Zeugnis ablegen

ZEUGNIS ABLEGEN – ERLEBNISBERICHTE SCHREIBEN

Auf dieser Seite schreiben Menschen ihre ERLEBNISBERICHTE, die als Kind in Verschickungsheimen schmerzhafte, angsterregende und traumatische Dinge erlebt haben. Sie schreiben sie, damit man ihnen glaubt und damit sie sich nicht mehr allein fühlen. 

Unterstützt unsere Arbeit. Unser Leid muss anerkannt werden, Kinder-Verschickung in den 50-90er Jahren muss aufgearbeitet werden! 

Es haben spontan bereits über 1600 „Verschickungskinder“ solche Erlebnisse in Verschickungsheimen geschildert. 

Wer seine Erlebnisse schildert und sie damit der Öffentlichkeit freigibt, legt Zeugnis ab und hilft mit, dass wir mit unserem Leid Glaubwürdigkeit bekommen und unsere Erlebnisse nicht mehr als Einzelfälle verharmlost werden können. 

Wenn Ihr eure Heime und Heimnamen herausbekommen wollt, helfen wir euch, geht einmal auf RECHERCHE , da gibt es wichtige Tipps. 

Welche sich an der von uns selbst bestimmten Forschung beteiligen wollen, gehen auf FRAGEBOGEN und nehmen dann Teil an der ersten empirischen Studie zu diesem Thema. (Vorher Heimnamen herausfinden!)

Großes Danke an alle, die uns damit ihr Vertrauen erweisen und hier Ihre Berichte und Erlebnisse aufschreiben! Ihr seid damit aufgenommen in die “Initiative Verschickungskinder“, die sich inzwischen schon Strukturen gegeben haben.

Einmal im Jahr machen wir einen KONGRESS, diesmal am 19.-22.11.20 auf Borkum. Dort treffen wir uns, hören Vormittags Fachvorträge und tauschen uns Nachmittags in Kleingruppen aus. In eurem Bundesland könnt Ihr https://verschickungsheime.de/landeskoordinatoren werden der solche ansprechen, es gibt schon mehrere und auch Regionalgruppen. (Alles unter VERNETZUNG).

Dort: VERNETZUNG haben wir inzwischen eine BUNDES- LANDES- und HEIMORTKOORDINATION, da könnt ihr auf Landkarten schauen, welche Ansprechpartner es für euch gibt und selbst Ansprech-Menschen werden. Zu einigen Heimen haben wir schon welche, zu den meisten Heimen suchen wir noch. Die HOV sammeln ihre eigenen Erinnerungen und Infos zu ihrem Heim und Heimort, sie bekommen durch die Öffentlichmachung ihrer mailadresse vielleicht Kontakt zu anderen Betroffene aus demselben Heim-Ort und Heim, gemeinsam recherchiert es sich leichter. Hier: HEIMORTVERANTWORTLICHEN.

Verein Aufarbeitung und Erforschung von Kinderverschickung / AEKV e.V.:     IBAN:   DE704306 09671042049800  bei Röhl, Kiehlufer 43, 12059 Berlin

Kontakt über: info@verschickungsheime.de

**

Hier liegen alle früheren Kommentare bis Juli 2019:  www.anjaroehl.de/verschickungsheime/ auch hier: http://www.anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-–-verschickung-erinnerung-und-schmerz/

Hier kann man weitere, andere Zeugnisse über schmerzhafte Erinnerungen an Kinderkuren finden:

http://www.heimkinder-forum.de/v5/index.php/Thread/2229-Wyk-Föhr-Kinderheim-Haus-Tanneck/

https://www.gelsenkirchener-geschichten.de/forum/viewtopic.php?p=468045&sid=d4a5117b1355998841fd415e7babac00

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Laslo
Laslo
5 Stunden zuvor

Hallo an Alle. Ich war mehrmals in einem Erholungsheim, darunter zweimal in Glücksburg (bei Flensburg). Es hieß St. Ansgar. Vielleicht kennt jemand dieses Haus. Ein schlechtes Beispiel war das Heim in Hirsau (bei Calw im Schwarzwald). Es wurde von Nonnen geleitet und ich wurde als sogenannter Ami-Bankert (mein Vater ist Amerikaner) diskriminiert.
In meiner Autobiographie habe ich darüber geschrieben. Jetzt möchte ich gerne Geschichten sammeln und vielleicht in einem Buch herausbringen.

Anne
Anne
5 Stunden zuvor

Ich war 1982 auf Borkum im “Sancta Maria”. Das Essen war regelmäßig sehr knapp bemessen und ich bin regelmäßig abends hungrig zu Bett gegangen und das, obwohl ein Ziel der Maßnahme eine Gewichtszunahme war. Zur Toilette durften wir nur nach den Mahlzeiten gehen, also 3x am Tag. Selbstverständlich wurde die Post zensiert und uns wurde gedroht für den Fall, das wir etwa Negatives über die Kur in unsere Briefe schreiben. Es waren sechs Wochen ohne Spaß und mit viel Zwang und Drohungen.

Angela Schiller
6 Stunden zuvor

Hallo an Alle, ich war als Achtjährige Mitte der 60er Jahre sechs Wochen in einem Kinderheim in Hogschür im Schwarzwald, ich glaube, es hieß Sonnental. Ich komme aus Schleswig-Holstein, schon die lange Anreise per Zug war kein Spaß. Im Heim durfte man nicht vor 8 Uhr (glaube ich) aufstehen und auch nicht auf die Toilette gehen. Wenn man dann ins Bett machte, gab es massiv Ärger. Mittagsschlaf war Pflicht und zwar total still, ich habe nie Mittagsschlaf gemacht, für mich war das furchtbar. Es gab komische Sachen zu essen, die bis auf den letzten Bissen verzehrt werden mussten, sonst saß… Weiterlesen »

Klaus Dieter
Klaus Dieter
6 Stunden zuvor

Habe eben diese Seite entdeckt. Ich war in den frühen 80er Jahren zur Kur in einem Heim auf Norderney. Ausrichter war die AOK. Schläge bei vermeintlichen Fehlverhalten waren hier an der Tagesordnung. Wer nachts keine Ruhe hielt, musste teilweise eine Stunde auf den Flur in einer Ecke stehen. Für mich das Schlimmste (da ich keine Milch mochte): warmen Kakao zum Frühstück, der getrunken werden musste – incl Haut! Es durfte nichts in den Tassen zurückbleiben. Postkarten nach Hause wurden kontrolliert und wenn negative Dinge aufgeführt waren, wurden sie zerrissen und mussten neu geschrieben werden. Telefonkontakt nach Hause während der sechs… Weiterlesen »

Jens Kähsner
Jens Kähsner
6 Stunden zuvor

Hallo an Alle   habe diese Seite gerade entdeckt und bin erleichtert nicht allein zu sein und geschockt zugleich. Ich wurde 1976 mit 7 Jahren nach St.Peter Ording verschickt.Chronische Bronchitis. Angekommen gabs erstmal Kakao und Rosinenbrot. Eine Leckerei die es für die nächsten 8 Wochen nicht mehr geben würde. Dann wurden wir Entlaust. Alle mussten in einer Reihe antreten und die Betreuerin kämmte uns mit Metallkamm und Desinfektionslösung, alle mit dem gleichen Kamm der immer wieder in die Plörre getaucht wurde. Auf das Mitgeführte Gesundheitszeugnis wurde nicht geachtet. Die Nahrung im Verlauf bestand hauptsächlich aus Grießbrei und ungesüßtem Tee, aufessen… Weiterlesen »

Mike
Mike
7 Stunden zuvor

Hallo. Auch ich war als Kind (wegen Bronchitis) zweimal in solchen Einrichtungen. Das erste mal etwa 1966 in St. Peter Ording. Und dann noch mal 1970 in einem Haus irgendwo in Nordhessen. Beide male erinnere ich mich , dass das essen äußerst mies war. Vor allem bei der zweiten Einrichtung wurde man von den Betreuern dort auf brutale Weise gewzungen einen ekligen Brei auf zu essen. Das ging sogar soweit, dass ich das ganze erbrach und durfte dennoch nicht denm Speisesaal verlassen. Ich hatte stest Angst vor dem Gang in den Speisesaal und hoffte, dass es da Dinge gab, die… Weiterlesen »

A Wegner
8 Stunden zuvor

Ich war 1977 für 6 Wochen im Kurheim Marianne in Obermaiselstein bei Oberstdorf. Die Einrichtung existiert noch, aber als Mutter-Kind-Kurheim. Die Heimleiterin Marianne führte ein autoritäres Regiment. Gibt es noch andere Leidensgenossen aus dieser Einrichtung?

A Wegner
A. Wegner
8 Stunden zuvor

Ich war 1977 im Kinderkurheim Marianne in Obermaiselstein im Allgäu (bei Oberstdorf). Aufenthalt 6 Wochen. Organisiert durch die Barmer Ersatzkasse.
Essenszwang, Toilettenverbot, Demütigungen, Verschliessen aller persönlicher Gegenstände usw. hat den Aufenthalt zu alles anderem als Erholung gemacht. Endlich gibt es ein Forum, dieses Thema anzusprechen und aktiv zu werden.

Jens Burkhardt
Jens Burkhardt
11 Stunden zuvor

Herzlichen Dank.
Ich werde mich hier informieren und auch einen Bericht schreiben.
Endlich nicht mehr allein!

Harald Heidrich
20 Stunden zuvor

Harald.
 
Hallo liebe Mitbetroffene. Ich war als Kleinkind mit 5 Jahren nach Kinderkurheim Bad Soden Allendorf veschickt worden.Das war 1968.
Dort wurde ich mit dem Gesicht in das Erbrochene reingedrückt von der
Nachtwache.Habe auch noch einen Zeugen. Und den Namen der Täterin habe ich auch noch, weiß aber nicht ob sie noch lebt.
Mein Wunsch ist, daß wir eine Sammelklage starten nach amerikanischer Art und eine ordentliche Entschädigung rausholen.

Mara
Mara
21 Stunden zuvor

Ich war im Frühjahr 1977 zur Kur in der Kinderheilanstalt in Bad Sassendorf. Ich war damals 11 Jahre alt. Ich habe nur bruchstückhafte Erinnerungen an die Zeit, aber die sind nicht schön. Ich war untergewichtig und musste zunehmen. An jedem Tisch saß eine sehr strenge Erzieherin, die aufpasste, dass jeder seine Portion ungesunden, kalorienreichen Essens aufaß. Die Kinder, die abnehmen mussten, saßen an den Nebentischen vor ihren Salattellern und blickten hungrig zu uns herüber. Wenn man nicht aufaß, gab es Ärger. Einmal gab es Lebergulasch. Ich habe mich total geekelt und gefragt, ob ich das wirklich essen muss. Zur Strafe… Weiterlesen »

Stephanie
Stephanie
9 Stunden zuvor
Reply to  Mara

Hallo, ich war im Mai / Juni 1977 in Bad Sassendorf, mit 5 Jahren bei den “Schulkindern”. Das mit dem Essen ist mir mit grünen Salat passiert. Ich durfte, wenn ich nicht aufgegessen hatte, kein “Lassie” gucken. Vielleicht sind wir uns begegnet? Ich habe jedoch keine Erinnerungen hinsichtlich Namen und Gesichter.

Mara
Mara
6 Stunden zuvor
Reply to  Stephanie

Hallo Stephanie, ich war auch im Mai da, also sind wir uns vermutlich begegnet. Ich bin aber ein paar Jahre älter als Du und war mit Gleichaltrigen untergebracht. An die anderen kann ich mich auch nicht mehr erinnern.

Kirsten Sölter
Kirsten Sölter
23 Stunden zuvor

Ich war ab Anfang Dezember 1968 mit 6 Jahren wegen meines Astmas und zum Zunehmen für 12 Wochen im Seehospiz Norderney. Die Leiterin hieß Schwester Hedwig. An folgende traumatische Erlebnisse erinnere ich mich noch: Die Briefe wurden geöffnet und zensiert. Pakete wurden auch geöffnet und die enthaltenen Süßigkeiten entnommen. Man musste das Brot mit links essen, sonst bekam man – meist von hinten ohne Vorwarnung -eine Ohrfeige (Grund? wurde nicht genannt). Die kalte Suppe und die Leberknödelsuppe waren ekelerregend. Wir hatten eine Zeichensprache, weil wir uns in den Schlafräumen nicht unterhalten durften. Die Zeichensprache kann ich bis heute. Ich wurde… Weiterlesen »

Veronika M.
Veronika M.
1 Tag zuvor

Ich wurde im Sommer 1955 nach Pelzerhaken an der Ostsee verschickt und wurde dort 6 Jahre alt. von meinen Eltern bekam ich zum Geburtstag ein Päckchen mit Süssigkeiten und einem Brief. Der Brief wurde öffentlich im Seisesaal vorgelesen und die Süssigkeiten an alle verteilt. Damals habe ich geweint, jetzt weiss ich, dass es sozial ist. Meine Erinnerungen an den Aufenthalt in dem Verschickungsheim sind, dass alles sterng reglementiert war und Mittagsschlaf Pflicht. Die Mahlzeiten bestanden Morgens, Mittags, Abends jeweils aus einem Milchbrei und großen mit Zungenwurst belegten Broten. (Wir waren ja zum Aufpäppeln da). Milchbrei und Speisen waren für mich… Weiterlesen »

Franzisca Mackowiak
Franzisca Mackowiak
2 Tage zuvor

Hallo Ihr Lieben, und ich dachte immer, ich hätte mich nur so angestellt. Ich war mit 4 Jahren, also 1970, 6 Wochen auf Sylt wegen einer überstandenen Lungenentzündung. Es war schrecklich und ich war komplett verstört, als ich wieder kam. Hat jemand einen Tip, wie das Haus geheißen haben könnte? Ich erinnere mich an eine große Freitreppe, auf der wir in Unterwäsche die ganze Nacht stehen mussten, wenn wir nach dem offiziellen zu Bett gehen nicht gleich geschlafen haben oder nochmal auf die Toilette musste. Klingt komisch, aber bis heute muss ich immer auf die Toilette, wenn ich das Licht… Weiterlesen »

Christiane Hofer
Christiane Hofer
2 Tage zuvor

Hallo, Vielleicht kann mir hier jemand helfen? Ich wurde ca 1973 im Alter von 5 Jahren nach Wyk auf Föhr verschickt und kann mich nicht mehr an sehr viel erinnern, auch nicht, welches Haus es war. Nur „Haus Möve“ kann ich noch erinnern und dass es von Nonnen geleitet wurde. Ich war die meiste Zeit todunglücklich und auf der Krankenstation untergebracht. Jahrelang hat mich ein bestimmter Geruch verfolgt, der mich immer in diese Zeit zurück versetzt hat. Das ist heute zum Glück weg. Kann mir jemand hier sagen, um welches Heim es sich gehandelt haben muss? Viele Grüße Christiane

Jürgen Wegener
2 Tage zuvor

Guten Tag. Ich war 1965, nach dem Tod meiner Mutter, im Bundesbahn Waisenhort in Lindenberg im Allgäu. Geführt von Nonnen, zu denen wir nur Fräulein sagen durften. Sie hatten eine sadistisch, bestialische Art um unsere kleinen Kinderherzen zu brechen. Bettnässer wurden verunglimpft, Kinder, die den Teller nicht leeraßen mußten mit Gewalt ihr Essen und das Erbrochene verzehren. Bei einem Rodelunfall hat sich ein Junge das Ohr am Stacheldraht abgerissen. wir haben wir wieder was von dem gehört… Zum Mittagsschlaf im riesigen Schlafsaal standen weit über 100 Feldbetten. Wir durften nur auf der rechten Seite liegen, damit wir uns nicht unterhalten… Weiterlesen »

Laslo
Laslo
5 Stunden zuvor

Hallo,

das Heim kenne ich, weil ich in den 90er Jahren dort als Erzieher gearbeitet habe:keine Nonnen mehr, doch irgendwo noch nicht ganz am Puls der Zeit, mittlerweile aber aufgelöst.

Kerstin T.
Kerstin T.
4 Tage zuvor

Kinder-“Kurverschickung“   Meine Schwester, Jg, 1961, war mit 5 Jahren für 4 Wochen nach Borkum verschickt worden.Wegen andauernder Mandelentzündungen. Es war wohl ein Haus der Caritas, so erinnert sich meine Mutter. Sie war ein ruhiges Kind, hat nie etwas davon erzählt zu Hause. In dem Jahr darauf musste sie 2x längere Zeit alleine im Krankenhaus sein – hier hat meine Mutter mitbekommen, wie sehr sie gelitten hat unter der Trennung. Meine Eltern durften sie nicht besuchen. Als ich, Jg. 1963, dann mit vermutlich 4 oder 5 Jahren eine heftige Masern-Erkrankung hatte, riet die Kinderärztin meinen Eltern zu einer erneuten Kinder-Kur-Verschickung.… Weiterlesen »

Verena Schwalm
Verena
3 Tage zuvor
Reply to  Kerstin T.

Mein Mitgefühl! Ich war auch merkwürdig verstört und eingeschüchtert und habe Probleme mit Gruppen und auch depressive Schübe seitdem.

Bea
Bea
1 Tag zuvor
Reply to  Verena

Man durfte seinen eigenen Kinder nicht besuchen … das bedeutet, wir Kinder sind seinerzeit regelrecht als “Kurklinik-Eigentum” angesehen worden… Es ist erschütternd. Ich vermute stark, dies würden Eltern heute nicht mitmachen – aber zum Glück haben sich die Zeiten auch geändert. Als meine Tochter mit 3 Jahren mal ins Krankenhaus musste, wurde ich gebeten, doch bei ihr zu bleiben und habe ein Gästebett direkt neben ihrem Bett bekommen. Ich hatte es sowieso vor, die netten Ärzte sind mir aber zuvorgekommen. Man hat extra alles zu essen besorgt, was die Kinder jeweils gerne mögen. Und das war auch ein Kassen-Krankenhaus. Auch… Weiterlesen »

Clara
Clara
5 Tage zuvor

Ihr Lieben,
ich war auch verschickt – 6 Wochen in Wittdün auf Amrum im Haus Kinderglück 1971. Wenn ich all die schlimmen Erlebnisse hier lese, hatte ich wohl wirklich Glück, außer an schlimmes Heimweh, ein an alle verteiltes Geburtstagspäckchen und eklige Blutwurstbrote erinnere ich nicht viel Negatives. Ich hab von damals ein Foto des Heims. Wenn jemand das zwecks Erinnern sehen möchte, schick ich es gern per Mail.

Ilona Iwanowitsch
Ilona Iwanowitsch
5 Tage zuvor

Ich war 1977 mit 6 Jahren für 6 Wochen in Bad Dürrheim. Welches der Heime dort, ob Luisenklinik oder das andere, weiß ich nicht mehr. Ich habe (vielleicht zum Glück) keine sehr detaillierte Erinnerung daran (generell ist meine Kindheit irgendwie ein einziges schwarzes Loch mit nur wenigen Erinnerungsfragmenten). Ich wurde dort hingeschickt, weil ich eine schlechte Esserin war und Bettnässerin. Ich kann mich noch erinnern daran, dass man beim Essen sitzen bleiben musste, bis alles aufgegessen war. Dass man Mittagsschlaf halten musste und dabei mucksmäuschenstill sein musste. Die Betten für den Mittagsschlaf waren nicht die im Schlafsaal sondern ich erinnere… Weiterlesen »

Dagmar Schmidt
Dagmar Schmidt
6 Tage zuvor

Hallo, bin hier heute "zufällig" gelandet. Ich bin als 6-jährige 1966 in Bad Rothenfelde zur "Kur" gewesen. Ich weiß bis heute nicht warum. Bin auch wohl alleine mit dem Zug an- und abgereist. Habe jetzt keine brutalen Erinnerungen, bin allerdings beim Lesen dieser vielen Kommentare und der Recherche nach Bildern von Bad Rothenfelde tief Traurig geworden und musste weinen. Den Namen des Heims kann ich nicht erinnern... auch wohl viele andere Dinge nicht. Evtl. war es ein evangelisches Haus. Erinnere mich daran, dass ich mit einem anderen, etwas älterem, Mädchen Sonntags immer in die katholische Kirche gehen durfte. Ein kleines… Weiterlesen »

Michelle Jagusch
6 Tage zuvor

Ich würde gerne 2 Fotos meiner ‘kur’ aus dem Jahr 1968 oder 1969 hier einstellen… Leider finde ich keine Möglichkeit die Fotos vom Handy hier einzustellen.

Hat jemand einen Tip??

Liebe Grüße Michelle

matthias berghoefer
3 Tage zuvor

Hallo Michelle, ich bin ziemlich sicher, dass das im Forum möglich ist Dazu muss man sich allerdings registrieren. Habs eben mal gemacht, und dort gibt es beim Erfassen von Beiträgen, die Möglichkeit, Bilder einzubinden.
viele Grüsse & Glückauf!
matthias

Maik Weidlich
6 Tage zuvor

Hallo mein Name ist Maik. Ich wurde als ich fünf Jahre alt war und die DDR ihre letzten Züge ausgehaucht hatte, noch in ein “Kurheim” namens Heinrichshorst in Ragötz in Sachsen-Anhalt geschickt ( höchstwahrscheinlich ).
Dort geschah mit mir genau das gleiche, was ich jetzt schon hundertfach gelesen habe.
Ich hatte schreckliches Heimweh und machte ins Bett. Darauf hin wurde ich von den Betreuerinnen dort verhauen.
Diese Zeit hat mich traumatisiert. Unter den Folgen leide ich bis heute.

Vera
Vera
6 Tage zuvor

Ich bin grade durch Zufall über einen Bericht über ehemalige Verschickungskinder gestolpert. Ich bin Jahrgang 1962 und war als Vierjährige zur Kinderkur in Bad Reichenhall und als 6-jährige nochmals in St.-Peter-Ording. Bei mir mischen sich Erinnerungen, ich kann diese nicht einem bestimmten Aufenthalt zuordnen. Ich weiß noch, das wir zum Mittagsschlaf gezwungen wurden und es wohl Ärger gab wenn man nicht still lag. An Essen, das aufgegessen werden musste, erinnere ich mich auch. Meine Mutter erzählte, das ich wohl aus einer Kur völlig verdreckt zurückkam, obwohl im Koffer noch saubere Wäsche war. Bei der anderen kam ich wohl krank zurück,… Weiterlesen »

Marlene
Marlene
6 Tage zuvor

Hallo an Alle, ich bin durch einen Artikel hier gelandet und bin gerade recht erschüttert. Meine “Verschickungen” habe ich unter Schicksal verbucht und das meiste verdrängt. Ungefähr zwischen 1968 und 1970 war ich in einer Kur wegen Bronchitis, bzw. Pseudokrupp. Mit mir waren dort viele Kinder mit dem gleichen Krankheitsbild, viele mussten nachts an den Sauerstoff. Die Erzieherinnen trugen eine Nonnen- oder Schwesterntracht. Das schönste Erlebnis war ein Ausflug ins Salzbergwerk. Aber ich weiß beim besten Willen nicht genau ob ich in Bad Reichenhall oder in Berchtesgaden war. Vielleicht kann mir jemand helfen das einzuordnen? So weit ich mich erinnere… Weiterlesen »

Chris
Chris
6 Tage zuvor

Hallo an alle. Ich war (vermutlich über Ostern 1969) als 3jährige (!) in Melle. Der Grund war, dass meine Mutter sich zu der Zeit einer schweren Operation unterzog, ich war also – anders als viele hier – kerngesund und man musste mich nicht etwa “aufpäppeln”. Da meine Mutter wohl niemandem aus der Familie zumuten wollte, eine 3jährige über Wochen zu versorgen, kam das Angebot des Arztes/des Jugendamts für die “Kur” in Melle wohl sehr gelegen. Vielleicht mussten auch Betten belegt werden und daher war man auch an gesunden Kindern interessiert. Ich habe von Kindheit an bis heute Erinnerungen daran. Ich… Weiterlesen »

Bea
Bea
6 Tage zuvor

Im Klappholttal bin ich auch gewesen, und zwar 1970 vor meiner Einschulung. Ich war ein zu dünnes Kind und sollte “zu Kräften” kommen. Eben habe ich mir im Internet die Bilder angesehen und bin völlig baff, dass es diese Baracken tatsächlich immer noch gibt! Den Namen hatte ich total vergessen, bis ich ihn heute gelesen habe – und da war er nach 50 Jahren wieder präsent und alle Bilder sind noch im Kopf vorhanden, als wäre es gestern gewesen. Nein, es war keine schöne Zeit, ich werde bestimmt nicht vergessen, dass wir im Waschraum jeden Tag jeweils einzeln per Wasserschlauch… Weiterlesen »

matthias berghoefer
3 Tage zuvor
Reply to  Bea

ja, der Wasserschlauch im Waschraum, das lauert bei mir auch im Hinterkopf – aber derart verblasst, dass ich gar nicht sicher sagen kann, obs wirklich meine eigene Erinnerung ans Straflager Klappholttal ist.
danke fürs Teilen deiner Erlebnisse!
Glückauf
matthias

Claudia
Claudia
6 Tage zuvor

Hallo, ich war im Oktober 1963 auf Borkum als 5jähriges Mädchen und hatte sehr starkes Heimweh gehabt und nächtelang nur geweint – ich wurde mit meiner Bettdecke auf den Gang geschickt und musste dort die ganze Nacht stehen. Ich weiß leider nicht mehr wie dieses Kinderheim auf Borkum hieß – es war sehr grausam und ich wurde jeden Tag dort gequält und über mein Heimweh machte sich die Gruppenleiterin nur lustig. Wenn ich heute den Geruch von Maggi Suppe rieche, werde ich immer sehr traurig und fühle mich sehr einsam und verlassen. In meiner Gruppe war eine Susanne 10 J.,… Weiterlesen »

Bettima Ripkens
Bettima Ripkens
1 Tag zuvor
Reply to  Claudia

Das gleiche habe ich auch erlebt.
Ich war auf Nordernei 1970

Michelle Jagusch
Michelle Jagusch
6 Tage zuvor

Hallo…. ich bin heute durch einen “Zufall” auf diese Seite gestoßen. Ich unterhalte mich mit einer Freundin wieder einmal über meine Kindheit, keine Erinnerungen etc., da wird ihr später auf dem Laptop der Bericht über “Kinderverschickungen” angezeigt. Wir also in der Recherche…und ich nun hier gelandet….   Ich bin jetzt 56 Jahre alt, und war im Alter von 4 oder 5 Jahren (1968/69) für 6 Wochen entweder auf Sylt oder Borkum, Amrum….. Ich habe eine Erinnerung. Das Haus war direkt am Meer, bei Ankunft hatte ich in die Hose gemacht und bekam ein rote Strumpfhose irgendwie “geliehen”……   Es gibt… Weiterlesen »

Thorsten Schütte
Thorsten Schütte
7 Tage zuvor

August – September 1965 war ich wegen Bronchitis 6 Wochen auf Langeoog veschickt und wurde während des Aufenhaltes 8 Jahre. Operation gelungen (keine Bronschitis mehr) – Patient fast tot, jedenfalls schwer traumatisiert. War strenges Regime, z B überwachte Mittagsruhe unter totaler Stille (sonst Schlag mit dem Stöckchen), zu wenig zu trinken (schlich nachts aufs Klo zum Trinken), eigentümliches Essen und sicher viel Verdrängtes. Psychische Folgen wie Angst, Heimweh, Misstrauen u s w, sicher noch viel Verdrängtes 🙁

matthias berghoefer
Matthias
8 Tage zuvor

Hallo zusammen, im Frühjahr 1971 wurde ich als 7-jähriger für sechs Wochen nach Klappholttal auf Sylt verschickt, zusammen mit meinem 5-jährigen Bruder. Die niedrigen Baracken gibt es offenbar immer noch, und wenn ich mir im Netz Luftbilder/Satellitenbilder anschaue, dann erkenne ich manches wieder, aber nicht alles. An vieles kann ich mich nicht mehr erinnern, aber diese Zeit, das Lager, die Frauen, die dort um uns herum waren, das war für uns ein “Kindergefängnis”. Nie zuvor hatten wir (die wir vorher praktisch nicht aus unserem winzigen Dorf in der Heimat herausgekommen waren, ohne Eltern schonmal gar nicht) Erwachsene erlebt, die kleine… Weiterlesen »

Corina Cassens
9 Tage zuvor

Ich war ein sehr krankes und dünnes Kleinkind bevor ich drei Mal während meiner Grundschulzeit in “Erholungsheime” geschickt wurde. Bislang dachte ich überwiegend, dass ich einfach nur sehr empfindlich war und deshalb Situationen anders wahrgenommen habe. Letzte Woche habe ich einen Bericht über Verschickungskinder gesehen und nach einem langen Gespräch mit meiner Freundin wurde mir bewusst, dass auch ich da noch Einiges im “Gepäck” trage. Beim Recherchieren kam ich auf diese Seite und seither kommen mir weitere Erinnerungen hoch. Ich hatte als Kind schweres Asthma und furchtbare Erstickungsanfälle mit mehrfachen Krankenhausaufenthalten. Ich wollte nicht von zu Hause fort, aber ich… Weiterlesen »

Ulrike Arnold
Ulrike Arnold
10 Tage zuvor

Ich wurde 1956 mit gerade mal vier Jahren nach Berchtesgaden ins Schönhäusl gebracht und musste vier Monate dort verbringen. Diese zeit hat mich bis heute geprägt, da das Grundvertrauen zerstört wurde. Ich wusste zwar von meinen Eltern, dass ich in eine “Kur” kommen sollte, da der Kinderarzt festgestellt hätte, dass ich eine Hilusdrüsen-TB bekommen könnte bzw schon hätte. So ganz wurde das nie erklärt. Aus Sorge über meine Gesundheit haben meine Eltern zugestimmt, ich hatte aber von Anfang an das Gefühl, dass das nicht wirklich eintreten würde, dass sie mich niemals allein lassen würden. Ich war gerade vier Jahre alt… Weiterlesen »

Joachim _
11 Tage zuvor

Hallo zusammen,   ich war insgesamt 5 mal in einer Kur an der Nordsee: 1. Norderney, Seehospiz, 12 Wochen, 1972, 4 Jahre alt 2. Norderney, Seehospiz, 12 Wochen, 1973, 5 Jahre alt 3. Norderney, Seehospiz, 10 Wochen, 1974, 6 Jahre alt 4. Norderney, Seehospiz, 10 Wochen, 1975, 7 Jahre alt 5. St. Peter Ording, ??, 8 Wochen, 1976, 8 Jahre alt   Insgesamt hab ich wenig konkrete Erinnerungen. Nachdem ich insgesamt fast 1 Jahr dort verbracht habe, ist das vermutlich kein gutes Zeichen. Was ich aber weiß ist, dass ich das nicht wollte, dass man mir aber erklärt hat, das… Weiterlesen »

Ute Theil
Ute Theil
11 Tage zuvor

Hallo Ich war von 1969-1971 in der Kinderheilstätte Stieg Unteralpfen, was dort so abging war trostlos und erniedrigend, ich würde noch gerne Personen suchen die in dieser zeit auch dort waren ich hoffe es meldet sich jemand viele grüße Ute Theil zu finden auch bei facebook

Emma
Emma
12 Tage zuvor

Erlebnisbericht über meine Verschickung in das DRK-Kinderkurheim Wittdün auf Amrum für 6 Wochen im Frühjahr 1967   Ich war damals ein sehr kleines und dünnes Kind im Alter von 5 Jahren, hatte aber keine chronischen oder akuten Krankheiten. Ich war sehr lebhaft, vielseitig interessiert und habe viel und gerne draußen gespielt.   Vor meiner Einschulung im Sommer 1967 wurde von einer Ärztin des Gesundheitsamtes eine Untersuchung meiner Schulfähigkeit durchgeführt.   Nach Auskunft meiner Mutter wurde dann von der Ärztin für mich eine Kindererholungskur verordnet. Mein Vater wurde dann von einer Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes darüber informiert, dass wieder ein „Kinder-Transport“ (so… Weiterlesen »

katarina ganslandt
10 Tage zuvor
Reply to  Emma

Ich finde es interessant, dass du sagst, die Erinnerungen würden sich anfühlen wie durch eine Kamera beobachtet. Mir geht es auch so, dass ich mich nur an einzelne wenige Bruchstücke erinnere, und zwar weiß, wie wirklich entsetzlich das alles war, es aber nicht fühlen kann*. Wenn ich mir die Erinnerungen der anderen durchlese, habe ich den Eindruck, dass das bei vielen so ist. Wahrscheinlich haben wir das, was uns passiert ist, sehr tief weggepackt.  *(Jedenfalls, was meine eigenen Erlebnisse angeht. Als ich anfing, hier im Forum die Aufzeichnungen zu lesen, musste ich sehr oft unkontrolliert weinen, weil der Schmerz auf… Weiterlesen »

Uta Zimmer
Uta Zimmer
12 Tage zuvor

Ich war vom 04.04.70 bis 13.05.70, 5 1/2- jährig in BAD FRANKENHAUSEN (DDR) und ein reichliches Jahr später in BINZ (Ostsee) jeweils 6 Wochen zur “Kur”. Vieles von dem, was sich hier lesen lässt, habe ich auch erlebt und sehe mich auch heute immer mal wieder damit konfrontiert. In Form von Ängsten, Unsicherheiten, Stimmungseinbrüchen. Eine Erinnerung aus Bad Frankenhausen 70 schmerzt mich ganz besonders und vielleicht finde ich auf diesem Weg das beteiligte Mädchen. Während des Mittagsschlafes, bei dem ich keinen Schlaf fand, ebenso, wie meine Bettnachbarin, legten wir stumm unsere Fußsohlen aneinander. So entstand eine Brücke zwischen unseren Betten… Weiterlesen »

Norbert Werth
Norbert Werth
12 Tage zuvor

Ich war etwa 7 Jahre alt als ich nach Bad Salzdetfurth kam. Ich hatte einen mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt, auf einer Isolierstation, hinter mich gebracht. Schon die Vorstellung wieder von meiner Familie getrennt zu sein bereitete mir mehr als Unbehagen. Dort angekommen ging es scheinbar nur noch darum uns zu disziplinieren und ggf. zu brechen. Das was kleine Menschen ausmachte, Spiel, Spaß,Freude und Unbekümmertheit, war das letzte was man hier wollte. Sprechverbote, sitzen bis alle alles aufgegessen haben, die Entwendung von elterlichen Geschenken zu Geburtstagen, die Zensur, der an die Familie gerichteten Briefe, wir wurden unserer Liebe und unseres Urvertrauens beraubt. Immer… Weiterlesen »

Christiane
Christiane
12 Tage zuvor

Ich war Anfang 1979 im Alter von 6 Jahren aufgrund chronischer Bronchitis 5 Wochen zum Heilverfahren auf Langeoog. Ich habe zwei Bilder von dem Aufenthalt, aber keine Erinnerungen bzw. bin derzeit nicht bereit da genauer hinzusehen aus Befürchtung in ein tiefes schwarzes Loch zu fallen, da ich eh schon psychisch sehr instabil bin. Ich schließe nicht aus, dass die Wochen der Kinderverschickung ein Puzzleteil meine Erwerbsminderung sind.

Werner Dütting
Werner Dütting
12 Tage zuvor

Ich bin mit 6 Jahren, 1961, in Bad Soden im Taunus für 6 Wochen in einem Kindererholungsheim gewesen, da ich oft krank und auch zu dünn war. Das was ich noch weiß ist folgendes. Wir sind sehr streng behandelt worden. Zu zweit mussten wir uns immer anfassen. Wenn es zu Bett ging in dem großen Schlafsaal habe ich viel geweint und oft ins Bett gemacht. Ich weiß, dass ich viel ausgeschimpft wurde. Sonstige Strafen weiß ich nicht mehr. Das Schlimmste war das Schneiden der Fußnägel alle 14 Tage. Es war immer eine blutige Angelegenheit. Als ich nach Hause kam, waren… Weiterlesen »

Eva
Eva
12 Tage zuvor

Ich war um 1960 sechs Wochen zur Kur im Berghof bei Polling. Die Hoffnung meiner Eltern, dass ich dank der Kur zunehmen würde, hat sich nicht bewahrheitet. Ich hatte Heimweh, und ich habe mich, wie einige andere Kinder auch, mit einem Hautausschlag angesteckt. Von den Aufsichtspersonen bin ich aber jederzeit korrekt behandelt worden, und ich habe durchaus auch angenehme Erinnerungen an meinen Aufenthalt. Ich erinnere mich allerdings auch an einen kleinen Jungen im Vorschulalter, der seinen Kopf nicht halten konnte und gelegentlich Anfälle von Atemnot hatte; den hätte man aus heutiger Sicht sicher gezielter unterstützen und integrieren können.

Silvia Wisbar
12 Tage zuvor

Mein Name ist Silvia und ich bin über die heutige Sendung von Report Mainz hier her gelangt. Im Jahr 1966 kamen meine jüngere Schwester (4 J.) und ich (6 J.) als Verschickungskinder zur Kur ins DRK Kinderheim Bad Dürrheim im Schwarzwald. Unsere Betten standen in einem großen Schlafsaal, meines am Ende unter dem hohen Fenster. Von Beginn an wurde ich, besonders von einer Kinderschwester, misshandelt und gedemütigt. Jeden Morgen musste ich die Nachttöpfe des gesamten Schlafsaals ausleeren. Als ich mich dabei übergeben musste, wurde ich dazu gezwungen, das Erbrochene aufzubessern und runter zu schlucken. Einmal vergaß ich meinen Waschlappen in… Weiterlesen »

Anita Friedrich
12 Tage zuvor

Ist das Foto von Norderney wirklich aus dem Jahr 1961? Ich bin mir ziemlich sicher, mich auf diesem Foto zu erkennen, bin aber JG 1962.
Somit müsste das Foto von 1964 oder 1965 sein.

arno gobbetto
Arno Gobbetto
12 Tage zuvor

Hallo Anita, das ist ein Original Foto von 1961 aus Norderney. Es ghört mir und es war bereits mein zweiter Aufenthalt dort im Seehospiz. Ich hatte Glück, das Bildmaterial da ist das meine Aufethalte auf Norderney und Borkum bis 1968 dokumentieren lassen. Was fehlt sind Fotos von Bad Reichenhall, Spiekeroog, Sylt und Sankt Peter Ording. lg

Haaf, Hannelore
Haaf, Hannelore
12 Tage zuvor
Reply to  Arno Gobbetto

Guten Tag Herr Gobbetto, ich bin eine Mutter eines Verschickungskind. Mein Sohn geb. 1972 war zweimal in Norderney 1976/1978 im Kinderheim um seine Bronchitis auszukurieren. Das mein Sohn dort einiges erlebt haben muß, bemerkte ich schon immer, da ich aber als Kind auch mehrmals in Kindererholungsheim war, machte ich mir keine großen Gedanken. Diese wurden in den letzten Jahren immer größer und ein Bericht im Fernseh gab mir Recht, mich darüber zu informieren. Mein Sohn wohnt in NRW und ich in Baden Württemberg. Kann ich ihm eine Mailadresse oder Anlaufstelle mitteilen um sich vielleicht auszutauschen. Ich habe ihn schon ein… Weiterlesen »

Martina Grebe
Martina Grebe
12 Tage zuvor

Hallo. Ich bin Jahrgang 1957 und wurde noch vor der Einschulung aus dem Schwarzwald nach Sylt verschickt. Die Erinnerungen sind spärlich. Geblieben ist mir dass ich keinen Käse essen kann und keinen Salat. Ich erinnere mich an schreckliches Heimweh. Habe der Betreuerin einen Brief diktiert “ich will nachhause”. Angekommen ist per Postkarte “es geht mir gut “. Aufessen und Mittagsschlaf waren Pflicht.
Ich bin jetzt erst durch einen Fernsehbeitrag darauf gekommen zu recherchieren. Da ich weder den genauen Zeitraum weiß noch den Namen des Heimes kenne, überlege ich bei der Krankenkasse meiner Eltern zu recherchieren. Macht das Sinn?

Verena Schwalm
Verena
11 Tage zuvor
Reply to  Martina Grebe

Mir geht es genauso. Meine Eltern können sich nicht mehr erinnern, es war am Meer, mehr weiss ich nicht. Und ein paar miese Erfahrungen, die ich schon hier geteilt habe. Wie bekommt man das Heim heraus, ich dachte auch Krankenkasse, oder AWO? Früher wurde doch viel über die Arbeiterwohlfahrt verschickt im Westen.

Günther Woitkowitz
Günther Woitkowitz
4 Tage zuvor
Reply to  Martina Grebe

Hallo Frau Grebe, in den Jahren 1963/64 ( ? ) und nochmals 1967 war ich, ebenso Jahrgang 1957, auch in einem ” Erholungsheim ” in Rantum auf Sylt. Ich bin mir nicht absolut sicher, meine aber, es hieß ADS Kinder- oder Kindererholungsheim. Unter diesem Namen habe ich aber alte Fotos bzw.Postkarten im Internet gefunden. Vielleicht hilft Ihnen diese Information weiter. Selbst werde ich inhaltlich weiter recherchieren und versuchen, mich auszutauschen, sowohl für dieses Heim als auch für drei weitere; ich hoffe ferner, dass ich darüber auch Kontakte zu meinen Menschen in etwa meines Jahrgangs finde, die zeitgleich mit mir in… Weiterlesen »

Franzisca Mackowiak
Franzisca Mackowiak
2 Tage zuvor
Reply to  Anja Röhl

Liebe Anja,
ich würde mich sehr gern mit Gabi in Kontakt setzen. Jetzt bin ich aber mit dem Computer überfragt. Auf welcher Seite gehe ich über Vernetzung und Heimkoordination?
LG
Franzisca

Franzisca Mackowiak
Franzisca Mackowiak
2 Tage zuvor
Reply to  Anja Röhl

Vielen Dank, ich habe den Kontakt gefunden.

Günther Woitkowitz
Günther Woitkowitz
4 Tage zuvor
Reply to  Martina Grebe

… zu Menschen meines Jahrgangs ( Korrektur. )

Manfred Krüger
Manfred Krüger
13 Tage zuvor

Mit 6 Jahren nach St.Peter Ording ins Weberhaus . Bei Wind und Sturm kurze Hosen und TShirt. Nach dem Baden in der Nordsee gab’s keine Dusche sondern so ins Bett. Nachts Schreie anderer Kinder,Schläge und vieles mehr. Hatte man Durst bekam man nichts ich erinnere mich das ich aus der Toilettenschüssel getrunken habe und ich war nicht der einzige. Hatte Brot und Brõtchen gesammelt und wollte Abhauen. Ich war froh als dieses alles vorbei war. Zu Hause öffnete meine Mutter den Koffer und fand das gesammelte. Dann habe ich ihr alles Erzählt. Sie und mein Vater sind dann zum Gesundheitsamt… Weiterlesen »

Kay Andraschko
Kay Andraschko
13 Tage zuvor

Hallo, ich bin Jahrgang 1964 und wurde 1969 oder 1970 für 6 Wochen zur Kur nach Friedenweiler im Schwarzwald verschickt. Ich habe nicht vergessen, wie Bettnaesser vor allen anderen blossgestellt wurden, Briefe geöffnet bzw. zensiert wurden, Blickkontakte beim gemeinsamen Beten verboten waren, die Nonnen sehr streng und wenig menschlich waren, die endlose Tortur des Aufessens und vieles mehr. Mit einem anderen Jungen haben wir uns damals geschworen, an jenen Ort zurückzukommen und sie alle zu verhauen.

Erik Larsen
Erik Larsen
11 Tage zuvor
Reply to  Kay Andraschko

Hallo Kay, kann das bestätigen. War Anfang der 70- er auch da in diesem Heim in Friedenweiler. 6 Wochen Demütigung, klösterliche Zucht und Deprivation. Nach einer Kissenschlacht wurden wir mit einem starken Sedativum ruhiggestellt. Briefe wurden zensiert, nur 1x wöchentlich Wäschewechsel, Sonntag frühmorgens auf die Knie und beten, aber nach deren Fasson. Habe später als Jugendlicher Gewaltphantasien gehabt, hinzufahren und mit einer Machete alle Verantwortlichen abzuschlachten. Für Rache ist es jetzt zu spät, mögen diese Verantwortlichen von damals in der Hölle schmoren. Gut dass das Thema mal aufgegriffen wird, hatte es schon ungesund verdrängt.

Lina-Marie
Lina-Marie
11 Tage zuvor
Reply to  Erik Larsen

Ich war 1972 in Bad Sachsa. Vermutlich Haus Wartenberg.
Auch dort wurde die Wäsche nur einmal die Woche gewechselt nach dem sie bei der Ankunft beschlagnahmt und eingesperrt worden war. So kam es, dass ich trotz Durchfall bei dem ich es nicht schnell zur Toilette geschafft hatte, meine verschmutzte Unterwäsche noch mehrere Tage tragen musste. Dabei hatte ich für meinen gesamten Aufenthalt genügend Wäsche dabei.

Unglaublich!

doris Heinrich-Böker
doris Heinrich-Böker
11 Tage zuvor
Reply to  Erik Larsen

Hallo Erik,
ich würde mich gerne mit Dir austauschen. Ich war 1954/56 in Friedenweiler und bin Heimortverantwortliche. Habe schon Einiges recherchiert und bin noch dabei.

doris Heinrich-Böker
doris Heinrich-Böker
11 Tage zuvor
Reply to  Kay Andraschko

Hallo Kay,
ich bin Heimortverantwortliche für Friedenweiler. Ich würde mich freuen, wenn Du mit mir über verschickung-schlossfriedenweiler@web.de Kontakt aufnimmst, damit wir uns austauschen können.
LG Doris

Berti
Berti
8 Tage zuvor
Reply to  Kay Andraschko

Hallo Kay,
auch ich hatte das “Vergnügen” und durfte 6 lange Wochen in Friedenweiler verbringen. Ich denke das war so 1975 vor der Einschulung.
Dass Bettnässer bloßgestellt und gedemütigt wurden hab ich auch mitbekommen.
Strenge Mittagsruhe und gelbe Vitamintabletten, daran kann ich mich noch erinnern.
Der Aufenthalt dort war demütigend und einfach nur übel.
An Personen kann ich mich nicht mehr erinnern.

doris
doris
8 Tage zuvor
Reply to  Berti

Hallo Berti,
ich würde mich freuen, wenn Du Dich zwecks Austausch bei mir meldest. Ich bin Heimortkoordinatorin für Friedenweiler. Ich war dort und habe mehrere unangenehme Erinnerungen. verschickung-schlossfriedenweiler@web.de
LG Doris

doris
doris
8 Tage zuvor
Reply to  Kay Andraschko

Hallo Kay,
es wäre gut, wenn Du Dich bei mir meldest. Ich bin Heimortkoordinatorin für Friedenweiler. verschickung-schlossfriedenweiler@web.de
LG Doris

Cornelia Wimmer
Cornelia Wimmer
6 Tage zuvor
Reply to  Kay Andraschko

Hallo, ich bin ganz elektrisiert von der Nennung dieses Ortes, – auch ich war in Friedenweiler, mit vier Jahren und ca. 11 Wochen lang. Als mein Vater mich brachte, kamen wir in einen Essraum mit brüllenden Kindern, ein Kind brüllte so, dass es sich erbrach, ihm wurde gesagt, es müsse aufessen oder sich zumindest neues Essen holen. – Auch ich wollte offenbar nicht essen; man hat mich mit Essen eingesperrt, bis ich aufgegessen hätte. Man hat mir gesagt es sei verständlich, dass mich meine Eltern nicht mehr haben wollten, so schrecklich wie ich sei. – Ich kann mich erinnern, dass… Weiterlesen »

Petra
Petra
13 Tage zuvor

War 1983 mit 16 Jahren in Wessobrunn zum Abnehmen. Es war (ist) ein Kloster und hatte gute Ergebnisse (über 10 Kg in 6 Wochen). Es war schlimm. Wir (16 und älter) waren zwar in einem extra Gebäude (Mayerhof) untergebracht (nur 3-4 Bett Zimmer) aber das war es auch schon. Sie hatten die, die abnehmen sollten mit denen die zunehmen sollten zusammengelegt. Sah so aus. Wir bekamen am Tag 500 Kalorien (viel zu wenig für jemanden in der Pubertät) also 1 Scheibe Knäckebrot mit 1 Scheibe Wurst oder Käse. Kein Fett. Mittags auch nur wenig. Die andern hatten den Tisch voll… Weiterlesen »

Birgit Lumma
Birgit
5 Tage zuvor
Reply to  Petra

Hallo Petra,
hast du Lust in unsere Wessobrunner Gruppe zu kommen? Dann schreib mir an verschickung-wessobrunn@gmx.de
Grüße,
Birgit

Petra
Petra
13 Tage zuvor

Als Kind war ich mit meinem Bruder (1,5 Jahre älter als ich) in Oberstdorf. Ich muss so zwischen 4-5 Jahre alt gewesen sein. Mein Bruder sollte zur Kur (er hatte als Baby Rachitis) ich sollte nur zur Begleitung mit. Ca 1971 im Herbst. Erinnere mich, dass wir getrennt werden sollten (Mädchen und Jungen getrennt). Ich habe so geschrien und geweint, dass ich bei ihm bleiben durfte. Ich hatte schreckliches Heimweh. Wir hatten beide Nachts Angst vor den Schatten am Fenster und waren deshalb nachts laut (wir haben uns leise unterhalten). Wer laut war, bekam am nächsten Tag keinen Nachtisch. Ich… Weiterlesen »

Brigitte
Brigitte
13 Tage zuvor

Ich war Anfang der 70er Jahre in einem Erholungsheim der Deutschen Bundespost auf Borkum. Ich habe nur schemenhafte Erinnerungen an diese 6 Wochen, zwei Erinnerungen sind mir prägend geblieben: ich musste im Essensraum/Saal Milchreis mit Zimt essen, auch wenn ich ihn nicht runterbekam. Dieses Gericht gab es 6 Wochen lang abends. Desweiteren sind mir die anderen Kinder sehr agressiv begegnet, wenn keine Aufseherin anwesend war. Im Waschraum ist mir ein Zahn ausgeschlagen worden, nach meiner Erinnerung von anderen Kindern. Es erschien mir alles wie ein Gefängnis, ein Erziehungsheim/Waisenhaus im schlechtesten Sinne. Zuhause angekommen, war meine Mutter schockiert und hat sich… Weiterlesen »

katarina ganslandt
14 Tage zuvor

Ich bin Jahrgang ’66, wohnte damals in Konstanz und wurde zwischen ’72 – ’74 irgendwann als 6- bzw 7-jährige von meiner Kinderärztin für sechs Wochen zur Kur nach Saig im Schwarzwald geschickt, weil ich angeblich zu dünn gewesen bin.   Ich war tatsächlich eine “schwierige” Esserin und ernährte mich – wie viele Kinder – hauptsächlich von Brot, Reis, Kartoffelbrei, Nudeln und Bananen. Als meine Eltern mich ins Heim brachten, gab es gerade so etwas wie einen Nachmittagssnack. Wir nahmen ihn in einem Extrazimmer neben dem Speisesaal ein. Weil mir von warmer Milch (mit Haut) schlecht wurde, fragten meine Eltern, ob man… Weiterlesen »

Last edited 14 Tage zuvor by katarina ganslandt
Emma
Emma
14 Tage zuvor

Esszwang, auch für ekelhaftes Essen wie Leber, riesen Schlafsaal, bei dem das liebste Kind unter einem Wandbild von Sterntaler schlafen durfte, keine Schlafbegleitung, keine medizinische Hilfe bei Zeckenbissen, die sollte ich selbst entfernen mit 7 oder 8 Jahren, sehr kalter Schlafraum, Wassertreten in einem dunklen Kellerraum, gruselige Geschichten von Morden, die von den Erziehern erzählt wurden, keiner Kontakt zu den Eltern außer 2 Briefen, kleinere und größere Kinder waren getrennt, an eine Manja aus der großen Gruppe kann ich mich erinnern, die hat mir manchmal geholfen, wenn es mir sehr schlecht ging vor Heimweh. Ich sollte zum Zunehmen hin und… Weiterlesen »

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