Kategorie: Baden-Württemberg

  • Abschlussveranstaltung Projekt „Aufarbeitung Kinderverschickung Baden-Württemberg“ am 1.10.2024 – Nachklang

    Abschlussveranstaltung Projekt „Aufarbeitung Kinderverschickung Baden-Württemberg“ am 1.10.2024 – Nachklang

    Das Projekt „Aufarbeitung Kinderverschickung Baden-Württemberg“ hat am 1.10. erfolgreich alle Betroffenen, Forschenden und Interessierten herzlich zu seiner Abschlussveranstaltung am 01.10.2024 ins Hauptstaatsarchiv in Stuttgart eingeladen.

    Während es ab 10:30 Uhr verschiedene Impulsvorträge aus der jeweiligen Perspektive von Wissenschaft, Journalismus, Archiven, Trägerinstitutionen und Aufsichtsbehörden sowie natürlich der Betroffenen auf das Thema Kinderverschickung und eine Podiumsdiskussion gab, wurde am Nachmittag unsere Ausstellung im Beisein von Sozialminister Manfred Lucha eröffnet, die noch bis zum 6.12.24 zu sehen sein wird.


    Eine Abschlusspublikation wurde vorgestellt, die neben einer Dokumentation der Ausstellung vertiefende Texte zu verschiedenen Aspekten des Themas Verschickung enthält. Hier eine Kurzinfo der Veranstalter.

    Für die Initiative Verschickungskinder Bundesverein ( Initiative Verschickungskinder e.V.) war Uwe Rüddenklau angereist. Er war sehr angetan, hier sein Bericht:

    Es war eine beeindruckende, schöne Veranstaltung, die zeigte, welche wertvolle Arbeit hier geleistet worden war. Zunächst begrüßte Prof. Maier (Präsident des Landesarchiv) die Teilnehmenden recht herzlich. Tenor aller Sprecher war, dass die Abschlusstagung nicht das Ende der Aufarbeitung von Kinderverschickungen sei. Die Arbeit stehe noch am Anfang, trotz der überaus wertvollen Arbeit des Projektteams, so auch die verkürzte Version der Aussage von Frau Leidig (Politische Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration in BW). Sie zeigte große persönliche Anteilnahme und ergänzte vor Ort die Videobotschaft vom Minister Lucha.

    Das Projekt geht nun im Jahr 2024 zu Ende. Es wurde geleitet von Prof. Dr. Keitel (auf dem beigefügten Bild zusammen mit Uwe Rüddenklau, Vorsitzender Initiative Verschickungskinder e.V.). Die vier Projektmitglieder (namentlich erwähnen: Sina Fritsche, Corinna Keunecke, Nora Wohlfarth, Johanna Weiler) haben großes Lob der Teilnehmenden erfahren. Das Projektteam würdigte u.a. die gute Zusammenarbeit mit dem Verein in BW und dem Wissenschaftsverein AEKV e.V., mit Anja Röhl und vielen weiteren Betroffenen.

    Die Vorträge befassten sich mit Forschung und Öffentlichkeit (Prof. Schmuhl und Frau Lorenz, Stuttgarter Zeitung), sowie Archiven und Trägern (Dr. Schmider, Erzbischöfliches Archiv Freiburg und Frau Memmel, Diakonie Württemberg). Es gab eine lebhafte Diskussion der Teilnehmer zur Verantwortung der Archive und Träger, Aufbewahrungsfristen und Standards für die Aufarbeitung, inklusive der Aufarbeitung auf Bundesebene.



    Es folgte das Thema Behörden und Betroffene (Dr. Heynen, Leiterin Jugendamt und Gerhard Stoll, verschickt 1964).
    Die anschließende Podiumsdiskussion aller Vortragenden machte ein Dilema der Aufarbeitung sichtbar, da u.a. private Unterlagen nicht dem Archivat unterliegen und Finanzmitteln zur weiteren Aufarbeitung und Unterstützung durch Archive (Landes- und Bundesebene) fehlen. Daher ist es ein Anliegen des Bundesvereins Initiative Verschickungskinder e.V. politisch die Bundesregierung und den zuständigen Ausschuss dafür zu gewinnen, dass sie finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. (Aussage Uwe Rüddenklau während der Podiumsdiskussion).

    Die Kuratorin Johanna Weiler eröffnete dann am Nachmittag die Ausstellung, die bis 6.12.2024 im Hauptarchiv Stuttgart (Konrad Adenauer Straße 4, 70173 Stuttgart) zu den Öffnungszeiten besucht werden kann.



    Uwe Rüddenklau regte an, die Ausstellung als Wanderausstellung zur Verfügung zu stellen. Dies ist eine Finanzierungssache.I

    Weitere Bilder sind zu finden unter: https://www.landesarchiv-bw.de/de/recherche/rechercheratgeber/77422
    Und: https://www.leo-bw.de/themenmodul/heimkindheiten
    Und hier der Link beim Landesarchiv: https://www.landesarchiv-bw.de/de/landesarchiv/projekte/aufarbeitung-von-heimerziehung-und-zwangsunterbringungen/aufarbeitung-kinderverschickung/73264

    Folgende Presseberichte gibt es bisher:

    bisherige Sammlung von Presseberichten: 

    ·        https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIxMjMzNzY(landesschau 19.30, etwa ab min. 14.50)

    ·        https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIxMjM0MjQ(landesschau 21.45, etwa ab 2:41) 

    ·        https://www.n-tv.de/regionales/baden-wuerttemberg/Verschickungskinder-Wie-Sommerferien-zum-Alptraum-wurden-article25263539.html (Ntv – bisher ohne Film) 

    ·        Zeitungen/online

    ·        https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-misshandelt-in-der-kur-die-schicksale-der-verschickungskinder-in-bw-100.html

    ·        https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/schicksale-von-verschickungskindern-in-bw-100.html

    ·        https://www.stern.de/gesellschaft/regional/baden-wuerttemberg/kurkinder–verschickungskinder—wie-sommerferien-zum-alptraum-wurden-35109864.html (stern)

    ·        https://www.sueddeutsche.de/politik/kurkinder-verschickungskinder-wie-sommerferien-zum-alptraum-wurden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-241001-930-248687  (Süddeutsche Zeitung)

    ·        https://www.faz.net/agenturmeldungen/dpa/verschickungskinder-wie-sommerferien-zum-alptraum-wurden-110020389.html  (Frankfurter Allgemeine) 

    ·        https://www.zeit.de/news/2024-10/01/landesarchiv-arbeitet-leid-von-kurkindern-auf

    ·        https://www.swp.de/baden-wuerttemberg/kinderverschickung-in-bw-sie-sollten-sich-erholen-und-wurden-misshandelt-77559821.html  (Südwestpresse Ulm)

    ·        https://www.zvw.de/baden-w%C3%BCrttemberg/verschickungskinder-wie-sommerferien-zum-alptraum-wurden_arid-872141 (Waiblinger Kreiszeitung)

    ·        https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.verschickungskinder-wie-sommerferien-im-heim-zum-albtraum-wurden.d0b9de24-dc51-47de-8c9a-fcd75cdd98c8.html  (Stuttgarter Nachrichten)

    ·        https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-landesarchiv-arbeitet-leid-von-kurkindern-auf.e13f1af4-dcce-4b32-b0ce-366539620622.html (Stuttgarter Zeitung) 

    ·        https://www.suedkurier.de/baden-wuerttemberg/landesarchiv-arbeitet-leid-von-kurkindern-in-baden-wuerttemberg-auf-jedes-zweite-kind-erlebte-gewalt;art417930,12193825(Südkurier) 

    ·        https://www.badische-zeitung.de/verschickungskinder-wie-sommerferien-zum-alptraum-wurden (Badische Zeitung)

    ·        https://www.rnz.de/home_artikel,-Kurkinder-Verschickungskinder-Wie-Sommerferien-zum-Alptraum-wurden-_arid,1412989.html (Rhein-Neckar-Zeitung)

    ·        https://vnexplorer.net/z/2429993.html (Münchener Merkur)

  • Freude und Erholung? Kinderverschickung in Baden-Württemberg 1949–1980

    Freude und Erholung? Kinderverschickung in Baden-Württemberg 1949–1980

    Das Projekt „Aufarbeitung Kinderverschickung Baden-Württemberg“ des Landesarchivs Baden-Württemberg lädt Sie herzlich zu seiner Abschlussveranstaltung am 01.10.2024 ins Hauptstaatsarchiv Stuttgart ein

    Wie kann es sein, dass eine zunächst sehr positive und harmlos scheinende Absicht – den Kindern Erholung von ihrem Alltag anzubieten – so ins Gegenteil umgeschlagen ist? Was waren die ausschlaggebenden Faktoren, welche Strukturen wirkten im Hintergrund? Welche Entwicklungen und Denkmuster aus der Zeit des Nationalsozialismus konnten sich auch nach 1945 noch halten und kamen im Bereich der Kindererholung zum Tragen? Wo gibt es Parallelen zwischen der Kinderverschickung und dem in den Nachkriegsjahren ebenfalls vielfach katastrophalen System der Heimerziehung, in dem Kinder große Teile ihrer Kindheit verbringen mussten? Welche Konsequenzen hatte die Kinderverschickung für die Betroffenen, für die Politik, die Forschung, die Archive und letztlich auch für die ganze Gesellschaft?

    Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung mit anschließender Ausstellung.
    Die Ausstellung kann während der regulären Öffnungszeiten des Hauptstaatsarchivs bis zum 6. Dezember 2024 besucht werden.

    Bitte melden Sie sich bis zum 15.09.2024 unter https://eveeno.com/AbschlussVerschickungsprojekt für Ihre Teilnahme an der Tagung und/oder der Ausstellungseröffnung an.

    Abschlusstagung am 1.10.2024

    10:30 Uhr Begrüßung

    Prof. Dr. Gerald Maier, Präsident des Landesarchivs Baden-Württemberg

    Moderation: Prof. Dr. Christian Keitel, Projektleiter

    10:45 Uhr Vorstellung der Projektergebnisse

    Sina Fritsche, Corinna Keunecke, Nora Wohlfarth, Projektmitarbeiterinnen

    11:15 Uhr Block 1: Forschung und Öffentlichkeit

    Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl, freiberuflicher Historiker, Universität Bielefeld

    Hilke Lorenz, Stuttgarter Zeitung

    12:00 Uhr Mittagspause

    13:00 Uhr Block 2: Archive und Träger

    Dr. Christoph Schmider, Leiter Erzbischöfliches Archiv Freiburg

    Monika Memmel, Diakonisches Werk Württemberg

    13:45 Uhr Block 3: Behörden und Betroffene

    Dr. Susanne Heynen, Leiterin des Jugendamtes Stuttgart bis August 2024

    Gerhard Stoll, Betroffener, verschickt 1964

    14:30 Uhr Podiumsdiskussion »Herausforderungen und Perspektiven der Aufarbeitung«

    15:15 Uhr Kaffeepause

    Ausstellungseröffnung

    16:00 Uhr Begrüßung

    Prof. Dr. Gerald Maier

    Videobotschaft

    Manfred Lucha, Minister für Soziales, Gesundheit und Integration, Baden-Württemberg

    16:30 Uhr Ausstellungseröffnung und -führung

    Johanna Weiler, Kuratorin und Projektmitarbeiterin

    Ausklang

    Weitere Informationen

    Veranstaltungsort 

    Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße 4, 70173 Stuttgart

    Das Hauptstaatsarchiv ist nicht barrierefrei. Bitte kontaktieren Sie uns vorab und wir versuchen, eine Lösung zu finden.

    Weitere Informationen zu Öffnungszeiten, Anfahrtswegen etc. finden Sie hier: https://tinyurl.com/Informationen-HStAS

    Kontakt Landesarchiv Baden-Württemberg

    Telefon: +49 711 212-4272

    E-Mail: landesarchiv@la-bw.de

    www.landesarchiv-bw.de

  • PRESSEMITTEILUNG zum Bundeskongress 2024

    PRESSEMITTEILUNG zum Bundeskongress 2024

    Hier unsere aktuelle Pressemitteilung 28.10.24

    Einladung zum sechsten Bundeskongress Aufarbeitung
    Kinderverschickung in Bad Kreuznach

    Wir möchten Sie herzlich zu unserem sechsten Bundes-Fach-Kongress der Initiative Verschickungskinder nach Bad Kreuznach einladen und damit auf ein überaus wichtiges Thema aufmerksam machen, das der seelischen und körperlichen Gewalt in Kindererholungsheimen und -heilstätten und seine Aufarbeitung.
    Als „Verschickungskinder“ bezeichnen sich Betroffene, die als z.T. sehr kleine Kinder mit Sonderzügen und mit zT abenteuerlichen ärztlichen Diagnosen, in Kindererholungsheime oder -heilstätten verbracht wurden, und dort traumatische Erfahrungen machen mussten, die z.T. das ganze Leben lang nachwirkten.

    Bad Kreuznach hat mit seinen Kinderkurstätten, allen voran dem Viktoriastift eine langjährige Kindererholungsgeschichte. Gemeinde und Leitungsteam der heutigen Klinik Viktoriastift sind vorbildlich in Sachen Aufarbeitung. Schon vor zwei Jahren wurde an der Universität Koblenz eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse die Berichte der Verschickungskinder bestätigen: Es haben diverse Forme n von Gewalt in diesen Heimen stattgefunden. Das System der Kinderverschickungen war nicht kindgerecht. 
    Es war auch nicht auf dem damaligen Stand pädagogisch-psychologischer Erkenntnisse, im Gegenteil, die Kinder wurden 30 Jahre lang ( ab den 1950er Jahren) nach uralten schwarz-pädagogischen Theorien hartherzig und kalt behandelt, das Essen wurde ihnen vielfach mit Gewalt eingefüttert, es gab Toilettengehverbote, so dass die Kleineren einnässten, es gab schlimme Strafen, am schlimmsten gegen die Bettnässer, die doch das System erst selbst
    erzeugte! 
    Eine eigene Dokumentation in Form eines Ausstellungskatalogs ist pünktlich zum Kongress mit vielen Augenzeugenberichten erschienen, auch gibt es eine von der Uni Koblenz erstellte hilfreiche Handreichung für Betroffene, die dort erstmalig vorgestellt wird

    Kontakt für Pressevertretende: presse@verschickungsheime.de, 0176-24324947

  • Medikamentenversuche mit Verschickungskindern in Bad Dürrheim

    Medikamentenversuche mit Verschickungskindern in Bad Dürrheim

    9-seitige Liste von Medikamententests im Kindersolebad Bad Dürrheim gefunden

    Bezüglich der Medikamentenversuche des Herrn Dr. Kleinschmidt, Chefarzt und Leiter des Kindersolebades Bad Dürrheim, hat Silvia Wisbar, HOK von Bad Dürrheim, kurz vor Weihnachten 2020 einen „Treffer“ bei Recherchen im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, indem sie dort eine 9-seitige Liste fand – versehen mit dem Stempel des Chefarztes Dr. Hans Kleinschmidt und der Adresse des DRK-Kindersolbads Bad Dürrheim. Von der Liste wurde auf ihre Bitte hin vom Hauptstaatsarchiv eine Repro angefertigt und per Post zugesandt. Die Liste enthält, neben Veröffentlichungen, auch Informationen zu diversen Medikamentenversuchen des Herrn Dr. med. Kleinschmidt, teilweise auch Blind- und Doppelblindversuchen in Kooperation mit diversen, ebenfalls in der Liste angegebenen Pharma-Unternehmen. Die Repro vom Hauptstaatsarchiv kann bei ihr eingesehen werden. Sie möchte alle HOKs unbedingt anregen zu „Ihrem“ Verschickungsheim in die Archive zu gehen, es lohnt sich!

     Silvia Wisbar HOV DRK-Kindersolbad Bad Dürrheim.

  • Familienausschuss zeigt sich einmütig betroffen, nun gilt es auf den Gesundheitsausschuss Einfluss zu nehmen

    Familienausschuss zeigt sich einmütig betroffen, nun gilt es auf den Gesundheitsausschuss Einfluss zu nehmen

    Foto privat: vlnr: Prof. Dr. Ilona Yim, Uwe Rüddenklau, Anja Röhl

    Am 20.3.24 lud der Familienausschuss des Bundestages zur 63. Sitzung ein. Geladen waren Anja Röhl, als Vorsitzende des Vereins „Aufarbeitung und Erforschung Kinderverschickung / AEKV e.V., die als erste Autorin und Sozialwissenschaftlerin zum Thema veröffentlicht hat, Uwe Rüddenklau, der als Vorsitzender die Wünsche der bundesweiten Initiative Verschickungskinder e.V. vortrug, und Prof. Dr. Ilona Yim, wissenschaftliche Psychologin von der US-University of California Irvine, die Ergebnisse einer Traumafolge-Studie zum Thema darstellte, die bei Verschickungskindern im Vergleich zur Kontrollgruppe, signifikant erhöhte Depressionsneigung sowie klare körperliche Folgestörungen festgestellt hat.
    Die 63. Sitzung des Familienausschusses fand zwischen 11 und 12.15 Uhr am 20.3.24 zum Thema „Verschickungskinder“ statt, wurde gestreamt und ist auch noch weiter aufzurufen.
    Zusätzlich war auch noch der Leiter der HU-Studie zu Kinderkuren in Berlin, der Sozialhistoriker, Prof. Dr. Alexander Nützenadel eingeladen. Er zeigte in einer Power-Point-Präsentation einige Zwischenergebnisse seiner Studie, die inzwischen schon an die 2000 Verschickungsheime ermittelt hat und erfolgreich in zahlreichen Archiven tätig war.

    Ergebnis der Anhörung der beim Familienausschuss war tiefste Betroffenheit – Nun muss es weitergehen, denn erstens muss geklärt werden, wie genau die Abgeordneten helfen können, zweitens muss der Gesundheitsausschuss mit in die Pflicht genommen werden. Die Verschickung in ein Kindererholungs-, oder -kurheim war eine medizinische Maßnahme. Sie kam nur auf ärztliche Anordnung zustande, erfolgte in ärztlich-pflegerisch geleitete Einrichtungen, die Kinder wurden von Schwestern und Pflegerinnen, oft ungelerntem Personal, betreut, in den Häusern gab es nur Bettenräume, durchgeführt wurden im Wesentlichen Liegekuren. Die Jugendämter stellten lediglich das Personal zur Begleitung der Bahnfahrten und sie überprüften auch die Häuser ab und an, zumindest, die eine pflegerische Leitung hatten, (bei ärztlicher Leitung entfiel die Jugendamtsüberprüfung). Aber darüber was, wann, wie, und wie lange etwas in diesen Einrichtungen mit den Kindern geschah, entschied allein Gesundheitspersonal. Pädagogisches Personal wurde ausdrücklich, das kann man bisher allen Akten entnehmen, in diesen Einrichtungen nicht erwünscht und höchst selten, dann oft nur stundenweise, eingestellt. Es ist ein Gebot der Stunde, dass sich die Medizin und ihre politischen Vertreter:innen mit diesem bitteren Thema beschäftigen. Der Gesundheitsausschuss muss sich an der Aufarbeitung dieser Problematik beteiligen, auch das Gesundheitsministerium muss einbezogen werden, das Thema: „Verschickungskinder“ darf nicht allein Sache der Familienpolitik bleiben. Er betrifft beide Bereiche: Familie und Gesundheit!

    Hier ein Statement der University of California, Irvine

    Hier die Rede von Anja Röhl, die Rede von Prof. Dr. Ilona Yim, sowie die Rede von Uwe Rüddenklau auf der 63. Familienausschuss-Sitzung des Bundestages am 20.3.24. Die PPP-Präsentation des Prof. Dr. Nützenadel steht, da sie bisher nur einen Zwischenstand zeigt, noch nicht öffentlich zur Verfügung, kann aber im Stream angesehen werden.

    Hier nochmal der vollständige Mitschnitt der 63. Familienausschuss-Sitzung.

    Danke auch an alle „Verschickungskinder“ aus Ost und West, zum Teil von weit her, die uns von der Galerie aus durch ihre solidarische Anwesenheit unterstützt haben! In dem Zusammenhang ist nochmal wichtig zu betonen, dass die Situation der „DDR-Kurkinder“ natürlich genauso aufgearbeitet gehört, wie die der „Verschickungskinder“ des Westens. Für die DDR-Kurkinder gibt es noch gar keine Studie, bisher erst eine Masterarbeit. Aber Betroffene aus DDR-Kurheimen regen sich auch schon und planen einen ersten DDR-Kurkinder-Kongress im Oktober in Dahmshöhe. Unterschiede und eventuelle Gemeinsamkeiten, die vielleicht aus gemeinsamer Vorgeschichte herrühren, gilt es genauestens herauszuarbeiten.

    Weitere Infos werden stetig ergänzt.

  • Kongress in Bad Salzdetfurth – Nachlese

    Kongress in Bad Salzdetfurth – Nachlese

    Vom 16.-19. November 2023 hat der Kongress „Aufarbeitung Kinderverschickung“ in der IGS Bad Salzdetfurth erfolgreich stattgefunden.
    Die über 80 ehemaligen Verschickungskinder und Interessierten hatten intensive Eindrücke und Begegnungen in diesen vier Tagen. Unser Dank geht an die ehemaligen Verschickungskinder von Bad Salzdetfurth, die überaus offen und berührend ihre Leiden geschildert, eine ganz tolle Doku und eine Ausstellung mit 17 Tafeln und einem großen Plakat erstellt haben, unser Dank geht an die über ein Jahr tätige Orgagruppe, an Birgit und ihre Ausstellung mit sorgfältig ausgesuchten Asservaten der Verschickung, unser Dank geht an alle Mitwirkenden, alle Referenten und den Künstler Silas Degen, an die Fotografin Katrin Raabe und die Filmdokumentaristin Linda Ludwig, an Frau Milbrod-Jakob, die Direktorin der örtlichen IGS, die den Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt und auch mit Schülerprojekten verbunden hat und den Elternförderverein, der das Catering übernahm. Zum Abschluss wurde vom Bürgermeister von Bad Salzdetfurth und Herrn Lehmann, Vorstand Diakonie Niedersachsen, zugesichert, dass es im Frühjahr 2024 eine Gedenkstele, voraussichtlich im Kurpark, für die Verschickungskinder geben wird.
    Hier ein kurzer filmischer Einblick (Danke an: Linda Ludwig (Filmrechte):

    Schweigeminute für die in der Kinderheilstätte verstorbenen Kinder von Bad Salzdetfurth

    Fotos: Katrin Raabe: Sabine Schwemm: HOK für Bad Salzdetfurth

    Am Anfang des Kongresses stand eine Schweigeminute zum Gedenken an den 7-jährigen Stefan, die 6-jährige Kirsten und den fast 4-jährigen André, die im Jahr 1969 in Bad Salzdetfurth auf Grund der Missstände der Kurverschickungen ihr Leben verloren. Der Bericht von Sabine Schwemm und der Salzdetfurther Heimortgruppe löste bei vielen, zum Teil selbst ins „Waldhaus“ verschickten Kongressteilnehmenden starke Gefühle aus.

    Belege für weitere Todesfälle in der Verschickung

    Die Journalistin und Autorin Lena Gilhaus las auf dem Kongress aus ihrem im Juli im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienenen Buch „Verschickungskinder – eine verdrängte Geschichte“. In einer fast zweijährigen Recherche hat sie zahlreiche neue Aktenfunde in einen eindrucksvollen Text verarbeitet, der gerahmt ist vom Bericht über eine Reise, die sie mit ihrem Vater und ihrer Tante unternahm – beide als Kinder nach Sylt verschickt. Unter anderen konnte Lena Gilhaus Belege für mindestens 20 (!) im Rahmen der Verschickungskur zu Tode gekommene Kinder vorlegen. Deutlich wurde dabei: Bisher sind wirkliche Fortschritte bei der Aufklärung der damaligen Geschehnisse in allererster Linie durch die Forschungen der Initiative selbst, u.a. die Bücher von Anja Röhl, und durch die Arbeiten von engagierten Autorinnen wie Lena Gilhaus erreicht worden.

    Kongressthemen im Überblick

    Foto: Katrin Raabe: Jörg Maywald als Referent und als Verschickungskind

    Prof. Jörg Maywald von der Hochschule Potsdam schilderte den langen Weg zur umfassenden Durchsetzung von Kinderrechten, der noch lange nicht zu Ende ist. Wichtig dabei: An Institutionen für Kinder müssen höhere Maßstäbe angelegt werden als an Eltern, denen immer nur das ihnen Mögliche abverlangt werden kann. Prof. Ilona Yim von der University of California Irvine gab einen Einblick in ihre laufenden Forschungen zu langfristigen Folgen des Traumas Kinderkur, wofür auch noch weitere Teilnehmende gesucht werden. Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass ehemalige Verschickungskinder in Relation zu einer nicht verschickten Vergleichsgruppe deutlich mehr mit Depressionen, Bindungsstörungen und anderen körperlichen und seelischen Belastungen zu kämpfen haben.  Spannende Forschungsberichte aus den Landesvereinen stellten Rechercheergebnisse zu einzelnen Heimen, Trägern und dem eigenen Aufbau von Datenbanken vor. Sehr viel Aufmerksamkeit bekam der Vortrag von Doris Heinrich über ihre jahrelangen Recherchen zum Schloss Friedenweiler, und den katholischen Blick auf eine Erziehung zur Disziplin vor, in dessen Verlauf sie auch mit ehemaligen Mitarbeitern Interviews machen konnte. Engelbert Tacke referierte über seine Studien zur Verschickungspraxis der Barmer Ersatzkasse, und Angelika Oetken vom Betroffenenbeirat sexueller Missbrauch gab Tipps zum Umgang mit dem Vorwurf von „false memory“, wo es um das Anzweifeln der Glaubwürdigkeit von Betroffenenberichten geht. Prof. Hans Walter Schmuhl gab einen Ausblick, in welche Richtungen noch weiter dringender Forschungsbedarf besteht. Prof. Thomas Beddies, stellvertretender Leiter des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin der Charité / Humboldt Universität Berlin schlug den Bogen zur Geschichte der Pädiatrie. Prof. Dr. Johannes Richter aus Hamburg stellte den Abschluss der Hamburger Studie mit einem riesigen Aktenfund und zwanzig leitfadengestützten Interviews vor und die Historikerin Barbara Degen berichtete vom Sterben von Säuglingen in Bethel.

    Dazu gab es künstlerische Beiträge: Das noch druckfrische Buch des Zeichners Jari Banas wurde vorgestellt, der in Hundert Comic-Zeichnungen die magische Angstwelt der Verschickungskinder empathisch eingefangen hat, der neue Dokumentarfilm „Heimgesucht“ von Silas Degen und sein szenisches Hörspiel: Der Plumpsack geht um, wurden uraufgeführt.

    Der im Juni 2023 neue gegründete Bundesverein Initiative Verschickungskinder e.V. stellte sich vor: Vorstand, Aufgaben und Ziele. Über weitere Mitglieder, auch gern aktiv Interessierte freut sich der Vorstand. Mehr dazu finden sie hier: https://verschickungsheime.de/verein/

    PRESSESCHAU auf PPP

    PRESSESCHAU zum KONGRESS

    FOTOSTRECKE von Katrin Raabe, DANKE!

    Artikel zum Kongress mit besonderer Heraushebung des szenischen Hörspiels von Silas Degen

    VORTRÄGE 2023 auf dem Kongress: Aufarbeitung Kinderverschickungen:

    Anja Röhl zur Begrüßung:
    Foto: Katrin Raabe: Anja Röhl

    ANJA RÖHL: Begrüßungsrede

    ENGELBERT TACKE: PPP zur NS-Geschichte der Barmer Ersatzkasse

    JÖRG MAYWALD: Zur Geschichte des Züchtigungsrechts

    HANS WALTER SCHMUHL: Wie kann es mit der Forschung weitergehen?

  • Bad Salzdetfurther Erklärung der Verschickungskinder – 2023

    Bad Salzdetfurther Erklärung der Verschickungskinder – 2023


    Vom 16.-19.11.2023 trafen sich schon zum fünften Mal ehemalige Verschickungskinder, in diesem Jahr in Bad Salzdetfurth, dem Ort, von dem zuerst bekannt wurde, dass dort Kinder auf so genannten Kinderkuren zu Tode kamen. Unser Kongress begann deshalb mit einer Schweigeminute zum Gedenken an den 7-jährigen Stefan, die 6-jährige Kirsten und den fast 4-jährigen André, die im Jahr 1969 in Bad Salzdetfurth auf Grund der Missstände der Kurverschickungen ihr Leben verloren.
    Deutschlandweit wurden mindestens acht Millionen Kinder von den 1950er bis in die 1980er Jahre zu solchen Kindererholungskuren verschickt, unzählige von ihnen erlitten schwerwiegende körperliche und seelische Misshandlungen, ignoriert oder geduldet von Trägern und zuständigen Behörden. Über
    20 Todesfälle sind inzwischen bekannt – vermutlich nur die Spitze des Eisberges.
    Wir können feststellen, dass die Bemühungen unserer Initiative Verschickungskinder, der Landesvereine und Landesgruppen, der Heimortverantwortlichen und des im Juni 2023 gegründeten Bundesvereins Initiative Verschickungskinder e.V. Früchte getragen haben: Das Thema
    Kinderverschickungen ist inzwischen öffentlich präsent, sowohl in den Medien als auch in künstlerischen Umsetzungen. Die wissenschaftliche Forschung ist ein Stück weit vorangekommen.

    Ermutigt hat uns auch das Interesse des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der aktiv das Gespräch mit der Initiative sucht, nachdem die Bundesregierung im Jahr 2022 jede Zuständigkeit für unser Anliegen schroff zurückgewiesen hatte.
    Die Basis der Aufarbeitung der Misshandlungen in den Kinderverschickungen ist nach wie vor die Bürgerforschung der vielen Tausend in der Initiative engagierten Betroffenen und die sorgfältige journalistische Recherche von Menschen, die mit unserer Initiative in engem Austausch stehen.
    Beispielsweise stellte die Journalistin und Autorin Lena Gilhaus in Salzdetfurth ihr neues Buch vor, in dem die grausamen Details der Misshandlungen während der Verschickungen und deren institutionelle Hintergründe in großer Genauigkeit beschrieben sind. Dieses Buch, ebenso wie die Arbeiten von Anja Röhl und vielen in der Initiative Tätigen, haben bisher zu erheblich größeren Erkenntniszuwächsen geführt als die von Heimträgern oder der deutschen Rentenversicherung
    beauftragten und bezahlten Studien.
    Ein Grund dafür ist: Noch immer erschweren die Träger der Einrichtungen den Zugang zu relevanten Akten und geben diese nur heraus, wenn publizistisch erheblicher Druck ausgeübt wird. Das muss sich ändern! Wir fordern freien Archivzugang, Offenlegung aller relevanten Quellen für die
    Bürgerforschung und – endlich – die Unterstützung unserer Vernetzung und der Aufarbeitung der Geschehnisse durch unsere engagierte Bürgerforschung.
    Wir brauchen jetzt:

    • Eine bundesweit tätige, öffentlich finanzierte Anlaufstelle zur Beratung und Vernetzung
      Betroffener, getragen von der Initiative Verschickungskinder e.V.
    • Eine öffentlich finanzierte Forschungsstelle, welche unsere Bürgerforschung durch Beratung
      und praktische Unterstützung bei Recherchen und Aktivitäten (wie z.B. die Schaffung von
      Gedenkorten und Dokumentationen über einzelne Heime) begleitet.
    • Ein Dokumentationszentrum, in dem die vielfältigen Zeugnisse der Betroffenen und die
      Rechercheergebnisse der Bürgerforschung archivgerecht aufbereitet, analysiert und der
      Öffentlichkeit (auch in digitaler Form) zugänglich gemacht werden.

    Im Koalitionsvertrag vom November 2021 hat sich die Bundesregierung auf das Ziel festgelegt, den
    Kinderschutz zu stärken. Erneut appellieren wir an die politisch Verantwortlichen: Schaffen Sie
    endlich auf Bundesebene die Grundlagen für eine angemessene Aufarbeitung der millionenfachen
    Leiden. Dies kann nur zusammen mit den vielen Forschenden der Initiative Verschickungskinder
    geschehen – ohne unsere Bürgerforschung würde dieses traurige und empörende Kapitel von
    Kinderrechtsverletzungen noch immer totgeschwiegen!

    Hier auch als pdf

    Nachbereitung KONGRESS

  • Aufruf zur Teilnahme an Interviews der DIAKONIE Württemberg

    Aufruf zur Teilnahme an Interviews der DIAKONIE Württemberg

    AUFRUF zur Teilnahme an wissenschaftlichen Interviews der Diakonie Württemberg für folgende Heime:

    Haus Carola in Schönau Berchtesgaden (1962-1973) und für
    Bühlhof in Buchenberg (1959-1970 heute Gemeinde Königsfeld Schwarzwald)

    Andrea Weyrauch (AKVBW e.V.)

    Weitere Aufrufe zur Teilnahme an Studien finden Sie hier!

  • Bundesländerkonferenz einstimmig für Aufarbeitung des Leids der Verschickungskinder im Bund

    Bundesländerkonferenz einstimmig für Aufarbeitung des Leids der Verschickungskinder im Bund


    Nach einem erfolgreichen Vorstoß Baden-Württembergs auf der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) in Berlin am 13.5.22 setzen sich die Länder einstimmig für die Aufarbeitung des Leids der Verschickungskinder ein.

    Viele Kinder wurden in Deutschland ab den 1950er Jahren in sogenannte Erholungsheime geschickt. Dort erlebten sie jedoch häufig körperliche und seelische Misshandlungen. Auf der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) in Berlin wurde deshalb am Freitag (13. Mai 2022) ein entsprechender Antrag Baden-Württembergs einstimmig angenommen, der die weitere Aufarbeitung der damaligen Ereignisse zum Ziel hat. Unter den zuständigen Ministerinnen und Ministern sowie Senatorinnen und Senatoren der Länder bestand Einigkeit, dass eine Aufarbeitung der Geschehnisse in den sogenannten „Kinderkurheimen“ auf Bundesebene weiterhin dringend notwendig ist und zeitnah erfolgen muss. Der Bund wird aufgefordert eine bundesweite Aufklärung der Vorkommnisse gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der ehemaligen Verschickungskinder und den damals involvierten Institutionen vorzunehmen.
    „Ich freue mich sehr, dass der Antrag Baden-Württembergs einstimmig angenommen wurde“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha am Freitag (13. Mai) in Berlin. „Das sind wir den vielen Betroffenen schuldig. Wir haben uns in Baden-Württemberg bereits vor zwei Jahren gemeinsam mit den ehemaligen Verschickungskindern, aber auch allen weiteren Akteuren auf den Weg gemacht, die Vergangenheit ohne Vorbehalte aufzuarbeiten. Heute sind wir soweit, dass die ehemaligen Verschickungskinder auf Augenhöhe mit den Trägern von damals, aber auch mit den Kassen und der Rentenversicherung bei der Aufarbeitung an einem Strang ziehen. Wir werden uns auch weiterhin für eine lückenlose Aufarbeitung einsetzen.“

    Danke an Herrn Lucha, danke an die Landesgruppe aus Baden-Württemberg und an den Landes-Verein AKVBW e.V., danke an alle überall im Land ehrenamtlich für die Aufarbeitung des Leids der Verschickungskinder tätigen und aktiven Menschen, euch allen ist es zu verdanken, dass wir das erreicht haben! DANKE !!!

    Hier

    der Link zum ganzen Artikel zum Runterladen

  • Was habt ihr mit uns gemacht? Verschickungskinder fordern Aufklärung

    Was habt ihr mit uns gemacht? Verschickungskinder fordern Aufklärung

    Einen sehr guten Hörfunkbeitrag über Bad Dürrheim, findet ihr hier mit Sabine Wisbaer, Christiane Dienel und vielen weiteren Aktiven von uns, der Bürgermeister entschuldigt sich, aber das DRK will zunächst nicht mit Betroffenen sprechen. Trotzdem die Kenntnisse über den Leiter der Kinderheilstätte Bad Dürrheim, den Verschickungsfunktionär des Sep -Folberth-Buches, der den Strafenkatalog erfand, und bundesweite Fortbildungen dazu anbot, Dr. Hans Kleinschmidt, schon jetzt weit über ein Jahr alt sind, und immer weitere schlimme Einzelheiten ans Licht kamen, will das DRK als Träger noch keinerlei Kenntnisse über Herrn Dr. Hans Kleinschmidt haben. Wichtige Worte zu unseren Forderungen, sehr brandneue Informationen, danke an alle Beteiligten, hört rein, hier: