„Das Elend der Verschickungskinder“ ab 2021 als BUCH

In diesem Buch werden die ersten Erkenntnisse über das Phänomen „Verschickung“ zusammenfassend dargestellt:

  • Die Umgangsformen in den „Kindererholungsheimen und -heilstätten“ im Westdeutschland der 50-90er Jahre werden überwiegend traumatisch erinnert
  • Im Vordergrund der erlebten Gewalt stehen Essenszwang bis zum Erbrechen und Zwangsfüttern des Erbrochenen, sowie Rede-, Besuchs-, Trink- und Toilettenverbote.
  • Die von 4-10-jährigen erinnerten „Strafen“ erinnern an Folter
  • Die Gewalt in Verschickungsheimen war keine Entgleisung Einzelner, sondern ein Massenphänomen
  • Es betraf 8 – 12 Millionen Kinder zwischen 2 und 12 Jahren, überwiegend 5-6-jährige
  • Die Erniedrigungen und Demütigungen in Kinderheilstätten folgten „ärztlichen Erziehungsempfehlungen“, die weit hinter ihrer Zeit lagen
  • Es sind mit den Kinderverschickungen Umsätze für die Kurorte erwirtschaftet worden, die vielfach Grundlage ihres heutigen Reichtums sind
  • Bedeutende NS-Forscher und Bakteriologen interessierten sich in der Nachkriegszeit auffällig stark für die Kinderverschickung 

Das Buch umreißt skizzenartig erstmalig das noch nie erforschte Phänomen der in medizinischen Kur-Einrichtungen stattgefundenen „Verschickungen“ und erste mögliche Ursachenkomplexe.

Autor: AnjaRöhl
Titel: Das Elend der Verschickungskinder – Kindererholungsheime als Orte der Gewalt
ISBN: 978-3-8379-3053-5,
Verlag: im Psychosozial-Verlag Gießen. Erscheint Anfang 2021, ca. 320 Seiten, voraussichtlicher Preis: 29,90.-Euro, vorbestellbar: info@psychosozial-verlag.de

https://www.psychosozial-verlag.de/cms/nachrichtenleser/items/report-mainz-berichtet-ueber-verschickungskinder.html

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