Vernetzung

Vernetzungsmöglichkeiten: 

Wir haben uns heute, am 4.1.20 auf unserem Vernetzungstreffen in Berlin für folgende Vernetzungs-Struktur entschieden:

1 BUNDESKOORDINATORIN: Siehe hier

16 LANDESKOORDINATOREN Siehe hier 

X HEIMORTVERANTWORTLICHE und HEIM-ANSPRECHPARTNER*INNEN : Siehe hier

1 WISSENSCHAFTLER-VEREIN Siehe hier

HEIMORT-, ORTS- und SELBSTHILFEGRUPPEN können sich in allen Orten, Heimorten, Regionen selbstständig bilden. Sie nennen sich wie sie wollen und bilden Ortsgruppen der „Initiative Verschickungskinder“ sie sollten die Sylter Erklärung anerkennen und sich der Webseite „www.verschickungsheime.de“ verbunden fühlen. Sie können sich den Landeskoordinatoren (LANDESKOORDINATION) zuordnen, sie können auch selbstständig bleiben. Sie können sich auf der Karte: Selbsthilfe und Veranstaltungen eintragen lassen, unter: info@verschickungsheime.de

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Marlies RöschmannInes K.SteffiUte LatendorfReinhard Hauser Letzte Kommentartoren
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Marlies Röschmann
Gast
Marlies Röschmann

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Thomas Harmsen, Ich habe gerade Ihren Kommentar gelesen und auch von Frau Andrea Simonsen. Im Sommer 1959 war ich mit 10 Jahren (hatte dort am 17.7.Geburtstag) 6 Wo. in dem „Posterholungsheim“ im Haus der Gaststätte „Klösterle Hof“, BAD RIPPOLDSAU . Kam nach Hause und war traumatisiert/ Wille gebrochen. Essenzwang, Kontrolle der Post, keine Betreuungt/ Hilfe bei einem Asthmaanfall, “Betreuer“ feierten in der Kneipe; Schäferhund auf Mädchen WC gestorben und … und. Lt. meiner Recherche hat eine Frau Anna Klein von 1952 bis 1959 das „Kinderheim“ betrieben!!!! Gib es diese Dame noch? Wer war im SOMMER… Weiterlesen »

Ines K.
Gast
Ines K.

Hallo an Euch Alle, ich bin Jahrgang 1942, Flüchtlingskind aus Schlesien. 1947-1949 im Kinderheim St. Peter-Ording. In den 1950 er Jahren wurde ich dreimal verschickt: Boffzen/Weserbergland, Grömitz/Ostsee und Willingen/Sauerland. An das Kinderheim in Grömitz habe ich noch die Erinnerung, daß nach dem Zubettgehen absolute Ruhe herrschte. Ich wurde beim Verstoß mit einer Bettnachbarin zu kichern, in den kalten Flur gesetzt ohne Decke! Was mein Leben durch die dreimal sechs Wochen Verschickung besonders beeinflusst hat, ist, daß dies jedes Mal während der Schulzeit geschah, sodaß ich nach den jeweils sechs Wochen erhebliche Lerndefizite hatte, was sehr schwer aufzuholen war. In den… Weiterlesen »

Steffi
Gast
Steffi

Hallo zusammen,
ich war mit 5 Jahren 1974 in Wyk auf Föhr für 6 Wochen im Kinderheim. Es war um die Osterzeit rum. Das Osterpaket meiner Mama hat mich nie erreicht. Ich hatte schreckliches Heimweh und erinnere mich nur noch bruchstückhaft. Ich saß am Abnehmertisch und erinnere mich nur an die beklemmende Stimmung im Schlafsaal und beim Essen….
Es ist mir ein Rätsel, wie man Kindern so etwas antun kann…
Über einen Austausch mit Anderen würde ich mich freuen.
Gibt es eigentlich die Möglichkeit, sich die Räumlichkeiten nochmal anzusehen?
Hier meine Mailadresse: Fuldanixe@gmx.de
Viele Grüße
Steffi

Ute Latendorf
Gast
Ute Latendorf

Hallo, ich war im Kinderheim in Wyk auf Föhr, wohl 1957 oder 1958, als 6- oder 7 Jährige. Es war schlimm für mich, ich hatte Heimweh, obwohl ich es bei meinen Eltern – beide überzeugte Nazis – auch nicht viel besser hatte. Zuhause Schläge, im Kinderheim Strenge und Unfreundlichkeit. Ich musste abends oft im Flur stehen, weil ich geredet hatte, obwohl Nachtzeit war. Ich erinnere ein kleines Mädchen, die nachts weinte und ins Bett machte und morgens kein Frühstück bekam. Meine schönen Erinnerungen sind die Ausflüge ins “Wäldchen” mit dem Bollerwagen, in dem Picknick enthalten war. Die Insel war damals… Weiterlesen »

Reinhard Hauser
Gast

ich war 1957 in Wyk/Föhr im August 1957 für 6 Wochen im Kinderheim (ich glaube, es hieß Südstrand?, bis heute traumatissiert.
ersten 2 Wochen 2kg zugenommen, 2. 2 Wochen +-0, letzte 2 Wochen 2 kg abgenommen

Gert Wölfert
Gast
Gert Wölfert

Ist hier jemand, der 1956-9 im Kinderheim “Jungborn” war, Parkstr., Wyk auf Föhr ?

Gert Wölfert
Gast
Gert Wölfert

Ist hier jemand, der im Kinderheim “Jungborn” war, Wyk auf Föhr, Parkstraße, 1956 bis 1968 ? Gert Wölfert, Wedel b. Hamburg

Petra Roby
Gast
Petra Roby

Ich war mit 5 Jahren für 6 Wochen in Pelzerhaken zur Kinderkur. Es muss 1969 gewesen sein. Ich erinnere mich bruchstückhaft. An eine Fahrt mit dem Zug, meine Verwirrung und Traurigkeit, weil ich meine Eltern nicht mit kamen. Ein Pappschild, wurde mir um den Hals gehängt und eine fremde Frau begleitete uns. Ich weiß nicht wie viele Kinder es waren. Ich glaube nur eine kleine Gruppe. In dem Heim war ein Schlafsaal, in dem mehrere Betten standen. Ein Saal mit einem großen Tisch und ein paar Tischen an der Seite, an denen gegessen wurde. Jeden Morgen gab es Haferflocken mit… Weiterlesen »

Markus Tillmann
Gast
Markus Tillmann

Hallo , ich war 1974 auf der Insel Borkum in Kur . War gerade 6 Jahre alt . Habe nur schlechte Erinnerungen dank der Nonnen die uns Kopfnüsse gaben wenn wir uns die Zähne putzten und nicht den Kopf übers Waschbecken hatten .

Ingrid
Gast
Ingrid

1973 im Sommer wurde ich mit 5 Jahren von der Barmer für 4 Wochen nach Lenggries in das Kindererholungsheim Sankt Georgi Haus verschickt.
Die schlimmste Erfahrung war das Heimweh. Im Kindergarten hatte ich viele Freunde, dort fühlte ich mich mutterseelenallein. Ich erinnere mich an wöchentliche Telefonate mit meiner Mutter, die von einer Betreuerin mitgehört wurden. Ich durfte nur Positives berichten, nicht wie es mir wirklich ging…

Silvia
Gast
Silvia

Ich bin von 1974 und wurde wegen Untergewicht mit 6 Jahren 6 Wochen auf die Insel Amrum geschickt. Gibt es noch jemanden aus der Zeit?

Wolfgang
Gast
Wolfgang

Ich bin Jahrgang 1960 und wurde im Frühjahr 1972 als 11jähriger, zusammen mit meinem 7jährigen Bruder, von Karlsruhe aus für 6 Wochen in ein Kinderheim nach Wyk auf Föhr verschickt. Mein Bruder war durchaus zierlich, ihm tat “Erholung gut”, und weil das kostenlos für meine Eltern war, sollte ich gleich mit, obwohl normal entwickelt. Wir fuhren die ganze Nacht mit dem Zug, und wurden danach getrennt untergebracht, die Jüngsten in einem Pavillon im Gelände. Bei der Ankunft mussten wir alle nackt antreten und wurden abgeduscht, für mich ein fremdartiger und entwürdigender Vorgang. Ich musste heulen (auch wegen Heimwehs und der… Weiterlesen »

Peter
Gast
Peter

Stichwort Borkum; zu den Beitraegen von Sabine, Silke und Klaus. ich habe etliche Erinnerungen an Borkum Concordia Kindererholungsheim. war dort 1981 mit zwoelf Jahren. Silke schrieb von einer Borkumgruppe, die ich noch nicht fand. Danke fuer Eure Reaktion hier.

Sabine
Gast
Sabine

Für Anja H., die 1976 in Marktschellenberg war:
Liebe Anja, wenn du dich weiter austauschen möchtest, melde dich gerne unter schoenaukinder@gmx.de – Es gibt Fotos vom Haus Berchtesgaden in Marktschellenberg mit Infos und Verbindungen nach Schönau und Königssee…

Traute Bohlen-Müller
Gast
Traute Bohlen-Müller

Wer war im Sommer 1965 auch im Haus Holterberg im Teutoburger Wald?

Melanie
Gast
Melanie

Hallo liebe Sandra,

melde dich gerne bei mir. Würde mich freuen. Ich habe ein Buch erworben über das Luisenheim mit Fotos aus der Zeit und einem Bericht.

Hier meine Mailadresse
m_westphal@gmx.de

Melanie
Gast
Melanie

Die “klassischen” 6 Wochen Erholungskur, wurden auch für mich zu einer traurigen Zeit meiner Kindheit und eine gefühlte Ewigkeit. Auf Anraten des Kinderarztes wurde ich nach Bad Dürrheim in das Kindersanatorium Luisenheim geschickt, vom 14. Mai bis 25. Juni 1976. 5 Jahre war ich damals alt als ich anreiste, 6 Jahre als ich endlich wieder nach Hause durfte. Zugegebenermaßen war ich vorher recht häufig erkältet und durfte daher auch die ersten Wochen nicht mit in das Hallenbad im Kindersanatorium. Was meine Vormittag sehr einsam machte. Meine Mutter erzählte neulich wie überrumpelt und geschockt sie war, dass sie nicht mit rein… Weiterlesen »

Sandra
Gast
Sandra

Hallo Melanie, auch ich war im Luisenheim in Bad Dürrheim von Mitte Mai bis Ende Juni 1979. Was für eine furchtbare Erinnerung! Anders als du wurde ich mit einer Gruppe in den Zug gesetzt um dorthin zu gelangen, daran kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern, das weiß ich aus Briefen meiner Mutter. Was für ein Trauma für ein 5 jähriges Kind, von seinen Eltern 1,5 Monate getrennt zu sein, umgeben von fremden Ordensschwestern mit strengem Regiment. Ich war auf Grund Bettnässens dort zur “Kur”. In meiner Erinnerung war das Sanatorium dunkel und kalt. Der Essenssaal war groß und es… Weiterlesen »

Brigitte Marx geb. Vierschilling
Gast
Brigitte Marx geb. Vierschilling

Könnten wir…..

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir stören und hören.

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir fragen statt zu ertragen.

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir sofort verstehen.

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir sehen was geschehen.

Könnten wir durch Wände gehen,
würden wir berühren wie spüren.

Könnten wir die Hände sehen…

B..M. 09/2011..

Katrin
Gast
Katrin

Ich hatte dies schon unter “Zeugnis ablegen” gepostet, wurde jedoch von Anja darauf hingewiesen, dass es hier besser passt, und gebeten, es hier noch einmal zu posten. Das tue ich hier also:

Liebe Anja,

danke für Deine Initiative. Was mir noch nicht klar ist: 1. Welchem Bundesland ist man zugeordnet? Bei mir sind Elternhausadresse, Heimadresse und jetzige Adresse in 3 verschiedenen Bundesländern… 2. Ist mit “Ansprechpartner/in” und “Veranwortliche/r” bezüglich des Heimortes etwas unterschiedliches gemeint? (Z.B. bezüglich des Arbeitsaufwandes, man muss ja ggf. auch über entsprechende Ressourcen verfügen.)

Liebe Grüße
Katrin

Melanie
Gast
Melanie

Liebe Katrin, zu 1 ich verstehe es so, dass die Landeskoordinatoren die regionalen Vernetzungsgruppen koordinieren. Also vermutlich eher das Bundesland in dem du wohnst. Im Zweifel würde ich den oder diejenige einfach mal per Mail kontaktieren. Es gibt auch bereits die ein oder andere Selbsthilfegruppe in größeren Städten oder Treffen vor Ort. Schon gesehen? Zu 2 Die Begriffe sind hier glaube ich Synonym gemeint. Der/Die Ansprechpartner/in für den Ort in dem “dein” Kinderkurheim war. Es hört sich so an, dass du in mehreren Heimen warst in deiner Kindheit. Liege ich mit meiner Vermutung richtig? Mir hat einmal mehr als gereicht.… Weiterlesen »

Katrin
Gast
Katrin

Hallo Melanie,
danke. Anja hat auch geantwortet, allerdings nun doch an der Stelle, wo ich ursprünglich die Fragen gestellt hatte, unter “Zeugnis ablegen”. – Nein, ich war auch “nur” einmal verschickt, und auch mir reichte das. Womöglich ahnten meine Eltern auch ohne explizite Mitteilung meinerseits, dass das nicht so gut war.

Dir auch alles Liebe

Jörg
Gast
Jörg

Hallo, ich war Ende Oktober 1970 für 6 Wochen im Kinderheim Frisia, Nordseeheil- und Schwefelbad, St. Peter-Ording. Da ich damals erst 3 Jahre alt war, habe ich kaum Erinnerungen. Kennt jemand von Euch das Frisia und die damaligen Strukturen.

Erika Rawaschda
Gast

Diese Berichte, die von so viel Furchtbarem im Kindesalter erzählen, machen mich fassungslos und ich bin traurig über das Leid, das gewisse Einrichtungen den Kinderseelen angetan haben.
Ich war mit 13 Jahren zur Kinderkur in einem Kinderheim, das im Ostflügel von Schloss Herdringen im Sauerland , untergebracht war. Ich suche aus dieser Zeit – Oktober 1958 – Kinder (heute so um die 70), mit denen ich dort vier Wochen lang zusammen war. Vielleicht liest jemand diese Zeilen und meldet sich bei mir. Oder vielleicht kennt Jemand Jemanden und erinnert sich daran.

Silke
Gast
Silke

Kinderlied

Wer lacht hier, hat gelacht?
hier hat sich’s ausgelacht.
Wer hier lacht, macht Verdacht,
dass er aus Gründen lacht.

Wer weint hier, hat geweint?
Hier wird nicht mehr geweint.
Wer hier weint, der auch meint,
dass er aus Gründen weint.

Wer spricht hier, spricht und schweigt?
Wer schweigt, wird angezeigt.
Wer hier spricht, hat verschwiegen,
wo seine Gründe liegen.

Wer spielt hier, spielt im Sand?
Wer spielt, muss an die Wand,
hat sich beim Spiel die Hand
gründlich verspielt, verbrannt.

Wer stirbt hier, ist gestorben?
Wer stirbt, ist abgeworben.
Wer hier stirbt, unverdorben,
ist ohne Grund gestorben.

(Günter Grass, 1958)

Sabine
Gast
Sabine

Hallo ich bin Jahrgang 1967 und war 1972 sechs Wochen auf Borkum.Ich habe kaum Erinnerung weiß nur noch von einer Suppenkelle und irgendein Matsch zum Essen.Meine Mutter sagt nur immer du warst krank.Ich bin in Behandlung und leide unter PTBS.Inzwischen weiss ich das meine Mutter narzisstisch ist.
Ich möchte mich gerne erinnern kann mir jemand helfen und mir sagen wie man es schafft sein Kind sechs Wochen wehzuschicken?😢

Britta
Gast
Britta

Hallo Sabine, ich bin Jahrgang 1964 und mit fünf auf Sylt gewesen. Ich kann mir immer wieder nur die Unwissenheit und Gutgläubigkeit der Eltern vorstellen. Niemals gibst Du Dein Kind wissentlich so einer Folter preis.

Sabine
Gast
Sabine

Liebe Britta,ich fasse mich kurz.Ich bin ein Scheidungskind und war (5)völlig fertig als mein Papa nicht mehr da war.2016 mit 49 Jahren brach ich zusammen und in meiner Therapie erinnerte ich mich an vieles.War der Störenfried in der Familie.Meine Mutter Narzisstin Geschwister halten zur Mutter Liebesentzug und Gehorsamkeit trotz Ehemann und drei Kinder.Ich wusste das ich 1973 sechs Wochen auf Borkum war aber nicht warum.Meine Mutter spricht nicht darüber und ich bin seitdem ein ängstlicher Mensch gewesen.Jetzt nehme ich Antidepressiva wegen Panikstörung und Posttraumatische Belastungsstörung Panikattacken. Ich forsche nach und bin auf diese Seite gestoßen. Ich kann mich wie gesagt… Weiterlesen »

Andrea Simonsen
Gast
Andrea Simonsen

Hallo, Ich bin Jahrgang 1959 und war zwischen und war zwischen 1966 und 1969 zusammen mit meinem jüngeren Bruder ( noch nicht eingeschult) zur Verschickung in Bad Ripoldsau, Haus Hohenhaus?. Ich hätte von meiner Mutter die Verantwortung für meinen kleinen Bruder übertragen bekommen. Meiner Mutter wurde versichert, dass wir Geschwister zusammen in eine Gruppe kommen.Wir fuhren mit dem Zug. Am Bahnhof wurden wir von einer uns begleitenden Frau in Empfang genommen. Mein Bruder war sehr ängstlich, ich freudig und neugierig. Ich betrachtete es als Ferien, Urlaub hatten wir uns bis dahin nicht leisten können. Als erstes im Heim angekommen, wurden… Weiterlesen »

Prof. Dr. Thomas Harmsen
Gast
Prof. Dr. Thomas Harmsen

Hallo Andrea,

ich war 1968 in Bad Rippoldsau. Mittlerweile sind wir doch einige aus dem Heimort Rippoldsau und könnten auch eien entsprechende Gruppe aufmachen. Ich bin übrigens einer de rForscher und Gründungsmitglied unseres Vereins zur Erforschung undAufarbeitung.

Bin im Moment leider etwas länger krank, aber ich werde mich sicher wieder melden

Gabriele Kiefer
Gast
Gabriele Kiefer

Hallo, Ich bin Jahrgang 1956 und bin Anfang/Mitte der 60er Jahre nach Pelzerhaken in Schleswig Holstein verschickt worden. Wir waren Kinder von Arbeitern aus den Stahlwerken Salzgitter AG und wohl auch noch andere Kinder. Bis heute denke ich mit Grauen an die Zeit zurück. Wir mussten einem Mädchen mit sehr langem Haar die Haare kämmen und zu Zöpfen Flechten. Sie hatte Läuse, jeden Morgen wurden wir dazu gezwungen, am Ende hatten wir anderen Läuse. Ich kam Krank, mit zerfressen Ohrläppchen und dem Kopf voller Läuse zurück gekommen, völlig verstört. Stundenlanges eingesperrt sein auf dem Klo, bei den kleinsten Widerreden, Päckchen… Weiterlesen »

Berit Gerwin-Heiß
Gast
Berit Gerwin-Heiß

Hallo, ich bin Berit ( geb.1961) und war 1966 im Kurheim der Stadt Münster auf Juist. Dort herrschten die Clemensschwestern. Meine Geschichte kommt später. Wer war noch in dem Haus auf Juist ?

Oliver Degen
Gast
Oliver Degen

Auch 61 geboren und mit 6 oder 7 Jahren auf Juist. Wie das Heim hieß, weiß ich nicht mehr. Allzu viele dürfte es nicht gegeben haben, einen rötlichen Backsteinbau erinnere ich ungefähr…

Lia
Gast
Lia

Hallo, ich bin 1967 geboren und wurde im Alter von 5 Jahren von München nach Langeog für 5 Wochen allein verschickt. Ich litt sehr lange Zeit unter Verlassungsängsten und mein Urvertrauen war komplett weg. Ich dachte , ich hätte meine Familie, meine zwei Schwestern, meine Mutter und meinen Vater für immer verloren. Ich hatte unsagbares Heimweh. Wir mussten vor dem regulären Essen immer Puddingsuppe essen, wir wurden regelrecht gemästet. Als ich zurück kam am Bahnhof, erkannte mich meine eigene Mutter nicht mehr und lief an mir vorbei. Vieles habe ich stark verdrängt. Ich habe noch die Postkarten, die meine Mutter… Weiterlesen »

Manfred
Gast
Manfred

Hallo Lia, Du kannst Dich gerne an die Vernetzungsgruppe Langeoog wenden. Wir haben schon ein paar Infos zusammengetragen. Email-Adresse siehe oben unter Langeoog. Viele Grüße.

angelika wenzel
Gast
angelika wenzel

hallo, ich suche menschen, die 1964 in agra (tessin) im olga-burchhard-heim waren, habe damals im main-taunus-kreis gewohnt und die kur lief wahrscheinlich über das gesundheitsamt, was in ffm/höchst war, wer war damals dabei? freue mich über jeden hinweis

Judith
Gast
Judith

Hallo Angelika, ich war ebenfalls in Agra, kann mich allerdings nicht mehr erinnern, ob es 1964 oder 1965 war.

angelika wenzel
Gast
angelika wenzel

liebe judith, schade, daß du es nicht mehr genau weißt, wann du dort warst, hätte mich gefreut, wenn wir zur gleichen zeit dagewesen wären, bei mir war es über ostern 64, es war ein jahr vor meiner einschulung, leider habe ich keinerlei namen von den betreuern in erinnerung, du vielleicht? aus welchem bundesland wurdest du verschickt? ich bin auch auf der facebook seite, vielleicht könnten wir uns ja dort weiter austauschen, liebe grüße angie

Jürgen
Gast
Jürgen

Hallo, ich war im Jahr 1964 im Kindererholungsheim Jagdhaus in Bruckfelden bei 88699 Frickingen, habe allerdings keine Erinnerungen mehr daran. Gibt es Zeitzeugen, die positives bzw. negatives berichten können?

Rüdiger
Gast
Rüdiger

Hallo miteinander, ich bin Jahrgang 1959 und habe in den 1960er Jahren in Wiesbaden gewohnt. In den Jahren 1965-1969 habe ich die Blücherschule in Wiesbaden besucht (Klassenlehrer Herr Schmitt). Auch ich hatte das “Vergnügen”, an einer Kindererholungsmaßnahme teilzunehmen. Leider kann ich mich an Details der “Erholung” nicht erinnern. Es muss irgendwann in den vorgenannten Jahren gewesen sein, der Ort des Schreckens war irgendwo im Schwarzwald (meine ich jedenfalls), die Einrichtung wurde von einer Frau geleitet. Bei der Heimfahrt waren unter anderem zwei Jungs (Brüder?) aus Wiesbaden-Erbenheim dabei und außerdem einige Jungs, die nach Berlin zurück fuhren. Die Vorgenannten waren in… Weiterlesen »

uta sarfert
Gast
uta sarfert

Hei, ich war drei mal im Kinderheim: zwei mal im Jahr 67 und 68 an der Nordsee auf der Insel Föhr im Marienhof und 72 auf Amrum im Lenzheim. 1967 war ich 5 Jahre alt. Ich erinnere mich an kleine Holzhäuser zu denen man zum Essen ging. Gehasst habe ich die Milchsuppe. Hinter meinem Platz stand eine grosse Pflanze, in die ich die Suppe so dann und wann schüttete und dann Erde drüber strich. Ich habe noch Jahre danach davon geträumt, dass das aufkommt und ich die Suppe nachessen muss. Ansonsten irgendwie viel Einsamkeit und Angst vor einem Mädchen namens… Weiterlesen »

Thilo Eckoldt
Gast
Thilo Eckoldt

Ich war 1962 für ein Jahr (Grund: Asthma) im Kinderheim Bergwald in Lenzerheide (Schweiz), So weit ich mich erinnern kann, war ich der einzige Deutsche , die anderen Kinder waren alle aus der Schweiz. Vielleicht finde ich auf diesem Wege trotzdem jemand, der in diesem Heim war. Meine Erlebnisse decken sich weitgehend mit den vielen anderen Erfahrungsberichten.

A. Suermann
Gast
A. Suermann

Darf ich hier schreiben, wenn ich Geschichten von meinem bereits verstorbenen Vater kenne? Er muss Anfang bis Mitte der 60er in einer “Kur” gewesen sein. Dort durften die Kinder nicht trinken, damit sie nicht ins Bett machen. Es gab pro Tag 3 Mahlzeiten, dazu je 1 Glas Wasser. Beim Zähneputzen und Waschen wurde darauf geachtet, dass kein Kind Wasser trinkt. Meine Oma erzählte, dass der erste Satz der Kinder auf dem Bahnhof beim Abholen war “Mama, ich hab solchen Durst!” Die Kur war über Ostern. Die Kinder bekamen Süßigkeitenpakete mit in die Koffer. Die Süßigkeiten wurden vom Personal des Kurheims… Weiterlesen »

Christine
Gast
Christine

Ich war im Herbst 1971 als 8-jährige im Kinderheim Möwenhof auf Amrum. Die “Tante” unserer Gruppe hieß Signe Pott. Bis heute dachte ich, ich habe den “Erholungs”aufenthalt bei der Kinder”kur” als Einzige als grausam empfunden. Es ist so schockierend…

Saskia Breul
Gast
Saskia Breul

Hallo Christine,
bitte kontaktier mich mal! Ich habe ein paar Fragen und vielleicht kennst Du mich von damals ☺️

Peter K.
Gast
Peter K.

Hallo, ich heiße Peter, geboren 1961, und hier ist nochmal gekürzt meine Geschichte von der Seite “Zeugnis ablegen” mit einem Nachtrag. Ich wurde wegen Asthma und Neurodermitis 4x verschickt. Das erste Mal mit knapp 2 Jahren von Juni – September 1963 auf den Kniebis im Schwarzwald. Meinen 2. Geburtstag “feierte” ich nicht mit meiner Familie. Weitere Stationen waren März – Mai 1965 (Kniebis), April – Mai 1968 (Luisenheim, Bad Dürrheim), November – Dezember 1970 (Kindersanatorium in Königsfeld). Alle Orte liegen im Schwarzwald und ich komme aus dem Schwarzwald. Ich habe keine bewussten Erinnerungen an Schläge, Essen von Erbrochenem, Bettnässen oder… Weiterlesen »

Rainer Pörzgen
Gast
Rainer Pörzgen

Ich kann meine Anfrage von vorgestern etwas konkretisieren: Es handelt sich um das Kinderkurheim Dr. Ewald in Wüsternsachsen in der Rhön.
Ich habe im Internet eine Ansichtskarte mit dem Foto des Heims gefunden:
https://www.akpool.de/ansichtskarten/112745-ansichtskarte-postkarte-wuestensachsen-ehrenberg-kinderkurheim-dr-ewald

Wolfgang Bubner
Gast
Wolfgang Bubner

Wurde dieses Heim von einer Frau geleitet und gab es in dem Gebäude im unteren Geschoss eine kleine Turnhalle in der man sogar mal zwangsweise schlafen mußte, wenn man ab und zu zuviel geredet hatte ? Ich war im Januar 1959 für 6 Wochen in einem Heim in der Röhn, und ich meine der Ort war dieses Wüstenhagen. Im Moment kommen viel unschöne Dinge wieder hoch von diesesn schlimmen 6 Wochen.

Rainer Pörzgen
Gast
Rainer Pörzgen

Ob das Heim von einer Frau geleitet wurde, weiß ich nicht mehr, das mag zudem 1959 auch schon anders gewesen sein als 1956. Eine kleine Turnhalle gab es wohl; wir mussten aber nicht dort zur Strafe schlafen, sondern wurden in den dunklen Keller gesperrt, wenn wir im Schlafraum geredet hatten.
Ich verlinke hier eine zweite Postkarte mit Innenansichten, vielleicht erkennst Du die Turnhalle wieder oder den Schlafraum oder den Waschraum:
http://www.ansichtskarten-center.de/wuestensachsen/wuestensachsen-wuestensachsen-kinderkurheim-x-1964-wuestensachsen

doris
Gast
doris

8.12.19-12.12.19 Ein herzliches Hallo an alle, die den Mut haben, sich hier zu zeigen Auch ich, 1955/56, damals 4+5 Jahre alt, heute 68 Jahre habe mich mein Leben lang mit dieser „Kur“ beschäftigen müssen. Report Mainz hat sie mir wieder vor Augen geführt und so bin ich auf diese Seite geraten. „Schloss“ Friedenweiler, einer Kinderheilstätte im Schwarzwald unter Leitung des Monsignore Klotz mit Nonnen unter dem Dach der Caritas der Erzdiözese Freiburg. Zur gleichen Zeit hielten sich ca. 500 Kinder dort auf und insgesamt haben diese „Kuren“ ca. 30000 Kinder „genossen“ Ich bin Sozialpädagogin, psychoanalytische Kunsttherapeutin u. Traumatherapeutin. Diese Qualifikationen… Weiterlesen »

TiBi
Gast
TiBi

Kurz ein anderes Thema, aber ich denke, das sollte man gerade bei Recherchen unter Zuhilfenahmen von Suchmaschinen im Netz wissen und evtl. beachten:
Wusstet ihr schon, dass alle Internet-Server und Suchmaschinen, die in den USA stehen, nach der dortigen Gesetzeslage, dem Patriot Act, verpflichtet sind, den Geheimdiensten alles offenzulegen? Dagegen hilft es auch nicht, wenn die dortigen Server und Suchmaschinen nichts speichern: es reicht, wenn der Geheimdienst am Internet-Zugangspunkt alles mitliest und speichert. Sämtliche MetaGer-Server stehen ausschließlich in Deutschland.
https://metager.de/index.php/tips

Rainer Pörzgen
Gast
Rainer Pörzgen

Gibt es hier Personen, die wie ich in den 1950er Jahren nach Wüstensachsen in der Rhön verschickt worden sind?

Karin Diestel
Gast
Karin Diestel

Ich war als 6jähriges Kind in Bad Sachsa, weil mich die Schulärztin für zu zart und dünn für die Schule hielt. Es waren grausame sechs Wochen, die ich erleben musste. Nach und nach kommen die Erinnerungen zurück, bzw werden meine Erinnerungen bestätigt. Meine Eltern glaubten mir damals nicht, hielten meine Schilderung für Fantasie. Ich habe nie wieder meine Eltern mit Mutti oder Vati angesprochen, nie wieder die Bezeichnungen benutzt. Erst jetzt weiß ich, daß Essen des Erbrochenen, das Toilettenverbot, das stundenlange Stehen, barfuß und im Nachthemd, auf dem kalten Flur, war real. Heute bin ich 68 Jahre alt, vieles aus… Weiterlesen »

Claudia Sabine N.
Gast

Ich heisse Claudia Sabine N. und wohne seit 40 Jahre in den Niederlanden. Wirklich ganz durch Zufall – ich ‚zappte‘ abends auf den deutschen Sendern‘ – hörte einer Frau zu, die von ihrer Verschickungszeit erzählte. Das Programm widmete sich dem Kongress „Das Elend der Verschickungskinder“ vom 21.-24.11.19 auf Sylt. Bei den Worten ‚zu dünn‘, zwanghaft essen müssen, Haferbrei, Kontrollgängen der Tanten und gemeinsames Duschen drückte ich auf ‚aus‘. Ich wollte dies anfangs nicht hören. Neugierig war ich schon. Ob ich wollte oder nicht: auch ich bin ein Verschickungskind. Stempel mag ich nicht. Es besagt aber genau das, was ich auch… Weiterlesen »

Exner, Christoph
Gast
Exner, Christoph

Ich war 1966 mit 9 Jahren 6 Wochen zur “Erholung” im “Jagdhaus Dr. Staeckel” in St. Goarshausen. Habe dort alles, was schon beschrieben wurde, selbst erlebt bzw. bei anderen Kindern mit angesehen z. B. Toilettenverbot, Essenszwang, Erbrochenes essen, Schläge, Erniedrigung, militärischer Umgangston, Postzensur usw. Wer war noch in diesem Terrorhaus?

http://www.ansichtskarten-center.de/rhein-lahn-kreis-lkr-weitere/weisel-st-goarshausen-kindererholungsheim-jagdhaus-dr-staeckel-fliegera

Birgit Saager
Gast
Birgit Saager

Hallo Christoph, ich war 1974 für 6 Wochen dort; damals war ich 8 Jahre alt.
Einige Dinge sind mir auch noch dauerhaft im Gedächtnis, manches muss ich verdrängt haben.
Die von dir verlinkte Postkarte hatte meine Mutter noch bis vor 2 Jahren in ihrer Briefesammlung…
Birgit

Gabriele Bodesohn
Gast
Gabriele Bodesohn

Bisher konnte ich noch nichts über das Heim in Wangerooge finden. Hierzu gab es vor drei Tagen wohl einen regionalen Artikel. War jemand im Haus Meeresstern in den 60er Jahren der entsprechende Erfahrungen gemacht hat?

Heide Wruck
Gast
Heide Wruck

Heide Wruck Kinderkurheim Sinnershausen bei Hümpfershausen in der Nähe von Meinungen, damals in der DDR Mein Name ist Heide, geb. 1952, und ich kam etwa 1960/61 in oben genanntes Kurheim, zusammen mit meinem 1 Jahr jüngeren Bruder. Wir wurden auch getrennt und kamen in verschiedene Gruppen. Wir waren beide sehr dünn und sollten zunehmen. Die ganze Atmosphäre gefiel mir nicht, wir wurden schikaniert und zum Essen gezwungen. Frühs standen wir in einer Schlange, um uns vom Direktor des Heimes persönlich den Löffel mit Lebertran pur in den Mund schieben zu lassen. Davor hatte jeder das Grausen. Ich konnte nicht essen,… Weiterlesen »

Ela
Gast
Ela

Hallo zusammen, nie hätte ich gedacht, dass es vielen anderen wie mir erging. Mit 6 Jahren wurde ich im Januar oder Februar 1964 zusammen mit meinem erst vierjährigen Bruder angeblich zur Erholung nach Keuchhusten für sechs Wochen über Caritas nach Bad Soden geschickt. Die traumatischen Ereignisse dort haben mein Leben bis heute nachhaltig beeinflusst. Ganz besonders eine “Tante” Edelgard brannte sich in mein Gedächtnis ein. Mein Bruder hat alles verdrängt, behauptet, er könne sich an nichts erinnern. In der Familie wurde nur darüber gesprochen, dass von den Eltern geschicktes Geld in diesem Heim “verschwand” und wir zu Bettnässern geworden waren.… Weiterlesen »

Patrick
Gast
Patrick

Hallo nochmal, ich bin gerade bei der Suche für Bad Rothenfelde auf einen ganzen Stapel Beiträgen und Ansichtskarten von Kinderkurheimen gestoßen (letztere werden z.B. bei Ebay angeboten), in einem Artikel war sogar von 60, in Worten sechzig (!!!) Häusern die Rede – demnach muss Bad Rothenfelde nur aus Verschickungshäusern bestanden haben. Ich trage derzeit Artikel und Bilder fleißig zusammen und bemühe mich mit einer Auswertung. Immer mehr kommt bei der Recherche zum Vorschein, dass sich NS-Tradition in vielen Heimen fortgesetzt hat und früheres Personal – auch in leitenden Funktionen – an vielen Schaltstellen einfach weiterbeschäftigt wurde. Untermauert wird dies von… Weiterlesen »

Brigitte Marx geb. Vierschilling
Gast
Brigitte Marx geb. Vierschilling

Hallo Patrick, ich gebe dir eine E-Mail Adresse. Ich hatte vor 2 1/2 Jahren sehr intensiven E-Mail Kontakt mit Herrn Lange-Mensing. Du findest ihn auch im Internet. Er wohnt in Bad Rothenfelde und hat schon viel Aufklärungsarbeit in diesen Bereichen, für Bad Rothenfelde gemacht. D. Lange Mensing Ich hatte ihn auch zu dem Kongress eine Mail gesendet, weiß jedoch nicht ob er da war, weil ich selber kurzfristig die Reise absagen musste. Falls du irgendetwas über das DRK Kinderheim in Bad Iburg findest, wäre ich dir sehr dankbar, wenn du mir diese Informationen zukommen lassen würdest. Dort war ich im… Weiterlesen »

Thomas Harmsen, Prof. Dr.
Gast
Thomas Harmsen, Prof. Dr.

Lieber Patrick,

ich bin einer der Forscher (und selbst Verschickungskind)und sammle alle Materialien. wäre wunderbar, wenn ich diese in Kopie bekommen könnte. Werde sicherlich auch noch mal im Landesaechiv in den Akten recherieren
th.harmsen@ostfalia.de

Patrick
Gast
Patrick

Hallo liebe alle, 😉 von den genannten Heimen finde bisher ich leider auch nur noch die Namen oder vereinzelte Postkarten. Von Bad Iburg nicht einmal das. Dafür fand ich in der NOZ wieder einen Beitrag eines Verschickungskindes zu einem DRK-Säuglingsheim in Bad Rothenfelde von 2014: https://www.noz.de/lokales/bad-rothenfelde/artikel/439978/recherchen-zum-drk-sauglingsheim-in-bad-rothenfelde Vielleicht war es das selbe Heim? Oder hatte das DRK in unmittelbarer Ortsnachbarschaft mehrere Heime? Zu Bad Rothenfelde suche ich weiter und kann die Zeitzeugenberichte auch gerne verlinken. Die anderen Heime in meiner Übersicht habe ich bisher nur durch die angebotenen alten Ansichtskarten bei ebay zusammengestellt. Zu diesen habe ich bis jetzt auch noch… Weiterlesen »

Patrick
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Patrick

…. und in dem NOZ-Artikel tauch auch der Name Dirk Lange-Mensing auf…. so schließt sich der Kreis… 😉 – jedenfalls nochmals vielen Dank für den Tipp!

Tom Harmsen
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Tom Harmsen

Hallo Patrick

schick uns als Forschenden und Betroffenenden doch bitte deien Unterlagen .. wir sammeln alles für die Erforschung unserer Schicksale

th.harmsen@ostfalia.de

Regina
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Regina

Ich komme aus Bremen (geboren 1963) und bin mit 5 Jahren für 6 Wochen in eine Kurklinik in den Schwarzwald verschickt worden. Wir sind damals mit dem Zug dorthin gefahren. Ich habe leider keine Ahnung, wo genau diese Klinik war und wie sie hieß. Genau das würde ich aber sehr gerne erfahren. Ich habe die Gefühle zu all den schrecklichen Erlebnissen dort so stark abgekoppelt, dass mir bis vor kurzem gar nicht bewusst war, wie stark sie mich beeinträchtigen, mein ganzes Leben beeinflussten und traumatisierten. Könnte mir jemand sagen, in welche Heime im Schwarzwald zu der Zeit Kinder verfrachtet wurden… Weiterlesen »

Brigitte Marx geb. Vierschilling
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Brigitte Marx geb. Vierschilling

Hallo Regina,
schreibe mir doch mal eine Mail, vielleicht können wir uns ja näher austauschen. Ich wohne auch in Bremen und bin Jahrgang 1963. Allerdings war ich 1970 in Bad Iburg, im DRK Kinderheim. Ich suche Personen die dort waren und habe vor 5Tagen s.u. geschrieben. Oder du meldest dich bei den Regionalgruppen.
L. G. Brigitte

doris
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doris

Es gab z.B. das “Schloß” Friedenweiler

H.-Werner
Gast
H.-Werner

hallo Regina, mir geht es ähnlich wie dir, auch ich bin von damals für mein Leben geprägt worden. Ich war in St Georgen im Schwarzwald in einem Kurheim. Ich bin Geburtsjahr 1962 und war 1969 da.

Peter K.
Gast
Peter K.

Hallo Regina,

aus eigener Erfahrung kenne ich folgende Heime im Schwarzwald: Kindersanatorium Kniebis (1963 und 1965), Luisenheim in Bad Dürrheim (1968) und das Kindersanatorium in Königsfeld (1970). Nach Königsfeld bin ich mit dem Zug gefahren und Königsfeld hatte damals einen Bahnhof. Bad Dürrheim hatte 1968 keinen Bahnhof mehr.

Liebe Grüße

Peter

Thomas
Gast
Thomas

Hallo Regina,

fürleicht war es ja die Kinderheilstätte Stieg. Bei Google findest Du einige Postkarten und Bilder des Hauses, Es ist auc gelistet als Heim was es auch einmal war…

Viel Erfolg

Thomas

Antje
Gast
Antje

Hallo, guck doch mal unter landesarchiv-bw.de., da sind die Heime aufgelistet, inkl. Heimträger etc. Vielleicht bringt dich das ein Stück weiter

Paul Mudder
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Paul Mudder

Es gab bei Meinerzhagen Sauerland, ein Kinderheim der AWO in Bad Schürfelde. Wer war dort um 1956 oder 57

Conni
Gast
Conni

Das erste Mal war ich als 6-jährige Ostern 1967 in Lenggries/Oberbayern im Sankt-Georgi-Haus. Die “Tante” hieß Heidrun. Das zweite Heim war das ADS-Heim in Rantum auf Sylt. Für mich “zuständig” war “Fräulein” Margrit thor Straten. Dort war ich Ostern 1968. Die dritte “Kur”-Erfahrung durfte ich im August/September 1971 in Freudenstadt/Schwarzwald im Oberlinhaus machen, mit “Tante” Dorothea Raux. Das vierte und zum Glück letzte Mal war ich im Sommer 1975 in Mittenwald im “Haus am Schmalensee”. An Namen von “Tanten” oder des Heimleiters kann ich mich nicht erinnern, sehr wohl aber an drei “appetitanregende Vitaminspritzen”, die mir gegen den Willen meiner… Weiterlesen »

barbara Hengen
Gast
barbara Hengen

Ich war so jung, dass ich mich nur sehr schemenhaft erinnere. Suche Menschen, die auch in Dausenau (?) waren. Ichbewusstsein nur, es war schrecklich 😢