Die Geschichte des Rüdiger B.: Das Trauma eines „Verschickungskindes
Fast gestorben: Erschütternde Geschichte des Verschickungskindes Rüdiger B. Pressebericht
Verschickung nannte man die Verbringung von Kleinkindern ab dem 2. Lebensjahr (zT noch kleiner) in Kindererholungsheime, Kinderkurheime und Kinderheilstätten für eine begrenzte Zeit, während der sie aus dem Elternhaus herausgenommen und mit Zügen in zT weit entfernte Kur- und Erholungsorte zwecks Erholung und Aufpäppelung verbracht wurden. Die Verschickung begann im 19. Jahrhundert und erlebte einen Massen-Boom von 1950-1980 in der Bundesrepublik der Wirtschaftswunderzeit. Viele inhaltliche Erklärungen in den nachfolgenden Menüpunkten.
Fast gestorben: Erschütternde Geschichte des Verschickungskindes Rüdiger B. Pressebericht
50 Jahre lang glaubte man, dass die Kinderverschickung von kleinen und Vorschulkindern in Kindererholungsheime und -heilstätten eine medizinische Sozialmaßnahme war, die positiv zu beurteilen sei. Heute melden sich massenweise Betroffene, die Gewalt und Demütigungen erlebt haben.
Gedenkfeier mit Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit Betroffenen an der Gedenkstele für drei zu Tode gekommene Kinder am 11.4.26 in Bad Salzdetfurth
Aufruf an Betroffene von Kinderverschickung, die von Medikamententestungen betroffen waren oder Medikamentenmissbrauch erlitten haben!
Lisa Duhm recherchierte im SPIEGEL über Todesfälle in Verschickungsheimen, drei Betroffene berichten
Markus Schnermann hat ein Buch über seine Verschickungserfahrungen geschrieben und möchte einen AK sexueller Missbrauch in der Initiative gründen.
Postkartenaktion zum Mitmachen. Postkarte der Bundesinitiative herunterladen, ausfüllen, eintreten! Postkarte herunterladen, ausdrucken, an Freundin oder Familienmitglied mit der Bitte um Unterstützung schicken!
NRW – Medikamentenstudie zum Herunterladen
Buchvorstellung: Verschickungskinder-Eine verdrängte Geschichte von Lena Gilhaus plus ARD-Dokumentation
Zum Bundeskongress in Bad Salzdetfurth wurde ein Buch herausgebracht, es begleitete die Plakatausstellung des Kongresses, mit Fotos, Dokumenten. Zusammengestellt von Sabine Schwemm und Anja Röhl