Gemeinsam bewegen wir mehr – Unsere Bundeskongresse 2019-2025
Verschickungskinder im Bundestag
Fragebogen für Verschickungskinder
Seit 2019 engagieren wir uns ehrenamtlich für die Aufarbeitung eines lange verdrängten Kapitels der deutschen Nachkriegsgeschichte: der Kinderverschickung.
Über 15.000 Fragebögen von Betroffenen haben wir bislang gesammelt – sie bilden den bislang umfassendsten Datenschatz zu diesem vergessenen Kapitel systematischer Kindesmisshandlungen.
In vielen der Berichte treten Erziehungsmuster und Strukturen zutage, die tief in die autoritären Traditionen der Vorkriegs- und NS-Zeit zurückreichen.
Unser Ziel ist die lückenlose Aufklärung und die gesellschaftliche Anerkennung des Leids, das Millionen Kinder in den sogenannten Verschickungsheimen erfahren haben.

Unterstützt die Petition der Verschickungskinder, danke!
Es wurden über 10 Millionen Kinder verschickt. Zehntausende von ihnen haben Misshandlungen erlitten, wurden Opfer von Arzneimittelversuchen und einige Kinder fanden sogar den Tod. Seit 2019 organisieren wir uns als Verschickungskinder. Wir fordern die Anerkennung unseres Leids und umfangreiche Unterstützung unserer Aufarbeitungsbemühungen

Pressefenster über die Verschickung
Verschickungskinder erinnern sich
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Dr Anja Milde
wöchentliche Besuche im Wellenbad, lange verpflichtende Mittagsruhe hinter schweren, geschlossenen Vorhängen, während man draußen die Kinder am Strand spielen hören konnte, tägliches Singen von Volksliedern; nach meiner…
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Sabine Müller-Ebbers
Meine Erinnerung in Schlagworten zuerst: Heimweh, Zwang zum Essen, Machtkämpfe unter Kindern, Demütigungen, Postzensur: im Einzelnen: Heimweh war schrecklich, sechs Wochen unüberschaubar! Tagesstruktur trostlos, verbunde…
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Claudia Förster
Ich hatte 2023 bereits einen Bericht geschrieben, den ich nun um einiges ergänze: Kinderheilstätte Aprath – Erinnerungen eines vierjährigen Kindes: Kurz nach meinem vierten Geburtstag, im Juni 1960, wurde ich von meinem…
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Hilmar Drewitsch
Im Alter von 6 Jahren wurde ich in eine, damals nannten es meine Eltern kur geschickt, warum weiß ich leider nicht mehr und kann auch niemanden mehr fragen. Ich hatte des öffteren Heimweh und hab deswegen eben auch gewei…
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Jutta Geilenkirchen
In aller Frühe brachten mich meine Eltern von der Eifel zum etwa 100 > Kilometer entfernten Bonner Hauptbahnhof. Der Abschied durfte nicht zu > traurig ausfallen. Ich solle mich nicht so anstellen, hieß es. > Im…
Steine, die sprechen – Mahnmale Verschickungskinder
Wenn Sie als Verschickungskind bei uns mitmachen wollen, schauen Sie gern hier:
Neuestes Projekt:
In der INITIATIVE VERSCHICKUNGSKINDER sind Menschen auf Bundes-, Landes- oder Heimortebene aktiv, die bereit sind, Aktivitäten zum Thema Kinderverschickungen zu initiieren und koordinieren, mit Presse, Trägern und Politik in Kontakt zu treten, Selbsthilfegruppen, Heimortgruppen oder Landesgruppen zu gründen. Es informieren besondere Landesseiten über Aktuelles aus ihren Bundesländern.


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