Todesfälle

Es gibt bereits jetzt Zufalls-Aktenfunde von Todesfällen von Kindern. Bisher sind drei durch unsere Kommentare und Recherchen aktenkundig geworden, im Kinderheim Waldhaus in Salzdetfurth. Todesursachen: Aspiration von Nahrungsresten und Todprügeln eines dreijährigen Kindes durch Sechsjährige. 

Ein weiterer Fall: Ein 5-jähriges Kind auf Borkum im Kinderheim Friesenhof. Todesursache: „Herz-Kreislaufversagen“. 

Tod durch Fahrlässigkeit auf Borkum: 

Am 14.09.1953 ertranken 2 Kinder aus dem Kinderkurheim Sancta Maria, Borkum.
https://www.schoenbeck-borkum.de/Geschichte%20Chronik/geschichte-borkum-1900-1999.html#1950

Frühere Todesfälle in Verschickungsheimen kamen durch Medikamentenversuche vor. Sie sind hier aktenkundig belegt:

https://www.hna.de/welt/kinder-tot-durch-tests-mit-medikamenten-in-hessen-9649345.html

Und hier:

https://www.fr.de/rhein-main/hochtaunus/adolf-hitler-per29794/toedliche-tests-kindern-10982484.html

Zitat aus FR: .…“Bei Medikamentenversuchen im TBC-Kinderheilstätte Mammolshöhe in Königstein sind in der Nachkriegszeit mehrere Kinder ums Leben gekommen. Mitarbeiter des damaligen Anstaltsleiters, des Arztes Werner Catel, schrieben in einem Fachartikel 1949 von zwei Todesfällen. Aus näheren medizinhistorischen Recherchen geht hervor, dass es mindestens vier Todesopfer bei den Versuchen gab.“

(Siehe auch: Sylvia Wagner, Referat auf dem Kongress: Das Elend der Verschickungskinder, 21-24. November 2019, Sylt) 

Anzahl der bisher in ersten Aktenfunden ans Licht gekommenen, in Verschickungsheimen (Kinderheilstätten und -Erholungsheimen) zu Tode gekommenen Kinder: 

Am 17.1.20:                                                    10 Kinder

Nähere Informationen zu dem Arzt, der die Todesfälle in Mammolshöhe zu verantworten hatte: https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Catel

und zum Zusammenhang dieses Arztes mit (Euthanasie-) Experimenten und Morden an Kindern und Säuglingen hier: https://www.irren-offensive.de/rede_ernstklee.htm

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Torsten Laabs
Torsten Laabs
1 Monat zuvor

Ich war als kleiner Junge, ca. 1970 in St. Peter Ording im Haus Seeschwalbe. Ich war von Kindesbeinen an ein lebhafter, frecher Bengel und als es dem Personal reichte, schloss man mich des Nachts in den Kofferraum, mit einer Wolldecke auf den Stuhl sitzend. So verbrachte ich die ganze Nacht.

Monika Monika
Monika Monika
5 Monate zuvor

Ich bin 1962 geboren, war mit meiner 3 jährigen älteren Schwester damals verschickt worden nach St. Peter Ording. Heimweh hatten wir beide und anrufen durften wir unsere Eltern nicht!Taschengeld wurde uns gleich entnommen, es sollte eingeteilt werden. Nur wir sahen es nie!! Gegessen haben wir Schokoladenpudding meistens verbrannt oder Milchsuppe mit Pflaumen oder. Apfelmus mit Klümmchen. Nach 2 Wochen Milchsuppe mussten wir öfters brechen, dennoch bekamen wir es weiter hin. Wir haben viel geweint und gezittert, wenn wir das Essen nicht gegessen haben. Wurden wir oben auf dem Dachboden eingesperrt. Wenn wir nicht still sind kommen die Ratten. Man verdrängt… Weiterlesen »

Kurt
6 Monate zuvor

Am 14.09.1953 ertranken 2 Kinder aus dem Kinderkurheim Sancta Maria, Borkum.
https://www.schoenbeck-borkum.de/Geschichte%20Chronik/geschichte-borkum-1900-1999.html#1950

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