Kategorie: Baden-Württemberg

  • Pressespiegel Baden-Württemberg

    Pressespiegel Baden-Württemberg


    In Baden-Württemberg gibt es eine sehr aktive Landesgruppe, die bereits einen Landes-Verein gegründet hat, den AKV -Baden-Württemberg e.V. Die dortigen Selbsthilfegruppen arbeiten eng mit einer Journalistin, Hilke Lorenz der Stuttgarter Zeitung und Buchautorin zusammen, diese hat viele interessante Artikel geschrieben:

    Kontakt zur Landesgruppe über eine eigene Webseite:

    https://www.verschickungsheime-bw.de/

    Aufarbeitung Kinderverschickungen
    Baden-Württemberg e.V.

    Frisonistraße 4
    71634 Ludwigsburg

    E-Mail: mail@verschickungsheime-bw.de
    Telefon: +49 178 73 62 824

    Austauschmöglichkeiten bestehen auch unter:

    Verschickungsheime Baden-Württemberg
    Verschickungskinder Bad Dürrheim
    Verschickungskinder Deutschland

    PRESSESPIEGEL Baden-Württemberg:

    24.02.2021 – Jugendamt Dr. Heynen (PDF)

    16.01.2021 – Medikamententests im Kindersolbad (PDF)

    23.12.2020 – Schleppende Aufklärung (PDF)

    15.09.2020 – Finanziert (PDF)

    15.09.2020 – Hilfe für Verschickungskinder (PDF)

    15.09.2020 – Finanzierung (PDF)

    24.01.2020 – Lucha will aufklären (PDF)

    24.01.2020 – Lucha Archivarbeit (PDF)

    27.12.2019 – Werden gehört (PDF)

    27.12.2019 – Jenseits der vertrauten Welt (PDF)

    27.11.2019 – Überfällige Aufarbeitung (PDF)

    27.11.2019 – Kur als Tortour (PDF)

    27.11.2019 – Leukoplast (PDF)

    20.11.2019 – Ausgeliefert (PDF)

  • Report Mainz: Versäumnisse der Politik bei der Aufarbeitung

    Report Mainz: Versäumnisse der Politik bei der Aufarbeitung

    Noch einmal bringt REPORT MAINZ einen Bericht über die Verschickungskinder: Zwei Jahre warten diese jetzt schon auf konstruktive Lösungen aus dem Bundes-Gesundheits-, Sozial- und Familienministerium. Ein Runder Tisch tut dringend Not! Morgen, Dienstag, den 23.11.21 um 21.45 Uhr im ERSTEN: https://www.swr.de/report/-/id=13839326/4p15ri/index.html mit vielen Interviews!

  • Kinderkur mit Langzeitfolgen – Feature

    Kinderkur mit Langzeitfolgen – Feature

    Ein sehr gutes Feature von Hilke Lorenz:

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/programmvorschau.282.de.html

    zum Thema Verschickungen, mit vielen guten neuen Recherchen zu Dr. Hans Kleinschmidt, dem Leiter der Kinderheilstätte Bad Dürrheim, mit Zitaten aus dem Strafenkatalog des Folberth-Buches und mit einem erschreckendem Zeitzeugeninterview: „So führt man ein Gefängnis, aber kein Kinderheim!“

  • Symposium Verschickung in Baden-Würtemberg

    Symposium Verschickung in Baden-Würtemberg

    Das Symposium der Landesgruppe Baden-Würtemberg und des Vereins AKV e.V. Baden-Würtemberg hat erfolgreich stattgefunden, das Programm war abwechslungsreich und sehr konstruktiv, die Präsenztreffen lange schon erwartet worden, die Technik ganz großartig! Danke an Baden-Württemberg und Scala und die vielen Mitwirkenden! (Programm ist hier zu nachzulesen). Besonders die Zusammenarbeit zwischen Betroffenen und Fachleuten aus Politik und Wissenschaft hat sehr überzeugt!

    Kontakt zur Landesgruppe über: Aufarbeitung Kinderverschickungen Baden-Württemberg e.V., www.verschickungsheime-bw.de * mail@verschickungsheime-bw.de * mobil: +49 178 7362824 
    Facebook Gruppe: Verschickungsheime Baden-Württemberg * Instagram: Verschickungskinder

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    Vereinskonto bei der Volksbank Ludwigsburg IBAN: DE58 6049 0150 0139 6250 03 BIC:GENODES1LBG


  • Grauen statt Erholung

    Grauen statt Erholung

    Schon im Februar hat Lisa Welhofer in der Stuttgarter Zeitung unter dem obigen Titel einen Artikel über unser Thema geschrieben. Im Mittelpunkt ihres Artikels steht der Betroffene Volker, der in Bad Sachsa war. Jetzt dürfen wir auch die pdf mit freundlicher Genehmigung der Stuttgarter Zeitung veröffentlichen, hier ist sie:

  • Verschickungskinder multimedial

    Verschickungskinder multimedial

    Hiermit möchte ich ein aktuelles universitäres Projekt vorstellen, was an der Hochschule für Medien in Stuttgart aus dem Engagement junger Studierender heraus mit dem Hochschulprofessor Dr. Frank Thissen zusammen entwickelt worden.

    Die Hochschule der Medien ist eine staatliche Hochschule und bildet Spezialisten rund um die Medien aus. Mit rund 30 akkreditierten Bachelor- und Masterstudiengängen deckt sie alle Medienbereiche ab. Im Rahmen einer interdisziplinären Veranstaltung setzen sich im aktuellen Sommersemester 2021 Studierende der Studiengänge Informationsdesign und Informationswissenschaft mit der Thematik Verschickungskinder auseinander und entwickeln auf der Grundlage dieser Auseinandersetzung Medien, die auf die Thematik hinweisen sollen.
    Das Projekt wird von Prof. Dr. Sarah Spitzer und Prof. Dr. Frank Thissen (selbst Verschickungskind) in Kooperation und unter Beratung seitens Prof. Dr. Christiane Dienel (Nexus-Institut) und Anja Röhl (beide im Vorstand des Vereins Aufarbeitung und Erforschung Kinderverschickung e.V.) durchgeführt. Zudem besteht ein fachlicher Austausch mit Prof. Dr. Lena Krull (Universität Münster, Historisches Seminar) und Jeanette Metz (Museumsleitung Westfälische Salzwelten), dort auch mit einem Aufarbeitungsprojekt beschäftigt

    In der Projektveranstaltung entstehen zur Zeit drei »Produkte“, die dem Verein AEKV e.V. und der „Initiative Verschickungskinder“ im Juli 2021 zur freien Nutzung, zur Öffentlichkeitsarbeit und für mögliche Ausstellungen in Heimorten zur Verfügung gestellt werden:

    1. Eine Dokumentation über ausgewählte Postkarten und Briefe von Verschickungskindern in kontrastiver Darstellung zum tatsächlichen Erleben der Betroffenen.

    2. Steckbriefe von Verschickungskindern, die in den sozialen Medien (Schwerpunkt Instagram) verbreitet werden, um auch jüngere Menschen auf die Situation von Verschickungskindern aufmerksam zu machen.

    3. Ein virtueller Raum, der ein prototypisches Verschickungsheim darstellt und in dem man sich erkundend bewegen kann. In diesen Raum sind Erfahrungsberichte Betroffener und weitere Informationen integriert.

    Die Basis für alle drei Teilprojekte ist die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik und die Durchführung von Interviews mit Betroffenen.

    Das Projekt möchte damit einen praktischen Beitrag zur Aufarbeitung der Verschickungskinderproblematik leisten und würde sich freuen, wenn die Initiative vielleicht in manchen Heimortgruppen und zusammen mit manchen Kurorten, Ideen dieses Projektes gebrauchen und benutzen könnte.

  • Gestohlene Generationen

    Gestohlene Generationen

    Bei den folgenden drei Themenbereichen über institutionelle Gewalt gegen Kinder, zeigt das Grauen beeindruckende Kontinuitäten zum Schicksal der Verschickungskinder: Schläge, immer wieder Schläge, (sexueller) Mißbrauch, Erbrochenes aufessen müssen, sadistische Brutalität, gepaart mit Zynismus für das andere Leben, das Kleinere, das Schwächere.

    In dem australischen Spielfilm Long Walk Home (Originaltitel: Rabbit Fence Proof) der auf den Erinnerungen von Molly Craig, der Mutter von Doris Pilkington Garimara basiert, einer australischen Ureinwohnerin, die, wie bereits ihre Mutter, im Alter von vier Jahren in ein Erziehungsheim gebracht wurde. Diese Vorgehensweise war unter dem sogenannten General Child Welfare Law (engl. für „Allgemeines Kinderfürsorgegesetz“) von 1910 bis 1976 in Australien gang und gäbe und wurde unter dem Begriff Gestohlene Generationen zu einem Inbegriff für den Rassismus gegen Australiens Ureinwohner. Schätzungen der Kommission für Menschenrechte und Gleichberechtigung (HREOC) aus dem Jahr 1997 zufolge sollen davon insgesamt rund 100.000 Aborigine-Kinder und Mischlinge betroffen gewesen sein. Diese Kommission geht sogar davon aus, dass der heutige traurige Zustand des gesamten Aborigine-Volkes (Entwurzelung, Alkoholismus, Selbstzerstörung usw.) auf diese Gewaltaktionen der europäischen Einwanderer zurückzuführen ist und unterstellt damit den „weißen Herrschern Australiens“ letztlich einen Völkermord an den Ureinwohnern. Einer Empfehlung der HREOC, sich offiziell bei den Opfern und ihren Familien zu entschuldigen, kam die australische Regierung erst im Februar 2008 nach.

    Auch im Buch Steinzeit der Schweizer Autorin Mariella Mehr schildert autobiographisch den Leidensweg eines Mädchens, dessen Mutter eine Jenische war, also zum Fahrenden Volk der Schweiz gehörte. Auch sie wurde, wie Molly Craig, ihrer Mutter entrissen, um zu einem anständigen Menschen gemacht zu werden. Die Torturen, die Mariella Mehr authentisch schildert, zu dem, was man ihr in Psychiatrien angetan hat, sind beim Lesen des Buches nur schwer auszuhalten. 

    Und in der aktuellen arte-Dokumentation Misshandelt und umerzogen. Kanadas First Nations beschreibt, wie die indigene Bevölkerung Kanadas, die Native People, zum Opfer eines kulturellen Genozids wurden. Die Umerziehung war bis 1996 grausam: Kinder wurden ihren Eltern entrissen und in Internate gebracht. Viele starben dort an Krankheiten, litten unter Misshandlungen oder wurden sexuell missbraucht. Jetzt fordert eine Gruppe von Überlebenden aus Ontario eine Entschädigung für das angetane Unrecht. Auch die indigene Bevölkerung Kanadas wurde Opfer eines kulturellen Genozids. Zwischen 1980 und 2012 wurden in Kanada 1.181 indigene Frauen ermordet oder als vermisst gemeldet. Dass 24 Prozent aller Femizide in Kanada an indigenen Frauen verübt werden, ist eine Auswirkung der systematischen Diskriminierung der First Nations. Denn die indigene Bevölkerung wird auch 150 Jahre nach der kanadischen Unabhängigkeit von Großbritannien systematisch in Reservaten von der restlichen Bevölkerung abgeschottet. Der Indian Act, die sogenannte Indianergesetzgebung, durch die die Briten die indigene Bevölkerung unter Vormundschaft stellten, hat sogar weiterhin Bestand. Es beinhaltet auch das Ziel der „Zivilisierung“. In diesem Rahmen entstanden spezielle Internate, sogenannte Residential Schools, in denen indigene Kinder zu Christen umerzogen werden sollten. Bis 1996 waren diese Internate Schauplätze von Misshandlung und Missbrauch. Es starben dort rund 4.000 Kinder.

    Alle drei Fälle spiegeln ein vorsätzlich durchgezogenes Programm abgrundtiefer Menschenverachtung. In Kanada lief das offizielle Programm bis 1996 und die Täter waren auch dort diesselben wie überall: Priester und Nonnen, ‚Missionare‘ genannt, Ärzte, Psychiater und über all dem eine rassistische Staatsdoktrin gepaart mit einem Horrorkatalog aus Schwarzer Pädagogik.

    Die offizielle Verlautbarung und damit Legitimation war stets dasWohl des Kindes; und hinter der Verlautbarung tat sich der Abgrund auf, da lag die Hölle offen, die verbrannte Erde, die verstümmelten Seelen, das zertretene Leben.

    Alice Miller hat in ihren Büchern sauber und analytisch herausgearbeitet, daß Erwachsene, die Kindern, sprich Schwächeren, Grausamkeiten antun, nicht als Monster auf die Welt kommen. Monster werden gemacht. In den Entbindungsstationen der westlichen Welt, in denen kaum Aussicht besteht, von Wölfinnen getröstet zu werden (Jean Liefloff) nimmt die Katastrophe der Lieblosigkeit ihren Lauf. Die Verdrängung der erlebten Traumata tut ihr Übriges, um aus einst unschuldigen Kindern Monster zu machen. Das Befolgung des 11. Gebots ‘Du sollst nicht merken’ bezahlen die, die im späteren Leben den einst unschuldigen Kindern ausgeliefert sind. Denn endlich hat sich jemand gefunden, an dem man (unbewusst) all das auslassen kann, was man selbst erleben musste. Die Spirale der Gewalt setzt sich ungehemmt von Generation zu Generation fort.

    Der einzige Ausweg für das einstige Opfer, das nicht zum Täter werden will, führt über den steinigen Weg der Aufarbeitung des Erlebten.

    Seit Alice Miller 1979 ihr erstes Buch Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst schrieb, hat sich viel getan. Ihr Verdienst ist es, daß sie den Stein angestoßen hat, den Stein, der das Schweigen aufbrechen sollte. Die Traumatherapie befindet sich heute in einem deutlich fortgeschritteneren Stadium, es gibt einige neue Methoden und eine Reihe (hier ein Beispiel) empathischer Therapeuten.

    Letztendlich basiert wohl ein Großteil des Leids der Welt auf den vielen unaufgearbeiteten Traumata, die fortlaufend einstige Opfer zu Tätern werden lassen. Wollen wir den Kreislauf durchbrechen, sind wir gut beraten, bei uns selbst anzufangen und genau hinzusehen. Hinzusehen und hinzuspüren, was wir erlebt haben und wie wir das so erinnern, dass wir Mitleid mit uns, als einstigem Opfer haben, und nicht in die Falle der Identifikation mit dem Aggressor tappen, die für das hilflose Kind nicht selten eine unbewusste und frühe Angstbewältigung darstellt.

    Wir sind es der Welt und vor allem unseren Kindern schuldig, denn Geschehnisse, wie sie die genannten drei Beispiele zeigen, dürfen und sollen nie wieder vorkommen.

    Thomas Bürklin 12.04.21

    ( mit kleinen Änderungen der Redaktion)

  • Verein Aufarbeitung Kinderverschickung Baden- Württemberg e.V. ist online – Herzlichen Glückwunsch!

    Verein Aufarbeitung Kinderverschickung Baden- Württemberg e.V. ist online – Herzlichen Glückwunsch!

    Der Verein Aufarbeitung Kinderverschickung Baden-Württemberg e.V. hat jetzt eine eigene Webseite, ein eigenes Büro, ein tolles Team, unseren ganz Herzlichen Glückwunsch dazu!
    Wir wünschen dem Landesverein Bawü ganz viel Glück und Kraft auf seinem Weg, sich in Baden- Württemberg der allgemein- gesellschaftlichen Aufarbeitung und Aufklärung durch Recherche und der individuellen Aufarbeitung durch Hilfe zur Selbsthilfe voll und ganz zu widmen! Der Landes-Verein widmet sich in Baden-Württemberg der Nachforschung nach Akten von Verschickungsheimen des Bundeslandes, der Unterstützung seiner Heimortgruppen, der Förderung von Recherche, dem Auf- und Ausbau von Selbsthilfegruppen in Orts-, Regionalgruppen und der Landesgruppe, dem Aufbau eines Bawü-Archivs und der Koordinierung all dieser Tätigkeiten. Es bestehen vielfältige Beziehungen zwischen den anderen Bundesländen und überall verstreuten Heimortgruppen. Monatlich beteiligt sich jeweils ein Mitglied des Vereins zwecks bundesweitem Austausch am Aktiventreff der „Initiative Verschickungskinder“ (Jeden letzten Dienstag im Monat, 18 Uhr, per Zoom über: Buko@verschickungsheime.de)

  • Projekt der HDM Stuttgart:  Verschickung – Schein vs. Realität

    Projekt der HDM Stuttgart: Verschickung – Schein vs. Realität

    Sehr eindrucksvolle Ergebnisse gibt es aus einem Seminar der »Hochschule der Medien« (HdM) in Stuttgart, von Prof. Frank Thissen, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Sarah Spitzer. Das Seminar haben wir mit vielen Betroffenen, die sich haben interviewen lassen, mit Fachwissen und Beratung intensiv begleitet. Prof. Dr. Frank Thissen war selber insgesamt drei mal in Verschickungsheimen, das erste Mal schon sehr früh, mit 3 Jahren. Auch er erinnert schlechtes Essen, kalte und trostlose Atmosphäre, Langeweile und erzwungenen Mittagsschlaf.

    Die Studierenden der Hochschule für Medien in Stuttgart haben sich mit ihren Projekten große Mühe gemacht, sich unserem Thema sehr empathisch genähert, wir bedanken uns hiermit ganz, ganz herzlich! Die Ergebnisse der Seminargruppen wurden auf einem Symposium in Baden-Würtemberg, gezeigt. Jede Heimort- und Landesgruppe kann die Online-Präsentationen für ihre Öffentlichkeitsarbeit benutzen. Es gibt die Postkartenaktion und die Aktion: Virtuelles Kinderheim, demnächst auch hier wieder als LINK.

    1. Ostergruß aus Baden-Württemberg an alle aus der Initiative Verschickungskinder

      Ostergruß aus Baden-Württemberg an alle aus der Initiative Verschickungskinder

      Ein sonniges Hallo an Alle, wir bedanken uns von Herzen für euer Mitwirken bei der Aufarbeitung des Kapitels „Kinderverschickungen“. In diesem noch nicht erzählten Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte sind wir alle lebende Zeitzeugen. Durch euren Mut und eure Bereitschaft, das jahrelange Schweigen zu brechen, haben wir gemeinsam bereits eine  große Außenwirkung erzielt. Wir werden mit unseren Erinnerungen und Erlebnissen ernst genommen. Zwei Bücher und zahlreiche Medienberichte sprechen eine deutliche Sprache. Es kann kein Wegducken seitens der verantwortlichen Organisationen mehr geben. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann sie sich aufmachen, für die eigene Geschichte Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig kostet es uns natürlich Kraft, uns immer wieder unseren Erinnerungen zu stellen. Auch wenn wir uns in den Selbsthilfetreffen gegenseitig stärken, sind wir am Ende des Tages alleine mit unseren aufgewühlten Erlebnissen.Es erschien uns mehr als passend, euch deshalb einen von Herzen kommende Ostergruß zu schicken. Ein kleines Mut Geschenk findet ihr hier. Lasst uns rosa Tütchen sammeln. Alleine und vor allem auch gemeinsam! ?

      Ganz liebe und herzliche Ostergrüße
      Andrea Weyrauch         Gerhard Stoll
      Vorstandsvorsitzende    Kassier          

      Aufarbeitung Kinderverschickungen Baden-Württemberg e.V.

      www.verschickungsheime-bw.de * mail@verschickungsheime-bw.de * mobil: +49 178 7362824 
      Facebook Gruppe: Verschickungsheime Baden-Württemberg