Wir danken…

Wir danken allen Menschen, Betroffenen von Kinderverschickung, und ihren Angehörigen, sowie Interessierten, die uns seit 2019 aktiv geholfen haben das Problem des Elends der Verschickungskinder in den öffentlichen Diskurs zu bringen:

Sabine Ludwig mit Ihrem Buch „Die schwarzen Häuser“, mit dem sie 2014 das erste Buch zu dem bis dahin völlig unbekannten Thema geschrieben hat. Dieses Kinderbuch wird unter Erwachsenen und Kindern gleichermaßen interessiert gelesen, sie schildert darin selbsterlebte Ereignisse, sie gehört mit zu den Gründerinnnen des wissenschaftlichen begleitvereins „Aufarbeitung und Erforschung Kinderverschickung e.V.“ in Berlin, sie steht für Veranstaltungen in Schulen und Erwachsenenbildungsstätten auf Anfrage zur Verfügung.

Caroline Fetscher, Journalistin, sie hat zusammen mit Anja Röhl die Webseite: www.verschickungsheime.de gegründet und die ersten Recherchen eingezogen. Aus beruflichen Gründen konnte sie nicht weiter bei uns aktiv mitmachen, hat uns aber oft mit Rat und Tat beiseite gestanden.

Prof. Dr. Christiane Dienel ist die erste Professorin, die sich ernsthaft mit der Aufarbeitung der Kinderverschickungen beschäftigt hat, die, zusammen mit Anja Röhl einen standardisierten Fragebogen entworfen hat und die seitdem die größte Datensammlung von Betroffenendaten in ihrem Institut verwaltet, die es jemals zu diesem Thema gab. Sie ist seit 2019 kontinuierlich im Vorstand des AEKV e.V. in Berlin, dem wissenschaftlichen Begleitverein der Initiative Verschickungskinder e.V.

Dr. Ulrich Neumann, von Report Mainz, erkannte als Sozialwissenschaftler und Journalist unser Anliegen als eine Blindstelle in der bundesrepublikanischen Geschichte und nahm es sehr ernst. Er führte die ersten Interviews und Sozialstudien im Auftrag von Report Mainz durch und begleitete unseren ersten Kongress 2019 durch mehrere TV-Beiträgen, zu denen er akribisch genau recherchierte und mit seinen sehr fundierten Beiträgen dafür sorgte, dass wir als neue Betroffenengruppe nicht diskreditiert wurden.

Valerie Lenck hat uns seit 2019 mit viel Engagement zur Seite gestanden. Sie war maßgeblich am ersten Kongress 2019 beteiligt, hat dort die Moderation gemacht und war dann bis 2021 im Vorstand des AEKV e.V., der damals allein die Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit und Bundeskoordination gewuppt hat. Sie hat 2019 die Facebookgruppe Verschickungskinder Deutschland gegründet, die bis heute über 3000 Mitglieder zählt. Sie hat sich 2021 anderen beruflichen Zielen zuwenden müssen.

Jan Juhnke ist Sohn einer Mutter, die in ihrer Kindheit ein Trauma in einem Verschickungsheim erlitt und betreut die Webseite der Initiative mit ungeheurer Geduld seit Mitte 2019

Birgitt Lübben ist eine Wissenschaftlerin, die sich enorm um Verschickungsheim-Recherche in Bremen und St.Peter-Ording verdient gemacht und zwei Jahre in der Vorbereitungsgruppe für die jährlichen Kongresse mitgemacht hat, sie wandte sich ab 2023 ganz der Recherche und der Heimortgruppenarbeit in St. Peter-Ording zu.

Silke Ottersbach war über zwei Jahre, ab 2021 in der Bundeskoordination der Initiative Verschickungskinder aktiv, gehört zu den Gründungsmitgliedern des 2022 gegründeten Bundesvereins „Initiative Verschickungskinder e.V. und war dort auch bis 2023 im Vorbereitungskommitee für die Kongresse. Sie hat sich ab 2023 vor allem um die Heimortgruppe Borkum gekümmert, wo sie maßgeblich daran beteiligt war, dass dort jetzt ein Mahnmal enthüllt wurde.

Prof. Dr. Thomas Harmsen hat uns als Wissenschaftler auf unserem ersten Kongress begleitet, war uns dort eine große Stütze, hat sich dann aus Krankheitsgründen leider anderen Aufgaben widmen müssen.

Jens Heise war ein Webmaster, der uns ab 2020 eine Zeit lang half, unsere Webseite zu organisieren. Er brachte sich mit vielen neuen Ideen ein und gründete u.a. das FORUM auf der Seite: www.verschickungsheime.de., er wandte sich ab 2021 einer eigenen Webseite zum Thema zu und hat dort auch sehr bedeutungsvolle Arbeit geleistet. Er ist 2024 verstorben.

Michaela Dinter hat die erste St.Peter-Ording Gruppe geleitet und die erste Heimortreise organisiert, sowie die ersten Kontakte mit dem Bürgermeister bzgl. einer Aufarbeitung der Geschehnisse in den dortigen Verschickungsheimen geknüpft. Sie hat ab 2022 die SPO-Koordinierungsarbeit auf ihre Stellvertreterin übertragen und sich auf Koordinationsarbeit an ihrem Wohnort konzentriert.

Helga Panknin war ab 2019 die Landeskoordinatorin in Schleswig-Holstein, sie hat dort vieles ins Rollen gebracht, etliche Interviews initiiert und umfangreiche Recherchearbeiten zum Thema Aufarbeitung in Schleswig-Holstein geleistet. Sie erkrankte 2022 schwer chronisch und musste daher ihr Amt auf ihre Stellvertreterin übergeben.

Peter Krausse war ab 2019 Landeskoordinator bis 2021 in Hamburg und hat die ersten Recherchearbeiten in Hamburger Archiven entscheidend vorangebracht. Er war Beiratsvorsitzender der Hamburger Studie der Ballinstiftung und hat bei der DAK-Studie durch wertvolle Zuarbeit mitgeholfen. Er hat aus Krankheitsgründen seine Ämter in der Initiative 2022 niedergelegt, die Beiratsarbeit aber noch bis zum Ende der Studie engagiert weitergemacht.

Ähnliche Beiträge