Die Spur des Pelikans – Biografischer Roman von Renée Morloc
Eine Geschichte um Herkunft, Verlust und Selbsterfindung
Renée Morloc hat ein autofiktionales Buch geschrieben: In: „Die Spur des Pelikans“ erzählt sie vom Weg durch eine schwere Kindheit.
Als Kind kommt sie aus einem Säuglingsheim in eine fremde Familie auf der Ostalb – in eine Welt aus Schweigen, Härte, Angst und unverstandenen Bildern. Früh lernt sie, dass Herkunft ein Geheimnis sein kann und Sprache an ihre grenzen stößt. Früh regt sich in ihr eine ungewöhnliche Musikalität. Jahre später wird aus dem verstörten Kind eine Sängerin. Doch der Weg auf die Bühne führt nicht aus der Vergangenheit heraus, sondern tiefer in sie hinein: in Akten, Erinnerungen, Leerstellen und die Frage nach der Mutter, die sie nie gekannt hat. Die Suche nach der eigenen Herkunft wird zu einer Suche nach dem eigenen Leben. Die Spur des Pelikans ist ein eindringlich erzählter, autofiktionaler Roman, der von Verwundung und Selbstbehauptung, von der rettenden Kraft der Musik und von dem langen Weg, sich selbst hervorzubringen.
Renée Morloc ist bei uns in der Initiative HOK für den Heimort Murnau am Staffelsee, einem wunderschönen Kunstort des Expressionismus, aber auch Ort eines Verschickungsheimes, das bis heute sich der Aufarbeitung und dem Kontakt mit Betroffenen von Kinderverschickung nur sehr schwer stellt.
