Kongress 2026

Der diesjährige Bundeskongress der Verschickungskinder ist der 8. Kongress seit 2019, er findet vom 19. bis 22.11. 2026 in Wyk auf Föhr, einer Nordseeinsel in Schleswig-Holstein statt. Damit gibt es zum siebten Mal einen Austausch zwischen Betroffenen von Kinderverschickungen untereinander sowie mit Wissenschaftlern ihrer Wahl. Die Insel Wyk auf Föhr wurde in den 60er Jahren „Kinderinsel“ genannt, weil es dort sehr viele Kindererholungsheime und Kinderheilstätten gab. Sie ist auch eine der Inseln, zu der es schon sehr viel wissenschaftliche Aufarbeitung, viele Aktenfunde und eine größere Studie gibt. All das hat uns veranlasst, diesen Ort auf dem vorigen Kongress für den nächsten Kongressort auszuwählen.

Man kann sich dafür jetzt schon anmelden, bei Birgit Schopper (Vorstandsmitglied Initiative Verschickungskinder e.V.): Kongress-2026@verschickungsheime.de

Übersicht über Heime auf Wyk

Für das Programm können jetzt schon inhaltliche BEITRÄGE eingereicht werden! (über: info@verschickungsheime.de)

Die Stadt stellt uns ein Veranstaltungsgebäude an der Hauptpromenade, unentgeldlich zur Verfügung. Unser Dank geht an den Bürgermeister von Wyk, Herrn Hess, und an den Amtsdirektor der Gemeinde Amrum/Föhr, Herrn Stemmer. Die Gemeinde und der Ort Wyk auf Föhr beteiligen sich damit an der Aufarbeitung der Leiden von Betroffenen in der Kinderverschickung und setzen ein Zeichen des Mitgefühls und der Solidarität. Weitere Unterstützende des Kongresse gibt es unter den Trägerorganisationen, die in Wyk auf Föhr Kindererholungsheime betrieben haben, eine Liste der Unterstützer folgt.

Der achte Bundes-Kongress der Verschickungskinder – KONGRESS 2026 wird am dritten November-Wochenende in Wyk auf Föhr, Schleswig-Holstein, stattfinden:

ZEIT: 19.11. bis 22.11.25

ORT: KURGARTENSAAL, befindet sich zentral gelegen, direkt an der Kurpromende

ADRESSE: am Sandwall 38, 25938 Wyk auf Föhr

Der Kongress ist für alle Interessierten offen. Kongressbeitragsminimum: 30.- Euro pro. Bitte unter BETREFF: Kongressbeitrag auf das Konto: IBAN: DE70 4306 09671042049800  

Ausrichter des Kongresses ist der gemeinnützige Verein Aufarbeitung und Erforschung Kinderverschickung e.V., der sich ausschließlich über SPENDEN finanziert. Der AEKV e.V. ist der wissenschaftliche Begleitverein der Initiative und Mitglied im Bundesverein: Initiative Verschickungskinder e.V.

Die Teilnehmenden unseres KONGRESSES suchen sich privat eine eigene Unterkunft, so können alle ganz individuell aussuchen, wo sie wie am liebsten unterkommen wollen.

Geschichte unserer Kongresse

Seit 2019 findet jährlich ein BUNDESKONGRESS der Verschickungskinder statt. Für diese Kongresse wählen wir immer einen bekannten KINDERKURORT aus und bitten die örtliche Gemeinde um Unterstützung der Aufarbeitung durch Bereitstellung von Räumlichkeiten. Wir wandern momentan mit den Kongressorten quer durch das ehemalige Westdeutschland. Wir waren bisher auf Sylt, auf Borkum, in Bad Sassendorf, in Bad Salzdetfurth, in Bad Kreuznach und in Bad Wildungen. Während der Coronazeit fand einmalig auch ein Bundeskongress online statt. Die Ausrichtung des Kongresses wird vom AEKV e.V. mit Unterstützung durch eine ehrenamtliche offene Kongressvorbereitungsgruppe organisiert. An ihr können gern Interessierte aktiv mitarbeiten, Interesse daran bekunden bei Renate Brueser (Vorstandsmitglied Intiative verschickungskinder e.V.): buko@verschickungsheime.de.

Der Bundeskongress zur Aufarbeitung Kinderverschickung dient der Fachinformation und dem einmal jährlichem echten Treffen von Verschickungskindern ganz Deutschlands, sowie der bundesweiten Vernetzung der Bewegung der Verschickungskinder. Alle KONGRESSE wurden intensiv begleitet und dokumentiert, die Vorträge bilden jeweils den neuesten Forschungsstand ab, sie können unter diesem Menüpunkt eingesehen werden.

INFO: Allein in der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland gab es zwischen 1950 und 1990, laut HU-Studienleiter Prof. Dr. Alexander Nützenadel ca. 2000 Verschickungsheime, viele davon waren große Heime, mit mehr als 100 Betten, die sieben bis achtmal im Jahr neu belegt wurden. Die Kinder waren durchschnittlich 4-6 Jahre alt, wurden über 6 Wochen allein verschickt, oft verlängert, ohne Elternkontakt, viele erinnern demütigenden, kinderfeindlichen Umgang. Den Zusammenhängen des Kinderverschickungsystems weiter hinterherzuspüren ist ein wesentliches Bedürfnis vieler unserer Betroffenen von Kinderverschickung, sowie erklärtes Ziel der „Initiative Verschickungskinder e.V.“ mit allen seinen Gruppen und Vereinen.

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