Spritzen und Tablettengaben

In der letzten Zeit mehren sich die Berichte über illegale Medikamentenversuche auch noch nach 1945. Auch bei Verschickungs- und Kurkindern sind solche Medikamentenversuche vorgekommen (hier). Viele Indizien aus den Berichten weisen auf weitere hin. 

Erinnerungen an Spritzen und Tabletten

Manche während des Aufenthalts akut erkrankten Kinder erinnern sich deutlich an häufige Spritzen und Tablettengaben, manche erinnern sich an seltsame Fragen, die nichts mit der eigentlichen Krankheit zu tun hatten, manche besitzen noch Arztberichte aus dem Nachlass ihrer Eltern.

Welche von euch hierzu Erinnerungen beisteuern wollen und sich darüber austauschen, oder uns Dokumente dazu schicken wollen, die können hier kommentieren. Bitte auch den FRAGEBOGEN beantworten.

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Volker G
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Volker Gerlach

Ich war 1973 mit 8 Jahren für 6 Wochen in Idar Oberstein wegen chronischer Bronchitis und erinnere mich, dass ich täglich 12 Tabletten zum Frühstück zu mir nehmen musste. Ich hatte diese immer gezählt und mich über die verschiedenen Farben und Formen gefreut. Darüber hinaus bekam ich regelmäßig abends eine Spritze in den Po. Warum das alles, weiß ich nicht. Bei der letzten Untersuchung vor der Entlassung wurde bei mir ein extremer Leberschaden diagnostiziert (ich habe heute noch das Gesicht des Arztes vor Augen), worauf ich zuhause über ein Jahr lang strenge Diät einhalten musste. Jetzt, im Alter von 55… Weiterlesen »

Vreni Krieger
Gast
Vreni Krieger

Ich war 1968 oder 69 in Idar Oberstein und bekam in regelmäßigen Abständen eine Spritze in den Oberarm. Ich war 4 oder 5 Jahr alt. Wozu das gut war, weiß weder ich, noch wissen es meine Eltern. Meine Diagnose damals war chronische Bronchitis.

Peter H
Gast
Peter H

ich habe noch einige Unterlagen über meinen Aufenthalt im Kinderkurheim Wessobrunn 1976, u.a. den Kurüberwachungsschein. U.a. wurde ein Medikament namens Nuran verabreicht, der Wirkstoff heißt Cyproheptadin, in den USA ist das bereits 1971 vom Markt genommen worden. Kann man alles belegen, u.a. im beigefügten Link: https://www.bukopharma.de/images/pharmabrief/Pharma-Brief_Archiv/1995-1989/Phbf1993_10_n.pdf.

Auch die dokumentierten Nebenwirkungen sind beträchtlich, u.a. Schläfrigkeit, Unruhe, Schwindel, Magen Darm Störungen und noch mehr.

Höchste zeit, dass das aufgearbeitet wird

wolfgang hoffmann
Gast
wolfgang hoffmann

1968 nach Norderny . Ich habe keine Fähre gesehen. Im Zug war eine Dame, unter Ihrer Aufsicht musste eine Tablette geschluckt werden, ( keine Chance zu mogeln ). So fing es an !

Sylvia Rehlich
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Sylvia Rehlich

Ich erinnere, dass während der 3 Wochen Aufenthalt 1959 in Haffkrug alle Kinder jeden Abend im Bett einen kleinen Becher Medizin verabreicht bekamen und der Schlafsaal penetrant nach Baldrian roch. Noch heute bin ich sofort bei Baldriangeruch wieder in diesem großen Schlafsaal. Ob darin noch andere Medizin enthalten war, kann ich nicht sagen. Danach durfte man sich ein Betthupferl aus der großen Schüssel mit den einbehaltenen Süßigkeiten nehmen.

Marianne
Gast
Marianne

Ich wurde mit sechs Jahren herzoperiert und ein Jahr später 1962 in das Kindersanatorium Elisabethhaus Bad Nauheim verschickt. Aus meinem OP-Aufenthalt in der Uniklinik Düsseldorf erinnere ich freundliche und weniger freundliche Schwestern und Ärzte. Und ich erinnere, dass ich mit anderen Kindern spielte und Quatsch machte. Ich erinnere, dass ich in der Klinik mehrfach lachte und weinte. Aber in Bad Nauheim gab es in den sechs Wochen nicht einen freundlichen Moment und ich habe dort weder gelacht noch geweint und auch nicht gespielt. Ich war starr vor Entsetzen und habe nur Erinnerungen an Schrecken und Schrecklichkeiten. Es fing damit an,… Weiterlesen »