Jahren gewesen sein, der Ort des Schreckens war irgendwo im Schwarzwald (meine ich jedenfalls), die Einrichtung wurde von einer Frau geleitet. Bei der Heimfahrt waren unter anderem zwei Jungs (Brüder?) aus Wiesbaden-Erbenheim dabei und außerdem einige Jungs, die nach Berlin zurück fuhren. Die Vorgenannten waren in… Weiterlesen »

uta sarfert
uta sarfert
7 Monate zuvor

Hei, ich war drei mal im Kinderheim: zwei mal im Jahr 67 und 68 an der Nordsee auf der Insel Föhr im Marienhof und 72 auf Amrum im Lenzheim. 1967 war ich 5 Jahre alt. Ich erinnere mich an kleine Holzhäuser zu denen man zum Essen ging. Gehasst habe ich die Milchsuppe. Hinter meinem Platz stand eine grosse Pflanze, in die ich die Suppe so dann und wann schüttete und dann Erde drüber strich. Ich habe noch Jahre danach davon geträumt, dass das aufkommt und ich die Suppe nachessen muss. Ansonsten irgendwie viel Einsamkeit und Angst vor einem Mädchen namens… Weiterlesen »

Thilo Eckoldt
Thilo Eckoldt
7 Monate zuvor

Ich war 1962 für ein Jahr (Grund: Asthma) im Kinderheim Bergwald in Lenzerheide (Schweiz), So weit ich mich erinnern kann, war ich der einzige Deutsche , die anderen Kinder waren alle aus der Schweiz. Vielleicht finde ich auf diesem Wege trotzdem jemand, der in diesem Heim war. Meine Erlebnisse decken sich weitgehend mit den vielen anderen Erfahrungsberichten.

A. Suermann
A. Suermann
7 Monate zuvor

Darf ich hier schreiben, wenn ich Geschichten von meinem bereits verstorbenen Vater kenne? Er muss Anfang bis Mitte der 60er in einer “Kur” gewesen sein. Dort durften die Kinder nicht trinken, damit sie nicht ins Bett machen. Es gab pro Tag 3 Mahlzeiten, dazu je 1 Glas Wasser. Beim Zähneputzen und Waschen wurde darauf geachtet, dass kein Kind Wasser trinkt. Meine Oma erzählte, dass der erste Satz der Kinder auf dem Bahnhof beim Abholen war “Mama, ich hab solchen Durst!” Die Kur war über Ostern. Die Kinder bekamen Süßigkeitenpakete mit in die Koffer. Die Süßigkeiten wurden vom Personal des Kurheims… Weiterlesen »

Christine
Christine
7 Monate zuvor

Ich war im Herbst 1971 als 8-jährige im Kinderheim Möwenhof auf Amrum. Die “Tante” unserer Gruppe hieß Signe Pott. Bis heute dachte ich, ich habe den “Erholungs”aufenthalt bei der Kinder”kur” als Einzige als grausam empfunden. Es ist so schockierend…

Saskia Breul
Saskia Breul
7 Monate zuvor
Reply to  Christine

Hallo Christine,
bitte kontaktier mich mal! Ich habe ein paar Fragen und vielleicht kennst Du mich von damals ☺️

Peter Mayer
Peter K.
7 Monate zuvor

Hallo, ich heiße Peter, geboren 1961, und hier ist nochmal gekürzt meine Geschichte von der Seite “Zeugnis ablegen” mit einem Nachtrag. Ich wurde wegen Asthma und Neurodermitis 4x verschickt. Das erste Mal mit knapp 2 Jahren von Juni – September 1963 auf den Kniebis im Schwarzwald. Meinen 2. Geburtstag “feierte” ich nicht mit meiner Familie. Weitere Stationen waren März – Mai 1965 (Kniebis), April – Mai 1968 (Luisenheim, Bad Dürrheim), November – Dezember 1970 (Kindersanatorium in Königsfeld). Alle Orte liegen im Schwarzwald und ich komme aus dem Schwarzwald. Ich habe keine bewussten Erinnerungen an Schläge, Essen von Erbrochenem, Bettnässen oder… Weiterlesen »

Rainer Pörzgen
Rainer Pörzgen
7 Monate zuvor

Ich kann meine Anfrage von vorgestern etwas konkretisieren: Es handelt sich um das Kinderkurheim Dr. Ewald in Wüsternsachsen in der Rhön.
Ich habe im Internet eine Ansichtskarte mit dem Foto des Heims gefunden:
https://www.akpool.de/ansichtskarten/112745-ansichtskarte-postkarte-wuestensachsen-ehrenberg-kinderkurheim-dr-ewald

Wolfgang Bubner
Wolfgang Bubner
7 Monate zuvor

Wurde dieses Heim von einer Frau geleitet und gab es in dem Gebäude im unteren Geschoss eine kleine Turnhalle in der man sogar mal zwangsweise schlafen mußte, wenn man ab und zu zuviel geredet hatte ? Ich war im Januar 1959 für 6 Wochen in einem Heim in der Röhn, und ich meine der Ort war dieses Wüstenhagen. Im Moment kommen viel unschöne Dinge wieder hoch von diesesn schlimmen 6 Wochen.

Rainer Pörzgen
Rainer Pörzgen
7 Monate zuvor

Ob das Heim von einer Frau geleitet wurde, weiß ich nicht mehr, das mag zudem 1959 auch schon anders gewesen sein als 1956. Eine kleine Turnhalle gab es wohl; wir mussten aber nicht dort zur Strafe schlafen, sondern wurden in den dunklen Keller gesperrt, wenn wir im Schlafraum geredet hatten.
Ich verlinke hier eine zweite Postkarte mit Innenansichten, vielleicht erkennst Du die Turnhalle wieder oder den Schlafraum oder den Waschraum:
http://www.ansichtskarten-center.de/wuestensachsen/wuestensachsen-wuestensachsen-kinderkurheim-x-1964-wuestensachsen

doris
doris
7 Monate zuvor

8.12.19-12.12.19 Ein herzliches Hallo an alle, die den Mut haben, sich hier zu zeigen Auch ich, 1955/56, damals 4+5 Jahre alt, heute 68 Jahre habe mich mein Leben lang mit dieser „Kur“ beschäftigen müssen. Report Mainz hat sie mir wieder vor Augen geführt und so bin ich auf diese Seite geraten. „Schloss“ Friedenweiler, einer Kinderheilstätte im Schwarzwald unter Leitung des Monsignore Klotz mit Nonnen unter dem Dach der Caritas der Erzdiözese Freiburg. Zur gleichen Zeit hielten sich ca. 500 Kinder dort auf und insgesamt haben diese „Kuren“ ca. 30000 Kinder „genossen“ Ich bin Sozialpädagogin, psychoanalytische Kunsttherapeutin u. Traumatherapeutin. Diese Qualifikationen… Weiterlesen »

TiBi
TiBi
7 Monate zuvor

Kurz ein anderes Thema, aber ich denke, das sollte man gerade bei Recherchen unter Zuhilfenahmen von Suchmaschinen im Netz wissen und evtl. beachten:
Wusstet ihr schon, dass alle Internet-Server und Suchmaschinen, die in den USA stehen, nach der dortigen Gesetzeslage, dem Patriot Act, verpflichtet sind, den Geheimdiensten alles offenzulegen? Dagegen hilft es auch nicht, wenn die dortigen Server und Suchmaschinen nichts speichern: es reicht, wenn der Geheimdienst am Internet-Zugangspunkt alles mitliest und speichert. Sämtliche MetaGer-Server stehen ausschließlich in Deutschland.
https://metager.de/index.php/tips

Rainer Pörzgen
Rainer Pörzgen
7 Monate zuvor

Gibt es hier Personen, die wie ich in den 1950er Jahren nach Wüstensachsen in der Rhön verschickt worden sind?

Karin Diestel
Karin Diestel
7 Monate zuvor

Ich war als 6jähriges Kind in Bad Sachsa, weil mich die Schulärztin für zu zart und dünn für die Schule hielt. Es waren grausame sechs Wochen, die ich erleben musste. Nach und nach kommen die Erinnerungen zurück, bzw werden meine Erinnerungen bestätigt. Meine Eltern glaubten mir damals nicht, hielten meine Schilderung für Fantasie. Ich habe nie wieder meine Eltern mit Mutti oder Vati angesprochen, nie wieder die Bezeichnungen benutzt. Erst jetzt weiß ich, daß Essen des Erbrochenen, das Toilettenverbot, das stundenlange Stehen, barfuß und im Nachthemd, auf dem kalten Flur, war real. Heute bin ich 68 Jahre alt, vieles aus… Weiterlesen »

Sabine van der Velpen
7 Monate zuvor

Ich heisse Claudia Sabine N. und wohne seit 40 Jahre in den Niederlanden. Wirklich ganz durch Zufall – ich ‚zappte‘ abends auf den deutschen Sendern‘ – hörte einer Frau zu, die von ihrer Verschickungszeit erzählte. Das Programm widmete sich dem Kongress „Das Elend der Verschickungskinder“ vom 21.-24.11.19 auf Sylt. Bei den Worten ‚zu dünn‘, zwanghaft essen müssen, Haferbrei, Kontrollgängen der Tanten und gemeinsames Duschen drückte ich auf ‚aus‘. Ich wollte dies anfangs nicht hören. Neugierig war ich schon. Ob ich wollte oder nicht: auch ich bin ein Verschickungskind. Stempel mag ich nicht. Es besagt aber genau das, was ich auch… Weiterlesen »

Exner, Christoph
Exner, Christoph
7 Monate zuvor

Ich war 1966 mit 9 Jahren 6 Wochen zur “Erholung” im “Jagdhaus Dr. Staeckel” in St. Goarshausen. Habe dort alles, was schon beschrieben wurde, selbst erlebt bzw. bei anderen Kindern mit angesehen z. B. Toilettenverbot, Essenszwang, Erbrochenes essen, Schläge, Erniedrigung, militärischer Umgangston, Postzensur usw. Wer war noch in diesem Terrorhaus?

http://www.ansichtskarten-center.de/rhein-lahn-kreis-lkr-weitere/weisel-st-goarshausen-kindererholungsheim-jagdhaus-dr-staeckel-fliegera

Birgit Saager
Birgit Saager
7 Monate zuvor

Hallo Christoph, ich war 1974 für 6 Wochen dort; damals war ich 8 Jahre alt.
Einige Dinge sind mir auch noch dauerhaft im Gedächtnis, manches muss ich verdrängt haben.
Die von dir verlinkte Postkarte hatte meine Mutter noch bis vor 2 Jahren in ihrer Briefesammlung…
Birgit

Gabriele Bodesohn
Gabriele Bodesohn
7 Monate zuvor

Bisher konnte ich noch nichts über das Heim in Wangerooge finden. Hierzu gab es vor drei Tagen wohl einen regionalen Artikel. War jemand im Haus Meeresstern in den 60er Jahren der entsprechende Erfahrungen gemacht hat?

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