BORKUMER Verschickungskinder freuen sich – Einweihung der Erinnerungsstätte auf BORKUM am 30.Juli 2025
Verschickungsinitiative und Heimortgruppe Borkum weiht zusammen mit der Stadt Borkum eine Gedenkstele auf Borkum ein
Verschickung nannte man die Verbringung von Kleinkindern ab dem 2. Lebensjahr (zT noch kleiner) in Kindererholungsheime, Kinderkurheime und Kinderheilstätten für eine begrenzte Zeit, während der sie aus dem Elternhaus herausgenommen und mit Zügen in zT weit entfernte Kur- und Erholungsorte zwecks Erholung und Aufpäppelung verbracht wurden. Die Verschickung begann im 19. Jahrhundert und erlebte einen Massen-Boom von 1950-1980 in der Bundesrepublik der Wirtschaftswunderzeit. Viele inhaltliche Erklärungen in den nachfolgenden Menüpunkten.
Verschickungsinitiative und Heimortgruppe Borkum weiht zusammen mit der Stadt Borkum eine Gedenkstele auf Borkum ein
Zwang, Missbrauch, Schläge – Erinnerungen eines 82-jährigen Betroffenen von Kinderverschickung in der NOZ
Gewalt gegen Kinder in Verschickungsheimen war nicht „zeitgemäß“, das belegt u.a. eine Diplomarbeit aus den 80er Jahren
Gesprächspartner/innen für Aufarbeitung von Medikamentenversuchen in Verschickungsheimen und Kinderheimen gesucht
Traumatherapeuten-Empfehlungen und Kriseninterventions-Zentren für Betroffene von schmerzhaften Erinnerungen an Verschickungsheime
50 Jahre lang glaubte man, dass die Kinderverschickung von kleinen und Vorschulkindern in Kindererholungsheime und -heilstätten eine medizinische Sozialmaßnahme war, die positiv zu beurteilen sei. Heute melden sich massenweise Betroffene, die Gewalt und Demütigungen erlebt haben.
Lesung aus dem Buch: heimgesperrt von Sylvia Wagner, hier dazu ein eindrucksvolles Interview zum Einlesen. es geht um das Aufdecken eines bislang in der Bundesrepublik unbekannten Skandals, Sylvia Wagner war die erste, die über illegale Medikamentengaben und -testungen in Verschickungsheimen wissenschaftlich veröffentlicht hat. Davor hatte sie schon entdeckt, dass dasselbe mit Heimkindern passiert ist. Ihre…
Die umfangreichen Aktenstudien einer jungen Forscherin im Auftrag des DRK-Schleswig-Holsteins bestätigen jetzt die Grausamkeit in Verschickungsheimen Schleswig-Holsteins.
Reportage im MERKUR über das Schicksal eines ehemaligen Verschickungskindes in Grafenaschau, Bayern
Die Forschung über Todesfälle in der Kinderkurverschickung hat bis heute noch nicht begonnen. Erste tragische Aktenfunde