Zeugnis ablegen

ZEUGNIS ABLEGEN – ERLEBNISBERICHTE SCHREIBEN

Auf dieser Seite schreiben Menschen ihre ERLEBNISBERICHTE, die als Kind in Verschickungsheimen schmerzhafte, angsterregende und traumatische Dinge erlebt haben. Sie schreiben sie, damit man ihnen glaubt und damit sie sich nicht mehr allein fühlen. 

Unterstützt unsere Arbeit. Unser Leid muss anerkannt werden, Kinder-Verschickung in den 50-90er Jahren muss aufgearbeitet werden! 

Es haben spontan bereits über 1600 „Verschickungskinder“ solche Erlebnisse in Verschickungsheimen geschildert. 

Wer seine Erlebnisse schildert und sie damit der Öffentlichkeit freigibt, legt Zeugnis ab und hilft mit, dass wir mit unserem Leid Glaubwürdigkeit bekommen und unsere Erlebnisse nicht mehr als Einzelfälle verharmlost werden können. 

Wenn Ihr eure Heime und Heimnamen herausbekommen wollt, helfen wir euch, geht einmal auf RECHERCHE , da gibt es wichtige Tipps. 

Welche sich an der von uns selbst bestimmten Forschung beteiligen wollen, gehen auf FRAGEBOGEN und nehmen dann Teil an der ersten empirischen Studie zu diesem Thema. (Vorher Heimnamen herausfinden!)

Großes Danke an alle, die uns damit ihr Vertrauen erweisen und hier Ihre Berichte und Erlebnisse aufschreiben! Ihr seid damit aufgenommen in die “Initiative Verschickungskinder“, die sich inzwischen schon Strukturen gegeben haben, unter VERNETZUNG haben wir inzwischen eine BUNDES- LANDES- und HEIMORTKOORDINATION, da könnt ihr auf Landkarten schauen, welche Ansprechpartner es für euch gibt und selbst Ansprech-Menschen werden. Zu einigen Heimen haben wir schon welche, zu den meisten Heimen suchen wir noch. Die HOV sammeln zunächst nur die Infos, die ihnen geschickt werden, wendet euch mit Fragen oder Dokumenten an die HEIMORTVERANTWORTLICHEN.

Verein Aufarbeitung und Erforschung von Kinderverschickung :     IBAN:   DE70 4306 0967 1042049800    

Vereins- und Initiativ- Adresse: bei Röhl, Kiehlufer 43, 12059 Berlin

Kontakt über: info@verschickungsheime.de

**

Hier liegen alle früheren Kommentare bis Juli 2019:  www.anjaroehl.de/verschickungsheime/ auch hier: http://www.anjaroehl.de/wyk-auf-fohr-–-verschickung-erinnerung-und-schmerz/

Hier kann man weitere, andere Zeugnisse über schmerzhafte Erinnerungen an Kinderkuren finden:

http://www.heimkinder-forum.de/v5/index.php/Thread/2229-Wyk-Föhr-Kinderheim-Haus-Tanneck/

https://www.gelsenkirchener-geschichten.de/forum/viewtopic.php?p=468045&sid=d4a5117b1355998841fd415e7babac00

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Ernst
Ernst
3 Tage zuvor

Hallo,
bin auf der Suche nach Leuten die auch 1958 oder 1959 im Kinderheim am Königssee (in unmittelbarer Nähe der Jenner-Bergbahn) waren. Ging damals von der BEK aus. (fcnforever@tutanota.com)

Brigitte
Brigitte
10 Tage zuvor

Ich bin als fröhliches, lebhaftes Kind,1962, gerade sieben Jahre alt geworden, in den Schwarzwald gefahren und als verängstigstes, stilles Kind zurückgekommen. Leider kann ich mich nicht mehr an den Heimnamen oder an Namen überhaupt erinnern, aber ich habe einiges in euren Schilderungen wiedererkannt. Vieles deutet daraufhin, das ein System dahintersteckte. ( sie konnten wohl so kurz nach Hitlerdeutschland nicht anders ) Ich habe sehr viel geweint und mich alleine gefühlt. In der ersten Nacht hat mir eine “Tante” gesagt, das ich morgen wieder nach Hause dürfte. Problematisch war für mich das ich das einzige Mädchen aus Wuppertal war. Von den… Weiterlesen »

inca
inca
12 Tage zuvor

Liebe Heimkinder, Schwestern, Brüder,
wie schrecklich ist unsere Geschichte wirklich. Langsam und schnell zugleich erinnere ich mich auch, bin über 60 und weiß noch nicht genau, wo ich in der Verschickung war.
Danke für Eure offenen Worte. Ich bin schockiert über meine Erinnerungen und über diese Erfahrungen, das gehört sicher dazu.
Mindestens 74 000 betroffene Menschen gehören zu denjenigen, die das überlebt haben, manche waren sehr jung.
Viele schreiben dazu, wir sind nicht allein.

Daniel Warken
Daniel
18 Tage zuvor

Hallo, ich war 1982 in Westerland in einem Verschickungsheim, für 4 Wochen, Grund Keuchhusten. Ich war damals 4 Jahre alt. Meine Erinnerungen an diese Zeit sind auch sehr schlecht. Die Strenge, der tägliche Mittagsschlaf, Kontaktverbot zu den Eltern. Ich musste ständig weinen. Um mich ruhig zu stellen, wurde mir gesagt, daß meine Eltern mich abholen. So habe ich tagelang auf sie, alleine im Treppenhaus, gewartet. Ständig wurde gesagt sie kommen heute, ich soll halt warten. An die Strandspaziergänge in zweier Reihe singend kann ich mich auch noch erinnern. Mein ganzes Leben wurde durch diesen Aufenthalt geprägt. Ich war nach der… Weiterlesen »

Andrea Rohde
Andrea
19 Tage zuvor

Hallo, ich – Jahrgang 1962 – war mit ca. 9 Jahren in Pelzerhaken zur Kinderkur. Es war eine Anlage mit mehreren Häusern – ganz nah am Strand mit einem Abenteuerspielplatz. Es gab auch einen sogenannten “Rundbau” – wo man sich zum Singen… etc. traf. Kann mich noch gut erinnern, dass von den damaligen Erzieherinnen die “Freunde” abends ins Haus heimlich reingelassen wurden. Auch Ausflüge fanden statt mit den Erzieherinnen (und ihren Freunden!!) – man wurde in überladene Autos gepfercht – ich kann mich erinnern, dass einige im Kofferraum verstaut wurden. Die Kur wurde abgebrochen – da eines Nachts eingebrochen wurde… Weiterlesen »

Gerd
Gerd
20 Tage zuvor

Hallo, ca. 1967 war ich (7) im Kinderheim Haus Goltermann in Nieblum auf Föhr, es fuhr dorthin eine 01- Dampflok mit Ölfeuerung, mein damaliges Hobby. Erinnerungen sind nur noch schemenhaft, morgens nackt mit Gartenschlauch eiskaltes Wasser, dadurch keine Luft mehr bekommen, straffe Führung, lange Märsche in der Sommerhitze, Heimweh, Ohrfeigen. O.K. manchmal war ich auch frech. Briefe an die Eltern durften nicht zugeklebt werden, meine sind aber komplett angekommen. Hab mich dort gelegentlich in einem Schuppen versteckt, gab Streß, und bei Abreise hab ich ein altes Buch von Louis Trenker mitgehen lassen, quasi als selbst gewählte Entschädigung… Wenn man schon… Weiterlesen »

Folko Müller
Folko Müller
20 Tage zuvor

Ich suche Leute die 1974 in Neuenkirchen an der Ostsee in Kur waren ich kann mich noch sehr gut daran erinnern das es an einem Tag Grießschnitten zu essen gab auch ich mußte mich erbrechen weil der Geschmack ekelig war aber es mußte alles gegessen werden.Wir schliefen in Schlafsälen und wenn einer auf Toilette mußte durfte er nicht gehen eine Schwester saß im Flur und beaufsichtigte uns.

Susanne Iczek
Susanne
21 Tage zuvor

An alle, die im Oberstdorfer “Sonnenhang” waren: Ich war letzte Woche vor Ort, habe das Haus gefunden und war sogar im Inneren!! Es steht jetzt seit 18 Jahren leer und ist komplett zugewuchert.Ich habe natürlich jede Menge Fotos gemacht und teile sie gerne mit Interessierten. Bitte bei unserem Heimkoordinator Stephan melden verschickungoberstdorf@t-online.de Er gibt euch dann meine Email Adresse. Meldet euch gerne bei mir. Doch seid auch gewarnt, dieses Haus ist eine Zeitkapsel, nach 45 Jahren habe ich fast alles wiedererkannt, es wurde kaum renoviert bzw. verändert. Es ist sehr aufwühlend, aber mir hat es geholfen. Ich stand in meinem… Weiterlesen »

Ulla
Ulla
21 Tage zuvor

Der taz-Artikel vom 8.6.2020 ging mir sehr nah. 1960 (da war ich 5,5 und kurz vor der Einschulung) ging ich auf eine Reise ohne Ziel und Dauer. Ich wurde ohne Angabe von Gründen in den Zug gesetzt. Als ich keine Lust mehr hatte, im Zug zu sitzen und nach Hause wollte, wurde ich abgelenkt mit einem kleinen Kugelspiel.Die Reise ging ins Rhöngebirge, das “Erholungsheim” lag Nähe Wasserkuppe. An den Ort kann ich mich nicht erinnern. Dort sein zu müssen, hat ein tiefes Misstrauen in mir hinterlassen – bis heute. Beispiele: Ich fand eine Freundin am Esstisch und setzte mich zu… Weiterlesen »

Gerd
Gerd
19 Tage zuvor
Reply to  Ulla

Hi Ulla,   das war wohl in SCHWARZERDEN, teilweise noch Holzbarracken in Betrieb, Beheizung mit Holz und Briketts. Ich war dort auch vor der Einschulung ca. Sommer 1966. Es soll Kinderheime gegeben haben, wo man einfach die alten Formulare weiter verwendet hat: Lagerkommandant durchgestrichen und Heimleitung drunter geschrieben…. Meine Erziehung(siehe mein Kommentar oben) der martialisch geführte, katholische Kindergarten, das Prügeln des Vaters hin zum GOTTESDIENST, usw. Aber sie haben es Alle nicht geschafft, mich ganz zu zerbrechen,bin heute von jeglichem Glauben befreit, auch von dem an die Menschheit ! und damit kann ich als Nicht- Herdentier ganz gut leben. Grüße

Caro
Caro
22 Tage zuvor

Ich wurde im Jahre 1964 imAlter von fünf Jahren zur “Erholung” nach Eckernförde verschickt, dort wurde ich zum Essen gezwungen, musste meine Erbrochenes essen. Jeden morgen wurde ich vonm Heimleiter persönlich auf den nackten Po geschlagen, weil ich vor Angst ins Bett gemacht hatte, ich wurde im Zimmer eingesperrt, von den ” Tanten ” verhöhnt und zum Beten gezwungen. Ich durfte keien Kontakt zu meinen Eltern aufnehmen. Das Heim war kirchlich und wurde von der inneren Mission betrieben. Nach dieser “Erholungsreise” litt ich Jahrzehnte lang unter Alpträumen, Angstattacken und Siuzidgedanken.

iris
iris
20 Tage zuvor
Reply to  Caro

Ich war im selben Jahr dort und auch 5, weiß aber nicht, wie dieses Heim heißt und würde das gern erfahren. Ich habe mich auch beim Essen übergeben und wurde mit dieser Art Prügel bedroht. Ich hatte noch Glück und wurde nur ins Zimmer gesperrt und musste im Bett liegen. Ich habe danach alles Essen, was ich nicht vertragen habe, unter Todesangst unter dem Tisch an meine Freundin gegeben. Fetter Fisch und pure Butter wurden in uns hineingestopft.Seit dieser entsetzlichen Esskur bin ich übergewichtig. Freunden ging es noch erheblich schlechter dort. Sie haben diese Prügel auf den nackten Po häufig… Weiterlesen »

Petra D.
Petra D.
22 Tage zuvor

Kinderkur 6 Wochen Norderney 1965. Ich war 4 einhalb Jahre alt. Auf meiner Bettdecke war ein Fleck von einem Karamellbonbon. Hatte ich nicht gemacht, ich hatte gar kein Bonbon bekommen. Aber die Strafe dafür bekam ich. Abends musste ich alleine sitzend auf einem Stuhl auf dem Dachboden verbringen die ganze Nacht hindurch. Und es war ein schweres Gewitter. Das werde ich nie vergessen. Ich kann bis heute nicht alleine auf Dachböden gehen. Ein ganz mulmiges Gefühl. Das Gruppenbild am Anfang dieser Website mit den 2 Frauen und den Kindern, die Dame mit den schwarzen Haaren habe ich sofort wieder erkannt.… Weiterlesen »

Astrid
Astrid
23 Tage zuvor

Ich wurde als Kind in unterschiedlichen Kinderkurheimen gedemütigt, unangemessen bestraft und allein gelassen.   Genaue Angaben über Zeitraum und Heimort kann ich nur bedingt machen, weil ich mehrfach verschickt wurde Ende der 50ger/Anfang der 60ger Jahre. Eigene Recherchen brachten mich noch nicht wirklich weiter. Ich war mehrfach auf Föhr und im Raum Lübeck. Das „Schloss am Meer“ habe ich auf Fotos anderer Verschickungskinder wieder erkannt, auf einem bin ich mit abgebildet. Es gab Blumenkohl, da waren schwarze Käferchen drin. „Stell dich nicht so an! Iss gefälligst!“ Ich habe es versucht, dann musste ich spucken. Eine sogenannte „Tante“ setzte sich neben mich… Weiterlesen »

Beate
Beate
24 Tage zuvor

Ich war als Kind mit meinem Onkel sehr häufig von zu Hause weg und hatte nie Heimweh. 1968 (ich war 8 Jahre alt) im Haus Schwarzwald in Birkendorf hatte ich dies erst- und einmalig, trotz katastrophaler Familiensituation zu Hause. Man wurde nicht freundlich behandelt, zum Essen gezwungen und willkürlich bestraft. Ich konnte als Kind keinen Käse essen. Es gab dort für jedes Kind immer einen Teller mit je einem halben Wurst- und einem halben Käsebrötchen. Nachdem ich erwischt wurde, wie ich mit einem anderen Kind tauschte, zwang man mich, das Käsebrötchen zu essen. Folge war Erbrechen im Speisesaal auf den… Weiterlesen »

Last edited 24 Tage zuvor by Beate
Andreas Schabert
Andreas Schabert
26 Tage zuvor

Meine Kindheit (Jahrgang 60) war geprägt und traumatisiert von 6 Aufenthalten in sogenannten Erholungsheimen.   Im Alter von 2 Jahren wurde bei mir Asthma diagnostiziert, daraufhin wurde ich für 3 Monate nach Scheidegg im Allgäu gebracht, ein Jahr später noch einmal, genausolang genau dorthin. Heimweh zu haben war dort verboten: weinen war verboten, das Wort „Mama“ war verboten. Meine Eltern durften mich einmal, nach 6 Wochen, besuchen: meine Mutter sprach ich dann mit Tante an, ebenso nachdem ich wieder daheim war. Bis Abschluss der Grundschule kam ich noch 4 weitere Male in (andere) Heime, jeweils für 6 Wochen. Heimweh im… Weiterlesen »

Sandra
Sandra
27 Tage zuvor

Im Jahr 1973 wurde ich im Alter von 7 Jahren in das Kindererholungsheim Haus Hubertus nach Scheidegg geschickt. Weshalb weiß ich leider nicht, da ich gesund war und nicht unter-oder übergewichtig. Ich wollte nicht weg von zu Hause, aber meine Mutter schickte mich trotz Weinen und Flehen dorthin.   Die Schwestern oder Erzieherinnen dort waren sehr streng, unfreundlich, kaltherzig, ungerecht und hatten sadistische Züge an sich.   Ich wurde zum Essen gezwungen, das zu essen, wovon es mir schlecht wurde und schlecht war und alle Kinder von meinem Tisch an dem ich saß, durften nicht aufstehen, bis ich fertig gegessen… Weiterlesen »

Gerd Rudolf Scholz
28 Tage zuvor

Ich wurde 1951 wegen latenten Untergewichts von der Bundesbahn-Kasse für 4 Wochen an das kath. “Erholungsheim” Santa-Maria auf Borkum geschickt. Der Aufenthalt war eine reine Katastrophe. Nur Versager: Die Nonnen, die Mitarbeiterinnen (etwa 15 Jahre alt), der Arzt und jegliches Personal. Nach 4 Wochen wurde ich von den Nonnen in Emden-Außenhafen meinen entsetzten Eltern übergeben. Ich hatte 41 Grad Fiber und brach etwa alle 15 Minuten zusammen. Die Nonnen hatten mich auf der Überfahrt durch viele Ohrfeigen wieder zum Bewusstsein erweckt. Ich kam dann in Brake für 10 Wochen ins Krankenhaus wegen einer akuten Lungen-und Rippenfell-Entzündung. Bis zu meinem 21… Weiterlesen »

Gabriele Lachmuth
28 Tage zuvor

Ich war erst drei Jahre alt als ich von dem Arzt meiner Eltern verschickt worden bin. Der Grund war, dass ich für mein Alter zu klein und zu dünn war. Ich muss auch noch kurz vor der Einschlung mal irgendwohin versickt worden sein. Mir fehlen diesbezüglich die Erinnerungen. Ich wurde in den Schwarzwald verfrachtet und ich kann mich so gerade erinnern, dass ich immer viel Essen musste und wohl viel geweint habe, da ich großes Heimweh hatte. Ich war 6 Wochen von zu Hause weg und das war für so einen Knirps eine lange Zeit.

Claudia Schipper
Claudia Schipper
29 Tage zuvor

Moin, immer wieder stolpere ich in die damalige grausige Zeit als gerade mal 4 Jährige 🙁 . Mein Bruder(5) und ich alleine im Zug von Oldenburg nach Wangerooge…ein Gefühl,als schicke man uns ins Nirgendwo und Nimmerwiedersehen! 6 Wochen lang sah ich unter den hunderten Kindern meinen Bruder nicht wieder…Horror. Folter,Härte,Lügen,Missbrauch und Demütigung … und irgendwie die Kraft es zu durchstehen. Nie wieder und nichts war(s) hinterher wie davor 🙁 . Zum Glück hatte ich trotzdem soviel Sonne in meinem Herzen,dass mein Leben durch diese grässlichen 6 Wochen nicht dunkel wurde. Claudia Schipper *Danke Anja Röhl*

Dagmar Greener
Dagmar Greener
29 Tage zuvor

Ich wurde auch als Kind nach einer längeren Erkrankung(Mandeln) für 6 Wochen zur Kur an die Ostsee geschickt. Das Heimweh war unerträglich. Post nachhause wurde auch kontrolliert.Ich habe erst wieder heute in unserer Lokalzeitung von *Verschickungskindern*gehört. Leider ein Plus +”Artikel.

Rainer Wrenger
Rainer Wrenger
1 Monat zuvor

Hallo Zusammen,   gut das es diese Seite gibt, liebe Frau Röhl ganz herzlichen Dank dafür.   War 1974 im Alter von 10 Jahren im Schwarzwald im Haus Sonnenberg in Bad Ripolsdsau. Habe gerade einen Artikel gelesen wo die Historie dieses Hauses gewürdigt wurde, mir ist fast schlecht geworden. War zwar kerngesund aber zu dünn. Wie bei allen anderen auch, lange Zugfahrt mit fremder Person. Als man ankam musste man sich in einem kalten Raum nackt ausziehen und vor den Augen einer Nonnen in einer eiskalten Badewanne waschen. 6 Wochen lang ellenlange Spaziergänge durch den Schwarzwald mit verodneter Mittagsruhe und… Weiterlesen »

Marianne Moshage
Marianne Moshage
1 Monat zuvor

Heute lese ich in der Lippischen Landeszeitung, dass das Kinderkurheim, Haus Detmold des Kreises Lippe auf Norderney nicht in Verruf geraten sei. Das kann ich mir nicht vorstellen, da ich im Jahr 1958 nach einer MandelOP mit 9 Jahren dort für 6 Wochen zur Kur weilte. Ich habe die selben schlimmen Erfahrungen gemacht wie all die anderen, die hier berichten. Meine Tischnachbarin hatte jede Mahlzeit ausgebrochen und musste dieses “Essen” wieder “aufessen”! Manchmal flog von diesem Erbrochenen etwas auf meinen Teller. Meiner Tischnachbarin wurden dann irgendwelche Medikamente verabreicht. Mittags mussten wir für 2 Stunden zum Mittagsschlaf . In dieser Zeit… Weiterlesen »

Klaus Bornewasser
Klaus Bornewasser
1 Monat zuvor

Nach einer längeren Erkrankung in der zweiten Jahreshälfte 1959 oder 1960 wurde ich von der Barmer Ersatzkasse, der Krankenkasse meiner Eltern, im November 1959 oder 1960 für sechs Wochen in ein Kindererholungsheim nach Wyk auf Föhr geschickt. Vor Weihnachten 1959 (1960) wurde ich nach Hause entlassen. Ich meine, ich sei damals 9 Jahre alt gewesen, dann war es 1959. Ich erinnere mich an einen langen Weg in Zweierreihen vom Hafen zu unserem Haus, ob es zwischendurch eine Busverbindung gab, weiß ich nicht mehr. In dem Haus wohnten wir in Mehrbettzimmern, Nacht- und Mittagsruhe mussten strikt eingehalten werden. Wer dies nicht… Weiterlesen »

Dine
Dine
1 Monat zuvor

Hallo zusammen. Ich bin 1976 im Alter von 5 Jahren in ein Heim im Sauerland geschickt worden. Ich weiß nicht mehr viel darüber, werde mich aber ans Einwohnermeldeamt in Essen wenden, um mehr darüber zu erfahren, wo es genau war. Meine Mutter konnte mir dazu nicht viel sagen. Nur dass sie den Tanten gesagt hat, sie sollen sie benachrichtigen, wenn es mir nicht gut geht und sie würde mich dann abholen. Ihr wurde versichert, dass man sich nach meiner Ankunft bei ihr melden würde, was nie gemacht wurde. Auch wenn sie anrief, durfte sie nie mit mir sprechen, es ginge… Weiterlesen »

Christian
Christian
16 Tage zuvor
Reply to  Dine

Warst Du damals bei der Barmer EK versichert? Dann könnte es das Kinderheim Dr. Selter in Brilon, Möhneburg 3 gewesen sein. Das Haus lag ziemlich einsam am Hang, nicht groß – Platz für gut 30 Kinder. “Tante” Selter war eine verbitterte alte Hexe mit Haarknoten, ihr Mann war Arzt. In Betrieb war das Haus bereits vor 1958 bis mindestens 1980. Fotos findest Du mit der Adresse im Netz.
 
Alles Gute und liebe Grüße

Rudolf Borcherding
1 Monat zuvor

Ich bin 1963 mit 9 Jahren für 30 Tage auf die Insel Langeoog verschickt worden. Die Verschickung wurde vom Gesundheitsamt Minden/Westf. durchgeführt. Ich wurde verschickt weil ich permanente Probleme mit den Mandeln hatte. Leider weiß ich nicht mehr welchen Namen das Heim hatte. Wo ich mich noch dran erinnern kann, ist dass wir jeden Mittag schlafen mussten, was ich von zu Hause nicht gewöhnt war. Wer nicht geschlafen hat, musste sich in eine Ecke stellen. Die Fenster in unseren Zimmern wurden mittags mit Decken zugehängt. Wenn wir aus dem Haus gingen, mussten wir zu zweit Hand in Hand gehen. Das… Weiterlesen »

Michaela Linsner
Michaela Linsner
1 Monat zuvor

Ich kann Jochen Pfeifer nur beipflichten: War auf Norderney, Haus Nordstrand, Dezember 1968 bis Januar 1969, sechs lange Wochen, ich war acht Jahre alt. Schon die Bahnfahrt dahin war ein Marthyrium. Eine Aufsichtsperson, eine ältere Frau, verteilte als Proviant Honigkuchen, den mochte ich nicht, und schon gab es die erste Schelle, und nachfolgend für den Rest der Reise nichts zu essen. Die Überfahrt mit der Fähre von Wilhelmshafen – glaube ich jedenfalls zu erinnern – war eine Katastrophe: Beinahe alle Kinder waren seekrank, und keinen hat es interessiert… Angekommen auf Norderney ging es ins “Erholungsheim” Haus Nordstrand. Ich war ein… Weiterlesen »

Stefan
Stefan
10 Tage zuvor

Ich war im gleichen Jahr wie Sie in diesem Heim, habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Ich konnte das recht unbeschadet hinter mir lassen, bin halt so. An die eine Wärterin, die etwas andere Erziehungsmethoden vertrat, mich mal tröstete, als ich weinend auf einer Treppe saß, kann ich mich noch gut erinnern. Insgesamt der reinste Horror war das, mit Stockschlägen auf den Hintern, wenn man nicht schlief, Putzlappen um die Ohren, Briefzensur, genau so wie sie das beschreiben. Mich würde mal interessierern, was das für Frauen waren, woher kamen die, sind die vielleicht zu Hause beste Ehefrauen gewesen, was wurde aus… Weiterlesen »

Ulrike Bahri
Ulrike Bahri
1 Monat zuvor

Nachdem der erste Schock der Erinnerungen überstanden ist, frage ich mich folgendes: Wie kann es sein, dass noch in den 90er Jahren es möglich war, Kinder so zu behandeln? Ich habe mein Pädagogikstudium 1980 beendet und war seither als Lehrerin tätig. Von einer solchen Pädagogik habe ich im Studium nie gehört. Was waren das für Tanten, die so agierte? Welchen Anweisungen folgten sie? Was war das für ein Konzept? Wer oder welche Institution erließ diese Anweisungen? Wem nützte das? Wer hatte finanziellen Vorteil davon? Wo waren Aufsichtspersonen? Es wäre gut, das alles aufzuklären und ich setze da große Hoffnung auf… Weiterlesen »

M. Bergmann
M. Bergmann
19 Tage zuvor
Reply to  Ulrike Bahri

Das frage ich mich auch.
Wenn man sich jedoch den Film “Elternschule” anschaut, sieht man auch heute noch Ausläufer schwarzer Pädagogik in der gezeigten Klinik in Gelsenkirchen. Und offensichtlich fehlt einem Teil der Bevölkerung hier immer noch das Problembewusstsein.

Jochen Pfeifer
Jochen Pfeifer
1 Monat zuvor

Kinderkurheim der Stadt Wuppertal auf Norderney 1965: meine Eltern haben mich in den Zug gesetzt mit Tasche Koffer und Reiseproviant. Die Notwendigkeit der Verschickung wurde mir erklärt mit meiner schwächlichen Gesundheit. Ich sollte mich erholen, Gewicht zunehmen; Zeit am Meer verbringen. Ich war 6 Jahre alt und ohnehin schon sehr ängstlich und scheu. Den Bahnhof und die Abfahrt des Zuges kann ich noch klar erinnern. Danach gibt es über die gesamte Zeit von 6 Wochen nur einige wenige Erinnerungsfetzen. Aus den vielen Berichten hier auf dieser Seite kriecht mich nur die Atmosphäre blanken Entsetzens an, die ich ein Leben lang… Weiterlesen »

Ulrike Bahri
Ulrike Bahri
1 Monat zuvor

Mein Mädchenname war Ulrike Brülls aus Aachen. Von November bis Weihnachten 1963 verbrachte ich 6 Wochen im Schloss am Meer in Wyk auf Föhr. Die Barmer Ersatzkasse bezahlte den Aufenthalt, unser Hausarzt schickte mich dorthin, weil ich zu dünn war. Alle eure Erinnerungen teile ich, die Zensur der Postkarten, den Grießbrei, in den man sich erbrach und dann wieder essen mußte, den Milchreis etc. Ich will nicht alles wiederholen. Mein Glück war wohl, dass ich schon 9 Jahre alt war und in der Gruppe der älteren Mädchen. Aber auch wir mussten in der Veranda Mittagsschlaf halten. Ich erinnere mich, dass… Weiterlesen »

Roland
Roland
1 Monat zuvor

Ich bin 1958 geboren und mit 5 Jahren, kurz vor der Einschulung, für 6 Wochen nach Berchtesgaden geschickt worden, weil ich angeblich zu dünn war. Diese 6 Wochen haben mich so sehr traumatisiert, dass ich mein halbes Leben damit verbracht habe, alles aufzuarbeiten und zu verarbeiten. Dies hat mich so viel Energie und Zeit und Geld und Lebeńsfreude gekostet, dass ich jetzt, wo das Thema sogar in der Tagesschau war, eine Rente fordere. (Die Details habe ich auf unzähligen Seiten niedergeschrieben in den Zeiten meiner Aufarbeitung als Erwachsener). Genau wie andere Folteropfer, die z.B. in DDR Gefängnissen misshandelt wurden, sie… Weiterlesen »

Gänseblümchen
Gänseblümchen
1 Monat zuvor

Meine Schwester und ich waren 1951/52 (im Alter von 6 und 7 Jahren) im Helenen Kinderheim in Bad Pyrmont. Geschlafen wurde in einem 10 Bettenzimmer, mit 2 Waschbecken. Der Frühstücksraum war sehr groß – wir saßen an langen Bänken. Die Butterbrote waren geschmiert und lagen für jeden auf einem Teller. Ich war ein schlechter Esser – ich mochte sehr wenige Sachen. So passierte es immer wieder, dass es grobe Leberwurst (mit dicken Fettstücken) gab. Bevor ich die gegessen hätte, hätte ich mich “totschlagen” lassen. Wir mußten den Teller aber leer essen. Meine Schwester (1Jahr älter als ich) half mir dabei… Weiterlesen »

Nicole
Nicole
1 Monat zuvor

Hallo, mein Name ist Nicole und ich weiß seit gestern wieder, dass ich ein Verschickungskind war. Gestern Mittag sah ich einen Bericht im ARD Mittagsbufett über Verschickungskinder. Bis zu diesem Report kannte ich diese Bezeichnung nicht und bis zu diesem Report habe ich diesen Teil meines Lebens wohl verdrängt. Nun saß ich vor diesem Report und brach in Tränen aus. Plötzlich erlebte ich alles noch einmal. Ich möchte Zeugnis ablegen und möchte mich befreien. Bis gestern war ich allein und heute sind wir viele. Ich weiß nicht ob dieses Trauma der Auslöser für weitere Traumata und Depressionen war oder ist,… Weiterlesen »

Petra
Petra
1 Monat zuvor

Ich war 1968 6 Wochen in den Sommerferien im Kinderheim Dr. Roß in Westerland. Das war wohl veranlasst vom Land Berlin als preiswerte Ferienerholung für dünne Kinder armer Leute. Genaues weiß ich nicht, kann auch niemand mehr fragen. Die Altersgruppe dort war von 6-12 Jahren, allerdings waren fast alle Kinder eher am oberen Ende dieser Skala. Ich bin während des Aufenthaltes 7 Jahre alt geworden und deutlich die jüngste. Meine Erinnerungen sind nun nicht so krass wie vieles, was ich hier lese, vieles ist auch verschwommen oder vergessen, allerdings habe ich interessanterweise keinerlei positive Erinnerungen an diese Zeit, auch nicht… Weiterlesen »

Gerda Schmidt
Gerda Schmidt
1 Monat zuvor

Im März 1961 fuhr ich für 4 Wochen zur Kinderkur auf die Insel Langeoog, ins Flinthörn-Haus. Das Haus gehörte wohl zur Inneren Mission, einer christlichen Vereinigung. Ich war eine schlechte Esserin und sehr dünn. Die Initiative kam von unserem Dorfpastor .Es sollte um die gute Wirkung von Luftveränderung gehen. Das erinnere ich noch. Ich war damals 7 Jahre alt und Erstklässlerin. Meine Schwester verbrachte im Jahr davor als 13 Jährige dort einen Kuraufenthalt und war mit guten Erinnerungen und einigen Pfunden mehr nach Hause zurück gekommen. Im Flinthörnhaus sah ich Dinge, die mich verstörten, weil ich so etwas selbst in… Weiterlesen »

Andeas von Kügelgen
Andeas von Kügelgen
1 Monat zuvor

Ich würde gerne meine ERlebnisse schildern. aber wo , die Webseite ist so aufgebaut, dass ich nicht entdeckenkonnte wo ich meinen Bericht hinterlassen könnte. Schade . A.v.Kügelgen

Sieglinde Igel
Sieglinde Igel
1 Monat zuvor

Auch ich war ein Verschickungskind. Ich wurde 1965 zur Kur in den Harz geschickt. Der Ort hieß Rottleben und ich war damals 9 Jahre alt. Wie schon von jemandem hier geschrieben, herrschte auch zur meiner Zeit dort der Essenszwang. Es war ein furchtbares Erlebnis und davon gab es weitere schlechte Erfahrungen. Ich wurde gezwungen rote Beete zu essen. Die Erzieherin drohte mir, falls ich die nicht esse, dann werde ich damit gefüttert. Aus Angst zwang ich mich selbst diese zu essen. Jedoch habe ich alles wieder ausgebrochen und wurde dafür bestraft. Es war ein traumatische Erlebnis. Bis heute esse ich… Weiterlesen »

Regina Scholl
Regina Scholl
1 Monat zuvor

Im Alter von fünf Jahren wurde ich 1967 für 6 Wochen zur Kindererholung nach Altastenberg ins Sauerland zum Aufpäppeln geschickt, denn ich hatte 2 OPs hinter mir. So kam ich ins Haus “Sonnenschein”. Die Toiletten waren nur eine halbe Stunde vor und nach dem Essen geöffnet und wer sich in die Hose machte wurde geschlagen. Bettnässer hatten regelmäßig das “Vergnügen”. Ich hatte fürchterliches Heimweh. Beim Mittagsschlaf war ich still, hatte aber die Augen geöffnet und hab sehnsüchtig auf die Ansichtskarte meiner Eltern geschaut. Das hatte zur Folge, dass ich an den Haaren aus dem Bett gezogen wurde und nach Schlägen… Weiterlesen »

Susanne Winkler
Susanne Winkler
1 Monat zuvor

Hallo, Susanne hier – um und bei 1960 wurde ich mit ca.. 10 Jahren in das Kinderkurhaus Kölpinsee auf Usedom für 4 Wochen verschickt. Diagnose war Kopfschmerzen, Schuppenflechte und essen essen essen. Wie auch immer, Mittagsschlaf war Doktrin, Ich war das nicht gewohnt. Großer Saal mit Aufseherin und wehe dem, man hat sich gerührt. Also habe ich mich über die 11/2 Stunden damit gerettet, unter der Decke jeweils den kleinen Zeh unabhängig von allen anderen abzuspreizen. Ich war so froh, dass meine Eltern mich vorzeitig erlösten und in den Urlaub mit meinen Geschwistern in Heringsdorf nahmen. Ich kann bis heute… Weiterlesen »

Susanne Winkler
Susanne Winkler
1 Monat zuvor

Kindererholungsheim Kölpinsee

Martin
Martin
1 Monat zuvor

Bad Wörishofen – Kneippsche Kinderheilstätte: Ich war ca. 1976/77 dort. Der absolute Horror! Alles was schon beschrieben wurde, fand auch dort statt. Folter pur … und das 24/7. Man wurde von einer Quälerei in die nächste weiter gereicht. Wir hatten alle schreckliche Angst! Es muss den Nonnen/Erziehern?/Angestellten klar gewesen sein, was sie taten. Die Kinder haben so lange geweint, bis sie gebrochen waren und nur noch innerlich geheult haben und hofften, dass es irgendwann zu Ende geht. Das Foltern und das Vertuschen hatte System! Und wir haben es strafrechtlich mit Tätern zu tun! Gut, dass die Sache an`s Licht kommt.… Weiterlesen »

Pia Freiwald
Pia Freiwald
1 Monat zuvor

Als Fünfjährige wurde ich 1963 nach Bondorf im Schwarzwald “verschickt”. Die Erlebnisse in diesen 6 Wochen sind heute noch ein Alptraum für mich. Niemand in diesem Heim war freundlich, es herrschte ein militärischer Umgangston. Um gute Erfolge bei Gewichtzunahme der Kinder zu erzielen, wurde man regelrecht gemästet. Musste sich ein Kind erbrechen, musste es das Erbrochene aufessen. Nach 2 Wochen fing ich an ins Bett zu machen. Daraufhin musste ich ganze Tage auf der blanken Matraze liegen oder wurde für Stunden in eine Besenkammer gesperrt. Schläge und Drangsalierungen waren an der Tagesordnung, für mich merkwürdige Kontakte von älteren Kindern und… Weiterlesen »

klaus-dieter kronier
klaus-dieter kronier
1 Monat zuvor

ich war 1966 in st.peter ording ich glaube das heim hies westerland und 1967 im schwarzwald im haus kohlwald wenn ich mich richtig erinnere,ich war damals 6bzw.7 alt dort wurden wir auch gezwungen ebrochenes zu essen und geschlagen.falls jemand infos zu diesen einrichtungen hat wäre es schön noch infos zu bekommen,das gleiche geschah auch awo kindergarten in wiesbaden riederbergstrasse,ich bin mit 3 jahren dort hingekommen auch dort musste ich mein erbrochenes essen wenn ich das essen nicht mochte,falls da jemand eine info hat würde ich mich freuen,liebe grüsse k-d kronier

Torsten
Torsten
1 Monat zuvor

“Schloss am Meer”, Wyk auf Föhr Ich, Torsten, bin Jahrgang 1967 und wurde 1975 nach Wyk auf Föhr verschickt (das Jahr habe ich in meinem Grundschulzeugnisheft ermittelt, meine Verschickung ist dort sogar vermerkt). Allein die Bahnfahrt war schon traurig, ich kannte natürlich niemanden. Immerhin hat ein ebenfalls verschickter Junge im Zugabteil Gitarre gespielt, das blieb der einzige Lichtblick für 6 Wochen. Alle hatten diese grünen Barmer Ersatzkassen Rucksäcke. (Ich bin natürlich nicht mehr bei der Drecks Barmer!) Ich war in einem Dreierzimmer mit einem Jungen aus Gelsenkirchen und einem aus Bochum, das weiß ich noch genau. Was ich nie vergessen… Weiterlesen »

Birgit Stern
Birgit Stern
1 Monat zuvor

Vielleicht kennt jemand das Heim oder war da ….

Birgit Stern
Birgit Stern
1 Monat zuvor

Ich war 1965 in so einer “Anstalt” in Donaueschingen im Schwarzwald, ich habe diese Einrichtung auf keiner Liste gefunden. Weiss auch keinen Namen oder Strasse, ich war 7😢, aber es war Donaueschingen.

Ralf
1 Monat zuvor

Ich erinnere mich noch genau an meine Zeit in der Kinderkur im Adolfinenheim auf Borkum 1976. Es war nach dem Tod meines Vaters das zweitschlimmste traumatisierende Erlebnis meiner Kindheit. Wie auch aus anderen Heimen berichtet wurde, mussten Kinder die das ungenießbare Essen erbrochen hatten auch hier ihr Erbrochenes wieder essen. Ich selbst habe dies zwar nicht gemusst, kann es aber aus meiner Erinnerung bestätigen. Auch dass uns das Taschengeld von den Erzieherinnen gestohlen wurde kann ich bestätigen. Ich hatte damals von den Eltern und Großeltern bestimmt um die 100 DM bekommen. Diese hatte sich meine Erzieherin Frau Wesseling schnell eingesteckt,… Weiterlesen »

Anne Debski
1 Monat zuvor

Hallo und guten Tag
Ich bin Jahrgang 1965 und war 1975 im Allgäu, in Obermayselstein…. Kinderkurheim Marianne
zusammen mit meiner jüngeren Schwester, sie hatte sogar in der Kurzeit Geb und wurde 6 Jahre alt.
Das waren die schlimmsten 6 Wochen die wir je erlebt haben, am 20.12.1975 sind wir wieder nach Hause gefahren….

Ich habe noch HEUTE mit gewissen Ängsten zu kämpfen

Meine Bezeichnung für die Zeit ist… 6 Wochen Kinderknast….

Ich wünsche allen noch einen schönen Tag…..

Kennt jemand das Heim…. heute ist es ein Mutter-Kind-Haus

Tanja Nowak
Tanja Nowak
3 Tage zuvor
Reply to  Anne Debski

Hallo Anne,
 
ich kenne das Kinderkurheim, ich war im Herbst 1980 dort und habe, wie Deine Schwester auch, meinen 6. Geburtstag dort gefeiert. Ich erinnere mich kaum noch, nur an einzelne Segmente. Meine Mutter kann mir nicht dazu sagen, alte Postkarten gibt es noch von “Tante Christel”, die meiner Mutter eine Karte geschrieben hat und zwei Karten meiner Mutter an mich. Magst Du mir mehr darüber erzählen? Ich kämpfe seit meiner Kindheit mit Geistern aus der Vergangenheit, kenne aber den Grund nicht.

Juliane
Juliane
1 Monat zuvor

Hallo, tut mir leid, wenn ich die Seite nicht richtig nutze. Ich bin auf der Suche nach Informationen über das Kurheim in Strausberg bei Berlin. Dort war ich Anfang der 90er Jahre. Über das Landesarchiv komme ich nicht weiter und ich versuche gerade, das alles zusammen zu puzzeln.
Kann mir vielleicht jemand helfen? Danke!

Heike Kozel
Heike Kozel
2 Monate zuvor

Ich war drei Montate auf Norderney,1961 war ich fast vier Jahre alt. Es war die Hölle … wir wurden gedemütigt, ich musste mein Erbrochenes essen. Täglich wurde mir Blut abgenommen. Nachts wurde ich im Bett festgebunden, damit ich mich nicht kratze. Die täglichen Bäder haben mir Angst gemacht, es war eine riesige Badewanne mit einer blauen Flüssigkeit, die total gebrannt hat. Wenn ich geweint habe,wurde ich getaucht … die Tante sagte dann,jetzt hast du einen Grund zu weinen. Ich bin immer noch traumatisiert. Ich leide unter einer Angstörung. Norderney hat mich gebrochen.

Gabriele Schäfers
Gaby
2 Monate zuvor

Hallo, ich war im April/Mai 1969 in Bad Dürrheim im Luisenheim, weil ich angeblich zu dünn war. Ich wurde in Freiburg von meinen Eltern in den Zug gesetzt. Ein anderer Junge aus meinem Kindergarten, der auch zu dünn , war ging auch mit. Dessen Mutter brachte uns nach Bad Dürrheim. Wir schliefen alle in einem großen Raum . Und der Speisesaal war auch riesig. Es gab jeden tag Grießbrei, den wir essen mussten. Irgrndwann bekam die Windpoken und musste tagelang isoliert von allem in einem kleinen Raum liegen. Ich glaube, es war eine Wäschekammer. Ich musste Wollhandschuhe tragen und nachts… Weiterlesen »

Silke Spangus
Silke
2 Monate zuvor

Hallo Wolfgang
Wann warst du genau in St.Peter Ording? Weißt du noch wie das Heim hieß ?
Ich war 1974 im Wetzelhof
Silke

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