Die AWO in Schleswig-Holstein möchte die Geschichte ihrer Verschickungsheime aufarbeiten
Nach erschütternden Berichten aus einem AWO-Heim auf Sylt, möchte die AWO Schleswig-Holstein jetzt auch die Geschichte ihrer Kurheime aufarbeiten. Bisher hatten sie gedacht, wie uns auch aus dem Bundesverband mitgeteilt wurde, dass in ihren Kurheimen, aufgrund ihrer eher sozialen Ausrichtung, schon in den 50-er Jahren und dann durchgehend bis heute, ein eher reformerischer Geist geherrscht habe, wenn nun aber, wie oben beschrieben, auch aus den AWO-Heimen Berichte auftauchen, die großes Leid an Kindern bezeugen, soll dem nun wissenschaftlich auf den Grund gegangen werden. Aus dem Grund wurde Kontakt zur Kieler Universität gesucht und ein Auftrag zur Aufarbeitung, in Zusammenarbeit mit der Universität Kiel vergeben. Von dort wurde jetzt ein Aufruf gestartet. In ihm werden ausschließlich Zeitzeugen aus Heimen der AWO gesucht.
Oft ist es leider nicht immer leicht, den Heimträger des eigenen Heimes zu ermitteln, aber da können Listen helfen, u.a. die Heimliste von ganz Schleswig-Holstein, da können die Landeskoordinierenden: Susanne Dank und Susanne Speck helfen, da können Zeitzeugen aus Schleswig-Holstein sich in einer Zoom-Gruppe zusammenfinden, um sich über ihre Heime auszutauschen und ihre möglichen Heimträger zu ermitteln.
