Die Akte „Kinderheim Dr. Selter“ und die Heimaufsicht im Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Neue Aktenfunde und Quellenauswertungen von Engelbert Tacke zum Heim Dr. Selter in Brilon im Sauerland.
In dieser Rubrik finden Sie Beiträge zur Geschichte der Kinderverschickungen. Sie begannen im 19. Jahrhundert, kamen in den 30er Jahren zu voller Blüte, es wurde das System der Entsendestellen, meist in den Gesundheitsämtern, begründet, die mit den Verschickungsheimen in den Kurorten Verträge über eine bestimmte Anzahl von Kindern hatten. Krankenkassen förderten, unterstützen, finanzierten und bewarben das System der Kinderverschickungen, auch als schon durch viele Eltern- und Endsendestellen-Beschwerden deutlich war, dass diese Verschickungen nicht immer günstig für die Kinder waren. Heute ist deutlich, sie waren oft stark traumatisch für die Kinder, dies wirkte sich oft auf ihr ganzes weiteres Leben aus.
Neue Aktenfunde und Quellenauswertungen von Engelbert Tacke zum Heim Dr. Selter in Brilon im Sauerland.
Bei seinen Recherchen zur Rolle der BEK in der Kinderverschickung der 1950er bis 1980er Jahre fand Engelbert Tacke Interessantes zum Umgang der Kasse mit der NS-Zeit.
Die Abschlussveranstaltung des Projekts „Aufarbeitung Kinderverschickung Baden-Württemberg“ im Hauptstadtarchiv in Stuttgart plus Ausstellung
Zum 1.10.24 lädt das Projekt „Aufarbeitung Kinderverschickung Baden-Württemberg“ ins Hauptstaatsarchiv Stuttgart zur Abschlussveranstaltung ein.
Bürgerforschung: Umfangreiche Recherche von Engelbert Tacke zur Kinderverschickung und Barmer Ersatzkasse
Unser Statement zum Internationalen Kindertag
Welche Einflüsse aus der NS-Sozialisation der Mitarbeiter und Ärzte wirkten noch weit in die Verschickungsindustrie hinein?
Einen eindrucksvollen Katalog hat Marius Wilnat in München erstellt. Er ist zur gleichnamige Ausstellung in München entstanden, und ist interessant anzuschauen und zu erwerben. Er ist ausgesprochen bemerkenswert, denn er enthält u.a. eine Reihe originaler Beschwerdebriefe von Eltern und Mitarbeitern aus der damaligen Zeit. Dies zeigt deutlich, dass die in den Einrichtungen der Kinderverschickung herrschenden…
Wo die Heimaufsicht versagte- Beispielrecherche über Brilon, Westfalen und nicht nur dort. Zoom-Vortrag
Im historischen Buch des Sepp Folberth (1964, Pallas Verlag, Lochham) werden auch einige Säuglingsheime aufgeführt. Sie standen auch für 6-Wochen-Erholungskuren oder Unterbringungen bei Elternabwesenheit zur Verfügung. Das bedeutet, auch Babys wurden in die 6-Wochenverschickung gegeben. Säuglingsheime sind schon länger beforscht worden. Noch in den 60er Jahren starben sehr viele Säuglinge in diesen Heimen, weil die…