Change.org-Verschickungskinder-Petition: Nur noch 207, dann sind wir 50.000

AUFRUF: Wenn 50 von euch unsere Petition noch einmal unter je vier Freunden teilen würdet, die ihr zu einer Unterschrift überzeugen könntet, dann sind wir 50.000!!! Wir würden uns freuen, wenn sich dazu 50 Menschen unter euch finden würden, DANKE!

Zu Beginn unserer politischen Gespräche mit der Bundesregierung haben wir eine Petition bei change.org aufgesetzt, diese wurde bei uns bisher von über 49.000 Menschen unterschrieben. Die meisten davon waren und sind Betroffene von schmerzhaften, traumatischen, angstbeherrschten negativen Erlebnissen und Erinnerungen an frühere Verschickungen oder ihre Angehörigen und Freunde. Diese Verschickungen gingen in sogenannte Kindererholungsheime, die in den 50-70er Jahren routinemäßig vom den Gesundheitsämtern allen Eltern bei den Schuleingangsuntersuchungen den Schulanfängern zur „Kräftigung“ angeraten wurden. Sie wurden zur Hälfte von Krankenkassen und zur Hälfte von Berufsgenossenschaften, Sozialämtern und Gemeinden bezahlt, es wurde als eine gesundheitspolitische Maßnahme der Gesellschaft für ihre Kinder propagiert, als erklärtes Ziel findet sich in historischen Büchern: „Jedem Kind jedes Jahr einen Aufenthalt“

Was sich als gesundheitspolitische Maßnahme der Prävention ausgab, war in Wahrheit eine Möglichkeit für Ärzte, Heimbetreiber und Kurortgemeinden, schnell zu Geld zu kommen und ein gradezu unerschöpfliche Potenzial von in Gleichaltrigen – Gruppen für medizinische, vor allem pharmazeutische Testreihen, vorrätig zu halten, die im Sechswochen-Rhythmus wechelten, die ideale Zeitdauer medizinischer Testreihen. Zusammengenommen hat das in über 2000 Einrichtungen an über 350 Kurorten, allein in Westdeutschland, im Laufe von drei Jahrzehnten stattgefunden, hatte in den 80er Jahren auch einen Boom in der DDR, worüber noch kaum Zahlen und Daten vorliegen, und lief dann mit einer stark geschrumpften Einrichtungszahl noch bis in die Endneunziger Jahre weiter, dann aber unter verschärften Bedingungen der neuen Gesetze im Gesundheitswesen, wo es schwieriger wurde, leichte Diagnosen zu finden, die für alle passten, die Eltern sich nicht einfach überreden ließen, ihr Kind so lange in fremde Hände zu geben, und die Heime sich verstärkt spezialisierte Profile gaben und sich eher auch offiziell als Kinderheilstätten und Sanatorien bezeichnet sehen wollten, weil ihnen das die Jugendämter vom Halse hielt, die wesentlich schärfere pädagogische Richtlinien zur Überprüfung solcher Einrichtungen anwenden wollten.

Das Ziel unserer Petition ist leider immer noch nicht erreicht, der Lippenbekenntnisse hörten und lasen wir schon viele, die Bundesregierung, der Bundestag, die Ministerien, die Parteien auf Bundesebene, sie alle bleiben stumm und tatenlos, wenn es darum geht, ihren schönen Worten der Anteilnahme Taten folgen zu lassen. Warum ist das so? Weil wir keine Minderheit sind, weil es 15 Millionen Menschen betreffen soll, nach neuesten Forschungsergebnissen, eine ganze Generation. Und daher die Angst der Politiker, echte und wirkliche Verantwortung zu übernehmen.

Nur noch 207, die ihr von unserer Sache überzeugen müsst, dann sind wir 50.000, wir würden uns freuen, wenn sich dazu 50 Menschen unter euch finden würden, DANKE!

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