Suchen Sie in den Erinnerungen anderer Verschickungskinder nach ihrem Heim

5 Ergebnisse für: Pohle

Merz Petra - 2024-01-28
Verschickungsheim: Westerland Sylt_Haus Nordmark
Zeitraum-Jahr: 1974
Kontakt: Kontakt: Erwünscht

Ich wurde zweimal für 6 Wochen an die Nordsee verschickt.


Das erste Mal, 1973, mit sieben Jahren nach Langeoog ins Dünenheim. Es war eine lange Zeit für mich, aber ich habe trotzdem viele gute Erinnerungen an diesen Aufenthalt.


Es gab aber doch ein traumatisches Erlebnis. Ich habe aus Versehen beim Essen mein Glas umgeworfen. Leider ist es auf den Boden gefallen und zerbrochen. Eine der Serviererinnen hat daraus ein wahres Drama gemacht. Sie hat mich heftig angeschrien, alles geheißen und gesagt, die Heimleiterin würde jetzt meine Mutter anrufen, ihr sagen wie ungezogen ich sei und sie hat mir damit gedroht, daß meine Mutter das Glas bezahlen muß. Ich wußte aber damals, daß das Geld in meiner Familie nach der Scheidung meiner Eltern knapp war und deshalb hat mich diese Bedrohung wie der Blitz getroffen. Ich konnte mich nicht mehr bewegen und nichts mehr essen. Ich hatte plötzlich schreckliche Angst, was da für Kosten, wegen mir, auf meine Mutter zukommen, Angst auch vor ihrer Schelte und daß Sie wegen mir Geld verliert. Meine Gruppenleiterin wurde gerufen, weil ich nichts mehr essen konnte. Sie hat versucht, mich mit Worten zum Lachen zu bringen, aber das hat nichts genützt. Schließlich ist Sie vor mir auf die Knie gegangen und hat mich auf lustige Weise gebeten, ich soll doch wieder lachen und essen. Mir kommen heute noch beim Gedanken an diese Szene die Tränen und ich bin dieser Frau sehr dankbar, denn dank ihr war der Aufenthalt für mich dort gerettet.




Das zweite Mal, 1975, mit neun Jahren, gings nach Sylt, entweder ins Haus Nordmark oder ins Kurt-Pohle Heim, ich weiß es nicht sicher. Ich weiß noch, dass das Kinderkurheim nicht so nah am Strand lag, wie es für das Kurt-Pohle Heim den Anschein hat, obwohl ich den Speisesaal (auf der davon existierenden Postkarte) dieses Heims zu erkennen glaube. Ich glaube aber auch mich an den Eingang des Hauses Nordmark zu erinnern. Wir kamen rein und dann war da so eine Art Gang mit unseren Jacken und Schuhen. Aber ich kann mich nicht an den Affen erinnern, den viele Verschickungskinder erwähnen.


Mein Aufenthalt dort hat schon, bevor ich dort ankam, schlecht begonnen. Auf dem Bahnsteig vor der Insel Sylt wurden wir von einer Betreuerin oder Erzieherin? abgeholt. Ich habe Sie angesprochen und wollte ihr einen Gruß von meinen Brüdern ausrichten, die im Vorjahr dort waren. Daß ich es gewagt habe sie anzusprechen, hat ihr aber gar nicht gefallen. Sie sagte mir ich sei frech, schlecht erzogen, und daß sie mir deswegen das Leben in den nächsten Wochen schwer machen würde, und so kams dann auch. Ich weiß noch wie geschockt ich war, denn ich habe nicht verstanden, was ich falsch gemacht habe. Mir war als Kind plötzlich klar, daß ich dieser aggressiven Frau hilflos ausgesetzt war und hatte große Angst, dabei war ich noch nicht einmal dort angekommen. Diese Hilflosigkeit und Angst, sowie auch das Gefühl der Ungerechtigkeit, Verlorenheit und des Ausgeliefertseins, verfolgen mich noch heute. Sie sagte uns später, sie möge keine Mädchen, sondern nur Jungs.


Ich erinnere mich daran, daß wir ständig von den Erzieherinnen angeschrien und zur Eile aufgerufen wurden. Alles ging nur mit Androhen von Strafen. Vor dem Essen mußten wir uns immer zum Tischgebet die Hände reichen. Der Junge, der neben mir saß, hat mir dabei ständig die Hand zerquetscht. Ich konnte aber nichts sagen, denn ich wurde von den katholischen Schwestern, die das Essen austeilten, sofort angeschrien und als Lügnerin bezeichnet. Ich erinnere mich auch an das schlechte Essen, an den Geruch der Kartoffeln, und vor allem an das Sauerkraut, das ich auch heute noch nicht essen kann und auch daran, daß ich immer riesigen Hunger hatte. Ich habe damals meine Mutter, bei einem der wenigen erlaubten Anrufe, angefleht mir ein Esspaket zu schicken. Ich konnte ihr am Telefon nicht erklären daß ich Hunger hatte, denn die Betreuerinnen waren hinter mir und haben zugehört. Ich erinnere mich noch daran, wie meine Mutter mich mehrmals danach gefragt hat, ob ich genug zum Essen bekomme. Ich habe sehnsüchtig auf das Paket gewartet. Es kam dann auch, aber ich durfte nur eine Keksschachtel (Eine Prinzenrolle) behalten, den Rest mußte ich abgeben.


Ich kann mich auch an die Gummibärchen erinnern, die vor dem Schlafengehen ausgeteilt wurden, ich weiß aber nicht mehr, ob ich selbst auch welche bekommen habe.


Ich erinnere mich auch noch besonders an meine Bettnachbarin, die immer hart fürs Bettnässen bestraft wurde und wie sehr ich mit ihr gelitten habe. Ich habe dort auch wieder ins Bett gemacht. Ich weiß noch, wie sehr mich das schockiert hat, denn ich verstand lange nicht wie sowas möglich war.


Als ich nach Haus kam, war ich total traurig und mußte ständig weinen. Ich konnte aber meiner Mutter nicht erklären was vorgefallen war. Ich konnte nur immer wieder sagen, daß die von meinen Brüdern geschätzte Erzieherin so schrecklich zu mir war. Meine Brüder haben mir dann gesagt, daß das sicher meine eigene Schuld sei, denn zu ihnen waren Sie ja nett.


Wenn man mir nicht glaubt, dann habe ich heute noch dieses Gefühl der Ohnmacht und ich werde wieder genauso traurig in meiner Seele wie damals. Sobald ich mich heute noch von jemandem schlecht behandelt fühle, kommt sofort dieses Gefühl der radikalen Hilflosigkeit wieder und auch die Angst und Verzweiflung, die damit verbunden sind. Ich habe heute ständig das Gefühl, daß egal was ich tue, es nie dafür ausreicht, daß der Andere mir glaubt, mich schätzt oder sogar liebt.


Ich habe ein Gruppenfoto von dieser schrecklichen Zeit.

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Bernd B. - 2023-06-10
Verschickungsheim: Sylt
Zeitraum-Jahr: 1970 - 1972
Kontakt: Kontakt: Erwünscht

Wir waren weder übergewichtig noch unterernährt. Vielleicht dachten unsere Eltern, es sei eine gute Idee und ein paar Wochen an der See täten uns gut - oder wollten einfach mal ein bisschen Zeit für sich haben. Sie schickten uns zur Kinderkur für sechs Wochen nach Sylt. Sylt - heutzutage ein Traum - damals für uns drei Geschwister ein Alptraum.

Ich bin der Jüngste der drei, bin 1966 geboren, meine Schwester ist Jahrgang 1965 und mein Bruder 1962. Bis heute ist uns der damalige Aufenthalt auf Sylt in Erinnerung geblieben. Es sind alles andere, als schöne Erinnerungen. Nach nun über 50 Jahren ist leider (oder Gott sei Dank?) nicht allzu viel hängen geblieben. Doch das, was noch präsent ist, ist durchweg negativ und verstörend. Rückblickend muss man sagen, dass man sich leider nicht immer zweimal im Leben trifft.

Leider wissen wir nicht mehr, in welcher Einrichtung wir waren oder um welchen Träger es sich handelte. Aus der Erinnerung heraus und nach einer Internetrecherche könnte es das Kurt-Pohle-Heim der AWO in Westerland gewesen sein. Es hatte einen kleinen Anbau im Eingangsbereich, in dem wir uns bei Bedarf die dort befindlichen Gummistiefel und Regenjacken angezogen haben - oder angezogen bekommen haben - inklusive einer großen Portion Creme, die uns per Wattestäbchen in die Ohren bugsiert wurde.

Auch, wenn ich mich an körperliche Gewalt oder sexuelle Übergriffe (wie andere berichten) nicht erinnern kann, eine Art der psychischen „Misshandlung“ ist hängengeblieben. Schließt das das Andere zwangsläufig aus?!
Vielleicht liegt es daran, dass ich erst ca. sechs Jahre alt war, vielleicht ist es aber auch eine Art Selbstschutz des Körpers, dass er sich nicht mehr an alle Details erinnern kann oder möchte. Mein Bruder zumindest (er ist vier Jahre älter) kann sich auch nur nebulös und schemenhaft an diese Zeit erinnern. Fakt ist, der Gedanke an diesen Aufenthalt löst bei uns rein gar nichts Positives aus - die wenigen Erinnerungen sind auch heute noch durchweg extrem negativ behaftet. Das wird wohl seine Gründe haben.

Ich erinnere mich ein wenig an den Schlafraum, in dem ich untergebracht war. Ich lag im unteren Teil eines Etagenbettes links neben der Zimmertür - meist weinend - und weiß noch, dass man stets mit dem Gesicht zur Wand liegen musste. Einmal Schlafenszeit, musste absolute Ruhe herrschen. Kein Muks! So lange man nicht schlief, war nicht einmal das Umdrehen im Bett gestattet. Eines Abends fiel das Stoff-Kuschel-Tier des Jungen, der in meinem Etagenbett oben lag, herunter - es war ein kleines Eichhörnchen. Ich stieg aus dem Bett, hob es auf und gab es ihm. In diesem Moment ging die Türe auf und ich wurde auf frischer „Tat“ ertappt. Jegliche Erklärungen und regelrechtes Flehen meinerseits bewirkten nichts und führten schlussendlich dazu, dass ich stundenlang im Treppenhaus auf halber Etage mit dem Gesicht zur Wand, die Arme ausgestreckt, in einer Ecke stehen musste. Ich weiß nicht, wie lange ich dort stand. Auch weiß ich nicht mehr, ob es über den gesamten Zeitraum insgesamt bei dieser einen Bestrafung geblieben ist.

Vor dem Schlafengehen musste der Toilettengang erledigt werden - denn, wer bis zur Schlafenszeit nicht war, durfte auch nicht mehr. So kam es, dass ich einmal nachts das „große Geschäft“ verrichten musste. Ich weiß noch, wie ich mich aus dem Zimmer geschlichen und mit dem Rücken an der Wand entlanghangelte und heilfroh war, die Toilette erreicht zu haben, ohne erwischt worden zu sein. Leider befand sich auf der Toilette kein Klopapier. Vielleicht wurde dieses zur Schlafenszeit absichtlich entfernt!? In meiner Not benutzte ich den Bodenwischer (Aufnehmer). Ich kann mich allerdings nicht mehr erinnern, ob diese Aktion eine Bestrafung oder sonstiges nach sich zog.

Das Essen muss grausam gewesen sein. Auch, wenn ich mich nur an eine, mich betreffende Situation erinnern kann, so sind mir reihenweise, sich übergebende Kinder im Gedächtnis geblieben. Eines Nachmittags gab es Hefeteilchen. Nach dem ersten Bissen verweigerte ich den weiteren Verzehr, wurde aber gezwungen, das Teilchen aufzuessen. Der Zuckerguss schmeckte nach Kerzenwachs - will heißen, er schmeckte so, wie frisch ausgepustete Kerzen riechen.

Briefe und Karten von zuhause wurden im großen Speisesaal laut vorgelesen. Fotos wurden nicht gemacht. Hat man selber welche gemacht, wurden die Filme eingezogen mit dem Hinweis, man würde diese für uns entwickeln lassen und uns zuschicken. Es kam nie etwas an.

Abschließend möchte ich erwähnen, dass ich mich nicht erinnern kann, während dieser Zeit überhaupt Kontakt zu meinen Geschwistern gehabt zu haben. Rückblickend fühlte ich mich durchweg allein und im Stich gelassen. Dies wäre nicht vielleicht so ausgeprägt gewesen, wären wir „zusammen“ da durch gegangen.

An mehr kann ich mich leider (oder Gott sei Dank) nicht erinnern. Ich vermute, dass tief im Innern noch einiges schlummert. Zu negativ sind die Erinnerungen - nichts, rein gar nichts Positives.

Ich wurde einmal gefragt, ob ich mir vorstellen kann, dass das Erlebte mein späteres Leben beeinflusst / geprägt hat. Das ist eine interessante Frage, die ich nicht beantworten kann. Vielleicht habe ich - aus Sicht anderer Leute schlechte, nervige Angewohnheiten und Macken, oder gar gewisse Ängste, Manien oder Phobien, die ich ohne Sylt heute nicht hätte. Auch fällt es mir bisweilen schwer oder empfinde ein unwohles Gefühl dabei, andere Menschen kennenzulernen. Und so dauert es mitunter eine Weile, bis ich mit jemandem „warm“ geworden bin.
Auch nach nunmehr über 50 Jahren stellt man sich die Frage, ob man vielleicht ein anderer Mensch geworden wäre, wäre einem dieses „Erlebnis“ erspart geblieben?!

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Das erste mal habe ich durch die Sendung Report etwas zu diesem Thema gehört! Bin selbst ein Betroffener! Ich war, weil ich als Kind unter Asthma litt, im Sommer 1968 im Kurt Pohle Erholungsheim in Westerland auf Sylt! Dort habe ich auch, wie andere Kinder ein Martyrium durchlitten.
War 6 Wochen dort! Wie im Bericht in Report kann ich mich auch daran erinnern, dass ein Junge so lange am Mittagstisch sitzen musste, bis er Alles aufgegessen hatte! Da er sich so vor dem Essen ekelte, erbrach er und er musste das Erbrochene vor allen Kindern aufessen! Man muss dazu sagen, dass es einmal in der Woche ein Essen gab, was anscheinend aus den Resten der Woche durcheinander, gekocht wurde und das sah wirklich nicht appetitlich aus! Die Post an die Eltern wurde zensiert und wurde falls jemand die Zustände in dem Heim geschildert hat, vor uns aller Augen zerrissen!
Ich musste einmal, zur Strafe, im Sommer einen ganzen Tag im Bett unter einer Steppdecke liegen, ohne Essen und Trinken!
Leider kann ich mich nicht mehr an den Namen unserer Betreuerin erinnern!
Dann kann ich mich erinnern, dass ich zur Strafe, einmal meine Hose runterziehen musste und alle Kinder mich auf den Hintern schlagen durften! Anschließend musste ich ohne Strümpfe in Turnschuhen am Strand spazieren, so dass ich richtige Löcher in den Fersen hatte! Nachts habe ich anschließend Pläne gemacht, wie ich abhauen könnte, aber wie sollte man als zehnjähriger Junge der total eingeschüchtert war, diese Pläne in die Realität umsetzen!
Ich kann mich ebenso erinnern, dass wir einmal einen jungen Mann, als Vertretung hatten, der sehr nett war. Als unser Drachen aber wieder da war, gab es ein riesen Donnerwetter gegenüber dem jungen Kollegen, da er gewagte hatte, dass wir duschen durften! Im Nachhinein kam es mir sehr merkwürdig vor, dass während wir nackt duschten, sie gleichzeitig im selben Raum in einer Badewanne saß! Also war es ihr Privileg uns duschen zu lassen!
Leider werden die Verantwortlichen dieses Heimes wohl nicht mehr leben so dass man sie zur Rechenschaft ziehen könnte! Das Heim war glaube ich in der Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt!
Ich werde demnächst 61 Jahre alt, aber diese Vorgänge in dem Heim, werde ich wohl nie vergessen!

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Ich bin 1953 geboren. War im Winter 59/60 zur Verschickung nach Westerland. Kann mich nur noch an den Speisesaal und den riesigen Schlafsaal erinnern. Ansonsten erinnere ich mich bis heute, daß ich an irgendeinen Nachmittag meine warme Milch nicht trinken wollte (es war Haut drauf) und ich deswegen allein in diesem Saal sitzen bleiben sollte, bis ich die Milch getrunken habe, vorher durfte ich nicht zum spielen nach draußen. Ich habe mich so geekelt vor dieser Haut, daß ich die Milch nicht runterbekam. Irgendwann ergab sich, daß die Aufsicht kurz weg ging. Da bin ich schnell in die Küche gelaufen und hab die Milch weggegossen. Danach durfte ich dann endlich nach draußen. Aber mit Spielen war nichts mehr, alle anderen Kinder waren schon anderweitig beschäftigt. Auch im Schlafsaal war immer eine Aufsicht, um uns zu kontrollieren. Wir lagen stumm in unseren Betten. Milch kann ich bis heute nicht trinken, geschweige den riechen. Mit wird dann übel. Heute habe ich (mit Hilfe der Recherchetipps) endlich rausbekommen, daß ich im Kurt-Pohle-Heim in Westerland war.
Mehr Erinnerungen habe ich nicht an diese Zeit, nur daß ich mit der Bahn dorthin gebracht wurde.

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Hallo, ich habe auch den Bericht im Fernsehen gesehen.Seit vielen Jahren der Depression suche ich nach den möglichen Ursachen. Ich war irgendwann in den Sommerferien 1964-1970 auf Amrum im Heim Satteldüne und auf Sylt im Kurt-Pohle-Heim.Sylt kann ich nur noch die Hagebuttenwege zum Strand zuordnen, Saltos in den Sand, Nachtwanderung und irgendwie so ein Versteckspiel in den Dünen und Haferschleim, der gegessen werden musste, schrecklich schmeckte und eingetrichterter Fischtran, der noch furchtbarer war. Meine Kindheit ist zu vielen Teilen ein schwarzes Loch- da es auch zu Hause körperliche Strafen gab hab ich sowas vielleicht vergessen oder es gab sowas nicht. Vom Kurt Pohle Heim weiß ich nur noch, das es dort wohl ein Eisen-Klettergerüst als Elefant gab. Der Rüssel war die Rutsche auf der ich mir einen Schneidezahn abbrach.Der Leuchtturm leuchtete nachts ins Zimmer und bei Wind kam der Linoleumboden hoch. Ich habe versucht durch zwei Besuche an mehr Erinnerungen zu kommen.

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