Kategorie: Schleswig-Holstein

  • Verschickungskinder – Fürs Leben gezeichnet – Buchvorstellung in Berlin am 6.11.23

    Verschickungskinder – Fürs Leben gezeichnet – Buchvorstellung in Berlin am 6.11.23

    Hundert Zeichnungen hat Jari Banas, gebürtiger Finne, in den letzten Monaten gezeichnet, die alle auf öffentliche Betroffenenaussagen zurückgehen:

    Angst, Schmerz, Wut und Verzweiflung von kleinen Kindern, anlässlich einer ungeheuren Übermacht von Härte, Kälte und feindlicher Umgebung hat er ideenreich, detailgetreu, einfühlsam und provokant gegen die Täter, skizziert, gezeichnet und ausgemalt. Auch, wie sich die Betroffenen wehren und welche Kraft aus der Solidarität kommt, stellt er dar. Seine Zeichnungen sind dabei ganz aus kindlicher Sicht angelegt, schöpfen ihre Kraft aus dem magischen Denken der Kleinkinder, deren Angst-Erleben hier von Drachen und Märchenfiguren bevölkert ist.

    Am 6.11.23 wird es eine erste Buchvorstellung des Buches von Jari Banas: Verschickungskinder – fürs Leben gezeichnet im Sekis e.V. in Berlin Charlottenburg, Bismarkstrasse 101, um 18.30 Uhr geben, das Buch wird dort auch zu erwerben sein, es kostet 14,80.- Euro, ab 31.10.23: Hier zu bestellen!

    ———————————————————————————-

    Am 12.11.23 wird es im Rahmen der ATELIER – TAGE in Krefeld eine Buchpremiere mit Jari Banas geben. Sein Buch: Verschickungskinder – fürs Leben gezeichnet, wird an diesem Tag erscheinen und dort vorgestellt werden.

    ———————————————————————————–

    Am 16.11.23 wird es eine Buchvorstellung auf dem KONGRESS der Verschickungskinder in Bad Salzdetfurth geben

    Am 12.11.23 in KREFELD mit dem Autor:

    JARIS ATELIER | Jari Banas

    Martinstr. 185
    D-47805 Krefeld
    Tel. 02151-313385
    Fax 02151-933525

    Webseite

  • Vernissage „Ungeborgen“

    Vernissage „Ungeborgen“

    Liebe Kunstfreund:innen

    herzliche Einladung zu meiner Ausstellung „Ungeborgen“ in der Kunstklinik Eppendorf (Hamburg), vom 22.11.23 bis 17.01.24.

     VERNISSAGE: Mi, 22.11.2023, 18.00 Uhr

    Im Anschluss an die Vernissage findet ein Vortrag mit Anja Röhl (Autorin/Initiative Verschickungskinder) im großen Saal der Kunstklinik statt.

    (vortrag-mit-anja-roehl-neue-aspekte-zum-thema-gewalt-in-verschickungsheimen-und-zeugnisse-erwachsener-zeitzeugenschaft)

    „UNGEBORGEN“ – ein künstlerischer Beitrag zur Aufarbeitung der Kinderverschickungen

    Das Leid und zahlreiche traumatische Erinnerungen der Verschickungskinder blieben lange Zeit stumm, unsichtbar und verdrängt. Die Ausstellung „Ungeborgen“möchte von diesem Kinderleid erzählen und es aus dem Verborgenen heraus sichtbar machen. Die Werke der Künstlerin Heike Fischer-Nagel geben den Kinderseelen von früher eine Gestalt, eine zarte Daseinsberechtigung und überwinden damit das Unaussprechliche und das, was in der Vergangenheit übersehen wurde und lange Zeit verborgen blieb. Mit ihrer künstlerischen Arbeit möchte Heike Fischer-Nagel einen öffentlichkeitswirksamen und gesellschaftlichen Beitrag zur Verschickungsthematik leisten, als auch für Betroffene Impulse zur transgenerationalen sowie persönlichen Aufarbeitung zu offerieren. Im März 2023 wurde ihr umfangreiches, bisher einmaliges Kunstprojekt zur Verschickungsthematik unter dem Titel Kindeswund im Landtag NRW erstmalig präsentiert und vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit u. Soziales (MAGS) gefördert. Parallel dazu erschien die Publikation „Kindeswund“. In der Ausstellung „Ungeborgen“ wird eine repräsentative Auswahl daraus gezeigt.

    Mehr Infos:

    heike-fischer-nagel-ungeborgen-ein-kuenstlerischer-beitrag-zur-aufarbeitung-der-kinderverschickungen

    www.famfisch.de

    Im neuen Jahr schließt die Ausstellung mit einer

    SONDERVERANSTALTUNG am Mi, 17.01.2024, im große Saal der Kunstklinik um 19.00 Uhr:

    „Ungeborgen“ – eine experimentelle Begegnung von Kunst, Musik und poetischer Inszenierung:  eine Szenische Lesung mit performativen Elementen zur Thematik der Verschickungskinder mit Willi Schmidt (Autor, Regisseur, Schauspieler) und Heike Fischer-Nagel. Eine zusätzliche Einladung folgt!

    ungeborgen-szenische-lesung-mit-performativen-elementen-zur-thematik-der-verschickungskinder

  • Walter Moers schmerzhafte Erfahrungen in einem Verschickungsheim

    Walter Moers schmerzhafte Erfahrungen in einem Verschickungsheim

    Zeichnung von Walter Moers, Foto aus Faz

    Walter Moers, der legendäre Comiczeichner, dem Erfinder von Käptn‘ Blaubär, als Romanautor bekannt durch Fantasy-Romane, hat in seinem neuesten Roman seine traumatischen Erfahrungen als fünfjähriges Kind, allein auf einer Nordseeinsel, satirisch kommentiert. „Die Insel der Tausend Leuchttürme“ ist am 6. September erschienen. Im Interview erzählt der medienscheue Autor, wie ein traumatischer Kuraufenthalt mit fünf Jahren auf einer Nordseeinsel in die Geschichte eingeflossen ist. Die Insel der Tausend Leuchttürme, Eyderdorn, kann unschwer als Anagramm des realen Vorbildes in der Nordsee, Norderney, gelesen werden. Das Besondere dieser Verarbeitung liegt in der Satire. Die traumatischen Erfahrungen werden satirisch gebrochen, das gibt ihnen etwas Widerständiges, das kleine Kind wird so aus der Opferrolle in eine des kritischen Beobachters, des Augenzeugen gebracht, der sich durch Satire über seine Peiniger erhebt.

    PRESSESTIMMEN:

    Hier ein kurzes Interview im NDR mit dem Autor.

    Hier eine FAZ- Rezension

    Hier eine SWR- Rezension

    Die Insel der Tausend Leuchttürme

    Autor: Walter Moers

    Genre: Belletristik

    Verlag: Penguin Verlag (656 Seiten, 42 Euro)

    Erscheinungsdatum: 6. September 2023

    ISBN: 978-3-328-60006

    (Informationen zum Buch über den Verlag)



  • Neue Aspekte in der Verschickungsforschung – Vortrag von Anja Röhl in Hamburg – Bedeutung von Erwachsenenzeitzeugenschaft

    Neue Aspekte in der Verschickungsforschung – Vortrag von Anja Röhl in Hamburg – Bedeutung von Erwachsenenzeitzeugenschaft

    Betroffene von Kinderverschickung wollen nicht zu Objekten fremder Forschung werden, deshalb haben sie schon vor vier Jahren einen eigenen Aufarbeitungsverein gegründet, den AEKV e.V., deren erste Vorsitzende, Anja Röhl, im Januar 2021 ein umfangreiches Grundlagenbuch herausgebracht hat, mit ausführlicher historischer Literatursichtung, mit exemplarischen Aktenauswertungen, mit ca. 200 Zitaten aus zugeschickten Betroffenenberichten, mit selbst ermittelter Statistik, mit selbst erarbeiteten Ursachensträngen, denen die weitere Forschung nachgehen sollte und mit einem Appell an die Verantwortlichen aus Trägerschaft, Bundes- und Landespolitik, endlich die Betroffenen von Kinderverschickung selbst zu unterstützen! Der diesjährige KONGRESS findet vom 16.11. bis 19.11.23 in Bad Salzdetfurth (bei Hildesheim) statt, hier das Programm Der Kongress wird begleitet von einer 80-Seiten- Dokumentation zum Kinderkurort Bad Salzdetfurth und einer 17-seitigen Ausstellung. 

    Nur zwei Tage später wird Anja Röhl in Hamburg, in der KUNSTKLINIK EPPENDORF gleich nach der Ausstellungseröffnung „UNGEBORGEN“ von Heike Fischer-Nagel einen Vortrag mit dem Titel: Neue Aspekte in der Verschickungsforschung – Bedeutung von Erwachsenenzeitzeugenschaft halten

    Hier dazu alle Informationen:

    Vortrag
    Ausstellung

    Karten für Vortrag

  • Illegale Arzneimittelversuche in Bad Dürrheim

    Illegale Arzneimittelversuche in Bad Dürrheim

    BAD DÜRRHEIM:

    Ausgerechnet Dr. Hans Kleinschmidt, Leiter der Kinderheilstätte Bad Dürrheim, dazu Autor einer berüchtigten Strafenliste im historischen Buch über Verschickungen von 1964, hat, wie jetzt der SÜDKURIER Stuttgart publizierte, nicht nur Arzneimitteltests an gesunden Verschickungskindern durchgeführt, ohne die Eltern zu informieren, sondern auch Präparate ohne Marktzulassung verabreicht. Das steht für die Pharma-Historikerin Wagner unzweifelhaft fest. Sie hat die Aufsätze des Arztes analysiert. Der schrieb etwa nach dem Versuch mit Zäpfchen, es seien 65 Kinder „zur Testung ausgewählt“ worden. Der Autor nannte nur den Namen des Wirkstoffs, nicht den des Präparats. Das ließe, so Wagner, die Vermutung zu, dass das Medikament noch nicht auf dem Markt war. (Mit freundlicher Genehmigung hier der vollständige Artikel, danke an den SÜDKURIER!) Von Dr. Hans Kleinschmidt existiert im übriegen eine zehnseitige Auflistung durchgeführter Arzneihmittelprüfungen für die Pharmaindustrie, die er in Bad Dürrheim durchgeführt hat.

    Hans Kleinschmidt

    Hans Kleinschmidt | Bild: Mitteilungsblatt d. Dt. Roten Kreuzes, Landesverb. Ba-Wü u. Südbaden. 14 (1962), H. 5/6, S. 7 
    Der Landesverein in Baden-Württemberg (AKVBW e.V.), erwartet nun vom Landes-Ministerium detaillierte wissenschaftliche Untersuchungen dazu, so wie es momentan in NRW geschieht. Sie fordern, dass die illegalen Medikamentenstudien des Dr. Hans Kleinschmidt, einem führenden Propagandisten der Verschickungen in Theorie und Praxis, restlos aufgeklärt werden müssen. Näheres hier:

    ——————————————————

    Der Landes-Verein in Baden-Württemberg wird seit 2020 zwar mit 30.000.- jährlich in seiner Beratungsarbeit mit Verschickungskindern gefördert. Damit kann man aber keine wissenschaftlichen Studien bezahlen. Andere Landesgruppen haben noch nicht mal eine Förderung ihrer Beratungen von Betroffenen durchsetzen können. Es ist ein Skandal, dass die wirkliche Unterstützung, die eine Förderung von bezahlten Kräften einschließt, so sehr hinter den Worten von Anerkennung hinterherhinkt!

    Helft uns, hier gegenzusteuern, unterstützt die Betroffenenbewegung durch eure Solidarität, indem ihr für 30.- im Jahr dem Bundesverein „Initiative Verschickungskinder e.V.“ beitretet: https://verschickungsheime.de/verein/

  • Mutmaßlicher Täter aus Verschickungszeiten: Oberhaching stellt Mitarbeiter frei

    Mutmaßlicher Täter aus Verschickungszeiten: Oberhaching stellt Mitarbeiter frei

    Der Erzieher „Peter“ , beschäftigt in einer Kita in Oberhaching, wird verdächtigt, in den 1980er-Jahren in einem Erholungsheim an der Ostsee Kinder sexuell missbraucht zu haben. In der Gemeinde ist die Aufregung unter Eltern und in der Verwaltung entsprechend groß. Eltern haben den Erzieher in der TV-Doku „Verschickungskinder – Missbrauch und Gewalt bei Kinderkuren“ der ARD wiedererkannt. Es geht um ein Heim in Niendorf an der Ostsee, Opfer von damals schildern vor der Kamera, woran sie sich erinnern. Das Kindererholungsheim in Niendorf am Timmendorfer Strand, wurde damals von der Kongregation der Franziskanerinnen vom heiligen Märtyrer Georg zu Thuine geführt.
    Das Niendorfer Heim ist vielen Betroffenen vor allem durch die Grausamkeit der Schwester Burkhade bekannt. Die Lebensgefährtin des Betroffenen Daniel B. hat schon 2010 auf der Internetplattform Netzwerk B, beschrieben, wie ihr Freund, der dort 1977 zur Kur war: „missbraucht, vergewaltigt, gefoltert und gequält“ wurde, und dass das so lebensprägend gewesen sei, dass er sich mit 39 Jahren das Leben nahm. Dieser Fall gab den Ausschlag, dass die Trägerorganisation 2020 eine Studie in Auftrag gab, in der dieser Fall ausführlich beschrieben wurde. Im selben Jahr noch hatte die Generaloberin der Kongregation dann gegen den Erzieher „Peter“ bei der Staatsanwaltschaft Lübeck Anzeige erstattet. Noch mal fünf Jahre vorher hatten Betroffene diesen Erzieher schon bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück angezeigt. Auch 2018 gab es schon mal einen aktuellen Verdacht, wo Eltern einer Kita, in der der Mann aktuell arbeitet, ihn angezeigt haben. Lena Gilhaus war an dem Fall schon seit 2017 dran, damals stritt die Trägerorganisation der Franziskanerinnen noch alles ab.

    Aktuelle Berichte: Süddeutsche Zeitung als pdf, (dazu hier der Link zum Artikel), dann Münchner Merkur, und BILD.
    Tipp: Im grade herausgekommenen Buch von Lena Gillhaus beschäftigt sich ein ganzes Kapitel nur mit der jahrelangen Spurensuche zum Missbrauch in den Heimen der Franziskanerinnen und dem Aufspüren des Erziehers „Peter“

  • Sonderausstellung zu den Kinder-Verschickungen der 50 – 90er Jahre in St. Peter-Ording im Museum Eiderstedt.

    Sonderausstellung zu den Kinder-Verschickungen der 50 – 90er Jahre in St. Peter-Ording im Museum Eiderstedt.

    Ab 10. Juni 2023 ist in St. Peter-Ording im Museum Landschaft Eiderstedt, in der Olsdorfer Str. 6, 25826 St.Peter-Ording, eine Sonderausstellung zum Thema Verschickungen eröffnet worden, die ab 11.6.23 bis zum 23.12.23 ( verlängert bis Juni 2024, leider keine Dauerausstellung, schade!) öffentlich zugänglich ist. Die Sonderausstellung ist als großer Erfolg einer vor mehreren Jahren von Betroffenen von institutioneller Gewalt in Verschickungsheimen in St-Peter-Ording begonnenen Aufarbeitung der Thematik zu werten. Die Heimortgruppe SPO hat hier in unermüdlicher Ehrenamtsarbeit einen vorbildlichen Beitrag in einem Citizen-Sience-Projekt geleistet: Anstoß für die Aufarbeitung und wichtige erste Recherchen kamen von den Betroffenen: Der Beginn der Aufarbeitung war die Reise der Heimortgruppe SPO und im Vorfeld ein Brief der damaligen Heimortkoordinierenden Michaela Dinter, der den Bürgermeister zum Nachdenken brachte, wie er in seiner Rede am 10.6.23 anlässlich der Ausstellungseröffnung betonte. Dann kam die Reise, die Presse berichtete, der wunderbare Film von Thilo Eckardt wurde gedreht, in dem er u.a. eine größere Gruppe von Betroffenen bei ihren Erinnerungen begleitet. Schon bald danach gab die Gemeinde SPO bei der Uni Kiel (soziologisches und historisches Seminar) eine Studie zu dem Thema Kinderverschickungen nach SPO, in Auftrag, und gründete einen Arbeitskreis mit ehrenamtlichen. Betroffenen-Interviews und Bürgerrecherche wurden einbezogen. 
    Heute gibt es zwischen Claudia Johansson (SPO-Heimort-Webseite) und dem Bürgermeister Herrn Ritter, sowie der Universität Kiel einen, nach Claudia Johansson, „vertrauensvoll wachsenden Austausch“. Hier noch ein Beitrag dazu im NDR

    Bürgermeister Ritter vor der Ausstellungsstele, umgeben von Zeitzeugen, er ist berührt von den Aussagen der Betroffenen, die im starken Gegensatz zu den Selbstaussagen der Heimbetreibenden stehen.

    Auch die Leiterin des MuseumsKatja Sinn, freut sich über den Beginn der gesellschaftlich längst schon überfälligen Aufarbeitung des Themas. Die Initiative Verschickungskinder wünscht sich die Ausstellung als dauerhafte Ecke im Museum.

  • Auf Spurensuche zum Thema Verschickungen

    Auf Spurensuche zum Thema Verschickungen

    In dieser sehenswerten Doku werden die Geschichten dreier betroffener Menschen erzählt, die Jahrzehnte nach ihren Erlebnissen auf Spurensuche gehen. Eine davon hat ihr Heim gefunden! Ein Porträt dieses Verschickungskindes können Sie auch im Buch HEIMWEH – Verschickungskinder erzählen, von Anja Röhl, finden.

  • Missbrauch und Gewalt bei Kinderkuren – ARD – Dokumentation

    Missbrauch und Gewalt bei Kinderkuren – ARD – Dokumentation

    Dokumentation

    Hier die zur Bucherscheinung: VERSCHICKUNGSKINDER von Lena Gilhaus passende Dokumentation

    Nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1990er wurden rund 15 Millionen Kinder in Kuren geschickt – die sogenannte „Verschickung“, eine meist sechswöchige Heimunterbringung. Der Zweck: die Kinder sollten aufgepäppelt werden. Hochphase sind die 50er- und 60er-Jahre. Schätzungsweise jedes fünfte Kind kam damals in Kur. Dazu gehörte auch der Vater der Autorin. Die Journalistin Lena Gilhaus begann – ausgehend vom Fall ihres Vaters – zu recherchieren. Sie veröffentlichte erste Recherchen über Kinderkuren, woraufhin sich Menschen von überall melden und von ihren eigenen, zum Teil furchtbaren Erlebnissen berichten. Daraus ist jetzt auch ein lesenswertes Buch entstanden: Verschickungskinder, von Lena Gilhaus im Kiepenheuer& Witsch-Verlag, das Buch ist ab 6. Juli in den Buchhandlungen zu bekommen.