Kongress 2025 Nachlese
Der 7. Kongress der Verschickungskinder hat am letzten Novemberwochenende in der ehemaligen Kinderkurstadt Bad Wildungen erfolgreich stattgefunden. Es waren 120 Teilnehmende, die Stimmung war harmonisch, solidarisch, geschwisterlich, informativ. Nach zwei Tagen intensiver Gespräche, Vorträgen und Workshops, wunderbarer Abendessen in örtlichen Restaurants gab es am letzten Tag eine beeindruckende Lesung des Romans: „Am Meer ist es schön“ von Barbara Leciejewski. Die Abschlussrunde hat manchem die Tränen in die Augen getrieben. Die Autorin, die selbst kein Verschickungskind ist, hat es geschafft, die Reise eines Verschickungskindes in ihrer Lesung so stark zu schildern, dass die 40 Zuhörer am Sonntag Vormittag völlig ergriffen dasaßen; hatte die Episode der Anreise des Kindes in einem Sonderzug doch alle Leerstellen ihrer oftmals fragmentierten Erinnerungen mit Hoffnungen gefüllt, denn die Autorin schilderte drei Kinder, die sich anfreundeten. Am ersten Tag gab es auch schon eine Lesung, sie dtiess auch auf sehr grosses Interesse und war auch sehr besonders, denn hier schilderte der Autor Markus Schnermann, der selbst ein Verschickungskind war, in seinem Buch: „Wie aus Trauma Freiheit wird“ einen außergewöhnlichen, sehr erstaunlichen Weg, den er zurücklegte, um sich aus der Umklammerung der Angst zu befreien, die in ihm war, nachdem er aus einem Verschickungsheim zurückkam.
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Hier findet ihr den persönlichen Bericht von Markus, der nicht nur als Autor, sondern auch als Verschickungskind das erste Mal auf einem Bundes-Kongress war
Presse:
Hessenschau : „Aufarbeitung der ‚Verschickungskinder'“ – über den Kongress in Bad Wildungen
