Vernetzung

Vernetzungsmöglichkeiten: 

Wir haben uns heute, am 4.1.20 auf unserem Vernetzungstreffen in Berlin für folgende Vernetzungs-Struktur entschieden:

1 BUNDESKOORDINATORIN: Siehe hier

16 LANDESKOORDINATOREN Siehe hier 

X HEIMORTVERANTWORTLICHE und HEIM-ANSPRECHPARTNER*INNEN : Siehe hier

1 WISSENSCHAFTLER-VEREIN Siehe hier

Wollen sich in einem Bundesland demnächst mehr als eine Person für Landeskoordination eintragen lassen, so können sie sich als Bezirkskoordinatoren eintragen lassen und der Landeskoordination zuordnen.

Diese Struktur ist der Versuch einer Organisationsstruktur, in der sich schnell und einfach Ansprechpartner festlegen und Informationen weitertragen und Sammelmails, bzw. Newsletter noch gut verschicken lassen.

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Melanie
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Melanie

Die “klassischen” 6 Wochen Erholungskur, wurden auch für mich zu einer traurigen Zeit meiner Kindheit und eine gefühlte Ewigkeit. Auf Anraten des Kinderarztes wurde ich nach Bad Dürrheim in das Kindersanatorium Luisenheim geschickt, vom 14. Mai bis 25. Juni 1976. 5 Jahre war ich damals alt als ich anreiste, 6 Jahre als ich endlich wieder nach Hause durfte. Zugegebenermaßen war ich vorher recht häufig erkältet und durfte daher auch die ersten Wochen nicht mit in das Hallenbad im Kindersanatorium. Was meine Vormittag sehr einsam machte. Meine Mutter erzählte neulich wie überrumpelt und geschockt sie war, dass sie nicht mit rein… Weiterlesen »

Brigitte Marx geb. Vierschilling
Gast
Brigitte Marx geb. Vierschilling

Könnten wir…..

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir stören und hören.

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir fragen statt zu ertragen.

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir sofort verstehen.

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir sehen was geschehen.

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir berühren wie spüren.

Könnten wir die Hände sehen…

B..M. 09/2011..

Katrin
Gast
Katrin

Ich hatte dies schon unter “Zeugnis ablegen” gepostet, wurde jedoch von Anja darauf hingewiesen, dass es hier besser passt, und gebeten, es hier noch einmal zu posten. Das tue ich hier also:

Liebe Anja,

danke für Deine Initiative. Was mir noch nicht klar ist: 1. Welchem Bundesland ist man zugeordnet? Bei mir sind Elternhausadresse, Heimadresse und jetzige Adresse in 3 verschiedenen Bundesländern… 2. Ist mit “Ansprechpartner/in” und “Veranwortliche/r” bezüglich des Heimortes etwas unterschiedliches gemeint? (Z.B. bezüglich des Arbeitsaufwandes, man muss ja ggf. auch über entsprechende Ressourcen verfügen.)

Liebe Grüße
Katrin

Melanie
Gast
Melanie

Liebe Katrin, zu 1 ich verstehe es so, dass die Landeskoordinatoren die regionalen Vernetzungsgruppen koordinieren. Also vermutlich eher das Bundesland in dem du wohnst. Im Zweifel würde ich den oder diejenige einfach mal per Mail kontaktieren. Es gibt auch bereits die ein oder andere Selbsthilfegruppe in größeren Städten oder Treffen vor Ort. Schon gesehen? Zu 2 Die Begriffe sind hier glaube ich Synonym gemeint. Der/Die Ansprechpartner/in für den Ort in dem “dein” Kinderkurheim war. Es hört sich so an, dass du in mehreren Heimen warst in deiner Kindheit. Liege ich mit meiner Vermutung richtig? Mir hat einmal mehr als gereicht.… Weiterlesen »

Katrin
Gast
Katrin

Hallo Melanie,
danke. Anja hat auch geantwortet, allerdings nun doch an der Stelle, wo ich ursprünglich die Fragen gestellt hatte, unter “Zeugnis ablegen”. – Nein, ich war auch “nur” einmal verschickt, und auch mir reichte das. Womöglich ahnten meine Eltern auch ohne explizite Mitteilung meinerseits, dass das nicht so gut war.

Dir auch alles Liebe

Jörg
Gast
Jörg

Hallo, ich war Ende Oktober 1970 für 6 Wochen im Kinderheim Frisia, Nordseeheil- und Schwefelbad, St. Peter-Ording. Da ich damals erst 3 Jahre alt war, habe ich kaum Erinnerungen. Kennt jemand von Euch das Frisia und die damaligen Strukturen.

Hans Ulrich Gresch
Gast
Hans Ulrich Gresch

Die Verschickungskinder hat man in den Verschickungsheimen schwer misshandelt. Sie wurden in einer Weise malträtiert, die zu keiner Zeit der BRD-Geschichte als wissenschaftlich gerechtfertigt oder juristisch zulässig betrachtet wurde. Auch nach damaligen Maßstäben gab es keine medizinische, pädagogische und psychotherapeutische Indikation für eine derartige Behandlung, angesichts der vorgeblichen Ziele dieser Maßnahmen. Dennoch waren diese Vorgänge über Jahrzehnte der öffentlichen Debatte entzogen. Die gebotenen rechtlichen Schritte gegen diese Heime wurden nicht ergriffen. Eine Strafverfolgung der Täter fand nicht statt. Es gab zahllose Heime dieser Art in ganz West-Deutschland. Es waren also keine beklagenswerten Einzelfälle. Und die Muster der Misshandlungen wiederholen sich;… Weiterlesen »

fraukec.d@gmail.com
Gast
fraukec.d@gmail.com

Hallo Herr Gresch.Sie sprechen mir aus,der Seele.Ich war 1959 6 Wochen auf Föhr.Es war die Hölle.Zwang zum Essen Strafen und viel Einsperren.Hatte mit 17 extreme Essstörung.Kein Selbstbewusstsein. Viele Erinnerungen brechen plötzlich ab.Bitte weiter Kontakt halten.Vielleicht hilft es.Bin 68.

Dr. Hans Ulrich Gresch
Gast
Dr. Hans Ulrich Gresch

Erinnerungsstörungen können durch Traumatisierung hervorgerufen werden, gleichsam als “Nebenwirkung”, aber auch durch eine beabsichtigte Dressur: Erinnerungen werden erst provoziert und dann bestraft. Man nennt dies “aversive Konditionierung”.. Den Tätern war offensichtlich nicht daran gelegen, dass die betroffenen Kinder allzu viel über ihre Erfahrungen im Heim plauderten. Und sie wussten sich zu helfen. Aus meiner Sicht waren die Täter keine gewöhnlichen Sadisten, die spontan ihren destruktiven Impulsen freien Lauf ließen. Dahinter steckte ein psychologisch ausgefeilter Plan.

Silke
Gast
Silke

Kinderlied

Wer lacht hier, hat gelacht?
hier hat sich’s ausgelacht.
Wer hier lacht, macht Verdacht,
dass er aus Gründen lacht.

Wer weint hier, hat geweint?
Hier wird nicht mehr geweint.
Wer hier weint, der auch meint,
dass er aus Gründen weint.

Wer spricht hier, spricht und schweigt?
Wer schweigt, wird angezeigt.
Wer hier spricht, hat verschwiegen,
wo seine Gründe liegen.

Wer spielt hier, spielt im Sand?
Wer spielt, muss an die Wand,
hat sich beim Spiel die Hand
gründlich verspielt, verbrannt.

Wer stirbt hier, ist gestorben?
Wer stirbt, ist abgeworben.
Wer hier stirbt, unverdorben,
ist ohne Grund gestorben.

(Günter Grass, 1958)

Sabine
Gast
Sabine

Hallo ich bin Jahrgang 1967 und war 1972 sechs Wochen auf Borkum.Ich habe kaum Erinnerung weiß nur noch von einer Suppenkelle und irgendein Matsch zum Essen.Meine Mutter sagt nur immer du warst krank.Ich bin in Behandlung und leide unter PTBS.Inzwischen weiss ich das meine Mutter narzisstisch ist.
Ich möchte mich gerne erinnern kann mir jemand helfen und mir sagen wie man es schafft sein Kind sechs Wochen wehzuschicken?😢

Britta
Gast
Britta

Hallo Sabine, ich bin Jahrgang 1964 und mit fünf auf Sylt gewesen. Ich kann mir immer wieder nur die Unwissenheit und Gutgläubigkeit der Eltern vorstellen. Niemals gibst Du Dein Kind wissentlich so einer Folter preis.

Sabine
Gast
Sabine

Liebe Britta,ich fasse mich kurz.Ich bin ein Scheidungskind und war (5)völlig fertig als mein Papa nicht mehr da war.2016 mit 49 Jahren brach ich zusammen und in meiner Therapie erinnerte ich mich an vieles.War der Störenfried in der Familie.Meine Mutter Narzisstin Geschwister halten zur Mutter Liebesentzug und Gehorsamkeit trotz Ehemann und drei Kinder.Ich wusste das ich 1973 sechs Wochen auf Borkum war aber nicht warum.Meine Mutter spricht nicht darüber und ich bin seitdem ein ängstlicher Mensch gewesen.Jetzt nehme ich Antidepressiva wegen Panikstörung und Posttraumatische Belastungsstörung Panikattacken. Ich forsche nach und bin auf diese Seite gestoßen. Ich kann mich wie gesagt… Weiterlesen »

Dr. Hans Ulrich Gresch
Gast
Dr. Hans Ulrich Gresch

In den sechziger Jahren war ich in einem der hier thematisierten Heime. Es befand sich in St. Peter-Ording. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hieß es: Kindererholungsheim Ehlers oder Ehlert. Es war eine Institution, in der die Insassen zweifellos einer Gehirnwäsche unterzogen wurden. Wir sollten zum Kadavergehorsam dressiert und menschlich gebrochen werden. Aus vielen Schilderungen entnehme ich, dass es sich hier um ein Massenphänomen handelte. Die Berichte verraten überdies, dass überall vergleichbare Gehirnwäschemethoden angewendet wurden. Meine Frage also: Wer kann eine solches bundesweites Projekt über Jahrzehnte decken und der öffentlichen Debatte entziehen? Wer hat ein Interesse daran, bereits in früher… Weiterlesen »

Brigitte Marx geb. Vierschilling
Gast
Brigitte Marx geb. Vierschilling

Sehr geehrter Herr Dr. Gresch,
vielen Dank für Ihre sehr klaren Worte. Sie sprechen mir aus der Seele.
Viele Grüße B. Marx

darti
Gast
darti

Sehr geehrter Herr Gresch, ihre Fragen zerhämmern auch mir seit Monaten den Kopf. Allerdings teile ich ihre These nicht. Zumindest bis Anfang der 70er Jahre waren die Leiter/innen dieser Heime doch Kinder , die selbst im Geiste des Nationalsozialismus erzogen und vermutlich auch (als Sozialpädagogen) ausgebildet worden waren. Die 68er mit ihren komplett anderen Werten und gesellschaftlichen Vorstellungen müssen für diese Menschen die maximale Bedrohung der gesellschaftlichen Ordnung dargestellt haben. Diesen Trend mußte man stoppen und wieder in´s “Richtige” umkehren. Und wo geht so etwas besser und schneller als bei den Schwächsten der Gesellschaft: den Kindern. Und was bedeuteten schon… Weiterlesen »

Hans Ulrich Gresch
Gast
Hans Ulrich Gresch

Geld hätte man auch ohne solche krassen Methoden verdienen können. Im Übrigen verdient man Geld nur dann, wenn man die Bedürfnisse der Geldgeber befriedigt. Man sollte also darüber nachdenken, welche Auftraggeber an dieser Art der Behandlung von Kinder ein Interesse hatten. Man darf annehmen, dass es sich für sie irgendwie auszahlte. Was mir in diesem Heim widerfuhr, war auch damals schon strafbar oder galt zumindest als moralisch verwerflich. Wären solche Methoden öffentlich diskutiert worden, hätte man die entsprechenden Heime auch in dieser Zeit schließen müssen. Aus meiner Sicht wurden Methoden der Schwarzen Pädagogik angewandt, die keine strammen Nationalsozialisten erzeugen sollten,… Weiterlesen »

Andrea Simonsen
Gast
Andrea Simonsen

Hallo, Ich bin Jahrgang 1959 und war zwischen und war zwischen 1966 und 1969 zusammen mit meinem jüngeren Bruder ( noch nicht eingeschult) zur Verschickung in Bad Ripoldsau, Haus Hohenhaus?. Ich hätte von meiner Mutter die Verantwortung für meinen kleinen Bruder übertragen bekommen. Meiner Mutter wurde versichert, dass wir Geschwister zusammen in eine Gruppe kommen.Wir fuhren mit dem Zug. Am Bahnhof wurden wir von einer uns begleitenden Frau in Empfang genommen. Mein Bruder war sehr ängstlich, ich freudig und neugierig. Ich betrachtete es als Ferien, Urlaub hatten wir uns bis dahin nicht leisten können. Als erstes im Heim angekommen, wurden… Weiterlesen »

Gabriele Kiefer
Gast
Gabriele Kiefer

Hallo, Ich bin Jahrgang 1956 und bin Anfang/Mitte der 60er Jahre nach Pelzerhaken in Schleswig Holstein verschickt worden. Wir waren Kinder von Arbeitern aus den Stahlwerken Salzgitter AG und wohl auch noch andere Kinder. Bis heute denke ich mit Grauen an die Zeit zurück. Wir mussten einem Mädchen mit sehr langem Haar die Haare kämmen und zu Zöpfen Flechten. Sie hatte Läuse, jeden Morgen wurden wir dazu gezwungen, am Ende hatten wir anderen Läuse. Ich kam Krank, mit zerfressen Ohrläppchen und dem Kopf voller Läuse zurück gekommen, völlig verstört. Stundenlanges eingesperrt sein auf dem Klo, bei den kleinsten Widerreden, Päckchen… Weiterlesen »

Berit Gerwin-Heiß
Gast
Berit Gerwin-Heiß

Hallo, ich bin Berit ( geb.1961) und war 1966 im Kurheim der Stadt Münster auf Juist. Dort herrschten die Clemensschwestern. Meine Geschichte kommt später. Wer war noch in dem Haus auf Juist ?

Oliver Degen
Gast
Oliver Degen

Auch 61 geboren und mit 6 oder 7 Jahren auf Juist. Wie das Heim hieß, weiß ich nicht mehr. Allzu viele dürfte es nicht gegeben haben, einen rötlichen Backsteinbau erinnere ich ungefähr…

Lia
Gast
Lia

Hallo, ich bin 1967 geboren und wurde im Alter von 5 Jahren von München nach Langeog für 5 Wochen allein verschickt. Ich litt sehr lange Zeit unter Verlassungsängsten und mein Urvertrauen war komplett weg. Ich dachte , ich hätte meine Familie, meine zwei Schwestern, meine Mutter und meinen Vater für immer verloren. Ich hatte unsagbares Heimweh. Wir mussten vor dem regulären Essen immer Puddingsuppe essen, wir wurden regelrecht gemästet. Als ich zurück kam am Bahnhof, erkannte mich meine eigene Mutter nicht mehr und lief an mir vorbei. Vieles habe ich stark verdrängt. Ich habe noch die Postkarten, die meine Mutter… Weiterlesen »

Manfred
Gast
Manfred

Hallo Lia, Du kannst Dich gerne an die Vernetzungsgruppe Langeoog wenden. Wir haben schon ein paar Infos zusammengetragen. Email-Adresse siehe oben unter Langeoog. Viele Grüße.

angelika wenzel
Gast
angelika wenzel

hallo, ich suche menschen, die 1964 in agra (tessin) im olga-burchhard-heim waren, habe damals im main-taunus-kreis gewohnt und die kur lief wahrscheinlich über das gesundheitsamt, was in ffm/höchst war, wer war damals dabei? freue mich über jeden hinweis

Judith
Gast
Judith

Hallo Angelika, ich war ebenfalls in Agra, kann mich allerdings nicht mehr erinnern, ob es 1964 oder 1965 war.

angelika wenzel
Gast
angelika wenzel

liebe judith, schade, daß du es nicht mehr genau weißt, wann du dort warst, hätte mich gefreut, wenn wir zur gleichen zeit dagewesen wären, bei mir war es über ostern 64, es war ein jahr vor meiner einschulung, leider habe ich keinerlei namen von den betreuern in erinnerung, du vielleicht? aus welchem bundesland wurdest du verschickt? ich bin auch auf der facebook seite, vielleicht könnten wir uns ja dort weiter austauschen, liebe grüße angie

Jürgen
Gast
Jürgen

Hallo, ich war im Jahr 1964 im Kindererholungsheim Jagdhaus in Bruckfelden bei 88699 Frickingen, habe allerdings keine Erinnerungen mehr daran. Gibt es Zeitzeugen, die positives bzw. negatives berichten können?

Rüdiger
Gast
Rüdiger

Hallo miteinander, ich bin Jahrgang 1959 und habe in den 1960er Jahren in Wiesbaden gewohnt. In den Jahren 1965-1969 habe ich die Blücherschule in Wiesbaden besucht (Klassenlehrer Herr Schmitt). Auch ich hatte das “Vergnügen”, an einer Kindererholungsmaßnahme teilzunehmen. Leider kann ich mich an Details der “Erholung” nicht erinnern. Es muss irgendwann in den vorgenannten Jahren gewesen sein, der Ort des Schreckens war irgendwo im Schwarzwald (meine ich jedenfalls), die Einrichtung wurde von einer Frau geleitet. Bei der Heimfahrt waren unter anderem zwei Jungs (Brüder?) aus Wiesbaden-Erbenheim dabei und außerdem einige Jungs, die nach Berlin zurück fuhren. Die Vorgenannten waren in… Weiterlesen »

Hans Ulrich Gresch
Gast
Hans Ulrich Gresch

Gibt es eigentlich Statistiken zu Trübungen des Erinnerungsvermögens bei Betroffenen, die über das Maß hinausgehen, das üblicherweise dem Verstreichen der Zeit und altersbedingten Einschränkungen geschuldet ist? Auch ich kann mich an Erfahrungen aus meiner Zeit im Kindererholungsheim in St. Peter-Ording bei weitem nicht so gut erinnern wie an viele andere Episoden aus dem gleichen Zeitraum.

uta sarfert
Gast
uta sarfert

Hei, ich war drei mal im Kinderheim: zwei mal im Jahr 67 und 68 an der Nordsee auf der Insel Föhr im Marienhof und 72 auf Amrum im Lenzheim. 1967 war ich 5 Jahre alt. Ich erinnere mich an kleine Holzhäuser zu denen man zum Essen ging. Gehasst habe ich die Milchsuppe. Hinter meinem Platz stand eine grosse Pflanze, in die ich die Suppe so dann und wann schüttete und dann Erde drüber strich. Ich habe noch Jahre danach davon geträumt, dass das aufkommt und ich die Suppe nachessen muss. Ansonsten irgendwie viel Einsamkeit und Angst vor einem Mädchen namens… Weiterlesen »

Thilo Eckoldt
Gast
Thilo Eckoldt

Ich war 1962 für ein Jahr (Grund: Asthma) im Kinderheim Bergwald in Lenzerheide (Schweiz), So weit ich mich erinnern kann, war ich der einzige Deutsche , die anderen Kinder waren alle aus der Schweiz. Vielleicht finde ich auf diesem Wege trotzdem jemand, der in diesem Heim war. Meine Erlebnisse decken sich weitgehend mit den vielen anderen Erfahrungsberichten.

A. Suermann
Gast
A. Suermann

Darf ich hier schreiben, wenn ich Geschichten von meinem bereits verstorbenen Vater kenne? Er muss Anfang bis Mitte der 60er in einer “Kur” gewesen sein. Dort durften die Kinder nicht trinken, damit sie nicht ins Bett machen. Es gab pro Tag 3 Mahlzeiten, dazu je 1 Glas Wasser. Beim Zähneputzen und Waschen wurde darauf geachtet, dass kein Kind Wasser trinkt. Meine Oma erzählte, dass der erste Satz der Kinder auf dem Bahnhof beim Abholen war “Mama, ich hab solchen Durst!” Die Kur war über Ostern. Die Kinder bekamen Süßigkeitenpakete mit in die Koffer. Die Süßigkeiten wurden vom Personal des Kurheims… Weiterlesen »

Christine
Gast
Christine

Ich war im Herbst 1971 als 8-jährige im Kinderheim Möwenhof auf Amrum. Die “Tante” unserer Gruppe hieß Signe Pott. Bis heute dachte ich, ich habe den “Erholungs”aufenthalt bei der Kinder”kur” als Einzige als grausam empfunden. Es ist so schockierend…

Saskia Breul
Gast
Saskia Breul

Hallo Christine,
bitte kontaktier mich mal! Ich habe ein paar Fragen und vielleicht kennst Du mich von damals ☺️

Peter K.
Gast
Peter K.

Hallo, ich heiße Peter, geboren 1961, und hier ist nochmal gekürzt meine Geschichte von der Seite “Zeugnis ablegen” mit einem Nachtrag. Ich wurde wegen Asthma und Neurodermitis 4x verschickt. Das erste Mal mit knapp 2 Jahren von Juni – September 1963 auf den Kniebis im Schwarzwald. Meinen 2. Geburtstag “feierte” ich nicht mit meiner Familie. Weitere Stationen waren März – Mai 1965 (Kniebis), April – Mai 1968 (Luisenheim, Bad Dürrheim), November – Dezember 1970 (Kindersanatorium in Königsfeld). Alle Orte liegen im Schwarzwald und ich komme aus dem Schwarzwald. Ich habe keine bewussten Erinnerungen an Schläge, Essen von Erbrochenem, Bettnässen oder… Weiterlesen »

Rainer Pörzgen
Gast
Rainer Pörzgen

Ich kann meine Anfrage von vorgestern etwas konkretisieren: Es handelt sich um das Kinderkurheim Dr. Ewald in Wüsternsachsen in der Rhön.
Ich habe im Internet eine Ansichtskarte mit dem Foto des Heims gefunden:
https://www.akpool.de/ansichtskarten/112745-ansichtskarte-postkarte-wuestensachsen-ehrenberg-kinderkurheim-dr-ewald

Wolfgang Bubner
Gast
Wolfgang Bubner

Wurde dieses Heim von einer Frau geleitet und gab es in dem Gebäude im unteren Geschoss eine kleine Turnhalle in der man sogar mal zwangsweise schlafen mußte, wenn man ab und zu zuviel geredet hatte ? Ich war im Januar 1959 für 6 Wochen in einem Heim in der Röhn, und ich meine der Ort war dieses Wüstenhagen. Im Moment kommen viel unschöne Dinge wieder hoch von diesesn schlimmen 6 Wochen.

Rainer Pörzgen
Gast
Rainer Pörzgen

Ob das Heim von einer Frau geleitet wurde, weiß ich nicht mehr, das mag zudem 1959 auch schon anders gewesen sein als 1956. Eine kleine Turnhalle gab es wohl; wir mussten aber nicht dort zur Strafe schlafen, sondern wurden in den dunklen Keller gesperrt, wenn wir im Schlafraum geredet hatten.
Ich verlinke hier eine zweite Postkarte mit Innenansichten, vielleicht erkennst Du die Turnhalle wieder oder den Schlafraum oder den Waschraum:
http://www.ansichtskarten-center.de/wuestensachsen/wuestensachsen-wuestensachsen-kinderkurheim-x-1964-wuestensachsen

doris
Gast
doris

8.12.19-12.12.19 Ein herzliches Hallo an alle, die den Mut haben, sich hier zu zeigen Auch ich, 1955/56, damals 4+5 Jahre alt, heute 68 Jahre habe mich mein Leben lang mit dieser „Kur“ beschäftigen müssen. Report Mainz hat sie mir wieder vor Augen geführt und so bin ich auf diese Seite geraten. „Schloss“ Friedenweiler, einer Kinderheilstätte im Schwarzwald unter Leitung des Monsignore Klotz mit Nonnen unter dem Dach der Caritas der Erzdiözese Freiburg. Zur gleichen Zeit hielten sich ca. 500 Kinder dort auf und insgesamt haben diese „Kuren“ ca. 30000 Kinder „genossen“ Ich bin Sozialpädagogin, psychoanalytische Kunsttherapeutin u. Traumatherapeutin. Diese Qualifikationen… Weiterlesen »

TiBi
Gast
TiBi

Kurz ein anderes Thema, aber ich denke, das sollte man gerade bei Recherchen unter Zuhilfenahmen von Suchmaschinen im Netz wissen und evtl. beachten:
Wusstet ihr schon, dass alle Internet-Server und Suchmaschinen, die in den USA stehen, nach der dortigen Gesetzeslage, dem Patriot Act, verpflichtet sind, den Geheimdiensten alles offenzulegen? Dagegen hilft es auch nicht, wenn die dortigen Server und Suchmaschinen nichts speichern: es reicht, wenn der Geheimdienst am Internet-Zugangspunkt alles mitliest und speichert. Sämtliche MetaGer-Server stehen ausschließlich in Deutschland.
https://metager.de/index.php/tips

Rainer Pörzgen
Gast
Rainer Pörzgen

Gibt es hier Personen, die wie ich in den 1950er Jahren nach Wüstensachsen in der Rhön verschickt worden sind?

Karin Diestel
Gast
Karin Diestel

Ich war als 6jähriges Kind in Bad Sachsa, weil mich die Schulärztin für zu zart und dünn für die Schule hielt. Es waren grausame sechs Wochen, die ich erleben musste. Nach und nach kommen die Erinnerungen zurück, bzw werden meine Erinnerungen bestätigt. Meine Eltern glaubten mir damals nicht, hielten meine Schilderung für Fantasie. Ich habe nie wieder meine Eltern mit Mutti oder Vati angesprochen, nie wieder die Bezeichnungen benutzt. Erst jetzt weiß ich, daß Essen des Erbrochenen, das Toilettenverbot, das stundenlange Stehen, barfuß und im Nachthemd, auf dem kalten Flur, war real. Heute bin ich 68 Jahre alt, vieles aus… Weiterlesen »

Claudia Sabine N.
Gast

Ich heisse Claudia Sabine N. und wohne seit 40 Jahre in den Niederlanden. Wirklich ganz durch Zufall – ich ‚zappte‘ abends auf den deutschen Sendern‘ – hörte einer Frau zu, die von ihrer Verschickungszeit erzählte. Das Programm widmete sich dem Kongress „Das Elend der Verschickungskinder“ vom 21.-24.11.19 auf Sylt. Bei den Worten ‚zu dünn‘, zwanghaft essen müssen, Haferbrei, Kontrollgängen der Tanten und gemeinsames Duschen drückte ich auf ‚aus‘. Ich wollte dies anfangs nicht hören. Neugierig war ich schon. Ob ich wollte oder nicht: auch ich bin ein Verschickungskind. Stempel mag ich nicht. Es besagt aber genau das, was ich auch… Weiterlesen »

Exner, Christoph
Gast
Exner, Christoph

Ich war 1966 mit 9 Jahren 6 Wochen zur “Erholung” im “Jagdhaus Dr. Staeckel” in St. Goarshausen. Habe dort alles, was schon beschrieben wurde, selbst erlebt bzw. bei anderen Kindern mit angesehen z. B. Toilettenverbot, Essenszwang, Erbrochenes essen, Schläge, Erniedrigung, militärischer Umgangston, Postzensur usw. Wer war noch in diesem Terrorhaus?

http://www.ansichtskarten-center.de/rhein-lahn-kreis-lkr-weitere/weisel-st-goarshausen-kindererholungsheim-jagdhaus-dr-staeckel-fliegera

Birgit Saager
Gast
Birgit Saager

Hallo Christoph, ich war 1974 für 6 Wochen dort; damals war ich 8 Jahre alt.
Einige Dinge sind mir auch noch dauerhaft im Gedächtnis, manches muss ich verdrängt haben.
Die von dir verlinkte Postkarte hatte meine Mutter noch bis vor 2 Jahren in ihrer Briefesammlung…
Birgit

Gabriele Bodesohn
Gast
Gabriele Bodesohn

Bisher konnte ich noch nichts über das Heim in Wangerooge finden. Hierzu gab es vor drei Tagen wohl einen regionalen Artikel. War jemand im Haus Meeresstern in den 60er Jahren der entsprechende Erfahrungen gemacht hat?

Heide Wruck
Gast
Heide Wruck

Heide Wruck Kinderkurheim Sinnershausen bei Hümpfershausen in der Nähe von Meinungen, damals in der DDR Mein Name ist Heide, geb. 1952, und ich kam etwa 1960/61 in oben genanntes Kurheim, zusammen mit meinem 1 Jahr jüngeren Bruder. Wir wurden auch getrennt und kamen in verschiedene Gruppen. Wir waren beide sehr dünn und sollten zunehmen. Die ganze Atmosphäre gefiel mir nicht, wir wurden schikaniert und zum Essen gezwungen. Frühs standen wir in einer Schlange, um uns vom Direktor des Heimes persönlich den Löffel mit Lebertran pur in den Mund schieben zu lassen. Davor hatte jeder das Grausen. Ich konnte nicht essen,… Weiterlesen »

Ela
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Ela

Hallo zusammen, nie hätte ich gedacht, dass es vielen anderen wie mir erging. Mit 6 Jahren wurde ich im Januar oder Februar 1964 zusammen mit meinem erst vierjährigen Bruder angeblich zur Erholung nach Keuchhusten für sechs Wochen über Caritas nach Bad Soden geschickt. Die traumatischen Ereignisse dort haben mein Leben bis heute nachhaltig beeinflusst. Ganz besonders eine “Tante” Edelgard brannte sich in mein Gedächtnis ein. Mein Bruder hat alles verdrängt, behauptet, er könne sich an nichts erinnern. In der Familie wurde nur darüber gesprochen, dass von den Eltern geschicktes Geld in diesem Heim “verschwand” und wir zu Bettnässern geworden waren.… Weiterlesen »

Patrick
Gast
Patrick

Hallo nochmal, ich bin gerade bei der Suche für Bad Rothenfelde auf einen ganzen Stapel Beiträgen und Ansichtskarten von Kinderkurheimen gestoßen (letztere werden z.B. bei Ebay angeboten), in einem Artikel war sogar von 60, in Worten sechzig (!!!) Häusern die Rede – demnach muss Bad Rothenfelde nur aus Verschickungshäusern bestanden haben. Ich trage derzeit Artikel und Bilder fleißig zusammen und bemühe mich mit einer Auswertung. Immer mehr kommt bei der Recherche zum Vorschein, dass sich NS-Tradition in vielen Heimen fortgesetzt hat und früheres Personal – auch in leitenden Funktionen – an vielen Schaltstellen einfach weiterbeschäftigt wurde. Untermauert wird dies von… Weiterlesen »

Brigitte Marx geb. Vierschilling
Gast
Brigitte Marx geb. Vierschilling

Hallo Patrick, ich gebe dir eine E-Mail Adresse. Ich hatte vor 2 1/2 Jahren sehr intensiven E-Mail Kontakt mit Herrn Lange-Mensing. Du findest ihn auch im Internet. Er wohnt in Bad Rothenfelde und hat schon viel Aufklärungsarbeit in diesen Bereichen, für Bad Rothenfelde gemacht. D. Lange Mensing Ich hatte ihn auch zu dem Kongress eine Mail gesendet, weiß jedoch nicht ob er da war, weil ich selber kurzfristig die Reise absagen musste. Falls du irgendetwas über das DRK Kinderheim in Bad Iburg findest, wäre ich dir sehr dankbar, wenn du mir diese Informationen zukommen lassen würdest. Dort war ich im… Weiterlesen »

Thomas Harmsen, Prof. Dr.
Gast
Thomas Harmsen, Prof. Dr.

Lieber Patrick,

ich bin einer der Forscher (und selbst Verschickungskind)und sammle alle Materialien. wäre wunderbar, wenn ich diese in Kopie bekommen könnte. Werde sicherlich auch noch mal im Landesaechiv in den Akten recherieren
th.harmsen@ostfalia.de

Patrick
Gast
Patrick

Hallo liebe alle, 😉 von den genannten Heimen finde bisher ich leider auch nur noch die Namen oder vereinzelte Postkarten. Von Bad Iburg nicht einmal das. Dafür fand ich in der NOZ wieder einen Beitrag eines Verschickungskindes zu einem DRK-Säuglingsheim in Bad Rothenfelde von 2014: https://www.noz.de/lokales/bad-rothenfelde/artikel/439978/recherchen-zum-drk-sauglingsheim-in-bad-rothenfelde Vielleicht war es das selbe Heim? Oder hatte das DRK in unmittelbarer Ortsnachbarschaft mehrere Heime? Zu Bad Rothenfelde suche ich weiter und kann die Zeitzeugenberichte auch gerne verlinken. Die anderen Heime in meiner Übersicht habe ich bisher nur durch die angebotenen alten Ansichtskarten bei ebay zusammengestellt. Zu diesen habe ich bis jetzt auch noch… Weiterlesen »

Patrick
Gast
Patrick

…. und in dem NOZ-Artikel tauch auch der Name Dirk Lange-Mensing auf…. so schließt sich der Kreis… 😉 – jedenfalls nochmals vielen Dank für den Tipp!

Tom Harmsen
Gast
Tom Harmsen

Hallo Patrick

schick uns als Forschenden und Betroffenenden doch bitte deien Unterlagen .. wir sammeln alles für die Erforschung unserer Schicksale

th.harmsen@ostfalia.de

Regina
Gast
Regina

Ich komme aus Bremen (geboren 1963) und bin mit 5 Jahren für 6 Wochen in eine Kurklinik in den Schwarzwald verschickt worden. Wir sind damals mit dem Zug dorthin gefahren. Ich habe leider keine Ahnung, wo genau diese Klinik war und wie sie hieß. Genau das würde ich aber sehr gerne erfahren. Ich habe die Gefühle zu all den schrecklichen Erlebnissen dort so stark abgekoppelt, dass mir bis vor kurzem gar nicht bewusst war, wie stark sie mich beeinträchtigen, mein ganzes Leben beeinflussten und traumatisierten. Könnte mir jemand sagen, in welche Heime im Schwarzwald zu der Zeit Kinder verfrachtet wurden… Weiterlesen »

Brigitte Marx geb. Vierschilling
Gast
Brigitte Marx geb. Vierschilling

Hallo Regina,
schreibe mir doch mal eine Mail, vielleicht können wir uns ja näher austauschen. Ich wohne auch in Bremen und bin Jahrgang 1963. Allerdings war ich 1970 in Bad Iburg, im DRK Kinderheim. Ich suche Personen die dort waren und habe vor 5Tagen s.u. geschrieben. Oder du meldest dich bei den Regionalgruppen.
L. G. Brigitte

doris
Gast
doris

Es gab z.B. das “Schloß” Friedenweiler

H.-Werner
Gast
H.-Werner

hallo Regina, mir geht es ähnlich wie dir, auch ich bin von damals für mein Leben geprägt worden. Ich war in St Georgen im Schwarzwald in einem Kurheim. Ich bin Geburtsjahr 1962 und war 1969 da.

Peter K.
Gast
Peter K.

Hallo Regina,

aus eigener Erfahrung kenne ich folgende Heime im Schwarzwald: Kindersanatorium Kniebis (1963 und 1965), Luisenheim in Bad Dürrheim (1968) und das Kindersanatorium in Königsfeld (1970). Nach Königsfeld bin ich mit dem Zug gefahren und Königsfeld hatte damals einen Bahnhof. Bad Dürrheim hatte 1968 keinen Bahnhof mehr.

Liebe Grüße

Peter

Thomas
Gast
Thomas

Hallo Regina,

fürleicht war es ja die Kinderheilstätte Stieg. Bei Google findest Du einige Postkarten und Bilder des Hauses, Es ist auc gelistet als Heim was es auch einmal war…

Viel Erfolg

Thomas

Antje
Gast
Antje

Hallo, guck doch mal unter landesarchiv-bw.de., da sind die Heime aufgelistet, inkl. Heimträger etc. Vielleicht bringt dich das ein Stück weiter

Paul Mudder
Gast
Paul Mudder

Es gab bei Meinerzhagen Sauerland, ein Kinderheim der AWO in Bad Schürfelde. Wer war dort um 1956 oder 57

Conni
Gast
Conni

Das erste Mal war ich als 6-jährige Ostern 1967 in Lenggries/Oberbayern im Sankt-Georgi-Haus. Die “Tante” hieß Heidrun. Das zweite Heim war das ADS-Heim in Rantum auf Sylt. Für mich “zuständig” war “Fräulein” Margrit thor Straten. Dort war ich Ostern 1968. Die dritte “Kur”-Erfahrung durfte ich im August/September 1971 in Freudenstadt/Schwarzwald im Oberlinhaus machen, mit “Tante” Dorothea Raux. Das vierte und zum Glück letzte Mal war ich im Sommer 1975 in Mittenwald im “Haus am Schmalensee”. An Namen von “Tanten” oder des Heimleiters kann ich mich nicht erinnern, sehr wohl aber an drei “appetitanregende Vitaminspritzen”, die mir gegen den Willen meiner… Weiterlesen »

barbara Hengen
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barbara Hengen

Ich war so jung, dass ich mich nur sehr schemenhaft erinnere. Suche Menschen, die auch in Dausenau (?) waren. Ichbewusstsein nur, es war schrecklich 😢

Monika Wagner
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Monika Wagner

Hallo. im Jahr 1962 im November/Dezember waren mein Bruder – damals fast 11 Jahre und ich – damals 7 Jahre alt für 6 Wochen in der Schweiz im Heim Jura Rosaly in 1338 Ballaigues. 1000 Kilometer von zu Hause entfernt und dann dieses grausame Heim mit den gehässigen Tanten. Gleich bei der Ankunft dort wurden uns die Süßigkeiten und Kekse genommen und uns gesagt wir würden sie wieder bekommen- aber das war nicht der Fall. Die haben die selbst verdrückt. Mir wurde auch ein Paar Schuhe weg genommen, damit ein anderes Mädchen sie tragen konnte. Man hatte damals doch selbst… Weiterlesen »

Renate B
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Renate B

1974 im Alter von 5 Jahren war ich zur Kur im Kinderheim auf Norderney. Eigentlich sollte ich 6 Wochen fortbleiben, es wurden elf! Meine Eltern waren zweimal dort , ohne mich sehen zu dürfen . Nur durch heftige Auseinandersetzungen meines Vaters mit den Ärzten konnte ich dann nach hause. Bei einem langen Spaziergang ca. 3 std musste ich zur Toilette , es wurde ignoriert und ich machte in die Hose was mir sehr peinlich war. Wurde mit eiskalten Wasser abgespritzt und einer harten Wurzelbürste abgeschrubbt, was sehr schmerzhaft war. Danach bin ich in einem dunklen Speicher eingesperrt worden. Musste eiskalten… Weiterlesen »

Manuela
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Manuela

Jahrgang 1954, ich war in den späten 50er Jahren in einem Kinderverschickungsheim mit Nonnen irgendwo in der Nähe vom Tegernsee. Ich war noch nicht in der Schule. Als ich ankam, erlebte ich im großen Eßsaal, wie die Kinder “Hosenscheißer, Hosenscheißer” schrien, weil ein Junge sich vor Angst in die Hosen gemacht hatte. Vor lauter Heimweh konnte ich nicht essen, unter dem Tisch wurde ständig Essen verschoben zu den kleineren Kindern, das die Älteren nicht essen mochten (Karamellpuddings). Alles mußte aufgegessen werden, und wenn nicht, gab es Strafessen in einem Kleinkindersaal mit schreienden Kleinkindern, und zwar nur Weißbrot. Ich konnte fast… Weiterlesen »

Kerstin
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Kerstin

Ich bin Jahrgang 1962 und war insgesamt 2-mal auf Verschickung. Das erste Mal mit 4.5 (1967) in der Lüneburger Heide -Egestorf- das zweite Mal mit 6.5 (1969) an der Ostsee, Haffkrug, ich weiß den Namen nicht mehr, anhand der Bilder im Internet dürfte es aber Haus Marion gewesen sein. Wo fange ich an? Seit Jahren habe ich immer wieder “Bilder im Kopf”, die ich ebenso lange beharrlich weg schob und verdrängte. Ich erinnere mich an die Busfahrt zur Verschickung (es war der zweite Aufenthalt) ich hatte von meinen Eltern Bonbons und Leckereien mitbekommen, das waren meine “Schätze”. Ich bewahrte sie… Weiterlesen »

Michael Rau
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Michael Rau

Ich heiße Michael und bin Jahrgang 1963. Seit der Geburt leide ich an endogenem Ekzem, was sich in offenen Wunden an vielen Körperstellen, vor allem an Gelenken zeigte. Im Alter von 6 Jahren wurde ich alleine zur Kur nach Norderney geschickt. Ich weiß nicht, wielange ich dort war, allerdings bin ich über Weihnachten dort gewesen und 1 Jahr später eingeschult worden… Also muss ich wohl länger dort gewesen sein. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, fallen mir Dinge ein wie nackt Schlange stehen vor dem Behandlungszimmer zum eincremen, abends wurde ich mit Plastikbandagen an den Armen angebunden ans Bett gefesselt,… Weiterlesen »

Renate B.
Gast
Renate B.

Hallo Michael
Wo ich das lese kommen mir immer mehr Bilder vor Augen. Mein Gott was haben die mit uns gemacht! Diese Erfahrung hab ich auch gemacht ! Ich Denke wir waren im gleichen Heim?!

Michael Rau
Gast
Michael Rau

es gibt soviel ich weiß dort auf Norderney nur eine Hautklinik – also gut möglich…

Wolfgang Wallroth
Gast
Wolfgang Wallroth

Habe leider meinen ersten Eintrag aus Versehen zurückgezogen. Ich bin Jahrgang 1949 und war 1958 oder 1959 für 6 Wochen in einem Heim in Todtmoos Mädle (Schwarzwald). Ich mußte eine Haferschleimsuppe, die ich mehrmals erbrach, mit dem Erbrochenen immer wieder essen, bis der Teller leer war. Ich war stark kurzsichtig und meine Brille ging in der ersten Woche kaputt. Weder dieser Heimleiter noch irgendjemand von den „Tanten“ kam auf die Idee sie reparieren zu lassen. Wer fehlsichtig ist wird wissen, welche Beeinträchtigung das die restlichen Wochen war. Eine Dusche war für mich vollkommen unbekannt. Als ich darunter Atemnot bekam, hat… Weiterlesen »

Dorothea Siegert
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Dorothea Siegert

Auch in den neuen Bundesländern gab es Kinderkurheime, die sich ähnlicher Methoden in etwas abgeschwächter Form bedienten. Ich lebte damals in Sachsen-Anhalt. Nach zweimaliger Scharlacherkrankung mit 6 Jahren und schlimmen Folgen durch Penicillien-Behandlung wurde ich einmal mit 6 Jahren (1956) und 8 Jahren (1958) zur Kur geschickt. Letztere erfolgte ins Kinderkurheim nach Schöneck im Vogtland. Vorgänge wie Essenszwang, Bestrafungen wegen “Ungehorsam”, “Wettbewerbe” zwischen zwei Schlafsälen, wer am leisesten ist, Postkontrolle, Betreuer, die wahrscheinlich mal Gruppenführer beim BDM waren, Appelle, stehen mir bei dem Beitrag der ARD “Report Mainz” vom 03.12.2019 erneut vor Augen. Das war keine Erholung, sondern eine traumatische… Weiterlesen »

Julia
Gast
Julia

Hallo, ich war auch in Schöneck und stehe noch ganz am Anfang meiner Recherche . Ich muss vermutlich 5 gewesen sein als ich dort war.

Gern tausche ich mich mit anderen aus Schöneck aus..

Liebe Grüße

Brigitte
Gast
Brigitte

Ich bin Jahrgang 1949. meine Eltern waren Flüchtlinge aus Ostpreußen , wir lebten in einem Flüchtlingslager in Neustadt am Rübenberge . 1955 im April wurde ich eingeschult und gleich im Juli für 6 Wochen zur Kur in den Harz nach clausthal zellerfeld geschickt. Das Haus hiess nach meiner Erinnerung Pforzlust oder forstlust. Für mich sollte es, weil ich so dünn war, 18 kg bei der Einschulung, eine erholungskur werden. Ich habe daran nur noch schreckliche Erinnerungen, die mich mein Leben lang begleiten: eine ausgeprägte Reisekrankheit, die so weit führte, dass ich an keinem geöffneten Bus vorbeigehen konnte, ohne dass mir… Weiterlesen »

Brigitte
Gast
Brigitte

eine Ergänzung zu meinen Erfahrungen Ich habe mich jetzt daran erinnert, dass ich mit 17 Jahren, also 1966 als Betreuerin einer Kinderfreibetrag in Westerbork in Holland war. Der Veranstalter war die innere Mission . Wir wurden ein Wochenende in der Nähe von Bielefeld geschult( an die Inhalte kann ich mich nicht mehr erinnern) Und dann hatten wir die Verantwortung für 12- 14 kleine Kinder von 4 Jahren Aufwärts. Die Kinder kamen aus sehr desolaten Verhältnissen und kannten z. T. Noch nicht einmal Gemüse . Die Leitung hatte eine Pfarrerin . Alles war sehr primitiv, eine Baracke mit Badewannen und duschen… Weiterlesen »

Wulf
Gast
Wulf

Ich war im Alter von 5 gemeinsam mit meinem Bruder der ein Jahr jünger war 1968 auf Amrum. Welches Heim es war weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich nicht mehr an allzuviel, was hängen geblieben ist, war vor allem der harte Weg zu lernen, was eine Woche ist. Ich wusste wir waren für 6 Wochen ins Heim gefahren und freute mich am Tag nach der Ankunft, dass es nur noch 5 Wochen sind. Meine offen geteilte Freude darüber wich nach der Aufklärung einer totalen Entgeisterung, die noch Tage anhielt. Ich würde das unter Elternversagen einordnen. Insgesamt im Rückblick würde… Weiterlesen »

Klaus
Gast
Klaus

Ich bin Jahrgang 1959 und wurde im März/April 1964, also mit 4 Jahren, zur Kur nach Borkum verschickt. Warum ich dahin geschickt wurde, weiß ich nicht. Meine Eltern haben es mir bis zuletzt nicht verraten. Nur Andeutungen, dass es sein musste usw. Ich habe kaum noch Erinnerungen an diese Wochen. Ich kenne weder den Namen der Einrichtung, noch den irgend eines der Betreuer bzw. Betreuerinnen. Ich weiß noch, dass morgens noch im Bett mein Oberkörper mit Meerwasser abgerieben wurde. Nachts habe ich wohl regelmäßig eingenässt. Das wurde auch meinen Eltern geschrieben. Ich kann mich noch erinnern, dass ich in einer… Weiterlesen »

Silke
Gast
Silke

Hallo Klaus, hast du gesehen, dass wir für Borkum auch eine Gruppe gebildet haben?

Iris
Gast
Iris

Hallo Klaus
in diesem Haus war ich auch im Jahr 1972.
Es hieß Concordia. Das mit Meerwasser abreiben ist mir auch noch in Erinnerung geblieben.

Rosa
Gast
Rosa

hab grad im TV die Dokumentation gesehen und wurde dabei echt sentimental…ich (BJ 1962) bin und war ein ‘starkes’ Kind, daher hatte ich den Aufenthalt in Bad Rothenfelde als überstanden abgehakt und schon fast vergessen. Das muss etwa 1969-1971 gewesen sein, und ich glaube es war sehr schlimm, habe aber die Details verdrängt, Ich weiß nur, dass ich kerngesund war, trotzdem musste ich täglich stundenlang stumm um Salinen laufen und nackt in uralte Holzkübel mit brühend heißem, stinkendem Wasser steigen. Briefe wurden zensiert , Angst, Hilflosigkeit und Verzweiflung waberten durch die maroden Gebäue. Zu Hause war es auch nicht schön,… Weiterlesen »

Heike Rupp
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Heike Rupp

Heike
ich war 1979 / 1980 in Salzwedel und suche nach Leuten , die zu dieser Zeit auch dort waren.

Klaus
Gast
Klaus

Hallo , ist jemand im Sommer 1969 in Bad Buchau gewesen .
schöne Grüße Klaus

Klaus
Gast
Klaus

Bad Buchau am Federnsee und das Heim war ein altes Schloss mit Nonnen . Man dürfte nicht auf Toilette gehen …

Silke
Gast
Silke

Hallo, ich war in Bad Buchau. Leider kann ich nicht sagen wann ich dort war. Muss aber wohl Winter gewesen sein so zur Karnevalzeit. Ich kann mich an nicht viel erinnern, war noch vor der Einschulung und ich bin dort krank geworden. Ich weiß nur es war schrecklich.
Schōne Grüße Silke

Sibylle
Gast
Sibylle

Ich war 1969 oder 1970 im Alter von 6 oder 7 Jahren in einem Verschickungsheim im Siebengebirge in NRW. An den genauen Ort kann ich mich nicht mehr erinnern. Vermutlich war es ein kirchlicher Träger.
War jemand von euch auch dort oder hat jemand eine Idee, welches Heim das war?