Angehörige

Hier können sich Angehörige sammeln,

deren Kinder, Geschwister, Eltern oder Verwandte in Verschickungsheimen traumatisiert wurden, danach verstört waren, sich danach den Eltern entfremdet haben, oder dort, oder auch später, zu Tode gekommen oder schwer krank geworden sind, und die Hilfe und Kontakt suchen und mit anderen vertrauensvoll ihre Erlebnisse teilen wollen. 

Meldet euch bei Kerstin: angehoerige@mail.de

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Josefine
Josefine
2 Monate zuvor

Hallo, meine Mutter und meine Tante waren Anfang der 60er Jahre für 3 Wochen in Freudenstadt. Meine Mutter war damals 6 und sollte vor der Einschulung richtig Energie tanken. Meine Tante ist ihrer großen Schwester immer hinterher geeifert und wollte unbedingt. Also hat meine Oma ihre damals 4 jährige Tochter auch mit verschickt. Meine Mutter und meine Tante wurden vor Ort getrennt und in verschiedene Gruppen untergebracht. Der erste Schock für meine Tante… Meine Tante hat mir beiläufig vor Jahren mal davon erzählt, dass die jeden Mittag Haferbrei bis zum Erbrechen essen mussten, die Postkarten nie zu Hause ankamen und… Weiterlesen »

Britta Rotsch
Britta Rotsch
3 Monate zuvor

Liebe Betroffene, ich arbeite als freie Journalistin und möchte gerne für die Schweiz eine Geschichte über die Nazimethoden der Verschickungsheime schreiben und wie das nachhaltig die Betroffenen traumatisiert hat. Dazu brauche ich die persönliche Sicht und auch “Beweise” wie geschriebene Postkarten, Bilder etc., die diese Methoden belegen können. Falls niemand in der Schweiz war, bin ich zusätzlich an Kontakten interessiert, die ich in Baden-Württemberg treffen kann. Falls Sie nicht bereit sind, Ihren Namen in der Zeitung lesen zu wollen, können wir auch über eine Anonymisierung sprechen. Bitte melden Sie sich bei mir. Viele Grüße Britta

Ute Wettengel
Ute Wettengel
2 Monate zuvor
Reply to  Britta Rotsch

Hallo Frau Rotsch,
ich war 2 mal in Kur, das erstmal in Kressbronn am Bodensee und das zweite Mal in Bad Imnau. Von dort habe ich ein paar Fotos und einen Brief der Heimleiterin an die Eltern. Melden Sie sich bei Interesse.
Einen schönen Tag wünscht
ute Wettengel

A.B.
A.B.
6 Monate zuvor

Man wünscht, daß die Verantwortlichen sühnen müssen.
Man wünscht sich, daß sie in ihrem Alter im Altersheim ähnliche Qualen und Erniedrigungen erleiden, wie sie selber einmal den Allerschwächsten zugefügt haben. Laßt sie ihr Erbrochenes essen, sperrt sie in kalte und nasse Keller, laßt sie in ihrem Urin liegen und wund werden.

Ellen Hibbeler-Weiss
Ellen Hibbeler-Weiss
7 Monate zuvor

Interessant, was ich hier lese, da ich bei mir immer von einem “Einzelfall” ausgegangen bin! Mit 5 oder 6 Jahren bin ich 1969 oder 1970 für 6 Wochen in St. Peter Ording gewesen. Später erzählte mir meine Mutter, dass ich völlig verdreckt und verwahrlost wieder zurückkam und sie auch einen Missbrauch vermutete, da ich mich verhaltensmässig wohl total zu meinem Nachteil verändert hatte. Das schwierige Verhältnis zwischen meinen Eltern und mir, soll – laut Aussage meiner Mutter – auch genau nach meiner Rückkehr aus der “Kur” begonnen haben! Obwohl ich nur wenige Erinnerungen an diese Kur habe, weiss ich zumindest… Weiterlesen »

Manuela Hübinger
Renate Müller
7 Monate zuvor

Ich wurde mit ca. 5 Jahren vermutlich 1959 krank während des Aufenthaltes in einem Kinderverschickungsheim an Rottach-Egern am Tegernsee. Dabei wurde ich separiert, und hatte keinerlei Kontakte mehr im Heim. Ich wurde mit einem Bus dann nachhause verschickt, und erkannte zuerst meine Mutter nicht mehr, und danach war das Verhältnis zu den Eltern gebrochen-es ließ sich nichts Positives, Vertrauendes mehr herstellen. Ich konnte nicht begreifen, daß sie so etwas mit mir gemacht hatten.

inge
inge
7 Monate zuvor

Auch mir geht es wie vielen, lange verborgene Erinnerngen kommen an die Oberfläche und damit die Tränen und die Alpträume.
Ich war in Bad Sassendorf, kann mich aber nicht an alles erinnern, doch die Zeiten am Esstisch sind eingebrannt. Noch heute wird mir über bei dem Gruch von warmer Milch.
Ist noch jemand da der in Bad Sassendorf diese Erlebnisse hatte ?

Monika
Monika
7 Monate zuvor
Reply to  inge

Durch Zufall darauf aufmerksam geworden ich war 1965 auf Baltrum war damals erst fünf die Erinnerungen daran sind furchtbar …

Ute
Ute
7 Tage zuvor
Reply to  inge

Ich bin erst jetzt auf dieses Thema gestoßen und bin selbst betroffen.   Ich war im Sommer 1968 im Alter von vier Jahren ebenfalls in Bad Sassendorf in der Kinderkurklinik, genauer im Haus Sonnenschein. Meine Mutter, sagte mir auf Anfrage, dass sie nach einer Empfehlung eines Kinderarztes sehr dafür gekämpft hat, dass ich dorthin kam. Es wurde ihr als absoluter Glücksfall empfohlen, wenn Kinder dort zur Genesung verschickt werden konnten. Es sei auch das beste Haus in der Region. Ich war wohl zu dünn und hatte ständig Bronchialerkrankungen und Infekte. Meine Mutter war sehr froh, als dem Antrag entsprochen wurde.… Weiterlesen »

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